Beiträge von Mara

    Nein, es ist nicht möglich die Verantwortung an Bademeister o. Ä. abzugeben. Für offene Gewässer reicht.auch nicht die recht einfach zu erwerbende so genannte kleine Rettungsfähigkeit. Dafür bräuchte man mindestens DLRG Silber.

    Hier sind alle möglichen Fragen zum Thema beantwortet

    https://www.schulsport-nrw.de/…-im-wasser-schwimmen.html


    Aus diesem Grund fahre ich mit meinen Kleinen auch nie an eine Jugendherberge, die bei mir an der Schule jahrelang sehr beliebt war und die an einem See liegt.

    Der Korrekturaufwand für KLASSENARBEITEN ist bei euch sicher höher, dafür schaue ich ALLES nach, was meine 1/2er arbeiten. Jede Woche liegt ein Stapel mit Wochenplänen auf meinem Pult, den ich nachsehe und wo ich jedem KIND auf einem Bogen individuelle Rückmeldung gebe.

    Ansonsten gebe ich noch ein paar Stichworte für Sachen, die uns an der Grundschule viieel Zeit kosten :

    -Elterngespräche und - kommunikation

    - tägliche Absprachen mit den GanztagsmitarbeiterInnen und Austausch über die Kinder

    - generell wöchentliche Konferenzen und Teamsitzungen

    -Gespräche mit Therapeuten, Jugendamt, Schulpsychologin etc.

    - Förderpläne schreiben

    - Berichtszeugnisse (2 Seiten Fließtext pro Kind, kostet mehrere Wochenenden)

    ... und vieles mehr.


    Die Arbeit ist nicht weniger, einfacher oder weniger anspruchsvoll sondern einfach ANDERS.

    Ich kann sowohl die Schulleitung verstehen als auch den Threadersteller.

    Nach meiner Elternzeit war auch im Gespräch, dass ich nicht in meine alte Klasse zurück darf sondern eine extrem schwierige Klasse mit älteren Kindern übernehmen sollte, die schon viele Wechsel hatte (damit es da endlich mal gut und konstant läuft). Das wäre bei uns sehr ungewöhnlich gewesen und ich war gar nicht darauf eingestellt und es hätte sehr viel mehr Arbeit für mich bedeutet. Zum Glück kam es nicht so. Natürlich muss die Schulleitung die beste Lösung für alle Klassen finden, aber die guten Lehrkräfte mit solchen Aktionen vor den Kopf stoßen ist auch nicht sinnvoll. Das sollte m. E. im Team bzw gemeinsam anders besprochen werden.

    Mein eigenes ältestes Kind auf der Gesamtschule hatte von der 5 bis zur 10 die gleiche Klassenlehrerin (der Co Lehrer sowie sämtliche andere haben häufiger gewechselt) und ich fand das wirklich toll. Das Verhältnis ist dann schon ganz anders als wenn nach 2 Jahren gewechselt wird und das Einstellen auf andere Lehrer hatten die Kinder durch die anderen Lehrerwechsel zur Genüge. So eine konstante Klassenlehrkraft finde ich auch für die Eltern sehr angenehm.

    Ja, klar gibt es Formulierungen in den Programmen, aber darauf ist doch kein Kollegium angewiesen, das schon seit Ewigkeiten Berichtszeugnisse schreibt. Da kann man sich doch Formulierungen für jedes Fach zusammen sammeln. Und dann daraus auswählen. Dafür reichen Textdateien und man braucht kein Programm, das einen im Endeffekt stresst, weil es nicht problemlos läuft.


    Wir nutzen auch Schildweb und geben da die Formulierungen für jedes Kind ein. So fällt immerhin das lästige Formatieren weg, was wir bis vor einigen Jahren auch noch zu tun hatten.

    Ich ärgere mich jedes Jahr über die Berichtszeugnisse, die mich die schönen Frühlingswochenenden kosten, die andere mit Ausflügen, Grillen im Garten und anderen schönen Dingen verbringen.

