ich finde, gerade das Unterrichtsgespräch ist wirklich eine Höchstschwierigkeit. je diffuser oder offener die Frage, desto größere Schwierigkeiten in der Auswertung. ich kann auch nur dazu raten, immer vorher die Fragen aufzuschreiben und selbst auszuprobieren, welche Antworten Du geben würdest. wenn es nicht die sind, die Du hören willst, dann ändere die Frage/ den Impuls ab. Die Komplexitiät des Ganzen wird hier ein bisschen deutlich: Gesprächsführung (rlp.de) Für mich hat es sich bewährt, die Anforderungsbereiche hintereinander abzuklappern; so kann jedeR was beitragen und die schwächeren SuS haben zumindest eine Chance im AFB3 mitzudenken. dieses Vorgehen hat zudem den Vorteil, dass die Beiträge schon irgendwie geordnet ankommen.
Beiträge von qchn
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ich hab selbst LA gelernt und bin nach den üblichen Teenagerausflügen zu Schnörkeln, Druckbuchstaben etc. wieder dahin zurück und schreibe heute zu vermutlich 90% noch die LA (einige Großbuchstaben und manchmal das s anders sowie zwischendurch mal absetzen). obwohl ich in der GS so meine Probleme mit den Schwüngen und nur ne 3 im Schreiben hatte, finden jetzt alle meine Schrift sehr hübsch anzusehen. Will sagen: auch mit so etwas Vorgegebenem wie der LA, braucht es offenbar ne Zeit, bis sich alles setzt und individualisiert.
aus Sicht der weiterführenden Schule muss ich sagen, dass ich die VA ziemlichen Mist finde. Ich kann wirklich oft ganze Sätze nicht verstehen, weil irgendwie alle Buchstaben gleich auszusehen scheinen und sich auf dem selben Zeilenniveau befinden. Selbst im Abitur - wo ich mir dann immer extra Mühe gebe - misslingt mir das Lesen mitunter, weil es keine Buchstabengruppe gibt, die lesbar ist und somit Orientierung bietet.
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zu 2: ich würde die SL in jedem Falle schriftlich darauf aufmerksam machen, dass die massive Unterrichtskürzung voraussichtlich den Erfolg der SuS im Abitur gefährdet und somit meinem Selbstverständnis als Lehrkraft nicht entspricht. falls dann immer noch die Weisung aufrecht erhalten wird, würde ich um eine schriftliche Anweisung bitten, in der meinen Bedenken Rechnung getragen wird und die SL alle Verantwortung auf sich nimmt.
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qchn Ich handhabe es so, dass ich bei einer Rechnung meinen Stempel auf dem Dokument platziere (Beihilfe: , PKV: ) und danach via App losschicke (solche individualisierten Stempel gibts für wenig Geld im Internet).
Einmal im Monat kontrolliere ich dann in der Bankapp, welche Eingänge es gab und hake es entsprechend ab. Je nach App kannst du die Geldeingänge automatisiert sortieren lassen und dann entfällt auch das durchsuchen der Eingänge/Ausgänge.Obwohl ich 2020 - 2022 ziemlich viele Einzelrechnungen produziert habe läuft es mit dem Verfahren entspannt. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass die Beihilfe hoffnungslos überfordert ist, wenn man mehrere verschiedenartige Rechnungen auf einmal einreicht (obwohl diese das laut Internetseite so wollen). Dann fehlen plötzlich Erstattungen.
