Beiträge von Mara

    Achso, an einem der beiden Tage ist bei uns früher unterrichtsfrei. Das eigentlich schlimmste ist für mich, dass es bei uns immer Raumnot gibt, da die Klassenräume gleichzeitig Betreuungsräume sind. D. h teilweise muss ich den Raum zwischen zwei Gesprächen wechseln und es gibt eigentlich immer wieder Unterbrechungen, weil doch irgendwer gerade in den Raum kommt.

    Ja, schon bald ist es wieder soweit. Ich finde es immer extrem anstrengend.

    Bei mir kommen alle Eltern und ich mache Termine an 2 Nachmittage, die je 15 Min dauern. Gerne hätte ich auch mal Pausen, aber oft passen die Wünsche der Eltern nicht bzw viele wollen ähnliche Zeiträume, so dass ich dann oft doch keine Pausen habe. Ganz schwierige Gespräche laufen nicht an den beiden Tagen und falls die Zeit nicht ausreicht, wird ein neuer Termin vereinbart (sehr selten).

    Ich bereite zu jedem Kind Notizen zu allen Bereichen vor (1 DIN A4 Seite in Tabellenform) und frage die Eltern, ob ich anfangen soll oder ob sie anfangen möchten. Fast alle wollen, dass ich beginne. Die Kinder dürfen gerne dabei sein. Ggf werden sie dann am Ende des Gesprächs mal kurz rausgeschickt, wenn es noch was zu besprechen gibt, das besser ohne Kind dabei geht.

    Das Vorbereiten ist aufwendig, aber hilft mir sehr, denn so weiß ich nachher genau, was ich über welches Kind gesagt habe. Ggf mache ich mir während des Gesprächs noch zusätzliche Notizen. Diese Notizen helfen mir dann später beim Zeugnisschreiben.

    Ich hatte es sowohl für meine Klasse (1/2) schon mal als auch für meine eigenen Kinder. Es kommt immer sehr gut an.

    Ideen für lustige Aktionen der Wichtel finden sich jede Menge bei Printerst (elf on the shelf).

    Der Grund warum ich es in meiner eigenen Klasse seit mehreren Jahren nicht mehr mache ist, dass ich es nicht schaffe, da was vorzubereiten. Meine aktuelle Klassentür ist nicht mal abschließbar und die Kinder sind auch nachmittags im Rahmen der OGS im Klassenraum.

    Wir haben damals auch Briefe an unsere beiden Wichtel geschrieben. Die Kinder waren da sehr motiviert.

    Achso, verstehe.

    Normalerweise geht ja sogar jeder Ausflug wieder zurück bis zur Schule. Wobei dabei dann ja per Unterschrift der Eltern erlaubt werden kann, dass die Kinder von da aus anders nach Hause fahren.
    Aber im Ausland und bei Minderjährigen ist echt die Frage, ob da ein Zettel mit Elternunterschrift ausreicht.

    Bei uns würde ich mich mit so einer Frage wie oben schon geschrieben zuerst an meine Schulleitung wenden.

    Danke, Seph, für die Antwort! Die Schüler sind in der 8. Klasse; einige sind dann auch schon 18 und somit volljährig - reicht das auch?

    Wie ist das denn überhaupt möglich? Meine Tochter ist in der 8.Klasse und gerade 13 geworden.

    So oft kann man doch gar nicht wiederholen als dass in der 8.Klasse schon mehrere Schüler über 18 sind.


    Ich würde den Fall mit der Schulleitung besprechen und finde das klingt nach einem seltsamen Plan. Die Schüler zahlen die Rückreise dann doch so gesehen auch doppelt, oder? Und wie viele Tage wollen sie im Anschluss noch bleiben?

    Wow, das wurde bei euch tatsächlich nachgefüllt und ihr musstet nicht selbst laufen und euch kümmern?

    So läuft es bei uns seit 2,5 Jahren.


    Aber man kann tatsächlich schon froh sein, dass es ausreichend Seife und Papierhandtücher gibt. Das war vor Corona ja nicht so.

    Mir graut es schon vor Herbst und Winter und ich bin echt gespannt, was das noch gibt. :autsch:

    Ich verstehe nicht, warum diejenigen, die Cotona-Beschränkungen gut finden, sich nicht selbst beschränken, sondern eine Pflichtvorgabe vom Staat erwarten. Was für ein Problem haben die?

    Weil ich gerade beim Maske tragen oder auch testen immer vorrangig meine Mitmenschen schütze. Und ich möchte auch Schutz für mich selbst!

    Es kann doch nicht sein, dass immer die Vernünftigen alles sinnvolle und "Richtige" machen sollen, um damit die Allgemeinheit rauszureißen.

