Beiträge von qchn

    Es geht ja nicht darum die Pläne der Kollegen öffentlich ins Netz zu stellen, sondern sie irgendwo intern zu hinterlegen, so dass andere "KollegInnen" sie sehen können.

    im Fall der TE nicht, aber in diesem Zusammenhang ist Sephs Einschätzung:

    Im konkreten Fall von Stundenplänen (nicht Vertretungsplänen!) handelt es sich u.U. gar um eine Art Geschäftsverteilungsplan, der im Sinne des Informationsfreiheitsgesetzes nicht nur schulintern, sondern gar öffentlich zugänglich zu machen wäre.

    fände ich ein Unding und kann ich mir auch nicht vorstellen - Datensparsamkeit ist leider echt Neuland in D.

    Ach ja, hast Recht.

    Ich glaube, ich wollte damit aufzeigen, dass man ja, was rauslesen kann aus den Stundenplänen, dass es aber halt nicht zuverlässig stimmt...

    ich hab ja nicht gesagt, dass alle, die Aufsichten machen, nicht schwanger sind. (Genaugenommen hat die Kollegin genau das gemacht, was Du gemacht hast - nämlich der SL nix von ihrer Schwangerschaft erzählt - aber eben, damit es nicht jedeR sofort via Stundenplan mitbekommt)


    Wer nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, kriegt das doch so oder so mit. Wenn eine Kollegin auf einmal keine Vertretung mehr macht, andere Kollegen ihre Vertretung machen müssen, dann schaltet doch fast jeder zügig. Ob mit oder ohne einsehbare Stundenpläne.

    grundsätzlich hast Du Recht, aber hier gilt, was eigentlich immer bei Datenschutzrechten im Digitalen das Problem ist: nämlich die Kombination und Menge der Daten. Wenn ein Kollege ohne von heute auf morgen ne andere/zusätzliche Pausenaufsicht übernehmen muss, dann weiss das erstmal nur er und müsste dann halt recherchieren, wer vor ihm die Aufsicht hatte - machen sicherlich nur wenige. Mit der Planveröffentlichung kann jedeR sofort erkennen, dass da Aufsichten fehlen.

    Insofern, wäre so ne Oldschoollösung, bei der Stundenplan und Aufsichtenplan getrennt sind, wie die an Quittengelees Schule deutlich datensparsamer und auch via UNTIS kein Problem. Ich finde nämlich schon, dass Schulen darauf achten sollten, keine Datenschleudern zu sein - ganz egal, was andere Unternehmen für welche sind. Es gibt jedenfalls genug - auch große - Unternehmen, die nicht die Emailadresse mit Photo und Geschäftsbereich aller Mitarbeitenden im Internet veröffentlichen.

    Und irgendwann hat sie einen Bauch. Wie bekommt man den bloß datenschutzrechtlich versteckt?

    In Schule ist sowas kaum zu verbergen, wenn jemand plötzlich und direkt auf unbestimmte Zeit (Bis BAD-Termin) aus dem Dienst genommen wird.

    ich wollte nicht dafür plädieren, dass man deswegen keine Stundenpläne veröffentlicht, aber so ganz wegwischen lass ich meinen Kommentar nicht:

    plötzlich und direkt 1-2 Wochen krank sein, kann jedem passieren - da vermute ich nicht immer direkt ne Schwangerschaft, aber von heute auf morgen keine Aufsichten ist ein sehr deutliches Zeichen. und ja: irgendwann hat die Schwangere vielleicht einen Bauch - aber vielleicht möchte man ja in der frühen Schwangerschaft noch nicht, dass es alle wissen? Meine Kollegin jedenfalls hat ihre Schwangerschaft nach ein paar Fehlgeburten geheim halten wollen und deswegen der SL nicht gemeldet.

    Anrechnungsstunden kann man bei uns in der UV einsehen - ist die etwa auch nicht öffentlich bei Euch Dendemeier?

    Wenn ihr euch länger kennt: Wäre ein Gespräch mit euch Eltern und den Kindern zusammen denkbar?

    Die Tochter würde ich auf alle Fälle nicht mit y allein reden lassen, war ja schon erfolglos.

    irgendwie krieg ich jetzt Szenen aus "der Gott des Gemetzels" nicht mehr aus dem Kopf.

    Ich hab wenig dazu beizutragen, außer dass man imho weniger auf die Vergangenheit (Genugtuung, Entschuldigung etc.) hinwirkt, sondern auf die Zukunft. Dein Kind möchte keinen Kontakt zum anderen Kind und auch in Zukunft nicht behelligt werden. dafür brauchts auch keine Begründung. was kann denn den Eltern daran unklar sein und was soll da geklärt werden?

    Personalrat fragen. ich würde eher sagen, dass die Ablehnung keine Folgen haben dürfte.

    ist zwar nicht der gleiche Fall, aber irgendwie ähnlich: ne Freundin von mir hat sich jahrelang aus der selbst vertretenen Elternzeit heraus um Versetzung bemüht und bestimmt 4 mal die vorgeschlagene Schule abgelehnt. Ihr wurde immer wieder ne neue Schule angeboten.

