Schule läuft dir nicht weg. Ich würde die insta-Welle weiter surfen und das Leben genießen, solange es dort gut läuft. Wenn du ins Ref gehst und dafür keine Zeit und Kapazitäten mehr hast, riskierst du evtl. ein gerade gut funktionierendes Business für einen Job, an dem du bereits jetzt zweifelst - wäre mir persönlich zu riskant.
Beiträge von Maylin85
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Am Schönsten fand ich die Beurteilung nach meiner Rückkehr in den Landesdienst. Verkürzte Probezeit von 3 Monaten bis zur Lebenszeitverbeamtung, davon 4 Wochen in den Sommerferien und die Beurteilung musste schon 2 Wochen vor Ablauf des letzten Monats fertig sein. Meine Schulleitung hatte also 6 Wochen Zeit, um diese ganzen Kategorien zu bepunkten, zu denen sie mehrheitlich logischerweise gar nichts gesehen haben konnte. Nicht, dass dieser Wisch irgendwen interessiert oder irgendwie wichtig wäre, aber allein die Tatsache, dass man ihn rein formal halt durchexerzieren muss (und zwar so, dass im Schnitt die dafür vorgesehenen 3 Punkte rauskommen), spiegelt die Absurdität dieses Systems.
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Ich halte davon auch nichts. Wenn man Befindlichkeiten ständig mehr Raum und Aufmerksamkeit einräumt, braucht man sich nicht wundern, dass sie immer mehr zum Thema werden und irgendwann jeder meint, irgendwas zu haben.
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Man nenne einen einzigen Grund, warum Deutschland der zweitgrößte Einzahler sein muss. Grundsätzlich denke ich, dieses ineffiziente Gremium ist immer noch besser als gar keins und hat damit durchaus noch seine Berechtigung. Zumindest sitzen wesentliche Akteure in diesem Gremium ab und an mal an einem Tisch. Aber es muss endlich aufhören, sinnlos Geld in die Welt zu ballern, während hier riesige Haushaltslöcher klaffen.
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Wären die nicht besser in einer "höheren" Schulform aufgehoben? SuS mit Haupt- oder Realschulabschluss, die ihre Ausbildung abgebrochen haben, werden bei uns in der Berufsfachschule, SuS mit höherem Schulabschluss ggf. sogar in Klasse 11 des BG eingeschult, um dort ihre Schulpflicht zu erfüllen (dafür reicht es in NDS, das Schuljahr in einer Vollzeitschulform zu beenden).
Sehe ich auch so. Eigentlich müssten die in einen Bildungsgang, der bestenfalls den nächsthöheren Abschluss ermöglicht oder zumindest nicht komplett unterfordert. Wird aber nur gemacht, wenn dort noch Platz und das Schuljahr noch nicht so weit fortgeschritten ist.
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Ich vermute, s3g4 wurde missverstanden und wollte eher ausdrücken, was an den von chilli benannten Punkten so schlimm ist, dass sie lieber eigenes Geld für den Copyshop verwenden würde.
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Wir haben auch Leute mit Fachabi mit drin sitzen, die ihre Ausbildung abgebrochen haben, alterstechnisch noch schulpflichtig sind und dann mitten im Jahr eben dazu kamen. Völlig sinnfrei.
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Wir haben eine AV-Klasse mit Schülern, die einen Abschluss haben und nur noch ihre Schulpflicht erfüllen müssen. Da ist Unterricht, wie man ihn kennt, mehr oder weniger möglich. In den anderen drei AV-Klassen habe ich aber auch viele Analphabeten. Da versuche ich natürlich auch Alphabetisierungsunterricht, für den es aber auch kein Lehrbuch gibt und auch verständlicherweise nicht gibt, denn das ist hochindividuell.
Sehr clever von euch, diese beiden Gruppen zu trennen. Ist bei uns leider nicht der Fall.
Gerade in die sehr schlecht qualifizierten Schüler müssten imo deutlich mehr Ressourcen fließen. Man kann nicht einerseits zunehmende Schülerabgänge ohne Abschluss beklagen, aber dann ausgerechnet dort nichtmals eine grundlegende Ausstattung ermöglichen. Wir haben dort auch in keinem Fach eingeführte Lehrwerke und wenn die Möglichkeit zu kopieren entfallen sollte (droht uns auch für die letzten Wochen), dann findet zumindest in meinen beiden Fächern effektiv kein angemessener Unterricht mehr statt.
Geht gar nicht. Nicht temporär, aber schon gar nicht dauerhaft.
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Ja, so ist es. Die Schülerschaft, die es hier besonders trifft, hat keine Lobby.
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Doch, sie schreiben die Informationen in ein Heft.
In der Ausbildungsvorbereitung können viele (jedenfalls bei mir) kaum schreiben.