    (Ist doch vergleichbar mit dem Tempolimit. Dass es aus Energiespargründen und um Unfälle zu vermeiden sinnvoll ist nicht zu schnell zu fahren ist doch klar. Und nur weil es genügend Vernünftige gibt, die sich an die die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen freiwillig einhalten, können so ein paar Deppen ihre Freiheit genießen mit 200kmh über die Autobahn zu brettern.Wenn alle so fahren würden, würde es nämlich nicht funktionieren.)


    Für mich persönlich ist es eine große Einschränkung Maske zu tragen. Ffp2 schaffe ich gar nicht auf Dauer. Mit medizinischer ist es auch schon nicht leicht, aber wenn meine Mitmenschen sie auch tragen würden, hätte ich mit ihr trotzdem guten Schutz.

    In NRW gibt es doch jetzt schon wieder ganz aktuell für die Zeit nach den Ferien eine EMPFEHLUNG zum Maske tragen. Ganz ehrlich: So ist das doch Mist! Das zeigt dich, dass es eigentlich nötig und sinnvoll wäre, aber eine PFLICHT geht mit FDP in der Regierung halt nicht.

    Wenn man eins gemerkt hat, dann doch wohl gerade, dass höchstens eine Pflicht halbwegs sinnvoll ist. (Und selbst mit der Pflicht z. B im ÖPNV merkt man gerade, dass soo viele sich aktuell nicht dran halten). Es lebe die Eigenverantwortung. Das klappt ja auch immer so toll! :uebel:

    Wir mussten unseren Impfausweis oder Nachweis im Sekretariat vorlegen und es uns selbst von allen Kindern der Klasse im Original vorzeigen lassen (oder eine Bestätigung vom Arzt). Bei den neuen Erstklässlern war es jetzt wieder genauso. Die Lehrkräfte kontrollieren die Impfausweise.

    Ich glaube, dass das an den GS bei uns echt die Regel ist🙈😬.

    Wobei ich mich regelmäßig frage..warum 3h LK für die paar Themen...und trotzdem...wir schaffen es noch die 3h zu überziehen...😭

    Ich glaube auch, dass das bei Grundschulen in NRW der Klassiker ist. Und finde es auch echt unnötig. Bei mir an der Schule wurde auch immer mal hin und hergeschoben und die Veranstaltungen umbenannt, aber wirklich weniger wird es nicht. 3h die Woche sind die Regel, manchmal "nur" 2h ,ganz selten entfällt mal was.

    Das sind ziemlich falsche Vorstellungen. 20h in der Schule bei Vollzeit? Niemals. Alleine durch Pausen(aufsichten), Besprechungen, Telefonate mit Eltern, Schulpsychologen, Konferenzen, Zeit zum Kopieren etc ist KEIN Lehrer, der in Vollzeit arbeitet nur 20h in der Schule.

    Generell müsstest du übrigens 46Std (oder waren es 48) pro Woche arbeiten, um die Ferien zu kompensieren.


    Es ist eher so, dass die wenigsten Lehrer es schaffen ihre Arbeitszeit einzuhalten. Die meisten arbeiten zuviel. Die, die sie regelmäßig unterschreiten, können m. E. nach kaum wirklich alles schaffen. Gerade bei Sek1 bist du nicht nur mit deinen Unterrichtsstunden beschäftigt. Auch Erziehungsarbeit und vieles mehr gehört zu deinen Aufgaben.

    Zudem gibt es immer Arbeitsspitzen, Wochen, Monate, in denen viel mehr zu tun ist.

    Nein, es ist nicht möglich die Verantwortung an Bademeister o. Ä. abzugeben. Für offene Gewässer reicht.auch nicht die recht einfach zu erwerbende so genannte kleine Rettungsfähigkeit. Dafür bräuchte man mindestens DLRG Silber.

    Hier sind alle möglichen Fragen zum Thema beantwortet

    https://www.schulsport-nrw.de/…-im-wasser-schwimmen.html


    Aus diesem Grund fahre ich mit meinen Kleinen auch nie an eine Jugendherberge, die bei mir an der Schule jahrelang sehr beliebt war und die an einem See liegt.

    Der Korrekturaufwand für KLASSENARBEITEN ist bei euch sicher höher, dafür schaue ich ALLES nach, was meine 1/2er arbeiten. Jede Woche liegt ein Stapel mit Wochenplänen auf meinem Pult, den ich nachsehe und wo ich jedem KIND auf einem Bogen individuelle Rückmeldung gebe.

    Ansonsten gebe ich noch ein paar Stichworte für Sachen, die uns an der Grundschule viieel Zeit kosten :

    -Elterngespräche und - kommunikation

    - tägliche Absprachen mit den GanztagsmitarbeiterInnen und Austausch über die Kinder

    - generell wöchentliche Konferenzen und Teamsitzungen

    -Gespräche mit Therapeuten, Jugendamt, Schulpsychologin etc.

    - Förderpläne schreiben

    - Berichtszeugnisse (2 Seiten Fließtext pro Kind, kostet mehrere Wochenenden)

    ... und vieles mehr.


