Beiträge von German

    Danke für eure Antworten.

    Wahrscheinlich bin ich tatsächlich zu ungeduldig und habe etwas Bammel davor, ob ich die Mehrbelastung (im Vergleich zu gerade) ab Montag stemmen kann.

    Eine Krankschreibung möchte ich aktuell nicht. Nur wenn es wirklich nicht geht. Aber das weiß ich ja erst, wenn ich es ausprobiert habe.

    Am liebsten würde ich eben aktiv etwas unternehmen. Eure Vorschläge wie spazieren gehen usw mache ich bereits und sollte vielleicht mit den erreichten Fortschritten schon mal zufrieden sein. Ich fände da aber eine begleitende Krankengymnastik o. ä. hilfreich, um nicht zu hohe Ziele zu haben oder zu oft übers Limit zu gehen und nachher schlechter dazustehen als zuvor.

    Die Leitlinien, die gingergirl verlinkt hat, sind sehr interessant zu lesen. Ich finde mich in der Beschreibung wieder. Es macht aber auch Hoffnung, dass es in den meisten Fällen nach 12 Woche wieder deutlich besser ging. Also muss ich mich in Geduld üben.

    Warum willst du keine Krankschreibung, wenn du definitiv noch nicht gesund bist?

    Wenn du dich jetzt noch mit Omikron anstecken, was ja allen Prognosen nach möglich ist, wird es sogar schlechter.

    Davor warnte mich meine Ärztin.

    Interessant. Bei uns wird von Fachlehrern gesprochen, die für das jeweilige Fach eine Fachschaft bilden. Aber das scheinen wohl nicht die offiziellen Begriffe zu sein.

    Und ich bin Gymnasiallehrer.

    Nach der PH landete man zu meiner Zeit nicht am Gymnasium. Das hat sich dann wohl auch geändert.

    Bei der Gymnasiallehrerausbildung zu meiner Zelt (Unistudium und Ref.) ging es um das Thema Aufsicht, aber nie um einen Betreuungsaspekt. Und meine Idee war lediglich dass bei der PH Ausbildung das Thema Betreuung eine Rolle spielt, weil ich dachte diese Kollegen arbeiten an anderen Schularten als ich. Nicht dass diese Lehrer eine schlechtere Ausbildung haben. Im Gegenteil: Beim Weg über die Universität fiel das pädagogische Ausbildungsprogramn sehr mager aus.

    Dein Ernst? Pädagogische Hochschulen in BW sind den Unis gleichgestellt, inklusive Promotions- und Habilitationsrecht. Das findest Du nach zwei Sekunden googlen auf Wikipedia. Primärliteratur kannst du z.B. hier nachlesen: Sigrid Blömeke, Peter Reinhold, Gerhard Tulodziecki, Johannes Wildt (Hrsg.): Handbuch Lehrerbildung. Klinkhardt/Westermann, Bad Heilbrunn/Braunschweig 2004, ISBN 978-3-7815-1344-0, Kapitel 3.1: Erste Phase an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen, S. 262–274 (Volltext auf der Website der Humboldt-Universität zu Berlin).

    PH-Absolvent*innen haben EXAKT DAS getan, was du auch getan hast (wissenschaftliches Studium + pädagogische Ausbildungen im Ref, wenn sie mittlerweile als Lehrkräfte arbeiten).

    Ich wollte PH Studenten nicht abwerten. Es ging mir darum, dass an den Schulen, in denen diese unterrichten, der Betreuungsaspekt vielleicht eine Rolle spielt.

    Als kritische Infrastruktur habe ich mich nie gesehen. Das finde ich übertrieben. Ich unterrichte Schüler in Geschichte, das ist wichtig, aber nicht lebensnotwendig. Oder meinen die mit Bildungseinrichtungen etwas anderes?

    Und wenn nun ein übervorsichtiger SL trotzdem schließen wollte? Das bestätigt doch meine Aussage, dass klare Kriterien und die Entscheidung der Gesundheitsämter Vorrang vor der individuellen Entscheidung der Schulleitungen haben sollte.

