Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

  • :rotfl:

    Wer geht kaputt, die anderen oder die Trinkflaschen?


    Sorry, nicht witzig *räusper*

    Die Trinkflaschen vollständig, die anderen bekommen eher Dellen. Außer bei Aluminiumflaschen. Da bekommt die Flasche die Delle und das in den Nacken geschlagene Kind die Halskrause. Rate, woher ich das weiß.

    Ich beantrage hiermit das 9 3/4-€-Ticket nach Hogwarts.

  • Die Trinkflaschen vollständig, die anderen bekommen eher Dellen. Außer bei Aluminiumflaschen. Da bekommt die Flasche die Delle und das in den Nacken geschlagene Kind die Halskrause. Rate, woher ich das weiß.

    Aus eigener Erfahrung.

    Du Arme

  • Wenn´s nicht so traurig wär, könnte man glatt lachen...


    Danke für deine Arbeit, Conni.

    Ich will ja weiterhin die Hauptstadt safe besuchen können ;)

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Ähhhm. Tausende von Kindern schaffen es, ihr Butterbrot zu essen, bevor sie sich in den Sandkasten setzen. Einfach über den Schulhof spazieren und dabei essen. Schaffen unsere 5.Klässler auch ganz prima. Wieso eure nicht?

    Weil sie erst in der 1.-3. Klasse bei uns sind!


    Ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, jemals in der Schule drinnen gegessen zu haben. Wir sind immer mit Pausenbroten in der Hand über den Schulhof gelatscht. Und ich meine jetzt kein generelles "hat uns auch nicht geschadet", sondern ein spezielles: wo ist das Problem?

    Weil die Bewegung heute auf dem Schulhof eine ganz andere ist und das was die Kinder an Koordination und Konzentration können. Siehe Connis Beitrag dazu



    Bei uns wurde im ersten Coronajahr deswegen der Ganztag abgeschafft und Schule gab es nur bis zur 6. Stunde.

    Ist nicht erlaubt, denn nach Berliner Schulrecht haben alle Kinder Anspruch auf kostenlose Betreuung bis 13.30 und ein kostenloses Mittagessen.


    Ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, jemals in der Schule drinnen gegessen zu haben. Wir sind immer mit Pausenbroten in der Hand über den Schulhof gelatscht. Und ich meine jetzt kein generelles "hat uns auch nicht geschadet", sondern ein spezielles: wo ist das Problem?

    Siehe oben, das geht mit den heutigen Kindern einfach nicht mehr in der Grundschule.

  • Und Mittagessen?

    Ok, ehrlich gesagt verstehe ich nicht so recht, wieso das überhaupt stattfinden muss 🙈


    Wenn ich so an meine Kindheit zurückdenke, da wurde morgens gefrühstückt, in der Pause gab es ein Butterbrot, mittags einen Apfel oder anderes Obst, und warm wurde abends gegesssen, wenn Papa von der Arbeit kam. Läuft bei ausnahmslos allen in der Familie bis heute so weiter. Vielleicht bin ich da nicht repräsentativ, aber warmes Mittagsessen kannte und kenne ich nur vom Wochenende.


    Aber auch wenn man es anders gewohnt ist, wäre es in einer Pandemie denn so schlimm, einfach ZWEI Brote mitzugeben jnd statt Mensa nochmal Brotzeit auf dem Schulhof zu machen? Wenn das wirklich das Problem sein soll, können die Infektionsbedenken imo eigentlich nicht so riesengroß sein...

  • Aber auch wenn man es anders gewohnt ist, wäre es in einer Pandemie denn so schlimm, einfach ZWEI Brote mitzugeben jnd statt Mensa nochmal Brotzeit auf dem Schulhof zu machen? Wenn das wirklich das Problem sein soll, können die Infektionsbedenken imo eigentlich nicht so riesengroß sein...

    Das Problem ist, dass den Familien eben einfach das Geld auch fehlt, sie haben einen Anspruch auf eine kostenlose Mahlzeit und die möchten sie auch nutzen. Die interessiert das Infektionsgeschehen z.T. wirklich nicht, aber die interessieren die Kinder auch nicht wirklich.

    Trotzdem ist das Infektionsgeschehen ein Problem und ja, wir Lehrer machen uns eben im Gegenteil zu vielen Eltern noch Sorgen um die Kinder.

  • Okay, das verstehe ich und da stehen dann wohl wirklich andere Zwänge hinter.


    Im Endeffekt muss man sich nichts vormachen, diese Regelungen bedeuten Feuer frei und Durchseuchung. Eltern, die ihr Kind schützen möchten, KÖNNTEN aber aus eigenem Einwirken und der Nichtteilnahme an z.B. solchen Dingen halt noch zusätzliche Risikominimierung betreiben. Ich wollte nur ausdrücken, dass man der Situation in den Schulen nun auch nicht ganz so hilflos ausgesetzt ist, wie manchmal dargestellt wird. Ein bissi Stellschraube hat man individuell schon noch...