Daher schicke ich denen seitdem immer schön jede Rechnung einzeln.*fies lacht*ich mache es mehroderweniger genauso. ich numeriere die Rechnungen durch und hab ne Exceltabelle - seit letztem Jahr sende ich die Rechnungen auch immer einzeln. dennoch bleibt da viel nachzuhalten: was haben die jetzt nicht bezahlt und warum. außerdem sieht man jetzt bei 70:30 nicht mehr auf den ersten Blick, ob alles überwiesen wurde. ich finde eigentlich, dass die Beihilfe NRW ziemlich gut funktioniert - das Photografieren geht fix und die machen immer tolle Aufstellungen mit Rechnungsdatum etc. (leider habe ich gerade keine Sachbearbeitung bei meinem Buchstaben) - die Barmenia hingegen kann ich da nicht empfehlen. die App ist wirklich schlimm programmiert; es braucht gefühlt 100 Klicks, bis ich ein Dokument hochgeladen habe, die Photos sind immer unscharf und die Rechnungen kann ich nur anhand der Beträge zuordnen.
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das Einreichen ist ja nicht das Problem (wobei bei der Barmenia grade schon), sondern das Nachhalten. wenn man nur alle Naselang mal zum Arzt muss, ist der Verwaltungsaufwand gering, aber wenn mal mehr Rechnungen auf einmal eintrudeln, die vielleicht auch korrigiert werden müssen, dann wächst mir das schnell über den Kopf. Und das bei nur einer Person. Alleine die rückwirkende Neuberechnung des Beihilfeanteils beim zweiten Kind hat mich gefühlt Jahre meines Lebens gekostet, weil auch immer wieder Fehler gemacht wurden, bei Beihilfe und PKV. Ich kann garnicht sagen, WIE glücklich ich jedesmal bin, wenn ich beim Kinderarzt nur die Krankenkassenkarte zücken muss. Nicht auszudenken, wenn ich das jetzt für drei oder gar vier Leute machen müsste - bestimmt verwechseln die auch ständig die Naen undso..
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ich wäre auch lieber in der GKV geblieben, habs aus Kostengründen nicht gemacht. Unsere Kinder sind in der GKV familienversichert und privat zusatzversichert - was bin ich froh, dass ich für die nicht auch noch Rechnungen einreichen und nachhalten muss!
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wie wärs den mit "Lehrberechtigungen"? oO
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die Kombination mit Reli bzw Philosophie ist stundenplantechnisch auch nicht so super, weil es immer in Schienen drinnehängt. wenn dann Spanisch nur WP und Oberstufe ist, dann ist man null flexibel.
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Gewährleistung gibt es bei uns nicht. damit unser Neubau schnell fertig wurden, hat die städtische Planungsgesellschaft wohlwollend auf solchen Firlefanz verzichtet. ich würde allerdings sagen, dass die Hauptprobleme bei uns nicht in der Ausführung, sondern der Planung liegen. offenbar gibt es keine speziellen architektonischen Vorgaben für Schulgebäude bei Lärmschutz und Sanitäranlagen.
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ich find das nicht schwer zu verstehen. grundsätzlich kann alles was hilft, auch unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben. sogar Lauterbach gibt das in Bezug auf die CoronaImpfung mittlerweile öffentlich zu. insofern ist es imho bei jedem Eingriff sinnvoll, Kosten und Nutzen abzuwägen, so eben auch bei einer Impfung. Bei zB Hepatitis-Impfungen haut man im Zweifelsfalle auch nicht einfach rein, sondern bestimmt den Titer, was glaub ich sogar teurer kommt.
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es gab doch irgendwo Mal ne Studie, wonach attraktive Personen vor Gericht messbar geringere Strafen bekommen.
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ich halte es nicht für realistisch, dass Bitten immer entsprochen wird. dann wären es keine Bitten, sondern Berechtigungen. Natürlich könnte man sagen, dass die Tendenz, persönliche Emotionen als Maßstab für strafwürdiges Handeln zu etablieren, zB bei der Zurstrafestellung von sogenanntem Hatespeech irgendwie schon in die Richtung geht, aber zumindest hierzulande ist man damit noch sehr vorsichtig und diese Moral teilt auch nur eine sehr kleine Gruppe von Menschen. Entsprechend würde ich meinen SuS diese Erwartungshaltung auch nicht beibringen.