Und in Psychologie auf Gymnasialniveau seitenweise Texte diktieren oder abschreiben lassen? Klingt total realistisch 😄
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Ich halte davon auch nichts, aber wenn der Träger weder Kopien ermöglicht noch eine Ausstattung mit iPads oder sonstigen Geräten vorhanden ist, sehe ich persönlich ohne Lehrwerk keine andere Option. Copyshop wäre für mich jedenfalls keine.
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Wenn ich nicht kopieren kann, gibts Materialien nur noch digital. Ein Handy haben alle Schüler. Dass sie auf einem winzigen Bildschirm nicht vernünftig arbeiten können, wissen wir alle, aber anders geht es dann eben nicht.
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Dazu weiß ich nichts, bei mir kam nur die schulrechtliche Konsequenz an. Wäre aber schlimm, wenn nicht und gehe ich doch mal von aus.
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Das wäre auch in NRW die härteste Ordnungsmaßnahme: Verweis von allen öffentlichen Schulen des Landes
Meine Wissens ist das die Maßnahme, mit der der Schüler belegt wurde, der die Kollegin in Essen mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt hat. Angeblich das erste Mal, dass diese Ordnungsmaßnahme ausgesprochen wurde.
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Der Schüler muss zwei Wochen Schulhof kehren, weil er Eicheln ins Gebüsch geworfen hat und anwesend war, als ein Mitschüler (der lediglich verwarnt wird) einem Mädchen einen Stein an den Kopf geworfen hat?
Finde ich auch nicht verhältnismäßig. Dass vorherige Vorfälle nicht dokumentiert und den Eltern nicht kommuniziert wurden, machts nicht besser.
Die Reaktion der Eltern finde ich anstrengend und auch irgendwie etwas albern, in der Sache stimme ich ihnen aber tendenziell schon zu. Letztlich ist aber wichtig, ob ihr das Ganze weiterhin für verhältnismäßig haltet. Wenn ja, bleibt dabei und lasst die Eltern eben Beschwerden schreiben, wenn sie Spaß dran haben.
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Ich wüsste absolut überhaupt gar nicht, wie man in Ausbildungsvorbereitung und IFK ohne Kopien arbeiten sollte. Ich kopier mich für diese Bildungsgänge dumm und dämlich, weil es einfach nix ohne Anpassungen Einsetzbares gibt. Fehlt mir echt jede Phantasie für.
Unser Träger hat informiert, dass es einen Toner-Engpass gibt und nicht sicher ist, ob dieses Schuljahr nochmal was nachbestellt werden kann. Wir sollen sparsam sein. Für Zeugnisdruck wurden Toner zurückgelegt, der Rest ist dann wohl jetzt Glückssache.
Wenns nicht so absurd wäre...
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Natürlich läuft es letztlich auf eine Verringerung des Lebenseinkommens hinaus.
Für Erste gehts hier meines Erachtens aber auch gar nicht darum, was ökonomisch sinnvoll ist oder am Ende wie teuer wird, sondern um eine Reaktion auf das Ungerechtigkeitsempfinden in Teilen der Wählerschaft. Ich finde ja, als erstes Zugeständnis daran könnte man die Familienzuschläge absägen, die sind nämlich wirklich niemandem rational zu vermitteln.
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Ich hatte 2 Schulen mit Verwaltungsassistenten, 4 ohne. Sollte eigentlich wirklich jede haben.
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Vielleicht konnte Vertretung bei uns deswegen problemlos monatlich abgerechnet und ausgezahlt werden 😊 Ist ja schon was anderes, als wenn jemand das irgendwie nebenbei mitmachen muss.
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"Kühlpack-Ausgabe" und "nervige Elternkommunikation" sind durchaus Aufgaben, die in den organisatorischen Teil einer Sekretariatsfachkraft fallen können. In der oben verlinkten Stellenanzeige steht explizit drin "zentrale Ansprechperson für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern". Es sollen nur eben keine pädagogischen, medizinischen, handwerklichen Aufgaben sein. Beim "Betüddeln von kranken Schülern bis zur Abholung" stimme ich dir folglich zu. Wo ziehst du konkret die Grenze zwischen Sekretariatsfachkraft und Schulverwaltungsassistenz? In meinen Augen sind die Tätigkeiten nicht eindeutig trennscharf und gehen ineinander über.
Ich kenne die Aufgabenbeschreibungen nicht, vom Gefühl her würde ich aber sagen, das Sekretariat wuppt das Tagesgeschäft und die Verwaltungsassistenten die "Extras", zu denen ich auch ggf. Materialbeschaffung zählen würde. Bei uns haben die Verwaltungsassistenten sowas wie Abrechnung von Mehrarbeit, Verwaltung der ausleihbaren iPad-Klassensätze, Protokollschreiben bei Konferenzen, Begleitung der Orga von Schulfahrten, Einladung zu Teilkonferenzen, Unterstützung bei Versäumnisanzeigen usw. gemacht.
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