Beiträge von fachinformatiker

    Ich verstehe unser System nicht mehr. Gestern morgen stellte ein Kollege fest, dass er plötzlich Gliederschmerzen, Fieber, Husten und Geschmack-,Geruchslosigkeit hat. Er blieb zu Hause und kann erst Montag getestet werden. Bis Mittwoch liegt dann das Ergebnis vor.

    Was ist mit allen Kontaktpersonen? Was mit den nahestehenden Kollegen, Familienmitgliedern und Schülern? Noch hat keine Verfolgung begonnen.

    Ist schon Wahnsinn, dass in der Pandemie am Wochenende zumindest bei uns nicht getestet wird.

    Dann können die SuS bei dir im Unterricht machen, was sie wollen, oder wie? Dazu hätte ich wirklich keinen Nerv! "My classroom, my rules" - und wer die nicht befolgt, muss mit den Konsequenzen leben.

    Meines Erachtens ist die "Überwachung" der Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere während deiner Aufsicht eine Dienstpflicht. Die kannst du ja wohl kaum auf deine Schulleitung abwälzen!

    Wenn bei uns SuS meinen, der Maskenpflicht nicht nachkommen zu wollen (momentan gilt die hier in Niedersachsen ja größtenteils nur außerhalb des Unterrichts; ansonsten "Empfehlung"), mache ich sie auch erstmal nett darauf aufmerksam. Wenn das nichts nützt: ab zum Schulleiter! Dies kann bis zu einer Ordnungsmaßnahmenkonferenz führen (steht übrigens sogar irgendwo in den Vorgaben des nds. KuMI).

    Du argumentierst wie ein typischer Politiker, in dem du anderen nie gesagte Aussagen andichtest.

    Bei mir macht niemand im Unterricht was er will! Erstens kenne ich meine Schüler und zweitens erteile ich Anweisungen, die ich auch durchsetzen kann. Von der Ermahnung bis zum Rauswurf.

    Einen mir fremden Schüler während der Pausenaufsicht darf ich weder nach Hause schicken, noch seinen Ausweis kontrollieren, noch mit Gewalt zum Schulleiter ziehen.

    Wenn doch ein Schüler von 500 nach der dritten Ermahnung freiwillig zum Schulleiter mitkommen würde, hätte es außer einer weiteren Ermahnung keine Konsequenzen.

    Wir würden sofort Ruhe haben, wenn wir jeden Maskenverweigerer oder nicht Abstandeinhalter mit 10€ für die Schulkasse bestrafen könnten. Da das Utopie ist, bleibe ich lieber tiefentspannt und freundlich zu den Schülern.

    Das Problem bei den Aufsichten ist doch, dass wir nur wenige Schüler kennen und später in Ruhe ansprechen können.

    Wenn dann noch Ermahnungen keine Konsequenzen haben, mache ich mir das Leben sehr einfach. Einmal die Schüler nett ansprechen und dann mit den Aufsichtskollegen nett über das Wetter sprechen. Schont die Nerven aller Beteiligten. Soll sich die Schulleitung selbst zu den Schülern stellen.

    Ist ähnlich wie im Unterricht, wenn meine Anweisungen ohne Durchsetzungskraft sind, lass ich diese bleiben.

    Guten Abend,

    hat jemand eine Materialempfehlung für eine gute Kamera mit Stativ und PC Direktanbindung, um Tafelunterricht für Live-Videokonferenzen zu ermöglichen.

    Die Kamera sollte die Tafel erfassen und dabei eine ausreichende Auflösung haben.

    Dazu wird noch ein geeignetes Mikrofon und Lautsprecher benötigt.

    Also her mit Materialempfehlungen.

    Vielen Dank

    Ich bin auch manchmal überfordert, besonders wenn ich hunderte Stunden nebenbei zu Hause an Fortbildungen sitze, zu die ich leider doch ja gesagt habe.

    Aber dafür reduziere ich die Vorbereitung, sowie die Zahl und den Umfang der Klausuren. Mit der Fortbildungsaufgabe wird es niemand wagen, mir das vorzuwerfen.

    Du solltest dir überlegen, wie du die Klausuren korrekturfreundlich stellst und wie du die Konferenztermine positiv für dich nutzt. In der Wartezeit Arbeit erledigen oder während der Konferenz Konzepte überlegen.

