BK: In fachlich hochanspruchsvollen Bildungsgängen fällt dir der Lehrstoff nicht in den Schoß. Es werden viele sehr komplexe Dinge unterrichtet, die im Studium nicht vorkamen. Dafür gibt's dann noch nicht einmal eine Fortbildung. Wenn du aber dann den Stoff beherrschst, macht der Unterricht unglaublich viel Spaß.
Dann gibt's regelmäßigen Abendunterricht, der eine Belastung darstellt. Z.B. 8 Stunden morgens und 4 abends.
Daneben gibt es auch Schüler ohne Abschluss, Förderklassen usw., die fachlich leicht, aber eine pädagogische Herausforderung sind. Bei uns ein Sammelbecken jener, die anderswo versagen.
Die meisten Fachlehrer bei uns sind Quereinsteiger und haben schon mal "richtig" gearbeitet und sind von den Schülern entsprechend höher angesehen, als diejenigen, die Lehramt studierten.
Ist etwas überspitzt dargestellt, da letztendlich die Persönlichkeit entscheidet.
Aber lässig ist der Job nicht, wenn du ein guter Lehrer sein willst und nicht in Sammelklassen abgeschoben werden möchtest.