  • Eltern, die ihr Kind schützen möchten, KÖNNTEN aber aus eigenem Einwirken und der Nichtteilnahme an z.B. solchen Dingen halt noch zusätzliche Risikominimierung betreiben.

    Schwierig, es wird innerhalb der Schulzeit essen gegangen, Präsenzpflicht ist nicht ausgesetzt, wie willst du das dann umsetzen?!?

    Kinder die geschützt werden sollten von den Eltern sind bereits vollständig geimpft, weil bereits vor dem Start-Schuss Off-Label geimpft. Mehr ermöglicht ihnen das System aktuell nicht, denn sie müssen ihre Kinder schicken.

  • MÜSSEN diese Kinder dort essen? Man könnte ihnen statt dessen ja auch erlauben auf den Hof zu gehen. Ich finde, da müssen Schulen dann auch ein wenig flexibel sein und solche Optionen schaffen.

    Nein, das kann man nicht, denn dann bräuchte man ja zusätzliches Personal für die Aufsicht. In den Hofpausen müssen sie natürlich nicht essen, in den Stunden schon. Zumindest müssen sie mit in die Mensa und dann zugucken, welcher Grundschüler macht das schon?!?

  • Richtig, dann müsste die Schule eine Aufsicht abstellen (oder vielleicht lässt sich sowas auch über OGS oder dergleichen abdecken). Finde ich unter Pandemiebedingungen jetzt nicht soooo unzumutbar, aber kenne die Rahmenbedingungen bei euch natürlich nicht. So oder so würde ich - mal aus Elternsicht gedacht - erwarten, dass für solche high risk Situationen ein Plan B existiert, falls ich mein Kind so etwas nicht aussetzen möchte.


    Schwierig alles.

  • Man könnte ihnen statt dessen ja auch erlauben auf den Hof zu gehen. Ich finde, da müssen Schulen dann auch ein wenig flexibel sein und solche Optionen schaffen.

    Dort müsste eine Aufsicht sein. Wenn 500 Kinder durch das kostenfreie Schulessen "geschleust" werden, dauert das selbst bei minimaler Herunterschlingzeit 2,5 bis 3 Stunden, davon 30 min Mittags-Hofpause, bleiben 2 bis 2,5 Stunden.

    Haben die Gymnasien und Gesamtnschulen in NRW wirklich so viel Personal, dass sie töglich 2 bis 2,5 Stunden eine Lehrkraft zur Aufsicht auf den Hof stellen könnten? Die Grundschulen hier haben dieses Personal nicht. Da steht keiner und damit wäre bei deinem Vorschlag die Aufsichtspflicht vernachlässigt. Geht nicht.

    Ich beantrage hiermit das 9 3/4-€-Ticket nach Hogwarts.

  • So oder so würde ich - mal aus Elternsicht gedacht - erwarten, dass für solche high risk Situationen ein Plan B existiert, falls ich mein Kind so etwas nicht aussetzen möchte.

    Unser High-Risk-Plan reicht momentan dafür, während des Unterrichts keine Klassen aufteilen zu müssen. Am Nachmittag sind diese Woche erstmals seit den Herbstferien keine Klassenmischungen. Wir hatten Delta-Ausbrüche und haben noch Long-Covid-Erkrankte zu Hause und sowieso Personalmangel. Ferner sieht der High-Risk-Plan vor, dass bestimmte weltanschauliche Angebote nur noch 14tägig und nur noch für Klasse 1 bis 3 stattfinden, um die gröbsten Durchmischungen zu vermeiden.

    Ich beantrage hiermit das 9 3/4-€-Ticket nach Hogwarts.

  • Okay, diese Mittagessenslogistik ist dann wohl komplexer, als ich sie mir vorgestellt habe. Wir haben keinen Mensabetrieb. Dass das so viele Stunden bindet, war mir nicht klar.


    Ich finde das trotzdem sehr unglücklich und meine, dass die übergeordneten Stellen dafür Lösungen finden müssten.



    Das Kurssystem mit der entsprechenden Durchmischung findet bei uns leider auch statt.

  • Zitat

    Ist nicht erlaubt, denn nach Berliner Schulrecht haben alle Kinder Anspruch auf kostenlose Betreuung bis 13.30 und ein kostenloses Mittagessen.

    Klingt ein bisschen traurig, finde ich. Als ob die ganze Stadt ein Brennpunktviertel wäre.


    Edit: Wobei Mütter 'im Westen' zunehmend arbeiten, irgendwo müssen die Kinder ja tatsächlich hin...

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