Beiträge von Maylin85

    Ich habe 2 Kollegen bewusst ohne Maske wahrgenommen, der Rest trägt noch.


    Bei den Schülern ist es sehr kurs- und klassenabhängig - einige tragen noch fast geschlossen, in anderen sitzen nur noch vereinzelt Schüler mit Maske.



    Ich werde, denke ich, damit aufhören, wenn das mündliche Abi durch ist. Einerseits bin ich nach wie vor nicht scharf auf eine Infektion, andererseits mag ich aber auch langsam nicht mehr und habe das Gefühl, dass es momentan auch etwas ruhiger geworden ist in Sachen Infektionsgeschehen. Mal sehen.

    Jeder hätte gerne was anderes, ist wohl das Hauptproblem in vielen Fällen. In der freien Wirtschaft, wird das einmal von oben entschieden und dann umgesetzt, aber in der Schule meckert Lehrer, wenn das gemacht wird.

    Dabei kann man im Prinzip mit allen Notenprogrammen arbeiten, man muss sich nur umstelleun und einarbeiten. Das ist mit einer Cloud auch so, ja, das ist am Anfang Arbeit, aber dann könnte das gut funktioniren. Auch OneNote kann man durch entsprechend andere Systeme ersetzen. Kommt dir nicht zugute, aber allen anderen, die mit den anderen Programmen schon arbeiten. Manchmal hat man bei den Umstellungen Glück, manchmal nicht.

    Das Problem daran ist eben, dass man zu lange auf private Lösungen gesetzt hat und es daher kein einheitliches Arbeiten in Kollegien gibt. Mein Herz hängt nicht an OneNote; ich könnte auch was anderes nehmen. Aber da ich zu Hause auch noch auf Microsoft laufende Geräte rumstehen habe, die ich ab und an zum Arbeiten nutze, ist das eben naheliegend, wenn man Synchonität haben möchte. In der freien Wirtschaft arbeitet man halt selten mit privaten Ressourcen, die man verfügbar machen muss - das ist für mich der entscheidene Unterschied.

    Trotzdem ist es eine Sauerei der vierten Stufe, iPads und elektrische Tafeln hinzustellen, aber dem nötigen Adapter nicht. Ich könnte niemals die Unverschämheit an den Tag legen, zu sagen „ey, kaufstu selbst.“ Was sind das für Menschen, ist denen nichts peinlich.


    Die Schreibfrage dürfte sehr individuell sein. Kreidestaub nervt, Kreideplürre vom Wischen noch mehr. Aber mit Kreide habe ich immer noch die beste Handschrift. Whiteboards gehen so. Und auf elektrischen Tafeln habe ich keine Chance. Ich versteh immer nicht, warum man nicht mehrerlei Medien stehen haben kann. Ein Smartboard implodiert doch nicht, wenn eine Tafel daneben hängt.

    Stimmt schon. Wir haben mittlerweile (eigentlich) EZCasts und Adapter, die grundsätzlich auch funktionieren, aber gerne von Kollegen verschleppt werden bzw. auf mysteriöse Weise verschwinden und bei Bedarf oft nicht da sind. Gleiches gilt für HDMI Kabel und dergleichen. Insofern kann man unserem Träger hier gar keine schlechte Ausstattung vorwerfen, denn irgendwann hatte der tatsächlich mal alles Nötige bereit gestellt. Mir ist wichtig, meinen Kram selbst und dauerhaft beisammen zu haben, daher waren Adapter und Kabel Investitionen, die mich im Alltag entspannen und die es mir wert waren.



    Auf Whiteboard und Smartboard schreibe ich auch schlampig und ungern, deswegen stöpsel ich das Smartboard fürgewöhnlich ans iPad und nutze es überwiegend nur als Beamer. Geschrieben wird mit dem Stift in GoodNotes - da ist die Handschrift definitiv am besten 😊 Aber ansonsten bin ich auch ein großer Fan davon, Tafel und digitale Projektionsfläche parallel stehen zu lassen.

    Ich hab das Geld in den Adapter investiert, weil ich gerne meine Anschriebe digital mache. Das ist - für mich - wirklich ein riesengroßer Vorteil des iPads, denn ich hasse im Alltag wenig mehr, als in Kreidewolken zu stehen, ständig trockene Kreidehände zu haben, dauernd mit berieselten Klamotten und Schuhen rumzulaufen... insofern war die Investition in den Adapter schon allein deswegen lohnenswert, weil man das Geld ruckzuck am Handcreme wieder reingeholt hat 😄



    Der Punkt Displaygröße ist natürlich etwas, was sehr individuell empfunden wird. Ab 11 Zoll komme ich klar, darunter ist es mir auch zu klein.



