Ich finde diese Diskussion seltsam.
Ich glaube ich kenne niemanden in meinem Alter (immerhin auch schon Mitte 40) und auch niemand jüngeres, der/die beim Heiraten über den Beruf des Partners und sozialen Auf- oder Abstieg nachgedacht hat. In meiner Bubble heiratet man aus Liebe bzw. aufgrund von Kindern, die gemeinsam groß gezogen werden.
Und das Schöne ist: Als Lehrerin muss ich mir darum keine Gedanken machen und bin frei in meiner Entscheidung, mit wem ich zusammen sein möchte. Eben weil ich finanziell problemlos für mich selbst plus eventuelle Kinder aufkommen kann.
Ich kenne auch in meinem Kollegium keine Frau, die aufgrund ihres gut verdienenden Mannes in Teilzeit gegangen wäre.
Sondern höchstens welche, die wegen Kindern und aus purem Selbstschutz Teilzeit arbeiten (der Job ist einfach extrem fordernd und nicht jeder schafft es überhaupt Vollzeit zu arbeiten, erst Recht nicht, wenn es familiäre Verpflichtungen gibt).