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finde die Erstellung von EWH auch immer meganervig, aber selbst wenn sie keine Pflicht wären, so würde ich sie trotzdem erstellen. Denn sie ermöglichen mir ein emotionsloses und effizientes Korrigieren, das ich jederzeit unterbrechen und wieder aufnehmen kann, ohne die Gesamtleistung zu kennen. Ich find das bei Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fächern nicht optimal, aber irgendwo muss man Zeit einsparen. Dazu kommen, vermutlich aufgrund ihrer Illusion der Objektivität, wirklich NIE Nachfragen zur Punktvergab, obwohl ich untendrunter üblicherweise nur noch die Note und keinen Kommentar schreibe (außer bei den Exemplaren, die ich bei der SL einreiche). Um mit einem Positiven Aspekt zu enden: finde es grundsätzlich wichig, dass ich mir konkrete Gedanken darüber machen muss, was man denn eigentlich für Antworten haben möchte. Da merke ich manchmal, dass ich nach was Falschem gefragt habe oder ein Text doch nicht so geeignet war.
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ja das verstehe ich, aber die Menschen reagieren halt nicht so, wie man es sich wünscht und das einzufordern in einem Forum ist halt.. zwecklos.
Glückwunsch jedenfalls zur Stelle =)
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unfreundlich war der Beitrag von Pirol auf jedenfall, aber ich ich empfinde die Interpretation von
"Die Frage ist bei der Verbeamtung nicht, welche Beschwerden du jetzt hast, sondern welche du aller Wahrscheinlichkeit nach kriegen wirst und damit berufsunfähig dem Staat auf der Tasche liegst"
als
Die Implikation ist also, dass ich dem Staat irgendwann auf der Tasche liegen werde.
doch reichlich übertrieben. von Außen wirkt es auch mich, dass Du insgesamt etwas überempfindlich reagierst und fatshaming vermutest, wo keines ist (war).
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ich hab den Beutelsbacher Konsens nicht im Zusammenhang mit dem Plakat erwähnt, sondern, weil er meine Fächer (u.a. Politik) und damit auch mein Selbstverständnis und Verhalten als Lehrperson maßgeblich bestimmt. ich fühle mich echt auf die Füsse getreten, wenn hier angedeutet wird, dass ich ihn als rhetorische Figur missbrauche. grade in Zeiten, in denen er hinter FDP-Interessen im Lehrplan massiv zurückstecken muss, halte ich es für in Unding, ihn so zu verunglimpfen - auch noch von KollegInnen, die wirklich relevante Fächer nicht unterrichten/ sich offenbar nicht richtig damit beschäftigt haben.
mE hat hier auch niemand (mich eingeschlossen) geschrieben, dass Gesundheitsschutz und Solidarität nicht grundgesetzkonform ist, sondern, dass der Gesundheitsschutz vor Corona nicht der einzige Gesundheitsschutz ist, der in der Rechnung vorkommen darf und dass es auch andere Werte gibt, die relevant sind.
Zu Unterrichtsvorhaben: Querdenkerargumente durchlesen und dann im NW Unterrricht widerlegen entspricht nicht meinem Anspruch an einen hochwertigen Politikunterricht - ein Ziel is es nicht, Gegner der Coronamaßnahmen zu diskreditieren oder aufzuwerten, sondern den SuS ein selbstaendiges Urteil zu ermöglichen. Plakat ja oder nein mag auf den ersten Blick Debatt-Klasse-8-Thema sein, doch landet man da imho schnell bei sehr abstrakten und voraussetzungsreichen Begrifflichkeiten und holt sich ggf noch ne schwelende Kontroverse in die Klasse. Ich meine, ein Planspiel mit verschiedenen Intereesensgruppen (eher keine Querdenker, aber das müsste ich dann entscheiden) wäre die beste Möglichkeit.
