Beiträge von Mantik

    Also ich kenne niemanden, null, der nicht seine Familie trifft und das nicht auch immer schon getan hätte.

    Vielleicht wäre es an der Stelle sinnvoll, seinen Bekanntenkreis zu hinterfragen. In meinem jedenfalls halten sich die allermeisten an die Kontaktbeschränkungen. Dass wir trotzdem immer noch mit der Pandemie zu kämpfen haben, liegt meines Erachtens nicht an der Unwirksamkeit der Maßnahmen, sondern an der Aggressivität des Virus und an den Bevölkerungsgruppen, welche sich nicht genügend einschränken.

    Hat Hessen denn eine funktionierende und skalierende Alternative am Start oder sagen da irgendwelche Internetausdrucker einfach nur "geht nicht"?!

    Wir in Hessen haben keine adäquate Alternative. Obwohl ich von normalem Präsenzunterricht im nächsten Schuljahr ausgehe, hätte ich gern parallel für verschiedene Dinge, z.B. HA, Teams genutzt.

    So, Entscheidung ist gefallen... Tests für SuS finden unter Lehreraufsicht oder alternativ auf Wunsch in den Testzentren (48h Gültigkeit) statt...Bedeutet, wir Lehrer dürfen uns zu Hause testen, weil keine Vorgabe oder wie seht ihr das?

    Die Idee mit den Testzentren finde ich gut, befürchte aber, dass das in Hessen aus Kapazitätsgründen nicht angedacht wird.

    Im Moment ist in Hessen das Testen im Klassenraum auf freiwilliger Basis geplant. Wobei etliche Eltern dies für ihre Kinder ablehnen. Da in Hessen im Moment Schulpflicht besteht, müssen Eltern ihre Kinder in die Schule schicken, auch wenn einige SuS in der Klasse sitzen werden, die nicht getestet sind. Wir haben aber noch eine Woche Ferien, es kann sich also alles noch ändern.

    Ich beziehe mich zwar mal wieder nicht auf NRW, aber da dies der einzige spezielle Thread zu Tests ist, schreibe ich trotzdem hier hinein. Ich hoffe, das ist okay, weil auch immer interessant ist, wie das Testen in anderen BL gehandhabt wird.

    Vielleicht habt ihr den neuesten Coup von Niedersachsen schon mitbekommen: verpflichtende Selbsttests für zuhause. D.h. die Eltern der minderjährigen SuS bestätigen per Unterschrift das negative Ergebnis des zu Hause durchgeführten (in der Schule erhaltenen) Schnelltests, damit das Kind am Präsenzunterricht teilnehmen kann. Da alle Eltern sich sehr gewissenhaft an Vorgaben halten und nur dann, wenn der Test wirklich durchgeführt und negativ ausgefallen ist, ihre Unterschrift leisten würden, halte ich das für eine sehr gute Idee. Achtung: IRONIE

    Juhu, es hat geklappt, vielen Dank für eure Idee, den Account zu löschen und die Registrierung erneut abzuschließen. Ich habe die Änderung telefonisch vorgenommen und ein sehr kompetenter junger Mann hat mir einen Lehrer*innentermin gegeben-HEUTE ABEND mit Biontech. Ich kann es noch gar nicht fassen.

    Habt ihr mittlerweile einen Impftermin erhalten? Meine Kolleg*innen (weiterführende Schule) sind nächste Woche dran. Ich habe wahrscheinlich das Nachsehen, da ich mich vor 7 Wochen in Prio 2 als Risikopatientin angemeldet habe und deshalb im Lostopf gelandet bin;(. Ein Anruf im Kundencenter ergab, das könne man nicht ändern, alle Prio 2 würden gleich behandelt. Das glaube ich allerdings nicht, ich denke, die Lehrkräfte werden (wegen Unterricht nach Ostern) vorgezogen. Und da ich "Risiko" und nicht "Lehrkraft" angekreuzt habe, bin ich jetzt nicht dabei, denn niemand weiß um meinen Beruf bei der Terminvergabe.

    Wenn verschiedene Politiker*innen sagen, x Prozent der Bevölkerung haben ein Impfangebot erhalten, meinen sie uns (registriert, aber kein Termin) dann schon mit? Also laufen wir in der Statistik unter "Impfangebot erhalten"? Ehrlich gesagt, könnte ich mir das so vorstellen.

    Alle Lehrer*innen in Hessen durften sich endlich letzte Woche im Impfzentrum registrieren. Bis zum tatsächlichen Impftermin kann es trotzdem noch Wochen dauern. Ich selbst bin als Risikopatient*in seit 2 Monaten registriert und habe noch keinen Termin. Wahrscheinlich werde ich aber schon geführt unter "Impfangebot gemacht".

    Ich dachte, so im Internet ist diese Verkürzung bekannt :-). Ich meine damit, dass ich Kris zustimme. Es ist ja nicht nur bei Coronaregeln so, es gibt einige Vorschriften, die werden in Deutschland eher als Kinderspaß gehandhabt [...]

    Ich bin der Meinung, dass der richtige Weg bei falsch empfunden Vorschriften nicht das ignorieren ist, sondern das verändern dieser Vorschrift. Das geht auf politischem Weg.

    Im Übrigen bin ich aber der Meinung, man kann zumindest bei vielen Dingen zunächst einmal darauf hinweisen, dass falsch gehandelt wurde, bevor man offizielle Stellen hinzuruft.

    Danke für die Erklärung, Kalle29, ich hatte die Äußerung tatsächlich nicht als Zustimmung verstanden. Ich bin auch der Meinung, dass man zuerst das Gespräch suchen sollte, bevor behördliche Hilfe angefordert wird.

    Kalle29 hatte mit: "Genau das" geantwortet. Mit dieser Antwort kann ich nichts anfangen. Was meint Kalle damit?

    Kris24: Gefährliches Verhalten an zuständige Stellen zu melden ist für mich ebenfalls kein Denunzieren. Und ich bin schon der Meinung, Behörden sollten die Einhaltung der Regeln überprüfen.

    Genau das!

    Ich verstehe die oben stehende Antwort auf die Frage von Kris24 "Warum heißt es petzen oder gar denunzieren, wenn man dies Behörden meldet?", nicht.

    Ich vermute, Kalle29 meint, es handelt sich um "denunzieren". Liege ich damit richtig?

    Nach meiner Ansicht, sollte man schon noch unterscheiden, ob man Nachbarn meldet, die z.B. durch laute Musik stören, oder Nachbarn, die eine "Coronaparty" feiern und damit die Gesundheit der Allgemeinheit gefährden. Wir würden doch auch nicht von "Petzen" bzw. "Denunzieren" sprechen, wenn SuS der Vertrauenslehrperson erzählen, sie werden regelmäßig von anderen bspw. beklaut.

    Ich finde es schlimm, dass es anscheinend so einfach ist, sich Vorgaben des Gesundheitsamtes zu widersetzen. Eure Antworten auf meinen Post konnte ich nicht richtig einordnen. Meine Intention war es zu zeigen, dass Vorgaben ohne Kontrolle nicht verlässlich eingehalten werden. Also misstraue ich auch zuhause durchgeführten Tests.

Werbung