Bei Finnegans Wake ist das Problem, dass der den deutschen Winter "kalt" findet. Die meisten Kanadier empfinden unseren herbstlichen "Winter" als Grund mit kurzer Hose und Shirts rumzulaufen.
Mein Nachbar auch privat, übrigens Lehrer.
Bei Finnegans Wake ist das Problem, dass der den deutschen Winter "kalt" findet. Die meisten Kanadier empfinden unseren herbstlichen "Winter" als Grund mit kurzer Hose und Shirts rumzulaufen.
Mein Nachbar auch privat, übrigens Lehrer.
Ich mache es manchmal zu einem bestimmten Thema, neulich z.B. Geometrie. Meist erstelle ich ein Übungsheft, in dem jeder nach seinem Tempo arbeitet und da sind dann auch Aufgaben dabei, die man z.B. an einer bestimmten Station (z.B. Geobrett) erledigen soll. Ich habe von Eltern Rückmeldung, dass Kinder dann zu Hause erzählen: Heute war der schönste Schultag. Meine Klasse mag es, auszuwählen, was sie zuerst machen dürfen und in eigenem Tempo.
Wenn ich gesundheitlich etwas angeschlagen bin, kann ich mich in der Klasse ziemlich zurücknehmen. Es gibt einen Tagesplan. Ich schreibe an die Tafel, was am Vormittag in verschiedenen Fächern (auch Kunst oder SU) erledigt werden soll und helfe individuell. Schnelle dürfen sich i-pads holen, lesen, malen, helfen, whatever.
"Machst du Musik an?" höre ich dann auch oft. Ich habe CD´s mit entsprechender leiser Entspannungsmusik (Wie früher
).
Allerdings habe ich Zweifel, dass meine Klasse regelmäßig, also jede Woche, so einen Plan durcharbeiten wollte. Dadurch dass ich die Freiarbeit nicht so oft und zu Übungszwecken einsetze und die Kinder relativ selbstständig an den Aufgaben schaffen können, mögen sie es so, glaube ich.
Wir haben eine Grundschulförderklasse und da tummelt sich alles. Von sehr stark verhaltensauffällig bis große sprachliche Defizite und meine Kollegin soll das alles innerhalb eines Jahres bis zur Einschulung in die Regelgrundschule richten. Gerade der hiesige Jahrgang ist sehr schwierig, der vorherige war positiv anders und viel besser zu händeln. Bei vielen Kindern denke ich, dass sie eigentlich in einer ganz anderen Einrichtung gefördert werden müssten, aber gefühlt landet ein großes Sammelsurium bei uns. Meist sind es doch Sozialpädagogen, die die GFK leiten und ich frage mich, inwieweit diese Ausbildung abdeckt, was eigentlich alles verlangt wird.
Nö. BW zum Beispiel auch.
Das Problem ist oftmals, dass die Tests und/oder Anwender nicht zwischen einem Sprachförderbedarf und einem Sprachtherapiebedarf differenzieren können.
Und wo erhalten die Kinder dann Förderung oder Therapie?
Nö. BW zum Beispiel auch.
Das Problem ist oftmals, dass die Tests und/oder Anwender nicht zwischen einem Sprachförderbedarf und einem Sprachtherapiebedarf differenzieren können.
Wer führt denn die Tests in den Kindergärten durch?
Der Erfolg des „Hamburger Modells“ ist offenbar seiner Konsequenz und Verbindlichkeit geschuldet.
Diesen Begriff kenne ich aus ganz anderem Kontext.
Ich hätte jetzt wirklich gerne mal Zahlen zu den Schwimmern/Nichtschwimmern, und zwar seit den 50ern oder 60ern. Hier heißt es immer wieder, es gäbe mehr, aber der einzige Artikel bezieht sich nur auf die letzten 5 Jahre...
Ich kann nichts finden, kann jemand?
Ich war in den 70ern in der Grundschule und ich bin in der 3. Klasse aus einem 300 Seelen Dorf in eine Kleinstadt gezogen. Da hatten wir Schwimmunterricht. Alle konnten schwimmen, nur ich nicht. Der Lehrer ging allein mit einer großen Klasse in ein Schulschwimmbecken. Er war draußen, alle Kinder im Wasser. Ich musste immer am Rand im Wasser stehen und habe die Doppelstunde über nur gefroren. Mit mir hat der Lehrer gar nichts gemacht. Zum Glück meldeten meine Eltern mich und meine Schwester sofort in einem Schwimmkurs an, wir waren da die ältesten. Meine Schwester war schon in der 5. Klasse. Meine Eltern gingen gleichzeitig jeden Donnerstag Abend mit uns in ein Hallenbad, obwohl sie sonst nicht viel mit uns unternommen haben. So haben wir eigentlich schwimmen gelernt, durch die Gelegenheit zum Üben. (Meine Mutter kann bis heute nicht schwimmen). Am Ende des Schuljahres sagte ich zu meinem Lehrer, dass ich heute mitmachen will, weil ich jetzt schwimmen kann. Die ganze Klasse war stolz auf mich. Mein Lehrer hat blöd geschaut... Er hatte mich ja 0,0 in den Schwimmunterricht einbezogen.
Eine Schnur bietet aber auch keine verlässliche Grenze, die nicht überschritten werden kann. Lehr- und Therapieschwimmbecken haben normalerweise einen höhenverstellbaren Boden.
Natürlich ist die Grenze nicht verlässlich, aber wenn sie weiter hinten sitzt, ist sie es auch nicht.