    Manche Schulleiter sind übervorsichtig, weil sie per se die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Schüler haben.

    Oder nicht? Eine Mutter hat mich vor den Ferien nämlich gefragt, wer für die Coronalangzeitschäden ihres Kindes eigentlich die Verantwortung trägt.

    Der Klassenlehrer zeigt auf den Schulleiter, der auf das RP, bzw. Kultusministerium, der Kultusminister auf die Bundesregierung.

    Ich finde die Frage spannend. Wer trägt denn nun die Verantwortung für gesundheitlich Schäden bei Schülern wegen Corona. Die Eltern müssen ja derzeit ihre Kinder in die Schule schicken.

    Die Aussage war: "reihenweise".

    Was ich verstanden habe als: übermäßig oder überdurchschnittlich viel.

    Ich habe es tatsächlich wörtlich gemeint.

    Wenn es mehrere Fälle in einer Klasse gab, dann meist von Sitznachbar zu Sitznachbar einer Reihe.

    Daher kann ich nicht nachvollziehen, dass bei Delta die Sitznachbarn nicht in Quarantäne geben.

    Zum Anekdotischen. Bei meinem Kind in der Klasse war es "zufällig" genauso. Daher gehe ich davon aus, dass meine Beobachtung keine zufällige subjektive ist.

    Hast du dafür eine Quelle?

    Ja, unsere Schule. Letztes Jahr gab es in mehreren Klassen Ansteckungen eines Banknachbarn nach dem anderen. Diese hatten keinen privaten Kontakt außerhalb der Schule. Nach dem dritten positiven Fall ziehen wir jetzt spätestens die Reissleine. Das tut der Schulleiter in der Klasse meines Kindes nicht. Da gab es 5 Ansteckungen hintereinander in einer Bankreihe und das Warten auf 20 Prozent Ansteckungen. Das haben wir nicht abgewartet und wie die Hälfte der Eltern unser Kind krank gemeldet. Da verletzt die Schule meiner Meinung nach legal die Fürsorgepflicht.

    Hat aber mit no covid nix zu tun.

    Trotz der Maßnahmen gibt es un der Schule ja reihenweise Ansteckungen, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Derzeit läuft eher eine geplante Durchseuchung, die so ablaufen soll, dass die Intensivstationen nicht überfüllt sind. Das hat aber mit no covid wie geschrieben gar nichts zu tun

    Ich persönlich mag mich daran nicht gewöhnen und hätte gern, dass die Entscheidungsträger nach nunmehr fast zwei Jahren die neue Normalität einmal definieren. Häufig entsteht nämlich der Eindruck, dass insgeheim immer noch eine No-Covid Strategie verfolgt wird, wiewohl alles darauf hindeutet, dass diese fehl gehen wird s.o.

    Wo genau siehst du eine no covid Strategie????

    In den offenen Schulen?

    In den offenen Restaurants?

    German:

    Bei euch fanden also alle Noten- und Klassenkonferenzen ebenfalls online statt?

    In meiner Schule hieß es, das wäre nicht erlaubt. ( Da über SuS und Noten gesprochen wird) ?????

    Also alles in Präsenz...

    Alle Konferenzen sind digital. In einem Schreiben zu Beginn des Schuljahres stand, man müsse bei Konferenzen in Präsenz immer überlegen, ob diese ZWINGEND NOTWENDIG in Präsenz sein müssen. Dies haben wir immer verneint.

    Was mir in Kontakt mit anderen Schulleitungen aufgefallen ist, das RP für berufliche Schulen mahnt eher ein vorsichtiges Vorgehen an, während das RP allgemeinbildende Schulen Normalität will. Das bekomme ich bei meinem Kind am Gymnasium mit, da scheint die Pandemie schon vorbei zu sein.

    Bei uns sind die Konferenzen meist 15.30, das heißt es sind schon viele zuhause.

    Und mit Maske in einem Klassenzimmer ohne Abstand zusammenzusitzen, erscheint mir nicht attraktiv. Zuhause geht es ohne Maske, man kann nebenbei was trinken und essen usw.

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