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also abgesehen davon, dass ich nicht NW-KollegIn bin, würde ich das skizzierte Unterrichtsvorhaben in dieser Form als überwältigend einstufen. Gegen die Coronaaßnahmen gibts ja nicht nur Querdernkerargumente und entsprechend kann ich sie nicht naturwissenschaflich widerlegen. es geht ja gerade nicht darum, die Welt zu präsentieren, wie sie (angeblich) ist (aus vergangenen Unterhaltungen weiss ich, dass wir beiden ja grundsäztlch uneinig darüber sind, ob es sowas wie eine eindeutige Wahrheit - gerade auch in den NW - gibt), sondern Kontroverses, kontrovers darzustellen, um es dann bewerten (also Werte, nicht Zahlen) als Gegenstand würde sich dann eher sowas eignen, was das gesamtgesellschafliche Problem abbildet, wie z.B. als Problemorientierung "Sollte nächsten Herbst wieder strengere Coronamaßnahmen eingeführt werden?" oder als Kontroverse "Wir brauchen die Coronamaßnahmen zum Schutz unserer Kinder" oderso. Ist schwierig das aus dem Ärmel zu schütteln, weil es sehr komplex ist. Vielleicht eher als Planspiel. Habs bisher nur im Philosophieunterricht behandelt.
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hab ich garnicht vor. aber keine Ahnung, warum Du Dich da so emotional provoziert fühlst. da würd ich an Deiner Stelle mal drüber nachdenken.
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Drittens, und deshalb reagiere ich auf das Getrolle..
ich bin jetzt seit mehr als 20 Jahren in Foren unterwegs und niemals hat mir irgendwer vorgeworfen zu trollen. ich finde es echt krass, wie mittlerweile mit diesem Begriff umgegangen wird.
meine Antwort auf die von mir gestellte Frage, nach unserer Vorbildsverpflichtung wäre in etwa so ausgefallen:
Meiner Ansicht nach sollten wir in der aktuellen Lage den SuS genau das vorleben, was uns zusteht: Die freie Entscheidung. Aber eben eine gut überlegte Entscheidung, die man auch bereit ist zu vertreten. Und natürlich auch die Bereitschaft, die Entscheidung anderer (im gesetzlichen Rahmen) zu tolerieren.
ich kann dochj nicht jahrelang gemäß Beutelsbacher Konsens unterrichten und die SuS zur Urteilsbildung und Hinterfragung erziehen und aufeinmal unreflektiert, alles dem Nichtmitcoronaanstecken unterordnen.
den Hinweis auf Lauterbachs Achtung vor anderen Grundrechten wollte ich genau so verstanden wissen. wenn schon er das tut, dann sollten vielleicht andere sich auch mal überlegen, ob das ne gute Idee wäre. Mich würde in diesem zusammenhang mal die Position von Otto Schilly interessieren. Lebt der noch? dem wollte ich schon immer mal schreiben.
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nur, weil Masken schützen, muss man ihr Tragen nicht anordnen. Äquivalent zu den Beispielen mit Tempolimit und Drogenverbot, könnte man auch fragen, warum Zucker, Motorräder, Skifahren, Zigaretten, Alkohol etc. nicht verboten sind, wo sie doch gesundheitsschädlich sind. Es is, wie immer eine Abwägungssache und die findet halt in Demokratien im Prozess statt und nicht technokratisch. darüber genießen Grundrechte einen Schutz vor einer Beseitigung durch eine wieauchimmergeartetete Mehrheit, d.h. ihre Einschränkung muss immer gut begründet und bei starken Eingriffen nur temporär sein. imho spricht es Bände, dass der extreme Masken- und Lockdownbewürworter Lauterbach zugibt, dass eine Maskenpflicht momentan juristisch nicht durchzusetzen ist. wäre es nicht nach der hier vertretenen Position jetzt unsere Pflicht als brave BeamtInnen, unserer SchülerInnen vorzuleben, dass eben gerade keine Maskenpflicht herrscht?
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