Beiträge von Julie_Mango

    es gibt eine Alternative zur Chemie:
    Wasser-Frischhaltemittel mit Silberionen.
    Das ist ein Zeug, dass man sich z.B. als Wohnmobilbesitzer in den Wassertank schüttet, damit dieses nicht so schnell schlecht wird.


    Zitat

    Katadyn Micropur Classic Flüssig MCF
    Kontaktzeit: Ca. 2 Stunden
    Konservierung: Ca. 6 Monate
    Die einfache und sichere Wasserkonservierung bei klarem Wasser - in Flüssigform, universell, gut dosierbar. Ideal zum Frischhalten von Trinkwasser in den Ferien und auf Reisen. Hält Wasser auf umweltfreundliche Weise frei von Keimen, Algen und Gerüchen. Micropur Classic ist geschmacksneutral. Wirkstoff: Silberionen. Haltbarkeit: 5 Jahre.

    Ich würde sie vorwarnen - aber nix von den Messergerüchten sagen.
    NICHT um ihr Angst zu machen, sondern um sie vorzuwarnen.
    Sie kann und wird sich dann ja immer noch ein eigenes Bild machen.
    Und wenn sie sich aufgrund dieser Information Gedanken darüber macht, wie sie in solchen Klassen auftreten will - schaden kann das m.E. nicht.


    Julie

    Hallo Kaddl


    Ich hatte vor einigen Wochen erstmals das Vergnügen, 6 Stunden als Zweitprüfer zu prüfen. Das ist ja wirklich super anstrengend.
    Was mir geholfen hat: Wir haben relativ gute, vorgefertigte Listen, anhand derer man die Prüflinge beobachtet. Mir hat das sehr geholfen, denn ich hatte etwas vor mir liegen, auf das ich mich konzentrieren konnte und was mir bei der Entscheidung geholfen hat.
    Vielleicht kannst du für dich eine solche Liste erstellen - quasi als detailierter Erwartungshorizont mit Spalten, in denen du Kommentare einfügen kannst.


    Gruß
    Julie

    Annehmen!!
    Ich lebe in einer WE Beziehung - und das geht auch.
    Es gab bei uns keine Diskussion.
    Denn mein Freund ist in der freien Wirtschaft und da kommen und gehen die Jobs im Augenblick - egal wie gut du ausgebildet bist und wie "sicher" der Arbeitsplatz scheint, man denke nur an die kommenden Massenentlassungen bei mehreren großen Firmen.
    Da ist jede feste Stelle beim Staat doch Gold (bzw. Geld) wert!


    Gruß Julie

    Zitat

    Lehrer sind Chaoten!


    Wenn Lehrer Chaoten sein sollten, dann aber nicht aufgrund einer chaotischen Veranlagung, sondern - ganz einfach - aufgrund des konstanten Zeitmangels.
    Ich war immer durchschnittlich ordentlich, bis das Ref. und dann die Stelle mit den 25 Unterrichtsstunden kam. Wenn ich jetzt mal eine Stunde Zeit habe, dann räume ich doch nicht auf sondern schlafe oder gehe vor dieTür!!!


    Gruß von Julie, die jetzt Nachtschicht schieben darf, weil sie vorher mal ein bißchen WE haben wollte.

    So, ich habe meine Freundin gefragt:
    - Auf Englisch: die historischen Romane von Rose Tremain sind wohl ein Geheimtipp
    - Auf Deutsch: "Die Pelzhändlerin" von Ines Thorn


    P.S. Ihr Tipp: Ansonsten eine Buchhändlerin in einem Buchladen (die gibt es - noch) fragen.

    Wo es auch noch Podcast-Sachen gibt, ist Guardian ([URL=http://www.guardian.co.uk/podcasts/0,,1727354,00.html]http://www.guardian.co.uk/podcasts/0,,1727354,00.html[/URL]) sowie BBC Radio 4
    (http://www.bbc.co.uk/radio4/help/podcasting.shtml ).
    Viele Sendungen von BBC Radio 4 kann man auch einfach über den PC abrufen (Nennt sich "Listen again": http://www.bbc.co.uk/radio4/progs/listenagain.shtml ) Da habe ich vor einigen Wochen eine wunderbare Einführung zu Goethe gehört, incl. des Versuchs, "Sturm und Drang" ins Englische zu übersetzen ("Ich haaabe nämlich garkein Podcast").


    Was ich beunruhigend finde ist, wie schnell die eigenen Fähigkeiten verschwinden, wenn man nicht permanent qualitativ hochwertigen Input bekommt. Seit Ende des Studiums ist bei mir schon soooo viel verschwunden, sowohl was die Aussprache als auch die Sprachkompetenz angeht. Daher verstehe ich schon die hohen Anforderungen an die Referendare - je weniger da ist, desto schneller ist es wieder weg. Und ich glaube nicht, dass man - anders als eine Mitreferendarin von mir behauptete - man während des Unterrichtens noch viel dazu lernen kann (Jedenfalls keine Aussprache )
    Aber, keine Sorge - im Sommer gehts nach GB.


    Grüße von der Korrekturfront (90 Aufsätze in schlechtem Englisch sind auch ein Anlass, sein Englisch zu verlernen)


    Edit: Links und mehr Text

    Danke für eure Antworten,
    leider kann ich aus verschiedenen organisatorischen und formalen Gründen den Teil der Arbeit nicht nochmals schreiben lassen. Wahrscheinlich werde ich es machen, wie Rampas, und den Schülern mündlich noch eine extra Chance geben.


