Beiträge von fachinformatiker

    Die Organisation erfolgt durch die Abteilungsleiter und Schüler. Tatsächlich werden die Zeugnisse in der Location ausgeteilt und selbstverständlich bezahlen die Lehrer ihren Beitrag selbst. Bekommen dafür auch einiges.

    Mich stört etwas der Zwangscharakter für alle, weil einige das ganz toll finden. So wie bei Klassenfahrten, wo sich einige immer melden und viel aus der eigenen Tasche bezahlen.

    Letztendlich ist die Frage, Spielverderber oder nicht Spielverderber. Beliebter Kollege oder der miesepetrige immer dagegen Typ.

    Mich interessiert, wie das bei euch gehandhabt wird.

    Bei uns werden die Abschlusszeugnisse in einem Eventrestaurant ausgegeben. Mit Ansprachen der Lehrer, Schüler und teilweise der Eltern. Parallel dazu wird getrunken und anschließend gegessen und mit Musik gefeiert.

    Das findet alles abends statt. Der Eintritt beträgt ca. 100€/Person inkl. Lehrer, wofür aber auch einiges geleistet wird.

    Mich stört allerdings, dass dies als Pflichtveranstaltung deklariert wird, bzw. es dringend erwartet wird, dass die unterrichtenden Lehrer daran teilnehmen.

    Habt ihr auch solche "Pflichtveranstaltungen" und sind diese überhaupt rechtmäßig (Zeugnisausgabe, verknüpft mit bezahlten Event)?

    Ich hätte besser das zitieren sollen.

    Unterschied ist Anerkennung bzw. totale Ablehnung (zumindest bei mehrfach schlechten Stunden). Und ja, es gibt Zwangsfortbildung, Versetzung, Zwangspensionierung. (Rest im vorherigen Beitrag)

    Das passiert bei uns bei Kolleginnen und Kollegen, die aus Sicht der Abteilung und Schüler nicht funktionieren. Die Abteilung (KL, BL, AL, SL) wird eigentlich nur aktiv, wenn sich Schüler oder Betriebe massiv beschweren. Wenn z.B. herauskommt, dass eine Kollegin aus Schülersicht zu schlechte Noten vergeben hat und dabei nur einen Leistungsnachweis in 2 Jahren erstellt und korrigiert hat.

    Oder ein Kollege, der eine volle Planstelle besetzt und nur kurz vor und nach den Ferien nicht krank ist und dann von den tollen Ferien in xy erzählt.

    Könnte mir das überhaupt nicht vorstellen, dass die SL Entwürfe von mir haben will.

    Welche Konsequenzen soll denn eine gute oder schlechte Stunde haben?

    Disziplinarverfahren? Degradierung? Oder bessere/ schlechtere Chancen beim Beförderungsverfahren.

    Ist doch lächerlich.

    Die SL könnte mich mal sowas von..

    Meine Tür steht immer auf und Gäste, auch die SL, sind immer eingeladen. Einen Entwurf hätte ich in zwei Minuten erstellt und der Unterricht würde ganz normal ablaufen. Nix Schaustunde oder besonders durchgeplant.

    Interessiert niemanden. Unser Schulleiter hatte sogar eine 5 in einer Abschluss UPP und hat so gerade eben bestanden. Solange Lehrermangel herrscht, wird sowieso jeder Lehrer mit bestandener Prüfung eingestellt.

    Gegenfrage: Fragt noch irgendjemand nach deiner Note im Studium?

    Macht ihr denn keine Übungen im Unterricht? Hausaufgaben sind total ineffizient, ja das ist nicht eure Zeit. Ich find's aber der Klasse gegenüber respektlos, deren Zeit ist auch wichtig.

    Wir am BK machen in den beruflichen Schwerpunktfächern oft Übungen. Die Hausaufgaben bestehen darin, den Stoff für Leistungsnachweise drauf zu haben.

    Wer nicht in der Sek 1 gelernt hat sich selbstständig zu organisieren, hat es deutlich schwerer.

    Ich finde es für Schüler wesentlich wichtiger, zu Hause lernen zu können und eigenverantwortlich Zeit zu planen, als irgendwelche fachlichen Inhalte zu vertiefen, die später sowieso vergessen sind.

    Deswegen sind Hausaufgaben zumindest in dafür geeigneten Fächern sehr wichtig.

    Das selbstorganisierte Üben und Arbeiten gehört für mich zu den wichtigsten Eigenschaften, die eine Schule vermitteln und fördern kann.

    Aber ich gebe zu in meinen Fächern in überwiegend vollzeitschulischen beruflichen Fächern keine Hausaufgaben aufzugeben, da es keine klassischen Aufgaben gibt.

