Da wir sich ein Kind mit ASS (noch nicht Schulkind) haben, tut mir schon sehr weh, wenn ich das lese. Das Problem ist doch, dass für diese Kinder eigentlich nirgendwo ein richtiger Platz ist. Und dass die Diagnosen viel zu spät gestellt werden und damit den Kindern frühe Hilfe verwehrt ist.
Inklusion als Sparmaßnahme auf den Rücken aller Kinder, Lehrer und Eltern. Eine passende Umgebung und Förderung kostet halt Geld.
Viele Eltern sträuben sich aber auch lange, Diagnosen stellen zu lassen. In der GS müssen wir sie öfter quasi dazu zwingen und Ende Klasse 4, kurz vorm Übertritt, liegt manchmal dann endlich etwas vor. Aber die Zeit vorher war viel zu lange sehr schwierig für alle Beteiligten und die betroffenen Kinder erhalten auch keine professionelle Unterstützung. Das Kind oben ist bereits in der Mittelstufe und die Problematik ist bestimmt nicht neu. Schade, dass das Kind so lange keine Diagnose und damit verbundene Hilfe hatte.