    Das ist aber letztendlich eine administrative Entscheidung. Noten auf Privatgeräten zu speicher ist in NRW ja bekantermassen schwierig und nicht grundsätzlich erlaubt.

    Könnt ihr in der LK nicht über zu installierende Programme und die Nutzung einer Cloud sprechen?

    Ich denke, das wird irgendwann kommen (müssen). Bei den Notenverwaltungsapps hätte halt jeder gerne was anderes,mdas macht es schwierig. Bei der Cloud geht es mir darum, dass ich an die komme. die ich auch privat nutze und wo eben alle Materialien drin sind. Wenn ich das alles erst woanders hin "umladen" muss und keine Synchronität zwischen meinen privaten Geräten und dem, was ich in der Schule abrufen kann, habe, empfinde ich es nicht mehr als sonderlich arbeitserleichternd. Genauso bringt mir ein iPad nichts, mit dem ich nicht an OneNote komme, wenn ich da nunmal meine Unterrichtsplanung liegen habe. Dass sich das alles zeitnah aufdröseln lässt, sehe ich noch nicht.

    Ich arbeite fast ausschließlich auf meinem privaten iPad und erstelle damit auch meine Arbeitsblätter und Klausuren usw. (mit Word). Sehe dabei keine großen Probleme, aber ich habe auch keine graphischen Ansprüche, die sich damit nicht erfüllen lassen.


    Das dienstliche iPad habe ich zurückgegeben, da die Nutzungsbeschränkungen leider keinen gleichwertigen Einsatz ermöglichen. Ich kann weder mein Notenprogramm draufspielen noch meine Cloud nutzen und komme also nichtmals an mein Material... also vollkommen witzlos...

    Letztlich geht es um Selbstbestimmung und um eine flexiblere, freiere Gestaltung der eigenen beruflichen Aufstellung. Wieso das als "psychische Störung" gewertet werden sollte, erschließt sich mir nicht so ganz.


    Für mich wären die Punkte Nachversicherung und Pension ein entscheidenes Gegenargument, aber das hängt eben auch sehr von der individuellen Lebenssituation ab (wie viel Geld brauche ich überhaupt, bin ich Alleinversorger oder trägt der Partner noch was zu einem ausreichenden Familieneinkommen bei, zahle ich im Alter Miete oder lebe ich in abbezahltem Eigentum, etc.).

    Danke! Ich finde das alles etwas undurchsichtig und schwammig formuliert ( "vergleichbar", "soweit nicht...").. bei Neueinstellung okay, wenn ich aber einen Wechsel mache, bei dem ich mich aktiv aus dem Staatsdienst entlassen muss, fände ich Formulierungen schön, die klar sagen, dass beispielsweise die als Landesbeamter abgeleisteten Dienstjahre bei der Pension berücksichtigt werden, dass die Erfahrungsstufe beibehalten wird, dass keine Gesundheitsprüfung mehr erfolgt, dass die Probezeit entfällt... eindeutig formuliert findet sich das aber irgendwie nirgends.

    Auch ein im Nachhinein festgestellter Täuschungsversuch ist ein Täuschungsversuch und kann entsprechend geahndet werden. Und natürlich kannst Du dann die entsprechenden Punkte abziehen und die Note korrigieren.

    Ist das so? Ich hatte den Fall vor ein paar Jahren mal. Wer von wem abgeschrieben hat, war offensichtlich, weil zwischendurch mal Wörter oder auch eine ganze Zeile der Mitschülerin fehlte und dann wieder nahtlos eingestiegen wurde. Ich habe 0 Punkte gegeben, die Schülerin hat inklusive Eltern ein riesen Theater aufgefahren, dass es ja nicht zu beweisen sei, da ich es ja nicht direkt gesehen habe, es lief über die Schulleitung und das Ende vom Lied war die Anweisung, die Aufgabe und die vorhandenen Textfragmente zu werten.


    Ich war damals in der Probezeit und wollte kein Fass aufmachen. Aber die rechtlichen Regelungen würden mich schon mal interessieren.



    Brick in the wall

    Wäre dieses Vorgehen rechtlich abgesichert? Ich bin mir sehr sicher, dass bei so einer Ansage direkt Hinweise kämen, dass Klausurtermine 1 Woche vorher angekündigt werden müssen, dass es keine Kollektivstrafen geben darf, etc.