    Aber jetzt, wo mein jüngstes Kind nun so ein Akreuzzeugnis erhalten wird (die Älteren hatten alle Berichtszeugnisse) , bin ich nicht mehr so neidisch und möchte auf keinen Fall mehr umstellen. So ein Zeugnis zeigt überhaupt nicht, wie das Kind in der Schule so ist, was es gerne macht (ist es sozial und hilfsbereit? Ist es nach Schwierigkeiten der Eingewöhnung am Anfang gut angekommen? Schreibt es mit Hingabe Geschichten? Denkt es sich selbst gerne Matheaufgaben auch schon mit größeren Zahlen aus? etc.) Es ist so unpersönlich.

    Dazu kommt: Wenn ich etwas in einem Schuljahr nicht ausführlich (oder gar nicht) geschafft habe, schreibe ich dazu einfach nichts, beim Rasterzeugnis käme ich in Stress. Und noch schlimmer: Ich muss nicht nur in jedem Bereich MIR sicher sein, wo ich das Kreuz setze sondern muss gleichzeitig immer für Nachfragen Belege dafür haben, um den Eltern zu erklären, warum ich das Kreuz genau da gemacht habe (sei es ein Test oder Beispiele etc). Nein, ich bin ganz froh, dass wir weiterhin Berichtszeugnisse schreiben.


    Formulierungen kann man doch im Kollegium sammeln und sich selbst für jedes Fach in Dateien speichern.

    Unter anderem fahren wir bei mir an der Schule nie mit nur einer Klasse auf Klassenfahrt sondern immer mind. mit 2 Klassen, oft mit 4 Klassen. Und nehmen (abgesehen von Eltern) so ziemlich jede Begleitung mit, die sich findet (OGS Betreuer, Praktikanten, Reffis, Fachlehrer..).

    Ich bin eh mit den ganz Kleinen unterwegs, deshalb stünde allein lassen bei uns nicht zur Debatte, aber auch ansonsten wäre ich da lieber vorsichtig.

    Könnten nicht einfach die Empfänger den Elternbrief per Online-Übersetzer (Google...) in die eigene Sprache übersetzen? Die Menschen mit anderer Herkunftssprache, welche hier leben, nutzen diese Tools sowieso.

    So meinte ich meinen Beitrag auch. Die meisten, die darauf angewiesen sind kennen und nutzen es und falls eure Eltern das bisher nicht können, würde ich eher die Zeit investieren, es ihnen einmal kurz am Smartphone zu zeigen statt jeden Elternbrief selbst zu übersetzen.

    Ich schreibe meine Elternbriefe weiterhin auf Deutsch, mache aber meist unten nochmal eine Kurzversion mit Stichpunkten. Beim Googleübersetzer (vielleicht auch mit anderen?) kann man mit der Kamera über ein Arbeitsblatt oder Brief gehen und die Schrift wird dann direkt an der jeweiligen Stelle durch die ausgewählte Sprache ersetzt. Total genial wie das funktioniert. Aber sowas kennen und nutzen eure Eltern sicher auch.


    Dann noch zu Russisch: Je nachdem, von wo eure Ukrainer kommen ist russisch möglicherweise sogar deren Muttersprache. Besonders um Kiew herum ist das bei vielen Ukrainern so (das war mir z. B. gar nicht klar, weil Kiew ja eher mittig liegt und nicht nahe der russischen Grenze).

    Ein solidarisches ÖPNV Ticket würde zu einer Verkehrswende führen und meines Erachtens nach sehr viel bewirken. Ich bin absolut dafür und freue mich, dass mittlerweile vermehrt Diskussionen in diese Richtung gehen.

    Auch der Ausbau und bessere Taktung der ÖPNV Angebote würde dadurch im Laufe der Zeit automatisch vorangetrieben.

    In ländlichen Gebieten kann man mit Anruf Sammeltaxis starten und dann sehen, wo der Bedarf ist und was Sinn macht.