    Die Arbeit ist nicht weniger, einfacher oder weniger anspruchsvoll sondern einfach ANDERS.

    Ich kann sowohl die Schulleitung verstehen als auch den Threadersteller.

    Nach meiner Elternzeit war auch im Gespräch, dass ich nicht in meine alte Klasse zurück darf sondern eine extrem schwierige Klasse mit älteren Kindern übernehmen sollte, die schon viele Wechsel hatte (damit es da endlich mal gut und konstant läuft). Das wäre bei uns sehr ungewöhnlich gewesen und ich war gar nicht darauf eingestellt und es hätte sehr viel mehr Arbeit für mich bedeutet. Zum Glück kam es nicht so. Natürlich muss die Schulleitung die beste Lösung für alle Klassen finden, aber die guten Lehrkräfte mit solchen Aktionen vor den Kopf stoßen ist auch nicht sinnvoll. Das sollte m. E. im Team bzw gemeinsam anders besprochen werden.

    Mein eigenes ältestes Kind auf der Gesamtschule hatte von der 5 bis zur 10 die gleiche Klassenlehrerin (der Co Lehrer sowie sämtliche andere haben häufiger gewechselt) und ich fand das wirklich toll. Das Verhältnis ist dann schon ganz anders als wenn nach 2 Jahren gewechselt wird und das Einstellen auf andere Lehrer hatten die Kinder durch die anderen Lehrerwechsel zur Genüge. So eine konstante Klassenlehrkraft finde ich auch für die Eltern sehr angenehm.

    Ja, klar gibt es Formulierungen in den Programmen, aber darauf ist doch kein Kollegium angewiesen, das schon seit Ewigkeiten Berichtszeugnisse schreibt. Da kann man sich doch Formulierungen für jedes Fach zusammen sammeln. Und dann daraus auswählen. Dafür reichen Textdateien und man braucht kein Programm, das einen im Endeffekt stresst, weil es nicht problemlos läuft.


    Wir nutzen auch Schildweb und geben da die Formulierungen für jedes Kind ein. So fällt immerhin das lästige Formatieren weg, was wir bis vor einigen Jahren auch noch zu tun hatten.

    Ich ärgere mich jedes Jahr über die Berichtszeugnisse, die mich die schönen Frühlingswochenenden kosten, die andere mit Ausflügen, Grillen im Garten und anderen schönen Dingen verbringen.

    Aber jetzt, wo mein jüngstes Kind nun so ein Akreuzzeugnis erhalten wird (die Älteren hatten alle Berichtszeugnisse) , bin ich nicht mehr so neidisch und möchte auf keinen Fall mehr umstellen. So ein Zeugnis zeigt überhaupt nicht, wie das Kind in der Schule so ist, was es gerne macht (ist es sozial und hilfsbereit? Ist es nach Schwierigkeiten der Eingewöhnung am Anfang gut angekommen? Schreibt es mit Hingabe Geschichten? Denkt es sich selbst gerne Matheaufgaben auch schon mit größeren Zahlen aus? etc.) Es ist so unpersönlich.

    Dazu kommt: Wenn ich etwas in einem Schuljahr nicht ausführlich (oder gar nicht) geschafft habe, schreibe ich dazu einfach nichts, beim Rasterzeugnis käme ich in Stress. Und noch schlimmer: Ich muss nicht nur in jedem Bereich MIR sicher sein, wo ich das Kreuz setze sondern muss gleichzeitig immer für Nachfragen Belege dafür haben, um den Eltern zu erklären, warum ich das Kreuz genau da gemacht habe (sei es ein Test oder Beispiele etc). Nein, ich bin ganz froh, dass wir weiterhin Berichtszeugnisse schreiben.


    Formulierungen kann man doch im Kollegium sammeln und sich selbst für jedes Fach in Dateien speichern.

    Unter anderem fahren wir bei mir an der Schule nie mit nur einer Klasse auf Klassenfahrt sondern immer mind. mit 2 Klassen, oft mit 4 Klassen. Und nehmen (abgesehen von Eltern) so ziemlich jede Begleitung mit, die sich findet (OGS Betreuer, Praktikanten, Reffis, Fachlehrer..).

    Ich bin eh mit den ganz Kleinen unterwegs, deshalb stünde allein lassen bei uns nicht zur Debatte, aber auch ansonsten wäre ich da lieber vorsichtig.

    Könnten nicht einfach die Empfänger den Elternbrief per Online-Übersetzer (Google...) in die eigene Sprache übersetzen? Die Menschen mit anderer Herkunftssprache, welche hier leben, nutzen diese Tools sowieso.

    So meinte ich meinen Beitrag auch. Die meisten, die darauf angewiesen sind kennen und nutzen es und falls eure Eltern das bisher nicht können, würde ich eher die Zeit investieren, es ihnen einmal kurz am Smartphone zu zeigen statt jeden Elternbrief selbst zu übersetzen.

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