Wenn man hier mehrfach liest, wie viele Nichtschwimmer es in neuerer Zeit gibt, muss man vllt. prinzipiell etwas am üblichen Schwimmunterricht ändern. Vielleicht waren manche Kinder noch nie im Leben in so einem großen Wasserbecken. Jeder, der selbst Kinder hat, weiß wie es ist, wenn man mit den Kleinen zum ersten Mal ins Schwimmbad geht und hier sind Kinder "allein" unter 20 anderen und niemand kann sich speziell dem einzelnen widmen, der vllt. große Angst hat und niemand weiß davon. Klar handelt es sich nicht mehr um Kleinkinder, aber man sieht nicht in das einzelne Kind hinein.
Außerdem befindet sich die Lehrperson außerhalb des Beckens wie ich hier gelernt habe. Also ängstlich darfst du nicht sein als Kind, das vllt. noch überhaupt keine oder kaum Erfahrung hat.
Ich habe neulich zufällig eine Sendung über Schwimmkurse beim DLRG gesehen. Da war das Wasser anfangs nur 65 cm tief. Vielleicht hätte man das nach hinten bis zu 1,35m tiefer werdende Becken in einer 1. Schwimmstunde verkleinern sollen, also die Schnur weiter vorsetzen, so dass das Wasser noch nicht so tief ist. Aber wie gesagt, man weiß nichts genaues und vielleicht war alles anders als hier jeder für sich selbst vermutet. Wie Paraibu sagt, ohne genaue Kenntnis kann man nicht urteilen.
Was macht ihr nur von Klasse 5-13?
Ihr habt 9 Schuljahre Zeit. ... in Berlin immerhin 7 Jahre.
Warum klärt ihr nicht intern, was die Schüler:innen am Ende von Klasse 6, 8 und 10 vorweisen müssen? (bei uns sind die Curricula in Doppeljahrgängen gesetzt).
Ich verstehe das auch nicht. Ihr müsst doch das unterrichten, was im Bildungsplan steht. Wer das schafft, müsste doch eigentlich studieren können. Ihr könnt doch nicht einfach das Niveau absenken, weil die Schüler vermeintlich dümmer sind. Vielleicht sind die Anforderungen zu niedrig, wenn ihr alle durchlasst. mathmatiker
Gerade als Klassenlehrerin fühle ich mich extrem entlastet, wenn ich nicht von meinen KollegINNen in der Pause überfallen werde und sie erwarten, ich würde aktiv. Ich unterrichte aktuell in 10 Klassen, habe 20 KollegINNen, die in meiner Klasse unterrichten, wann sollen die ganzen Gespräche stattfinden?
Okay, wie so oft unterscheiden sich auch hier die Schulformen. Bei uns fällt kaum was an und wir sind auch nicht in so vielen Klassen.
Ich notiere mir oft Dinge nur für mich und möchte gar nicht, dass das jeder sieht. Das schreibe ich weder ins Klassenbuch noch auf eine digitale Plattform, sondern in mein Heft.
Bei wichtigen Dingen informiere ich die Klassenleitung, wenn ich sie nicht selbst bin. Hätte auch keine Lust, alles von den Kollegen dauernd zu lesen, das geht da rein und da raus. Wir sind aber auch ein kleines Kollegium, kennen die meisten Schüler und bei Auffälligkeiten besprechen wir das direkt.
Hab' mal die KI bemüht:
Eine Speicherung über die gesamte Schulzeit (und im Archiv darüber hinaus) entspricht dem Anlegen eines über viele Jahre dauernden Verhaltensprofils.
Wie würdet ihr es empfinden, wenn die Schulleitung eine derartige "Klein-Klein-Protokollierung" eures Verhaltens über Jahre hinweg führen würde? Seid ihr sicher, dass die Schulleitung dieses "Feature" nicht bereits nutzt? Das ist doch schon ein "orwellscher Zustand". Vielleicht bin ich da auch nur ein zu sehr "old-fashioned" orientierter "Boomer". Aber selbst als Schüler hätte ich das als nazistische, unzulässige Überwachung empfunden.
Ich verstehe, was du meinst.
Aber vielleicht werden ja auch positive Dinge vermerkt.
Führst du für jeden SuS eine einzelne Seite oder schreibst du einfach darauf los? Die Idee gefällt mir!
Wenn man für jeden SuS eine Seite führt, dann muss man nachher nicht suchen, sondern hat alles für den Einzelnen, mit Datum, beieinander. Ich sehe das erst einmal als Gedächtnisstütze/Beleg für mich. Bei gegebenem Anlass kann ich die KuK oder Eltern dann immer noch in Kenntnis setzen oder wenn es sie betrifft.
Aoxa schreibt gar nicht mehr...
In der Elektrotechnik bitzelt es in der Theorie nicht, in der Paraxis im schlechtesten Fall das erste und letzte Mal.
Es ist ein großer Unterschied, eine Leitung zu berechnen oder fachgerecht zu installieren.
Und machen das auch unterschiedliche Lehrer?
Davon geht man nicht aus, das fragt man vorher ab und überprüft es dann in der 1. Stunde noch mal. Zumindest bei uns. Die Abfrage erfolgt dann auch mehrere Monate im Voraus, den Nichtschwimmern werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Schwimmfertigkeit bis zum Schwimmunterricht zu erwerben, wer dann bis zum schulischen Schwimmunterricht noch keine Schwimmfertigkeit hat nimmt am regulären Unterricht nicht teil.
Vermutlich war das auch so. Ist ja schon eine Weile her, er ist 23 und ich erinnere mich nicht genau.
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