    Alternativ wäre es eine Möglichkeit zumindest günstige Abo Karten jedem anzubieten wie es sie z. B. in Wien gibt (z.B. 1€ pro Tag, also Jahreskarte für 365€). Das würde zumindest im städtischen Raum schon viel bringen. Die Preise bei mir im Verkehrsverbund sind abartig hoch und definitiv abschreckend für jemanden, der (teilweise) umsteigen möchte (selbst fürs Jobticket, falls wir als Lehrer mal eins kriegen sollten, wären es ca 80€ pro Monat, regulär noch weit teurer, gerade nachgesehen: 138€ und das für Straßenbahnfahren von wenigen Kilometern. Es geht bei mir nicht um 50km Fahrten mit dem Zug oder so).

    Bei mir ist das Studium schon länger her (und noch dazu war es NRW), aber bei uns hat man sich auch direkt anfangs für SU mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt oder gesellschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt entschieden. Ich hatte ersteres und hatte dann im Grundstudium Seminare in 4 verschiedenen Fächern (Physik, Chemie, Bio und Geographie) und im Hauptstudium musste man sich dann für eines der 4 Fächer entscheiden und hatte nur noch darin Seminare (dann sowohl fachwissenschaftliche als auch didaktische). Ich hatte Physik. Danach fragt aber später kein Mensch mehr, also für die Einstellungschancen oder auch deinen unterrichtlichen Einsatz her ist es völlig irrelevant. Nimm einfach das, was wir am meisten zusagt.

    Wir hatten im Kollegium die Absprache vor den Osterferien und die Woche danach die Masken noch aufzulassen. Bei uns tragen etwa die Hälfte Ffp2, die anderen medizinische Masken.

    Ich werde ab kommender Woche die Maske im Klassenraum nicht mehr durchgängig tragen bzw vielleicht sogar ganz weglassen (da bin ich mir noch nicht so sicher).

    Von den Kindern war zuletzt ca die Hälfte noch mit Masken, mal sehen wie es dann ab kommender Woche sein wird.

    Ich habe mich bisher (zuletzt sogar privat mit drei Corona positiven Personen indoor 2h in einem Raum, am Abend vor deren positiven Test) nicht infiziert, deshalb bin ich da jetzt entspannter.

    Ich habe leider sowieso Probleme beim Atmen und die Maske verschlechtert das noch und dazu einen sehr ungünstig geschnittenen Klassenraum, so dass es mit Maske extrem anstrengend ist so laut zu reden, dass alle Kinder auf ihren Plätzen mich gut verstehen. Insofern wird es für mich schon eine große Erleichterung.

    Bei uns an der Schule sind es bis jetzt auch fast ausschließlich Mädchen. Die meisten sind allerdings echt fit und fleißig. Sie arbeiten sehr schnell und sind lernwillig.

    Meine beiden wirken nicht traumatisiert (was wohl auch daran liegt, dass sie ziemlich direkt zu Anfang schon geflohen sind) und sind auch bei den Pausenspielen schon komplett integriert. Für die jüngeren Kinder (meine beiden sind 7) ist es wahrscheinlich wirklich noch sehr viel einfacher, weil sie unbefangener sind. In meiner Nachbarklasse ist eine 10 jährige. Da ist es in den Pausen schon schwieriger.

    Mir ist gerade noch eingefallen: Mein ältestes Kind besucht eine Gesamtschule und dort ist immer an einem Montag den gesamten Tag Elternsprechtag und zusätzlich gibt es an dem Freitag davor oder danach noch Nachmittagstermine.

