Beiträge von Zauberwald

    Mit 2 kleinen Kindern ist das nochmals schwieriger, weil man tagsüber zu nicht viel kommt. Als die Kinder klein waren, habe ich tagsüber alles andere erledigt und saß konsequent von 20 bis 22 Uhr am Schreibtisch. Wenn mehr zu tun war, dann länger. Allerdings sollte man dann nicht mehr gestört werden. Heutzutage wäre ich schon viel zu müde dafür... um diese Uhrzeit.

    Manchmal sind die Wege nicht geradlinig. Ich hatte Kinder, die erstmal auf die Mittelschule gingen, es dann auf den M-Zweig schafften und dann über FOS oder BOS die fachgebundene Hochschulreife oder das Abitur machen. Das waren meistens durchweg Dreierschüler, die sicher erst nicht das Gymi geschafft hätten, die sich später entwickeln konnten.

    Auch über die Realschule sind mir solche Fälle bekannt, die sich weiter steigerten oder ihr gutes Niveau hielten und dann aufs Gymnasium über die Vorbereitungsklasse gingen (statt auf die FOS).

    Es gibt auch umgekehrte Fälle, die trotz klarer Noten aufgrund der Pubertät und anderer Einschnitte nicht auf der gewählten Schulart zurecht kamen. Oder auch Zweifelfälle, die sich entweder durchboxten oder auf eine leichtere Schulart gingen.

    Beim Übertritt kann man immer nur den Ist- Zustand feststellen. Die Weiterentwicklung sieht man dann erst später. Gut ist, dass man eben auch später auf die passende Schulart wechseln kann.

    Die o.g. Schülerin ging ja gleich aufs Gymnasium. Das war ab 2012 mit allen Noten möglich, in den ersten Jahren nach 2012 musste praktisch nur die Geburtsurkunde vorliegen. Sie ist auf dem Abifoto mit den Mitschülern aus der Grundschulklasse zusammen.


    Habe gerade letzte Woche gesehen, welche unserer Schüler auf dem benachbarten Gymnasium sind, das hätte es bei uns nicht gegeben.

    Manchmal wundert man sich. Ich hatte mal eine seeehr verpeilte Schülerin, die Eltern waren es auch, die hatte eigentlich nur vieren geschrieben und gestern habe ich sie zufällig auf einer Abiseite gesehen. Hätte ich nie geglaubt.

    Bei uns ist der Schnitt fürs Gymnasium nur in De und Ma und liegt bei 2,5. Wir GS-Lehrerinnen finden das viel zu schlecht und hätten auch gerne 2,2 oder 2,3. Im Gespräch haben wir den Eltern bei 2,5 nicht Gymnasium empfohlen, aber bei der GS-Empfehlung mussten wir es ankreuzen, das empfanden wir alle immer als paradox. Wenn wir gefragt haben, warum, hieß es immer, dass die Eltern es sonst einklagen könnten....

    In Berlin gibt es jetzt anscheinend auch krassere Bestimmungen. Wer schlechter als 2,2 ist und aufs Gymnasium möchte, muss anscheinend an einem Probeunterricht teilnehmen, den nur 20 % bestanden haben. Conni und Susannea wissen bestimmt mehr darüber.

    Jetzt habe ich von Berlin auf einer anderen Seite gelesen, dass nur 2,6% bestanden hätten. Kann das sein?

    Es gibt 3 Parameter, die bei der Grundschulempfehlung eine Rolle spielen: Elternwille, Empfehlung der Grundschule und dieser Kompasstest. 2 davon müssen die Schüler haben, damit sie sich beim Gymnasium anmelden können. Wenn also die Empfehlung der Grundschule fehlt, können Eltern das Kind trotzdem anmelden, wenn es Kompass bestanden hat.

    Das gilt nur fürs Gymnasium. Alle anderen Schulformen sind weiter frei wählbar. Bisher konnte jeder (seit 2012) sein Kind da anmelden, wo er wollte. Da aber BaWü im neuen Schuljahr zu G 9 zurückgeht, befürchtet man wohl ein Überrennen der Gymnasien, da diese vermeintlich leichter werden, was ich mir nicht vorstellen kann.

    Oje, habe es schon geschrieben, während Flupp geantwortet hat, jetzt habe ich meins auch noch abgeschickt.

    In BW ist das auch Teil des Sportstudiums. Der Rettungsschwimmer muss in BW nicht aufgefrischt werden, die Rettungsfähigkeit muss aber dennoch vorhanden sein. Zu beurteilen, ob die Rettungsfähigkeit in der konkreten Situation (Gewässer, Tagesform, ...) vorhanden ist, ist Aufgabe der Lehrkraft.

    Ja, das stimmt, aber wir nutzen jetzt ein anderes Schwimmbad fürs Schulschwimmen und nun muss meine Kollegin den Rettungsschwimmer alle 2 Jahre auffrischen... Warum, weiß ich nicht genau. Kann das am Bademeister liegen oder wer könnte das sonst einfordern?

    Ich finde diese Einstellung fragwürdig - nur weil ich direkt an der A6 lebe, muss mein Kind auch nicht mit 12 den Führerschein machen.

    Man kann aber nicht alles auf die Schule abwälzen. Schwimmfähigkeit und Führerschein kannst du doch nicht vergleichen.

    Aber ich denke auch, dass das Kind keine Erfahrung mit einem Schwimmbad hatte. Vielleicht könnte man ja auch diese Schnur verstellen, so dass es nicht bis 135 cm geht, sondern nur bis 90 cm oder so - beim 1. Mal Schwimmunterricht. Aber ich kenne die örtlichen Gegebenheiten nicht.

    Ich saß 1983 schon geschückt im Kino... The Day After

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    Abiturstoff damals in Englisch

    Woher weißt du, dass sie so weiter machen wie bisher?
    Und vielleicht geht das, weil der Dienstherr ihnen eben genau keinerlei Verfehlungen vorwerfen kann.

    Ich glaube, mich hätte das so betroffen, dass ich da nicht mehr so schnell hätte hingehen können. Die Augen der Kinder, Eltern und Kollegen.... das muss schrecklich sein, wenn einem so etwas passiert und das eigene Gewissen dazu, Schuldgefühle, whatever...

    Woher weißt du, dass sie so weiter machen wie bisher?
    Und vielleicht geht das, weil der Dienstherr ihnen eben genau keinerlei Verfehlungen vorwerfen kann.

    Ich habe das gestern gelesen und auch hier geschrieben. Lehrerin 1 unterrichtet weiter an derselben Schule, aber erteilt keinen Schwimmunterricht mehr. Die Referendarin hat ihren Abschluss gemacht und unterrichtet als Grundschullehrerin in der Schweiz.

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