Beiträge von Zauberwald

    Da wir sich ein Kind mit ASS (noch nicht Schulkind) haben, tut mir schon sehr weh, wenn ich das lese. Das Problem ist doch, dass für diese Kinder eigentlich nirgendwo ein richtiger Platz ist. Und dass die Diagnosen viel zu spät gestellt werden und damit den Kindern frühe Hilfe verwehrt ist.

    Inklusion als Sparmaßnahme auf den Rücken aller Kinder, Lehrer und Eltern. Eine passende Umgebung und Förderung kostet halt Geld.

    Viele Eltern sträuben sich aber auch lange, Diagnosen stellen zu lassen. In der GS müssen wir sie öfter quasi dazu zwingen und Ende Klasse 4, kurz vorm Übertritt, liegt manchmal dann endlich etwas vor. Aber die Zeit vorher war viel zu lange sehr schwierig für alle Beteiligten und die betroffenen Kinder erhalten auch keine professionelle Unterstützung. Das Kind oben ist bereits in der Mittelstufe und die Problematik ist bestimmt nicht neu. Schade, dass das Kind so lange keine Diagnose und damit verbundene Hilfe hatte.

    Es wundert mich, dass das Kind ohne offizielle Diagnose überhaupt eine Schulbegleitung bekommt. Beim Träger anrufen und beantragen, dass man jemand mit Erfahrung im Autismusbereich braucht. Das wird bei uns auch viel zu oft geduldet, dass die Schulbegleitungen untätig herumsitzen und zuschauen.

    Das kann ich so unterschreiben. Ich hatte auch schon einige jahrgangsgemischte Klassen 1/2 und eine Verweildauer von einem Jahr kam quasi nicht vor. Drei Jahre jedoch regelmäßig.

    Die 3 Jahre kamen bei uns auch öfter vor und entspannen ungemein. Eltern haben die längere Verweildauer in der Jahrgangsmischung auch eher akzeptiert, als wenn man ohne Jahrgangsmischung empfiehlt, das Kind noch 1 Jahr länger in Kl. 1 oder 2 zu lassen.

    Ich hatte jahrelang jahrgangsübergreifende Klassen (1/2). Ich meine, es kam sehr sehr selten vor, dass ein Kind nach 1 Jahr in Klasse 3 wechselte, aber es war auch immer die Idee dahinter. Verweildauer 1-3 Jahre in Klasse 1 und 2. 1 Jahr kam in 4 Jahren in 2 Parallelklassen einmal vor. Also ich möchte eigentlich nur sagen, dass die meisten schon 2 Jahre für die Inhalte brauchen.

    Natürlich ist es erstmal deine Entscheidung, wie viel du arbeitest. Wir haben aktuell aber auch junge Mütter, die sich ein volles Deputat zutrauen, wo man aber einfach merkt, das sie ein Stück weit überfordert sind, alles unter einen Hut zu bekommen.

    Ob man über Männer auch so redet?

    Kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann vom Chef auf die Seite genommen wird mit den Worten: Sie haben 2 Kinder, ich glaube, sie sind mit ihrer vollen Stelle überfordert. Trauen sie sich das wirklich zu?

    Das ist eigentlich völlig diskriminierend und das sage ich mit meinen 60 Jahren. Solange man nicht Single ist, sind immer noch 2 Leute verantwortlich.

    Dieses Vorurteil gegenüber Müttern kommt auch vielleicht daher, dass im Krankheitsfall der Kinder öfter die Mütter = Lehrerinnen zuhause bleiben.

    Also zumindest an meiner Schule gibt es 2 Mütter, die sagen ganz offen, dass sie immer bei den kranken Kindern bleiben, weil ihre Männer ach so wichtige Berufe haben.

    Bei uns blieb mein Mann zu Hause, weil das einfacher zu organisieren war.

    Wie viel Teilzeit du machst, geht die Schulleitung einen ….. ( Bitte selbst einsetzen) an, das ist einzig und allein deine Entscheidung.

    50 % Teilzeit sind meines Erachtens völlig unwirtschaftlich, man verbringt fast den ganzen Tag in der Schule mit vielen Freistunden und Freizeiten zwischen Konferenzen und Unterricht. Man muss fast überall dabei sein, bekommt aber nur wenig Geld.

    Deine Schule scheint ja mit Lehrern gut versorgt zu sein, ansonsten sind die Schulen nämlich über jede Stunde froh. Vielleicht können Sie dich tatsächlich gar nicht gebrauchen und möchten ihre Vorstellung subtil durchdrücken.

    Außerdem steht zu befürchten, dass dein Kind in den ersten Kindergarten Jahren relativ viel krank ist, und du damit ausfällst. Muss ja nicht so sein, ist aber auch nur normal.

    Und ob man dich für eine Rabenmutter hält, lass dir getrost den Buckel runter rutschen. Und das sage ich als Mama, die das gegenteilige Modell fährt. Wie man es macht, man macht es verkehrt.

    So ist es.

    Meine beste Freundin wechselte zum Halbjahr von Klasse 1 in 2. Sie hat schlussendlich ein ziemlich gutes Abitur hingelegt. Aaaaber. Wir waren damals eine reine Mädchenklasse im Gymnasium. Ich weiß nicht, ob sich jemand vorstellen kann, was es bedeutet, 32 pubertierende Mädchen auf einmal zu unterrichten (Jungs sind auch nicht besser). Jedenfalls hatte sie es sehr schwer in dieser Gruppe, weil die anderen sie nicht ernst nahmen. Sie fanden sie zu kindisch (was auch nicht ganz erfunden war). Während sich alle schminkten und nach Jungs schauten, war sie noch an ganz anderen Dingen interessiert. Daher wurde sie ab einem bestimmten Zeitpunkt kaum noch eingeladen usw.... Ihre Mutter versuchte immer, ihr zu helfen, was das Ganze eher verschlimmerte.