    Wichtig finde ich auch, schulfreie Phasen in die Wochenplanung einzubauen.

    Es gilt das Prinzip aus Angebot und Nachfrage.

    Vielleicht wird es irgendwann mal so sein, dass Mangelfachlehrer mehr verdienen oder das Qualifikationsniveau gesenkt wird.

    Vielleicht kann dann ein Techniker/Meister Lehrer werden.

    Zum Kollaps wird es deswegen nie kommen.

    Eher befürchte ich, dass uns die Pensionsversprechen um die Ohren fliegen und wir deswegen bis zum Tod unterrichten dürfen. Aber das ist etwas anderes.

    Habe mal meine Daten in CHECK24 Versicherungsvergleich eingegeben. Das günstigste Angebot lag bei ca 310€ ohne Risikoaufschläge.

    Da lohnt sich der Wechsel nicht, da die anderen Versicherungen auch mal eben eine kräftige Beitragsanpassung vornehmen können.

    Wie einige auf 200€ kommen.....

    130€ sind sehr günstig. Ich zahle mit einem Risikoaufschlag bei der Debeka 309,94€. Ist schon heftig, wie die Beiträge gestiegen sind, obwohl Debeka vor 20 Jahren als die beitragsstabilste KV galt, da diese nur einen Tarif für alle hat. Also keine geschlossenen Gruppen, die jährlich teurer werden. Bin aber auch schon deutlich älter.

    Habt ihr mal überlegt, was ein einfacher Malocher, KFZ Mechatroniker, Handwerker oder Einzelhandelsmitarbeiter verdient?

    Ein guter Handwerker kommt vielleicht auf 17-20€ Brutto, was als Single um die 2000€ bedeutet. Im Einzelhandel werden Gehälter von 10-17€ bezahlt, wobei 17€ schon sehr gut ist.

    Selbst Industriemitarbeiter - Ausnahme Großkonzerne - verdienen ohne Nachtschichtzulagen nur etwas mehr.

    Da ein großer Teil der Arbeitnehmer keinen Hochschulabschluss hat, zählen wir sicher zu den 10% Topverdienern in Deutschland. Jetzt liegts am persönlichen Ausgaben- und Sparverhalten, ob wir zum reichste Teil gehören.

    Ich kenne Kollegen ohne Kinder, kleiner Wohnung und Billigauto, der seit 20 Jahren viel in Aktien investiert hat und sicher noch vor seiner Pensionsgrenze Millionär ist.

    Andere fahre große Autos, haben schicke Häuser und Kinder. Da bleibt wahrscheinlich zur Pensionierung ein abbezahltes Haus ohne Vermögen, sofern keines geerbt wird.

    Mir würde es sehr zugute kommen, wenn jeder Lehrer eine Woche individuellen Urlaub nehmen könnte und dafür die Sommerferien entsprechend verkürzt wären.

    Der ausfallende Unterricht könnte entweder ausfallen -sind ja eine Woche Sommerferien weg - oder durch Selbstlernphasen ersetzt werden.

    Könnte dann auch mal öfter mit meiner Partnerin, die nicht im Schuldienst ist, gemeinsamen Urlaub machen. Sie hat in den Ferien überwiegend Urlaubssperre, da viele Arbeitskolleginnen schulpflichtige Kinder haben. Schulpflichtige Partner zählen da nicht viel.

    Die Belastung und zeitweise sehr hoch, aber teilweise mangelns Organisation und Perfektionismus selbst verschuldet.

    Ich arbeite auch viel, aber wenn's mir zu viel wird, reduziere ich meine Ansprüche. Eine Klassenarbeit kann auch kürzer und leichter korrigierbar gestellt werden, Es kann ja auch eine Arbeit weniger als vorgeschrieben gestellt werden und bei Zusatzarbeiten darf auch Nein gesagt werden.

    Ich finde, wir haben einen fantastischen Beruf, der richtig viel Spaß machen kann.

    Wenn ich die normale Rente mit unserer Pension vergleiche, geht's uns sehr gut. Außerdem liegt's an uns, rechtzeitig privat vorzusorgen.

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