Beiträge von Anfaengerin

    Generell gehört Medikamentengabe nicht zur Ersten Hilfe. Der hier genannte Epipen enthält Adrenalin in relevanter Dosierung. Da gehen der Puls und Blutdruck schnell mal durch die Decke. Das ist auch nicht ungefährlich. Wenn man den ohne Not verabreicht, kann das bös' enden.

    Ob Lehrerin oder normaler Mensch. Am Ende läuft es auf die Frage hinaus, ob hier ein Notfall vorliegt. Ich weiß nicht, ob ich die in jedem Fall richtig beantworten kann. Ärztinnen können das besser, aber die sind immer zur Hand.

    Man kann es erkennen - Pusteln am ganzen Körper, angeschwollene Lippen und beginnende Atemnot. Da hätte ich - nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst - immer den Epipen gegeben, wenn er für den Patienten vorgesehen ist. Laut Notarzt sind die Mengen an Adrenalin im Epipen nicht hoch genug um größeren Schaden zu erzeugen, es ist nötig, danach durch Fachleute weiteres Adrenalin zu geben.

    In den Fällen, in denen sich das Kind nicht mehr selbst helfen kann, ist IMHO sowieso ein Notruf abzusetzen. Da sitzen erfahrene Rettungssanis am Telefon, die im Zweifel beraten.

    Normalerweise führt ein Asthmaanfall nicht innerhalb von wenigen Minuten zur Bewusstlosigkeit. IMHO ist es hier mit den richtigen(!) Erste-Hilfe Maßnahmen getan. Hierzu sind die betroffenen Lehrkräfte auch gesondert zu unterweisen und diese Unterweisung ist zu dokumentieren. Auch bei einem epileptischen Anfall ist das Kind im Regelfall nicht direkt in Lebensgefahr. Erste-Hilfe Maßnahmen, Notruf, fertig.

    Die Medikamentengabe, die wirklich durchgeführt werden muss, ist der Epipen. Starke allergische Reaktionen und Anaphylaxie können schnell tödlich werden. Wenn die Atemwege komplett zugeschwollen sind, hilft auch keine Beatmung des Ersthelfers mehr. Und auch wenn ich mich wiederhole, selbst das kommt sehr selten vor, weil die Kinder sehr schnell merken, dass sie eine allergische Reaktion bekommen und frühzeitig selbst reagieren.

    Hatte den Fall vor einigen Wochen bei der Klassenfahrt - und es war nicht der eigene Schüler. Aber die zuständige Lehrkraft hatte es nicht so im Blick wie nötig (ich habe eine Sanitätsausbildung) und so habe ich den Notruf gewählt (sie wollte noch warten). Nach Rücksprache mit den Experten sollte der Schüler den Pen sofort verwenden (wollte es erst nicht) und als er es nicht hinbekommen hat, habe ich geholfen und auch draufgehalten (Oberschenkel). Laut Notarzt danach wirklich genau das was passieren muss - Epipen und nicht zu lange damit warten. War hier eine Nussallergie und der Schüler hatte schon beginnende Atemprobleme.

    Übliche Hygienemaßnahmen. Im ÖPNV weiterhin Maske, in der Schule dann wohl auch weiterhin. Das hilft dann auch gegen diese Infektion.

    Vorteil ist, dass man die Krankheit sieht. Wäre bei SARS die Erkrankung deutlich sichtbar gewesen (Flecken im Gesicht oder ähnliches), wären wohl weniger Spreader unterwegs gewesen.

    Dort trägt keiner FFP2. Du willst DICH schützen, oder geht es um Kollektivschutz, ist ein Unterschied.

    Was ich dann genau trage, weiß ich noch nicht. Und eingeführt wurde das Masketragen wegen einer Virusinfektion bzw. um eine weitere Verbreitung zu unterbinden. Ist zwar schon 100 Jahre her, aber hat sich anscheinend bewährt.
    Und so mache ich beides - schütze mich und andere

    Zu so großen Konzerten und "Massen-Events" gehe ich schon seit Langem nicht mehr. Ist mir zu laut und zu voll dort. Dahingehend kann ich also nicht sagen, ob mir etwas fehlt bzw. gefehlt hat.

    Wo hat denn laleona einen Vergleich mit dem Umfeld Schule angestellt? Es ging doch ums Masketragen allgemein, nicht nur in der Schule.

    Nun gut, halten wir fest: Für die einen käme eine dauerhafte oder auch phasenweise Maskenpflicht dem Weltuntergang gleich...:

    ... mich persönlich - und scheinbar auch einige andere User*innen hier - würde es halt kaum oder gar nicht stören in Zukunft (gerade bei einer hohen Anzahl an Corona-Erkrankten oder auch während Grippe- und Erkältungswellen) Maske zu tragen.

    Ich werde z.B. gerade in Zeiten von vermehrten Erkältungserkrankungen wenigstens im ÖPNV Maske tragen. Ich verstehe jetzt, warum es in asiatischen Ländern schon länger so gehandhabt wird.

    @ frosch

    mir gings hier rein um den logischen Fehlschluss - willst du echt bestreiten, dass hier Definitionen eine Rolle spielen?

    dass die Ausfallquoten geringer wären, wenn man nicht zu Hause bleiben müsste bei Infektion? Wenn jetzt alle zu Hause bleiben müssten, wenn sie einen blauen Fleck hätten, könnte man daraus doch auch nicht schließen, dass blaue Flecke lebensgefährlich sind. (ja, ich weiss, dass blaue Flecken nicht ansteckend sind, aber diese hypothetische Art blaue Flecken in meinem Beispiel schon. Ich wollte nur nicht "Erkältung" schreiben, damit man mich nicht wieder in die QuerdenkerInnenecke schiebt)

    ich schreibe tatsächlich keine Klassenarbeiten und empfinde den Unterton in Deiner Frage wirklich äußerst unangemessen und in keinem Verhätltnis zu meinem Post.

    ich bin nur mal wieder schockiert, dass ich überhaupt nochmal was gepostet habe..

