Ich hab eine langjährige Freundin, die damals als ich sie kennen gelernt habe (vor ca 20 Jahren) an einer ESE Schule gearbeitet hat. Eine Zeitlang auch gerne, aber nachdem sie viele Jahre dort war irgendwann nur noch weg wollte, weil sie nicht so verbittert und hart werden wollte wie ihre älteren Kollegen (und es stimmt schon auch, ihre Arbeit hat z.B. auch auf den Umgang mit ihrer Tochter abgefärbt. Ich glaube das kann man irgendwann gar nicht mehr abstellen.), dann hat sie jahrelang in einer GE Schule gearbeitet (tut sie aktuell noch immer) und möchte da nun aber auch seit einiger Zeit gerne weg. Sie ist genervt davon, dass so viele Erwachsene mit im Raum sind und es generell immer laut ist (wenn Schüler in der Klasse sind, die ständig Geräusche machen). Sie strebt es nun an in eine Grundschule in den Gemeinsamen Unterricht zu kommen.
Mir selbst fehlt da die Erfahrung, aber ich habe einmal bei einer Fortbildung an einer Förderschule Emotional Sozial und Lernen hospitiert und da erfahren,dass es wohl gar nicht so selten ist, dass diese beiden Förderschwerpunkte in Klassen zusammen unterrichtet werden. Wenn dein zweiter Schwerpunkt also Lernen ist, würde sich ESE dann vielleicht eher anbieten.