    Daher: ich frage mich, mit welchem Grund, man Dir die neue wohnortnahe Versetzung versagen wollte. das bringt der neuen Schule doch auch nichts. Im Zweifelsfall vertrittst Du Dich halt in Elternzeit an einer Schule Deiner Wahl bis die wohnortnahe Versetzung durch ist.

    unbedingt nach EUR und/oder ins Foro Italico. Ist ne schöne Abwechslung zu den ständigen Kirchen und Ruinen und man kann da prima skaten. Und wenn Ihr eh nach Ostia fahrt, würd ich Ostia Antica noch mitnehmen - das ist eigentlich ziemlich cool, da in ehemaligen Wohnhäuserrn rumzulaufen. Ansonsten kann man auch in Castel Gandolfo baden und sieht vlt. den Papst. Rund um die Villa Giulia lässt sich auch einfach schön Tram fahren. Und Cinecittà natürlich.

    hab chorischem Lesen in der Erprobungsstufe (5+6) in meinem Nebenfach etabliert, nachdem ich bei einer unfassbar tollen Fortbildung zur Lesekompetenzförderung in der Sek I bei Ludger Brüning war. es ist wirklich ne Supersache und all diese geäußerten Befürchtungen Deiner KollegInnen entsprechen nicht meinen Erfahrungen.

    hier finden sich auch interessanter Artikel zum reziproken Lesen, der Dir vlt. noch didaktische Argumente liefern: Ludger Brüning - Lesekompetenz (ludgerbruening.de) Wer nicht flüssig lesen kann, der kann auch nicht sinnentnehmend lesen.

    grundsätzlich bin ich ja keine FreundIn von, ich reduziere, weil ich das Pensum nicht schaffe, aber mit zwei kleinen Kindern gehts uns grade genauso. kannst Du nicht Teilzeit in Elternzeit beantragen? das Müsste doch schneller bewilligt werden?

    (da antwortet sicherlich nochmal jemand kompetenter drauf..)

    das find ich.. komisch. ich meine, ich dachte mir schon, dass das BK eine eigene APO hat, aber dass die sich derartig unterscheidet, finde ich merkwürdig. warum sollten SchülerInnen eines BK bei Klausuren in der Q-Phase mehr Zeit brauchen, als auf dem Gymnasium. Damit die zwischendurch eine rauchen gehen können?

    Ich hab am Gymnasium in der Q1 noch nie eine 90-Minuten-Klausur erlebt. Der GK fing bei uns ebenfalls mit 135 Minuten an, zweite Klausur dann bereits 155.

    ich hatte das an etwa einem Drittel der Gymnasien, an denen ich unterrichtet habe. Wie schon von Botzbold gesagt - man muss sich dann halt bei der Aufgabenstellung zusammenreissen. ich Hab btw mal in der BASS gegoogelt - bin jetzt aber nicht 100% sicher, dass es wirklich richtig von mir recherchiert wurde (vlt. gibt es da noch was Aktuelleres?) - und die legitimiert tatsächlich die Möglichkeit von 90 Minuten im Q1-GK. BASS 2022/2023 - 13-32 Nr. 3.2 Gymnasiale Oberstufe; Verwaltungsvorschriften zur Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (VVzAPO-GOSt); Änderung (schul-welt.de) Demnach gäbe es tatsächlich Unterschiede zwischen BK und Gym.

    jetzt bin ich ein bisschen Baff. gibt es am BK aktuell andere Minutenkorridore als am Gymnasium? Bei uns geht das in der Q1 im GK von 90-135 min. Die anstehende Verlängerung der Abiturzeiten find ich nen Skandal - als würde die Angleichung der Zeiten im Abi in irgendeiner Form die Vergleichbarkeit des Abschlusses zwischen den Bundesländern sicherstellen. Frei nach dem Motto: das Gras wird nicht grüner, wenn man ihm länger beim Wachsen zuguckt.

    oder kann man nicht in einer Arbeit die Einleitung und den Hauptteil und in der nächsten Arbeit, den Hauptteil und den Schluss abprüfen? Je nach Komplexität des Schlusses (AFB3?), könnte man auch den Hauptteil weglassen.

    ich find jetzt die Einleitung eines "Mein schönstes Ferienerlebnis"-Aufsatzes auch nicht das beste Beispiel. aber ich meine, es hat schon ausgereicht, zu demonstrieren, was ich schrieb: eine Userin kann sich nicht vorstellen, dass das überhaupt gehen kann, eine andere findet, dass das schon irgendwie dazu gehört etc. und schon macht man sich wieder viel Arbeit, weil es halt so sein muss und immer so war.

    ja sicher, die Deutschfachlehrer sind nur zu dumm dazu, ihre Klausuren endlich mal korrekturfreundlich zu gestalten. Insgeheim wollen sie nämlich die aufwändigen Korrekturen, sonst hätten sie ja längst mal was geändert.

    Ironie off

    Mannmannmann *leider ganz ohne Ironie*

    also ehrlich gesagt, habe ich nicht den Eindruck, dass das ein Problem der Intelligenz ist. eher eines des persönlichen Anspruchs und vlt. ein wenig fehlender Pragmatismus. Nur so kann ich mir erklären, dass die FS Deutsch immer für die längstmögliche Klausurdauer stimmt, was ja dann auch mehr Spalten zu korrigierender Blödsinn bedeutet. Hab mir das auch mal erklären lassen: im wesentlichen, weil sich die Mehrheit der FachkollegInnen nicht vorstellen kann, mal einen Aufgabenteil wegzulassen, weil es dann eben nicht "richtig" wäre.

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