    Also bei uns sind die KollegInnen nur daheim geblieben, weil sie krank wurden (hohes Fieber, Matschbirne) und der Test wurde erst danach durchgeführt. Die sind also nicht wegen eines positiven Tests gesund daheim, sondern weil es ihnen nicht gut geht.
    Und ich finde es ein Unding, dass jetzt darüber spekuliert wird, ob man nicht infiziert / krank doch arbeiten gehen soll. Wenn daraus dann wirklich Probleme resuliteren wie Myokarditis, dann werden sich manche noch umschauen.
    Stellt euch doch einfach vor, es käme ein Salmonellenausscheider oder jemand mit offener Tbc in die Schule - wäre das dann auch okay? Vielleicht könnte derjenige sogar arbeiten und wäre froh um die Beschäftigung - aber ich fände das definitiv nicht gut.

    Bei Arztbesuchen muss man eine Maske tragen.

    Und ich durfte nicht die Arztpraxis betreten, so lang ich nicht mit einem offiziellen Test nachweisen kann, dass ich negativ bin.

    Und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist noch Maskenpflicht.


    Aber ich glaube, das ist alles...

    Maskenpflicht, die leider nicht kontrolliet wird. Die Bahnen in Berlin waren ein schönes Spiegelbild der Gesellschaft. Besser fand ich die ausdrücklichen und unmissverständlichen Anweisungen im ICE.
    Nicht umsonst zeigt mir meine App jetzt von 5 Tagen Berlin schon 4 Tage rot an.

    au ja - ich gärtnere gerne. Auch in der Schule.

    Und wenn ich direkt an der Autobahn lebe (schön billig) und dann über die lauten LKW meckere? Wie viel Mitleid ernte ich da wohl? Wahrscheinlich wenig, und zwar zurecht. Weil ich selbst schuld bin und es (wahrscheinlich) ändern kann.

    Wenn du an eine bestehende, befahrene Autobahn baust, dann weißt Du, was Dich erwartet.

    Wenn an deinem Haus im dörflichen Umfeld auf einmal eine Autobahn vorbeiläuft (also neu gebaut wurde), dann ist es wohl nicht die eigene Schuld - oder?

    Unser Garten hat über 2000qm. Ist seit einigen Generationen im Familienbesitz, zum Glück kein Bauland, alter Baumbestand und schon meine Großeltern haben großen Wert darauf gelegt, dass dieser Vögeln, Igeln oder auch Insekten Futterquellen, Nistkästen, Plätze für den Winterschlaf, etc. bietet. Aber tatsächlich in der Stadt, wenngleich natürlich an einem der Ränder, nachdem es eben kein Bauland mehr ist (und hoffentlich nie werden wird). Früher (in meiner Kindheit) war er doppelt so groß. Leider wurden einige Parzellen dann Bauland und meine Großeltern konnten sich die immensen Steuern auf unbebautes Bauland nicht leisten, so dass dieser Teil bebaut wurde. Aber: Gibt es schon in der Stadt. Nur eben in insgesamt dicht besiedelten Regionen dann nicht in bezahlbar von A13- dafür muss man doch eher den Schritt in den ländlichen Raum wagen Fallen Angel .

    Mir ging es nicht darum, ob es so was in der Stadt gibt (für mich sind das die wichtigsten Teile einer Stadt, die Lunge sozusagen) - sondern, ob Fallen Angel dann dafür aufs Land geht oder so etwas in der Stadt haben will.

    Nicht alle, aber sehr viele.

    (Ich wohne aktuell in einer Kleinstadt, umgeben von Land. Und überall werden neue Neubaugebiete eingerichtet, weil viele einfach mehr Platz und "Luxus" wollen, als das Haus von 1950 es bietet. Ja, ich lese lokale Zeitung mit immer neuen Neubaugebieten.)

    Noch einmal, es soll jeder leben wie er will und bezahlen kann. Aber vieles geht mit 80 Millionen Deutschen nicht mehr. Soll der Rest an Wald auch noch mit staatlicher Subvention abgeholzt werden? Wo gibt es noch größere Sumpfgebiete? (In meinem aus meiner Kindheit steht jetzt ein Schwimmbad inkl. Neubaugebiet nach Trockenlegung. Wir wohnen (fast) alle auf mehr Quadratmeter als die Menschen früher.)

    Ich bin absolut kein Fan von Neubaugebieten, aber gerade in meinem Ort gibt es in den letzten Jahrzehnten keines mehr. Im Gegenteil, es werden viel mehr alte Häuser wieder fit gemacht, Baulücken (Hinterbebauung) geschlossen. Und trotzdem ist der ÖPNV echt mau, da wird hier nur schwer was verbessert.
    Und auch meine Kids werden - sofern sie wieder mal zurückkommen - eher ein bestehendes Haus mit benutzen bzw. später übernehmen. Sumpfgebiete oder Moore gab es bei uns im letzten Jahrhundert nicht, wir haben uns erfolgreich gegen den Bau eines Golfplatzes gewehrt, die Umgehungsstraße leider war nicht vermeidbar.
    Das größere Problem sind Gewerbegebiete, die ehemals Ackergelände jetzt überdecken. Also nicht der Mensch, der unbedingt aufs Land ziehen will.

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