Ich würde die Schule mit der angenehmeren Schülerschaft und besseren Austattung nehmen -> erheblich bessere Voraussetzungen für die Ref-Show.
Beiträge von Maylin85
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Anlage D und E sollte doch auch ganz ok sein.
Anlage D finde ich super, da habe ich wirklich rein gar nichts dran zu meckern 😊 Außer, dass ich leider nur mit 6 Stunden drin bin.
E ist bei uns stundenplantechnisch so blöd gelöst (was ich so mitbekomme), dass ich bisher die Füße stillgehalten habe. Könnte mir aber vorstellen, perspektivisch mal die Fühler auszustrecken.
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Das beste war das Aufbaugymnasium (eine Klasse ab Klasse 7 und sonst eine sehr große Oberstufe mit Absolvent*innen der umliegenden Haupt- und Realschulen (und einigen Wechsler*innen). Quasi ein allgemein bildendes BK

(...) und eigentlich fühle ich mich diesen SuS deutlich näher als den Akademikerkindern.
Aufbaugymnasium wäre meine Wunschwahl gewesen, gibt es hier aber leider leider auch nicht mehr.
Dem zweiten Satz stimme ich auch zu, jedenfalls was den extrem " bildungselitären" Teil betrifft, der die eigenen Kinder später mindestens ebenfalls promoviert, besser habilitiert sehen wollte. Die Schule, an der ich damas (damals sehr happy) war, hat letztes Jahr meine Fachkombi ausgeschrieben und ich habe kurz überlegt, kam dann aber doch zum Ergebnis, dass ich diesen Elternschlag eigentlich auch nicht mehr unbedingt will.
Mit zwei allgemeinbildenden Fächern ist man oft in mehr Abteilungen/Schulformen mit jeweils wenigen Stunden eingesetzt. Das kann anstrengender sein neben dem Aspekt, dass berufliche Fächer manchmal(!) von den SuS als etwas wichtiger gesehen werden.
Ja, das ist so und hätte man (ich^^) vorher besser durchdenken müssen. Für mich war/ist es auch eine sehr neue Erfahrung, dass Englisch nicht unbedingt "Hauptfachstatus" hat und ja, das macht schon einen Unterschied darin, wie ernst das Fach genommen wird. Hat aber natürlich auch alles Vorteile.
Ich habe auf jeden Fall noch keinen aus dem allgemeinbildenden System kommenden Kollegen getroffen, der zurückwechseln möchte - eben weil bei allen sonstigen Abstrichen der ganze organisatorisch-zeitliche Bereich so viel besser ist.
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Das stimmt natürlich. Die Elternschaft am kath. Mädchengymnasium fand ich extrem anspruchsvoll, die am Ruhrpott-Gymnasium eher pflegeleicht. Beim Kerngeschäft Unterricht sah es andersrum aus - Ruhrgebiet grottiges Niveau und in den unteren Jahrgängen viele verhaltensauffällige Schüler, Mädchengymnasium ein absolutes Träumchen. Wer gerne Schüler mit normalem Sozialverhalten vor sich sitzen hat und lieber fachlich als pädagogisch arbeitet, ist auf einem Gymnasium mit vernünftigem Sozialindex aber grundsätzlich sicherlich nicht verkehrt aufgehoben, wenn er mit dem aufgeblasenen Drumherum gut klarkommt.
Berufskolleg erlebe ich als deutlich pragmatischer und zeiteffizienter arbeitend. Die weitgehende Abwesenheit von Eltern ist natürlich auch sehr angenehm. Was das Kerngeschäft Unterricht betrifft hängt aber halt vieles davon ab, in welchen Bildungsgängen man eingesetzt ist - den Vollzeitbereich finde ich überwiegend schon sehr "speziell". Jemand mit beruflicher Fachrichtung wäre da aber sicherlich besser aufgestellt und könnte dem evtl. besser aus dem Weg gehen.
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Bei Kollegien (und auch Schulorganisation) stimme ich zu. Die Schülerschaft ist an Gymnasien aber grundsätzlich schon angenehmer. Müsste ich heute nochmal die Entscheidung treffen, die ich vor 1,5 Jahren treffen musste, weiß ich rückblickend nicht, was das geringere Übel wäre.
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Mir hat neulich eine Kollegin erzählt, dass meine Schule mit +2000 Schülern angeblich nur 2 (!) grundständig ausgebildete Mathelehrer hat, der Rest kommt über Quer- und Seiteneinstieg. Am Gymnasium (gleiche Kommune) hatten wir dageben einen einzigen OBASler. Ich würde daher insgesamt auch tippen, dass Gymnasium deutlich schwieriger sein dürfte.
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Urlaub und Aperölchenabende mit den anderen Muttis?
Nach diesem Treffen hätte ich nen Blutdruck-Schnaps gebraucht 😅
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Als Elternteil würde ich das vermutlich auch so sehen, aus systemischer Sicht finde ich es nicht so arg notwendig.
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4,99€ im Monat für etwas, das scheinbar weniger (oder zumindest nicht mehr) kann als iDoceo, für das ich irgendwann mal einmalig 12,99€ bezahlt habe und was seitdem durchläuft?
Hm.
