Viele davon sind jetzt im Ruhestand. 🥰 Aber ja, das ist ein Nachteil des Systems
Viele davon gibt es auch in jung. ![]()
Viele davon sind jetzt im Ruhestand. 🥰 Aber ja, das ist ein Nachteil des Systems
Viele davon gibt es auch in jung. ![]()
Zum x-ten mal:
Die Schule wusste seit Jahren Bescheid über die Erkrankung.
Es ist lediglich vom Vater bei einem Elternabend nicht ein weiteres mal mündlich mitgeteilt worden.
Die Schule...seit Jahren. Es gibt doch einen ständigen Wechsel von Kollegen. Meinst du, alle neuen werden laufend informiert? Waren ja auch anscheinend mehrere Klassen zusammengewürfelt.
Und aus der Klassenfahrt ins UK lernen wir, dass dieses Verhalten genau falsch war. Wir haben in dem Moment die Garantenstellung, wir halten den Kopf dafür hin, wenn dem Kind etwas passiert.
Vielleicht wurden die Lehrer nicht informiert aus Angst vor Ausschluss. Ich hätte mein Kind so nie fahren lassen, also ohne die Lehrkräfte nochmals explizit zu unterrichten und aufzuklären, egal ob sie eine Abfrage gemacht hätten oder nicht. Ist doch mein Kind.
Ja schon, aber wieviel soll sie rennen, damit der in adäquater Zeit runter geht?
Ich war in der Schwangerschaft insulinpflichtig. Kenne mich daher ein bißchen aus.
Das Kind hat ein Armimplantat und anscheinend kann man die Pumpe über das Handy steuern. Scheint aber noch nie nötig gewesen zu sein, außerdem würden das die Eltern machen. ![]()
Das Problem sind nicht die Fälle, wo alles gut geht oder das Kind damit super umgeht.
Das Problem sind die Fälle, wo das nicht so ist, der Lehrer ggf. noch Fehler macht und dann hinterher verklagt wird, durch die Presse geschleift wird und alle sagen "hätte der doch... wie kann man nur... ist doch klar, dass dies und jenes zu tun gewesen wäre..." etc.
Ich bin Profi im Bereich Lehren, Lernen, Wissensvermittlung und Erziehung im schulischen Kontext.
Ich bin kein Arzt, kein medizinischer Fachangestellter etc. Ich kann erste Hilfe im Rahmen eines medizinischen Laiens leisten und im Notfall den Rettungsdienst rufen.
Alle anderen medizinischen Erwartungen darüber hinaus sind rücksichtslos, verantwortungslos und übergriffig.
Und was willst du tun? Dem Kind die Schule verweigern?
Ja, fand ich auch. Ich habe mehrfach gefragt, ob ich den Notarzt rufen soll, die Eltern verneinten.
Wir lassen das Kind auch erst einmal rennen. Die Familie und das Kind sind auch viel entspannter als wir, aber wer das seit Jahren kennt, holt vmtl. nicht so schnell den Notarzt. Die Werte regulieren sich auch recht schnell.
Und wenn er zu hoch ist, muss Insulin gespritzt werden.
Wie gesagt, die Mutter verfolgt die Werte ständig und was mit dem Insulin ist, weiß ich jetzt gar nicht. Muss ich mal die Klassenleitung fragen.
Darauf bezog ich mich nicht.
Ich kann nicht dazu gezwungen werden, ein Medikament zu verabreichen, ich sollte ein kotzendes Kind nicht alleine in seinem Zimmer lassen und ignorieren.
Ich weiß nichts von einem Medikament. Wenn der Wert zu tief ist, muss etwas gegessen werden, dann geht der Wert in den Normbereich.
Das ist krass! Ich hätte da immer ein schlechtes Gefühl bei und Angst, dass ich was verpeile.
Es das echt der übliche Weg? Oh man.
Wie war denn eure Einweisung? Und was passiert, wenn doch mal was passiert?
Edit: Und an alle rechtlich Bewanderten aus NRW: zu was kann man tatsächlich verpflichtet werden? Nicht, dass ich das nicht wollte, ich würde es mir einfach nicht zutrauen.
Die Kollegin hat uns eingewiesen, aber wie ich schon schrieb, haben die Eltern die Werte via Smartphone auch im Blick. Im Zweifelsfall ist die Mutter sofort zu erreichen. Es gibt ja auch oft Kinder mit Nuss-, Bienen- oder Wespenallergie, die Notfallmedikamente in der Schule lagern, das ist auch gefährlich und man muss im Notfall sehr schnell handeln.
In NRW ist es zumindest in der Grundschule relativ einfach, für Diabetiker einem I-Helfer zu bekommen.
Es ist nicht mein Schüler, aber ich werde das mal so weitergeben, denn es wäre sehr sinnvoll.
Gutscheine, die ablaufen können, verursachen immer so viel Stress. Hab noch welche, die Dank Corona nicht eingelöst und dann vergessen wurden.