    Wir arbeiten eigentlich immer nur an Projekten und schreiben darüber Klausuren. Wer da nicht in der Lage ist eigenverantwortlich zu arbeiten, wird bei mir scheitern.

    Ich mache es immer so, dass ich den Gesamtbetrag aufs Schulkonto überweisen lasse und erst wenn der Betrag von allen Teilnehmenden da ist, werden wir mit der Planung aktiv. Wenn einer nicht zahlt, sorry, dann fällt die Fahrt halt flach oder der Schüler bleibt da und besucht den Unterricht der Parallelklasse.

    Als ich vor Jahren eine Fahrt organisiert hatte, sammelte ich den Betrag für die voraussichtlichen Stornierungskosten ein, bevor verbindlich gebucht wurde.

    Ebenso handelte ich mit dem Reiseunternehmen im Vorfeld aus, dass einige Schüler ausfallen durften, ohne dass Mehrkosten je Schüler entstanden wären.

    Es macht keinen Spaß, hinter Geld anderer Leute zu Rennen.

    Vielleicht informierst Du noch einmal die Eltern und wer zum Stichtag nicht bezahlt hat, fährt nicht mit.

    Verstehe die Situation nicht so ganz. Ich war auch Seiteneinsteiger und habe in dieser Zeit meine persönlichen Ansprüche und Wünsche erstmal ganz weit hinten angestellt. Zuerst kommt das Überleben und das bestehen der vielen Prüfungen bis zum fertigen Lehrer.

    Wäre nie auf die Idee gekommen, Mentoren zu fordern oder wegen realer oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten zu meckern. Das kann man machen, wenn man sich schon etwas erarbeitet hat.

    Mentoren habe ich mir selbst gesucht und bei verschiedenen Lehrern nach einer netten Nachfrage hospitiert. Mit meinen selbst ausgesuchten Kollegen habe ich mich auch über die Stundenentwürfe unterhalten.

    Im Studium habe ich als wesentliche Erkenntnis mitbekommen, für mich selbst verantwortlich zu sein und niemals die Schuld für meine Probleme bei anderen zu suchen.

    Mein Tip: Schluck erstmal die Ungerechtigkeiten runter, sei sehr freundlich zur SL, die dich beurteilen muss und frage Lehrkräfte, die dir sympathisch sind, ob die dich zeitweise beraten wollen.

    Was genau ist an den ausgedachten Geschichten ohne Nachweise überzeugend?

    Viele Menschen, die das Christentum (und die anderen Religionen der Welt) ablehnen, leugnen gar nicht grundsätzlich, dass es etwas geben könnte, das unsere Existenz erklärt. Sie lehnen nur die Pseudo-Erklärungen der Religionen ab, die sich irgendetwas ausgedacht haben, um auszunutzen, dass es vielen Menschen gibt, die mit Ungewissheit nicht klar kommen. Solche Menschen konnten die Kirchen prima für ihre Zwecke benutzen.

    Meinst du, dass die Erzählungen der Bibel ausgedacht sind? Ich denke, da steckt sehr viel Wahrheit drin.

    Historisch ist davon schon eine ganze Menge belegt und damit ist die These, dass alles ausgedacht ist, vom Tisch.

    Vielen Dank für all die Rückmeldungen. Ich versuche, auf alles einzugehen, werde aber bestimmt was übersehen 😅

    Erstmal ein paar Hintergrundinformationen. Der Bildungsgangleiter ist nicht neu, er hat sich aber auf eine A15-Stelle beworben und zum Revisionsverfahren(?) gehört die Leitung einer Dienstbesprechung. Die hier thematisierte Dienstbesprechung soll dafür zur Vorbereitung dienen. Da das Verfahren nach den Osterferien startet, ist der Zeitplan etwas eng bemessen. Zuerst war geplant, den Mittwoch vor den Ferien als ganztägige Dienstbesprechung zu nutzen, da ist die Schulleitung (diese ist tatsächlich neu) aber eingeschritten. Von Clinch zwischen BGL und SL habe ich bisher aber nichts mitbekommen. Der Vorschlag zum Samstag kam aber so wie ich das überblicke nicht von der Schulleitung, sondern von einem Kollegen der Fraktion der Selbstausbeuter. Das hat der Bildungsgangleiter dann auch so umgesetzt, die Einladung kam gestern, die Tagesordnung steht noch aus.