    Gute Nacht,
    Julie

    Hallo zusammen,
    Ich habe ein saudummes Problem.
    Bei mir hat etwas die Hälfte (!!!) der Klasse (Berufliche Schulen - 11. Klasse) das Textblatt wahrscheinlich nicht umgedreht, und daher eine Aufgabe falsch beantwortet. Es gab aber auch keinen Hinweis auf der Vorderseite, dass der Text weitergeht, aber ich teile auch im normalen Unterricht oft beidseitig bedruckte Blätter aus.
    Das Problem ist, dass sie es "wahrscheinlich" nicht gesehen haben, den gleichzeitig war es die schwierigste Aufgabe und es kann sein, dass einige diese einfach nicht beantworten konnten.
    Es geht um etwa 1/10 der Gesamtpunktzahl, und daran kann ich nicht viel drehen, denn dann fällt das ganze System um. Und zudem will ich nicht die "bestrafen", die die Aufgabe richtig haben...
    Was tun? Kann ich von Schülern in der 11. Klasse erwarten, dass sie das Blatt umdrehen?



    PS. hoffenlich schnappt sich nicht irgendwer dieses Posting um es in einem anderen Forum zu "verwerten" - frau traut sich ja fast nicht mehr...

    Ich möchte gerne hier noch eine Frage an alle anhängen:
    Diese Methode, um die es hier geht: Fehlersensibilität durch Fehlerkorrektur - wie sehen eure Fachbetreuer diese Methode? Da hat ja in Forschung vor einiger Zeit ein Paradigmenwechsel stattgefunden, und in meinem Semiar war die neue Sicht auch schon angekommen.
    Ich finde diese Methode in der Praxis sehr hilfreich - und jetzt höre ich, dass sie in der "freien Wildbahn" eher verpönt ist.
    Wie sieht das bei euch aus? Ist das evtl. abhänig von der Schulart? Daher würden mich insbesondere die Meinungen von Realschullehrern und Lehrern an beruflichen Schulen interessieren.


    Julie

    Zitat

    Gestern hatte ich eine Lehrprobe, bei dermich die Fachleiterin total herunter gemacht hat: mein Englisch sei fehlerhaft (1 Wort falsch ausgesprochen) u. zudem völlig unauthentisch. Ich würde es auch in meinem BdU (geplant ist ein GK 11 in Englisch) sehr shwer haben, da die Schüler fachlich schwache Lehrer in der Regel nicht akzeptieren. Als sprachliches Vorbild könne ich so nicht dienen.


    - Waren dass die Hauptkritikpunkte? Wenn sie sonst nichts auszusetzen hatte ist es nicht auszuschließen, dass die einfach "meckern" wollte und dein Akzent die einzige Angriffsfläche geboten hat.
    - War es nur die Aussprache oder auch die Sprachbeherrschung allgemein? Wenn es nur die Aussprache war, dann hat sie m.E. total übertrieben mit "fachlich schwache Lehrerin". Wenn es auch um die allgem. Sprachbeherrschung geht, solltest du dringend was tun!
    - Wenn es nur um die Aussprache geht: es gibt einige gute Kassetten für fortgeschrittene Lerner - wenn du willlst, suche ich dir in den nächsten Tagen die Titel raus.
    - Überhaupt: allererste Regel im Ref: Seminarlehrer haben NICHT immer recht.


    Gruß
    Julie

    Du solltest Ursachenforschung betreiben. Benötigst du:
    - einen größeren Wortschatz mit Kollokationen?
    - mehr Ahnung von der englischen Grammatik und von typischen Satzstrukturen?
    - mehr Übung?
    Wenn du das herausgefunden hast, kannst du die Sache besser angehen.
    Wenn es um reine Übungsbücher geht, genügen für den Anfang die Bücher zur Abivorbereitung - jeder Verlag hat eins. Stark Verlag ist nie verkehrt.
    Ansonsten gibt es diesen alten Schinken "Die Technik des Übersetzens" von einem Herrn Friedrich, glaube ich (?).


    Gruß
    Julie

    Wie wäre es, wenn du es etwas anders anfasst - ohne die Zeitleiste malen zu lassen.
    Du machst die Sache auf dem Schulhof mit einem riesenlangen Seil als Maßband. Du definierst das "Heute" und dann, wie "lang" ein Jahr sein soll. Und los gehts....
    Oder du machst das ganze ohne Maßband und nimmst als Maßeinheit für ein Jahr einen durchschnittlichen Kinderschritt?
    Es gibt zu diesem Thema einiges an Literatur - nur leider habe ich die gerade nicht hier. Hast du Zugang zu den Didaktik-Standardbüchern?


    Gruß Julie

    Kennst du dieses Buch von Cornelsen, "Student's guide to false friends, old friend and new friends". Da sind 20 Texte drin zu den typischen Oberstufenthemen. Erste Seite der Text, in dem die Fehler zu finden sind, nächste Seite die Fehler mit Platz zum korregieren und schließlich noch Anschlussübungen. Ich schicke dir eine "Leseprobe".


    Julie

    Liebe Solveig,
    Ich habe genau solche Klassen wie du (berufliche Schulen / Kolleg).
    Für mich läuft es am besten, wenn ich nicht lange rummache:
    - Spielregeln festlegen
    - Notenbildung erklären
    - ganz kurze Vorstellungsrunde - wenn die sich noch nicht kennen, aber bloß keine Spiele (die halten sich für erwachsen) Was ganz gut lief: jeder sollte kurz sagen, was sie oder ihn auszeichnet (da kamen irre Hobbies, verrückte Namen, interessante Familiengeschichten)
    - und dann: Action, d.h. eine gute normale Stunde.
    - Und dann im Laufe der ersten Wochen - das habe ich jedoch noch nicht probiert - immer wieder kurze Einheiten zum "Lernen Lernen".


    Meine Klassen habe alle eine gewissen Spiele- und Mitmachpädagogikallergie, mag sein, dass es wo anders anders anders ist.


    Gruß,
    Julie

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