Ich würde mich sehr über meine eigene Bank freuen, die irgendwo an einem meiner Lieblingsorte aufgestellt wird und die mit einem persönlichen Schildchen glänzt. Sowas gibt es z.B. in St. Peter Ording. Da würde dann auf der Bank stehen: Ruhebank von Zauberwald, die von hier aus auf ihr langes Lehrerinnenleben zurückblickt und genießt. Gespendet von ihren Kindern.
Ich habe damals (2007) Wanderstöcke bekommen. Die hole ich vom Dachboden, wenn ich mal alt und klapprig werden sollte.
Wann ist damals?
Ich würde nichts haben wollen und erwarte auch nichts. Wieso auch?
Ach geh, ist doch toll.
Ich bin übrigens ähnlich verzweifelt wie Antimon. Es weiß jeder, dass ich kein Grünen Fan bin, aber die Scholz Esken SPD halte ich nicht mehr für wählbar, das weiter so der CDU möchte ich auch nicht unterstützen, zumal dieser Säufer Verein sich so an dem Cannabis aufhängt, aber Alkohol verharmlost. FDP sowieso nicht, dass ich Sahra Wagenknecht mochte, war mal vor Corona. Tja, was bleibt da groß übrig.
Am Ende wählt wohl kaum jemand aus Überzeugung, sondern geleitet durch den Versuch, Schlimmeres abzufangen.
Er hat's gewuppt.
Nein. Für die Lehrkräfte hat er nichts übrig.
Ich muss aber halt "auf die "Arbeit" gehen"
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Heißt das nicht "schaffe gehn?"
Was ich von den Lehrkräften wirklich nicht akzeptabel finde ist, überhaupt 13jährige den ganzen Tag allein in einem fremden Land im Hotel zurückzulassen, egal ob Diabeteskranke dabei sind oder nicht. Vielleicht hätte man mit so wenig Lehrkräften gar nicht fahren dürfen.... Warum wurde das genehmigt? Wie ist denn der Betreuungsschlüssel für Klassenfahrten in dieser Altersgruppe? Wäre eine Lehrkraft bei den wenigen Kranken geblieben, wäre womöglich alles anders ausgegangen.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob das auf den letzten 28 Seiten schon einmal verlinkt wurde. Aber wer den Fall noch immer so hinstellt, als seien die Lehrkräfte hier vollkommen unschuldig in eine unvorhersehbare Situation getappt und die Eltern tragen die alleinige Schuld, möge sich doch noch einmal den folgenden Artikel von 2019 durchlesen: https://www.spiegel.de/panorama/justi…-a-1301746.html
Dass das Urteil letztlich bis zur fehlenden Abfrage relevanter Gesundheitsdaten zurückführt, hängt im wesentlichen mit der dadurch entstandenen Kausalkette der Sorgfaltspflichtverletzung zusammen, die nachweislich zum Tod des Mädchens führte. Die fehlende Abfrage alleine wäre aber nicht das Problem gewesen, wenn nicht während der Fahrt auch noch alle deutlichen Anzeichen einer gesundheitlichen Notlage beiseite geschoben worden wären. Hier sehe ich persönlich das eigentliche Versagen der Lehrkräfte.
Mir fällt es tatsächlich schwer zu verstehen, wie man nicht auf die Idee kommen kann, ärztliche Unterstützung hinzuzuziehen, wenn es einer Schülerin erkennbar schlecht geht, diese sich ständig erbricht und nicht mehr klar wirkt. Um zu wissen, dass man hier als Lehrkraft tätig werden muss, bedarf es keiner abgefahrenen und fernliegenden Vorgehensweisen, auf die man in einer solchen Situation nicht käme und daher versehentlich in rechtliche Schwierigkeiten käme.
PS: Mir geht es dabei gar nicht so sehr um den konkreten Fall und die dabei beteiligten Lehrkräfte. Mir geht es vor allem darum, aufzuzeigen, dass man als Lehrkraft in vergleichbaren Situationen bereits mit einem Hauch von gesundem Menschenverstand schlimmeres oft verhindern und sich auch selbst vor "mit einem Fuß im Knast" schützen kann. Die Schlussfolgerung von einigen hier, gar nicht mehr auf Schulfahrten zu fahren, kann ich daher nicht teilen....insbesondere, da wir auch vor Ort in der Schule eine Garantenstellung haben und ähnlich umsichtig wie bei Fahrten agieren sollten....das aber auch können.
Der Artikel, den du verlinkst, ist schon sehr einseitig und aufreisserisch. In einem anderen Artikel, den ich vor längerer Zeit gelesen habe, steht, dass die Lehrkräfte abends 2 Rundgänge durch die Zimmer gemacht hätten und dass niemand sie über den Zustand des Mädchens informiert hätte. Es heißt auch, dass die Insulinpumpe kaputt war, was auch niemand von den Verantwortlichen erfahren hat. Auch hatten noch andere Jugendliche Magen-Darm-Probleme nach einem Restaurantbesuch. Alle nahmen Cola und Salzstangen zu sich, was für eine Diabetikerin nicht unbedingt gut ist.
Ich finde nicht, dass die Eltern allein Schuld sind, aber die Lehrer sind auch nicht allein Schuld. Am Ende ist es ein unglückliches Zusammenkommen mehrerer Komponenten, das zu diesem Unglück geführt hat.
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