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Vor den Weihnachtsferien war bisher mit Ausnahme der aktuellen Schule an allen meinen Schulen nach der 4. Stunde Schluss. Danach war "Dienstbesprechung" oder Weihnachtsfeier oder dergleichen angesetzt, wobei die Dienstbesprechung am Gymnasium auch der Ausgleich für den TdoT war.
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Würdest du für dein Kind nicht die Schule selber aussuchen wollen?
Es kriegt sowieso nicht jeder seine Wunschschule, also wieso nicht direkt zentral verteilen? Könnte auch zu besserer sozialer Durchmischung beitragen.
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Bei uns findet der Tag der offenen Tür am Freitagmittag statt, die Vorbereitung dazu in der 5. und 6. Stunde.
Das hätte hier heftigstes Geschrei gegeben, weil Eltern dafür ggf. Urlaub nehmen müssten und das gilt als unzumutbar. Finde ich aber sehr pragmatisch!
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Den Zippzapp könnte man sich komplett sparen, wenn Schüler einfach durch eine zentrale Stelle zugewiesen würden. Ein Vorteil durch hohe Anmeldezahlen ergäbe sich für Schulen ja sowieso nur, wenn man dann auch gezielt Schüler auswählen dürfte, was man hier aber nicht darf. Ergo eigentlich alles komplett sinnfrei.
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Wenn die TE schreibt, dass der Unterricht die zentrale Belastung ist, kann man sich vorstellen, wo das Problem liegt. Diese Schülergeneration wird nicht weniger anstrengend, weil man seine Arbeit anders organisiert. Ich habe auch nicht wegen schlechter Arbeitsorganisation reduziert, sondern weil ich diese Schülerschaft nur eine begrenzte Anzahl Stunden in der Woche/am Tag ertragen kann.
Ich fürchte aber auch, dass es "aus dem Nichts" schwierig werden könnte.
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Und die BRen, die wie Chemikus berichtet, die Leute sofort zum Amtsarzt schicken, produzieren natürlich die "eingeschränkte Dienstfähigkeit"-Zahlen. Vorher haben die Leute "einfach so" reduziert, jetzt werden sie gezwungen, sich zu rechtfertigen und "surprise", die allerallermeisten hatten eben gute Gründe für die Reduktion und es lag nicht am Töpferkurs der VHS, sie reichen ein Attest ein, es wird geprüft und festgestellt, dass sie tatsächlich nicht voll einsatzfähig sind.
Das ist aber doch genau die Korrelation, die ich (ohne Kenntnis von Zahlen) vermutet hätte. Beim Rest stimme ich dir zu. Letztlich nimmt man Beschäftigten sich Möglichkeit, sich durch Stundenreduzierung selbst zu "helfen" und dann steigen eben die bescheinigten Ausfälle.
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Ich weiß von zwei Fällen, die bei Geltungmachung gesundheitlicher Gründe direkt zum Amtsarzt geschickt wurden. Eine Kollegin hat den Antrag daraufhin zurückgezogen, wie es im zweiten Fall ausging, weiß ich nicht.
Gibt es eigentlich Daten dazu, ob die Zahlen der Dienst- und Teildienstunfähigkeiten seit der zunehmenden Teilzeitverwehrung zugenommen haben? Fände ich mal interessant.
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LEO und STELLA funktionieren jedenfalls auch nach wie vor nicht.
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Ich schrieb bereits, deutlich teurer, warum meinst du, wählen Politiker die andere Lösung.
Mag sein, ja. Momentan sind es aber meines Erachtens ineffizient investierte Gelder, denn die Schulbegleitungen können häufig nicht für Störungsfreiheit sorgen und diese Variante beeinträchtigt somit sehr oft auch den Rest der Klasse. Meinetwegen dürfen Förderschulen gerne mit Geldern überschüttet werden, wenn dadurch 1) das Regelsystem entlastet und entchaotisiert wird, und 2) das einzelne Kind mit Förderbedarf dann kleinere, ruhigere Strukturen vorfindet, in denen es besser lernen kann.
Mir gehts nicht um Einsparungen, sondern um Ineffizienz. Wir ballern Gelder ohne Ende in Inklusion und es ist trotzdem chaotisch.
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Bis ins Rheinland schon 😊
Du bist also dafür, dass Kind zuhause zu lassen oder von Elternteil begleiten zu lassen, der dann nicht anders arbeiten kann oder du schaffst es, das Kind auch ohne Begleitung mit den anderen 30 zu unterrichten oder bist für separat unterrichten (ich behaupte, immer teurer, denn auch an diesen separaten Schulen sind Schulbegleitungen notwendig, du kriegst es nur nicht mit).
Ich bin dafür, die Ressourcen zu bündeln und in gut ausgestattete Förderschulen zu investieren.
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Ich hatte in all den Jahren eine einzige wirklich brauchbare Schulbegleitung, deren Anwesenheit einen merklichen Unterschied für ihr Kind und die Gesamtgruppe gemacht hat - eine sehr patente fünffache Mutter, die ihren AuDHSler konsequent und ohne viel Diskussion bei Fehlverhalten sofort rigoros eingenordet und erzogen hat. Der komplette Rest, naja. Ich bin daher bei Firelilly, dass diese sehr teure Maßnahme im Hinblick auf ihren Nutzen durchaus auch kritisch betrachtet werden darf.
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