    Ich habe gerade in meiner 3. Klasse einen Jungen, der in Klasse 1 nach 4 Wochen in Klasse 2 kam. Dank der eifrigen Mama gehört er zwar auch hier zu den besseren der Klasse, aber es fehlt ihm einfach die emotionale Reife. Man muss in der Schule viele Dinge durchhalten können, zu Ende führen, Niederschläge ertragen (wenn eine 2- denn ein solcher überhaupt ist). Schätze, das wird sich so durchziehen. Die Eltern werden damit beschäftigt sein, dass er einer der Klassenbesten bleibt. Hätte man ihm die Zeit gelassen, wäre sein Leben und das der Eltern gechillter geblieben.

    Es ist auch schwierig, wenn man die Druckschrift nie richtig gelernt hat, plötzlich in der 2. Klasse eine tolle Handschrift zu entwickeln und dann gleich in Schreibschrift.

    Ich würde eher mit 5 im November einschulen, (das machen auch einige) als ein Schuljahr zu überspringen.

    Meine Kinder sind alle im Dezember geboren und ich habe keins früher eingeschult, obwohl sie auch schon das oben genannte konnten. Die Kinder tun sich dann einfach viel leichter mit allen schulischen Anforderungen. Meine fingen dann halt mit 5 an Klavier zu spielen. Russische Klavierlehrerin - das ist Anspruch genug gewesen. ^^ Aber später dann Musik Leistungskurs, Jugend musiziert, Musik im Studium (zum Teil)... war also nicht vergebens.

    Bei meiner letzten 3tägigen Klassenfahrt wurde ein Schüler mit Magen-Darm-Erkrankung mitgeschickt. Niemand von uns wusste was davon (hinterher sagte er mir, sei noch nicht gesund gewesen). Die halbe Klasse einschließlich mir steckte sich an. Der Infekt ging noch ca 2 Wochen rum, nachdem wir schon zu Hause waren.

    Ich war gestern Abend und heute Vormittag von drei verschiedenen Personen der Blitzableiter. Hat mich super angekotzt. :sauer: Ich versteh immer nicht, wie man seine schlechte Laune an jemandem auslassen kann. Zum Glück ist Wochenende und was bin ich froh, dass ich alleine wohne. Ich mag grad keinen Menschen mehr sehen! :(

    Da helfen nur heiße Schokolade, Sofa, Beine hoch und (fast wäre ich wieder mit Rosamunde gekommen) ein schönes Buch oder einfach nur chillen. :troest:

    Das hält man nicht durch. Wenn du um halb 8 an der Schule sein musst und 2,5 h brauchst, dann musst du jeden Tag um 5 Uhr losfahren. Um 4 oder 4h30 aufstehen und mit dem ganzen Referendarsgepäck 3mal umsteigen?

    Such dir/euch eine kleine Zweitwohnung.

    zum 1. Punkt: Es gibt nur eine Verbindung, die ich morgens nehmen kann. Kommen alle Busse/Züge pünktlich, habe ich, nach Eintreffen bspw. in der Schule einen Puffer von ca. 30 Minuten. Bei Verspätungen sieht das wieder anders aus.

    zum 2. Punkt: Natürlich möchte ich das Referendariat mit guten Noten abschließen. MINT-Fächer studiere ich nicht.

    zum 3. Punkt: Es geht hier vielmehr um die monatliche Mehrbelastung - bei dem Mieten einer kleinen Wohnung/eines Zimmers/den Benzinkosten (sollte KFZ vorhanden sein).

    5 Stunden Pendelei mit den ganzen Aufgaben des Referendariats halte ich für sehr sehr stressig. Vielleicht probierst du die Strecke mal eine ganze Woche täglich aus?

    Ich würde mir eine kleine Wohnung nehmen, in der mich mein Freund auch mal besuchen kommt, damit ich nicht dauernd fahren muss.

    Einen Führerschein besitze ich, aber kein eigenes KFZ.

    Ein Zweitwohnsitz wäre ebenfalls eine Mehrbelastung... Ich wohne mit meinem Freund zusammen (er befindet sich im Masterstudium).

    Würde ich die Strecke mit dem KFZ aufnehmen, liegen die monatlichen Spritkosten bei ca. 450€. :traenen:

    Liebe Grüße

    Warum zieht er nicht mit dir um?

    Das Problem ist ja nicht nur das Autofahren. Es ist verwunderlich, wie sich Alkoholikerinnen im Schuldienst jahrelang halten können, ohne dass man ihnen beikommt. Wenn dann noch alle, also Eltern und Schüler Bescheid wissen, ist es umso peinlicher, dass nix unternommen wird. Der Kollege braucht Hilfe, auch wenn er es nicht so sieht. Allerdings wird es ohne seine Mitarbeit schwer, etwas in Gang zu bringen, ausser mit....Anzeige oder ä.

    Haha, wir hatten (zum Glück) noch keine solchen Fälle, aber ich wüsste ja zu gerne, wie solche Eltern beim Elterngespräch reagieren, wenn man sie auf derartiges Verhalten ihrer Kinder anspricht. Kommt dann eher ein "Wir waren alle mal jung." oder eher ein "Na warte bis du nach Hause kommst, dann kannst du was erleben!"?

    Man muss ja erst einmal heraus finden, wer der Nestbeschmutzer ist. Kameras darf man ja nicht installieren.

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