    Da ich die Einladung eben erst gestern am frühen Nachmittag bekommen habe, war auch kein Austausch mit den anderen betroffenen Kollegen möglich. Eine Kollegin hatte im Dienstchat nur auf die Ferien hingewiesen. Ich werde natürlich am Montag mit den Kollegen reden und schauen, was wir da machen möchten. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die mehrheitlich mit dem Termin zufrieden sind. Und weil es gestern erst die Einladung gab, habe ich auch noch nicht mit dem Bildungsgangleiter gesprochen. Von meinem Urlaub jedenfalls dürfte der wenig wissen, da bin ich ihm aber auch keine Rechenschaft schuldig.

    Wahrscheinlich ist dem Bildungsleiter die Situation sehr unangenehm und er sieht zu dem Termin keine Alternative.

    Bei A15 Beförderungsverfahren sind auch noch Externe im Boot, so dass sich keine Alternativen ergeben haben.

    Ihr müsst entscheiden, ob ihr einmalig in den sauren Apfel beißen wollt und den Kollegen unterstützt oder ob er hängen gelassen wird.

    Ich bin dankbar, dass es noch Leute gibt, die sich den A15 er aufbürden wollen.

    Also glaubt ihr doch daran?

    Nicht an eine Kirche, die sich selbst heilig nennt und bis in der jüngsten Vergangenheit viele heftige Dinge getan und gedeckt hat.

    Aber die Grundlagen des Christentums und Gott sind für mich weit überzeugender als Atheismus. Ein sehr gläubiger Freund sagte mal treffend, dass das Abstreiten von Gott auch ein Glauben ist. Alles auf Zufall hinzunehmen ist für mich sehr wenig überzeugend.

    So eine idiotische Idee.

    Das ist ziemlich einfach: Keiner muss sich den Samstag freihalten. Auch nicht, wenn er lange vorher angekündigt wurde. Da würde ich mitteilen, dass ich an diesem Tag verhindert bin und damit wäre für mich der Keks gegessen.

    Und bei nächster Gelegenheit würde ich die Person mal fragen, was er/sie sich dabei gedacht hat, sich so sein Kollegium zu verprellen. So macht man Schulentwicklung....nicht!

    Mal abgesehen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand am Samstag vor den Ferien kurzfristig vorher zu einer Dienstveranstaltung einlädt, frage ich mich, ob das irgendwo in Verordnungen geregelt ist. Ich meine, den Samstag freihalten zu müssen oder umgekehrt, den Samstag nicht freihalten zu müssen.

    Bei uns finden pädagogische Tage und der Tag der offenen Tür am Samstag statt, was aber zu Schuljahresbeginn auf einer LK beschlossen wird und somit die Termine rechtzeitig bekannt sind.

    Und in dem Zusammenhang frage ich mich auch, welche Konsequenzen es hat, so einen Termin einfach zu vergessen. Geldstrafe, Kündigung, Versetzung....? Wahrscheinlich nichts von dem.

    Das ist Schmarrn, den du an der Stelle- egal wie gut gemeint - schreibst. Solange ich Diskriminierung behinderter Menschen weder bezeuge, darüber lese, davon höre, noch selbst erlebe, weiß ich nicht, dass es diese gibt. Das ist dann auch keine Frage einer Intuition, die magischerweise in Wissen mündet.

    Menschen mit und ohne Behinderung wachsen aber ja nicht im luftleeren Raum auf, sondern sind Teil dieser Gesellschaft, in der Exklusion an vielen Stellen als normal erachtet und hingenommen wird. Ergo ist allen auch ganz allgemein klar, dass es Diskriminierung verschiedenster Gruppen gibt.

    Wer dann darüber hinaus einer von Diskriminierung besonders häufig betroffenen Gruppe angehört (Menschen mit Behinderung, PoC, queere Menschen, …) weiß unabhängig davon, was individuell tatsächlich erlebt wird, dass man Teil einer besonders häufig diskriminierten Gruppe ist. Auch das ist keine Frage der Intuition.

    Ich sehe durchaus Einschränkungen von behinderten Personen. Ist das Diskriminierung?

    Z.B. könnten Gehbehinderte nicht bei uns unterrichten, weil die meisten Klassenräume nur über Treppen erreichbar sind und es keine Aufzüge gibt.

    Oder wenn Bahnhöfe nicht für Rollstuhlfahrer geeignet sind, weil die Aufzüge mal wieder defekt sind.

    Leider gibt es auch noch überall Idioten wie Rassisten oder eben auch Leute, die sich über Behinderungen lustig machen. Da kann die Gesellschaft nichts für, ist aber leider Tatsache.

    Wir haben z.B. einen Kollegen mit einer Gehbehinderung, so dass er eine komische Gangart hat. Diese wird manchmal von Schülern nachgeäfft. Ist das Diskriminierung?

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