    Danke. Genau das wäre die Frage - hätte man bei einem Wechsel noch einmal eine neue Probezeit oder hätte man als jemand, der im Staatsdienst schon lange raus ist, dann beim neuen Arbeitgeber von vornherein gar keine mehr. Bei dir klingt raus, dass bei euch Letzteres der Fall ist, was natürlich angenehm wäre.

    Wäre ich ohne tierischen Anhang unterwegs, würde ich das Ticket evtl. für Urlaub und Kurztrips nutzen.


    Im Alltag empfinde ich den ÖPNV als zu unpraktisch und der Spritpreis tut noch nicht ausreichend weh, um umzusteigen.

    Ich habe die Klassenfahrt von vornherein mit Corona-Versicherung gebucht und hätte mich auch auf nichts anderes eingelassen. Die meisten Veranstalter, von denen Angebote eingeholt wurden, hatten die Versicherung auch automatisch mit drin.

    Wir lassen bei der Anmeldung zu Fahrten unterschreiben, dass die Eltern ihr Kind im Coronafall abholen und ggf.für entstehende Kosten für Quarantänen aufkommen. Wer das nicht unterschreiben möchte, kann halt nicht mitfahren. Das passiert selbstverständlich vor der Buchung und damit entstehen dann auch keine Ausfallkosten, weil jemand sich plötzlich umentscheidet.


    Ich finde nicht, dass man ohne aktives Einverständnis voraussetzen kann, dass Eltern die "Pandemierisiken" mittragen, nur weil sie ihr Kind irgendwann mal auf der Schule angemeldet und dabei ein gemerelles Einverständnis zu Fahrten ausgedrückt haben.



    Ganz generell würde ich solch komplizierte Spezielfälle aber an die Schulleitung verweisen. Wenn die möchte. dass alle mitfahren, soll sie das auch selbst so verkaufen und durchsetzen.

    Sorry, aber auf die Schülergruppe würde ich hier keine Rücksicht nehmen. Ich hätte arge Bauchschmerzen, eine Besuchsstunde auf einer defizitären Schülerleistung aufzubauen - das ist einfach wackelig und auch nicht zielführend. Du musst im Blick behalten, wie du für die gesamte Lerngruppe das Lernziel bestmöglichst erreichen kannst.


    Du könntest der Schülergruppe auch ganz offen sagen, wie du ihr Ergebnis bewertest und dass das zwar eine solide Leistung ist, aber nicht voll dem inhaltlichen Anforderungsniveau entspricht. Deswegen wirst du es in der besonderen Situation der Besuchsstunde nicht verwenden, aber vielleicht ggf. in der nächsten Stunde nochmal zeigen, um es nicht komplett unter den Tisch fallen zu lassen.


    ....und dann würde ich das Thema evtl. noch einmal völlig losgelöst von diesem Video aufbereiten und eine solide Stunde basteln.

    Kris24

    Ok, mit dem Zeitfaktor beim Durchtelefonieren hast du natürlich Recht. Dann alternativ Mailverteiler oder dergleichen? Das Problem, dass man nicht alle erreicht und andere wiederum einfach nicht reagieren, bleibt natürlich. Aber es setzt zumindest ein Zeichen, wenn man so etwas wiederholt konsequent nach oben durchmeldet.


    Dass man das Image der Schule nicht gerade steigert, stimmt ebenfalls. Wie qualitativ wertvoll "Beschulung" mit Parallelaufsichten und dergleichen ist, kann man allerdings halt auch diskutieren- auch so etwas trägt sicher nicht zu einem guten Ruf bei. Dann lieber eine Weile konsequent alles ausfallen lassen, was rechtlich möglich ist, und fleißig Meldung darüber machen. Wenn es wichtig ist, könnte man ja versuchen ausreichend Personal zu aquirieren. Und ansonsten ist es halt offensichtlich nicht wichtig...


    (aber vermutlich ist das alles in der Praxis weniger einfach als in der Theorie - ist mir auch klar!)

    Was ich im skizzierten Beispiel sinnvoll fände: erkennen, dass so kein Unterricht möglich ist, Eltern durchtelefonieren und um Abholung bitten, weiterhin für diejenigen, für die das nicht möglich ist, Notbetreuung auf dem Pausenhof mit 1-2 Aufsichten anbieten


    Schulbetrieb ist unter den Bedingungen doch eh nicht durchführbar.

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