    Bei uns an der Grundschule fällt kaum Unterricht für den Elternsprechtag aus (an einem Tag dürfen wir nach der 4.Std Schluss machen, also gegen 12 Uhr und wir führen die Gespräche als Klassenleitung in der Regel sowieso allein). Deshalb ist es bei uns auch immer eher eine Elternsprechtagswoche. Die meisten Kollegen verteilen sich die Gespräche auf zwei Tage. Pro Gespräch rechne ich 15 Min. Bei schwierigen Gesprächen auch mal 30 Min, aber davon mache ich max 2 im Rahmen des Elternsprechtags und die anderen dann eher irgendwann anders zwischendurch, weil das sonst nicht passt. Ja, es ist immer total anstrengend, aber so ist es standardmäßig bei uns (während Corona hatten wir einmal alle Gespräche an einem Tag und die Kinder wurden derweil von den ErzieherInnen der OGS und Nicht-KlassenlehrerIn betreut. Ich fand das super und hätte es gerne immer so.)

    Bei 26 Kindern mache ich 2 Tage in der Woche ca 4h Gespräche am Stück.

    Die Lehrerin meiner Tochter hat zuletzt an vier unterschiedlichen Tagen Termine angeboten.

    Wir haben bei uns schon ca 10 ukrainische SchülerInnen aufgenommen. Ich hab zwei ukrainische Kinder seit 2 Wochen bei mir in der Klasse und bisher läuft es echt gut.

    Die Kommunikation klappt Dank anderem russischsprachigem Kind und schon einiger Englischkenntnisse der beiden ukrainischen Kinder ganz gut. Zusätzlich nutzen wir Bildkarten und eine Übersetzungsapp.

    Bei uns an der Schule gibt es keine Willkommens- oder Vorbereitungsklasse sondern die Kinder kommen mit in die regulären Klassen und wir planen eine gemeinsame Stunde für die ukrainischen Kinder pro Tag.

    Die Kinder meiner Klasse haben die beiden Neuen sehr herzlich aufgenommen. Vom Arbeiten her tasten wir uns langsam ran. Bei Mathe konnten sie problemlos mitmachen, ansonsten machen sie teilweise mit oder arbeiten an eigenen Heften (wir nutzen die DAZ Hefte von Jandorf) und ein anderes zum Buchstaben üben, weil sie natürlich bisher fast ausschließlich in kyrillischer Schrift geschrieben haben.

    Es ist doch einfach absurd zum Zeitpunkt der höchsten Inzidenzwerte zu lockern, nur weil das Datum mal festgelegt wurde und weil jetzt 2 Jahre mit Einschränkungen um sind.

    Ja, alle wünschen sich, dass die Coronapandemie vorbei ist, aber das ist sie eben ganz offensichtlich nicht! Bei mir im Kollegium ist seit kurz vor Karneval immer jemand, oft auch mehrere gleichzeitig, vom Lehrpersonal infiziert. Die knapp zwei Jahre vorher hatten wir KEINEN Fall.


    Und für mich die schlimmste Vorstellung ist, dass erst gelockert und kurz später wieder verschärft wird (ich hoffe so sehr, dass das nicht nötig sein wird).

    Im Radio wurde heute erklärt, dass man erst lockern sollte, wenn man vom Höchstwert ein Drittel runter ist, denn erst dann kann man von einem stabilen Abwärtstrend sprechen. Und das ist doch auch einleuchtend, aber irgendwie werden ja immer wieder unlogische Entscheidungen getroffen. Man sollte nach zwei Jahren dran gewöhnt sein...

    Wir hatten schon viele Konstellationen:angst:, aber die war noch nicht mit dabei.

    Hatten wir auch schon. Zum Glück gab es dann noch eine zweite Nachtestung im Testzentum durchgeführt und das positive Kind wurde heraus gefunden.

    Man darf die 30 Min vor dem Lolli Test nicht essen, trinken oder Zähne putzen, weil das das Ergebnis verfälschen kann.

    Ich glaube der Gedankengang war eher, dass du mit nur einem Kind noch in deiner vorherigen Wohnung wohnen bleiben kannst, aber beim 2.Kind dann doch in der Regel in was größeres umziehen musst. Deshalb kommt da der größere Sprung. Es geht ja nicht um teure Anschaffungen sondern um Wohnkosten. Aber ja, perfekt durchdacht ist das alles nicht. Gibt wahrscheinlich auch keine perfekte Lösung.

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