Beiträge von Maylin85

    Der Wachstum und der BIP lese ich in jeder einzelnen Geoklausur und es lässt sich kein Unterschied feststellen zwischen Schülern mit deutscher oder anderer Muttersprache.


    Wüsste auch mal gerne, wo das herkommt.

    Flipper79

    Das geht schon, die Testung findet ja jeweils eine Woche in der gleichen Stunde statt und das bekommt man schon mit.

    Unübersichtlich sind die 1000 Ausnahmen aufgrund von Klausuren oder wenn eine Klasse nur 3 Stunden hat, obwohl erst in der 4. getestet wird, oder wenn Testungsslots in Freistunden von Schülern liegen und in der Folgestunde einzeln nachgetestet werden müssen usw.

    Bei uns wurden die Beschwerden zu groß, dass beim Testen in der 1. Stunde ständig in den gleichen Fächern und Kursen Unterrichtszeit verloren geht. Wir rotieren daher jetzt durch.... Woche 1, Stunde 1, Woche 2, Stunde 2 usw., bis ein einschließlich Stunde 4.

    Da diese Tests ja eh kaum Treffer bringen, ist mir dieses in der Sache recht unsinnige Vorgehen inzwischen auch herzlich egal...

    Es wurde wirklich schon ganz, ganz häufig und auch von Leuten, die sich echt auskennen (Drosten und so ...) erklärt, dass der Antikörper-Titer speziell bei dieser Impfung nicht aussagekräftig ist. Dein Vater weiss also gar nichts über seinen Immunstatus.

    Oh? Ich gebe zu, das ist an mir vorbeigegangen. Spannend, werde ich mal nachrecherchieren 👍

    (das spricht allerdings dann null für den Hausarzt, der den Test empfohlen hat)

    Und was ist dann im Frühjahr anders? Dann sind eventuell mehr Kinder ab 5 geimpft, ok, aber es wird sowieso keine Empfehlung dafür kommen, also werden viele ihre Kinder auch nicht impfen lassen.

    Es hatten aber dann wahrscheinlich zumindest alle ab 5 die Chance dazu. Und man hat wieder dauerlüftungstaugliche Temperaturen. Die meisten werden ihre Drittimpfung auch erst Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres bekommen. Generell scheinen die Wellen im Frühling/Sommer abzuflachen. Ausgerechnet jetzt und vor dem Winter alles zurückzufahren, erschließt sich mir halt nicht.



    Fallen Angel

    Das ist auch so, meine ich, aber derzeit gibt es die Drittimpfung erst 6 Monate nach der Zweitimpfung und nicht früher. Unabhängig vom Antikörperstatus.

    aich

    Man merkt es meinen Beiträgen auch immer mehr an, aber ich habe einfach genug. Ich habe so lange alles mitgemacht, aber mit der Impfung muss endlich Schluss sein mit dem ganzen Theater.

    Das blendet aber großzügig aus, wie viele Menschen noch ungeimpft sind (eben alle Kinder) oder wie viele Risikopatienten es gibt, die keinen guten Immunstatus aufbauen können oder dergleichen. Ich finde, darauf könnte man ruhig nochmal bis zum Frühjahr Rücksicht nehmen.



    Was ich persönlich etwas beunruhigend finde: mein Papa wurde doppelt mit Astra geimpft, zuletzt im Juli, und hat spaßhalber mal seinen Antikörperstatus erheben lassen. Ergebnis: fast nicht mehr nachweisbar. Daraufhin haben 2 seiner Kumpels ihren Status auch kontrollieren lassen und das gleiche Ergebnis bekommen. Wenn das auch nur ansatzweise repräsentativ ist, laufen da draußen ein Haufen Menschen rum, die sich für geschützt halten und es faktisch nicht mehr sind. Und da Astra überwiegend an 60+ verimpft wurde, die eh altersbedingt ein höheres Risiko haben, könnte das böse Folgen haben. Möglicherweise erklären sich so ja auch teilweise die hohen Fallzahlen in Großbritannien, wo das ja der meistverwendete Impfstoff war.


    Es sollten Möglichkeiten eingeräumt werden, hier ggf. früher als nach 6 Monaten eine Drittimpfung bekommen zu können .

    Das ist denen mit zerfledderter OP-Maske auch jetzt schon egal ;)

    Das stimmt allerdings 😄


    Wahrscheinlich ist es auch ein subjektives und irrationales Gefühl, aber zuletzt habe ich mich auch mit medizinischen Masken einigermaßen sicher gefühlt. Es hatte zumindest jeder irgendwas vor der eigenen Nase hängen und wir waren im Dauerlüftungsmodus. Beides wird ja nun demnächst anders sein. Wenn ich also wieder auf FFP2 aufrüsten "muss", dann vielleicht in einer bequemeren Variante und halt mit Ventil.

    Ich ziehe auch Masken mit Ventil in Erwägung. Grundsätzlich finde ich das etwas asozial, wenn aber der Grundsatz "wir schützen uns gegenseitig" eh aufgehoben wird, kann ich es mir auch bequemer machen. Wer da demnächst ohne Maske sitzt, dem ist es sowieso egal, ob er sich ggf. ansteckt.

    Wir haben Leitlinien für digitale Kommunikation erstellt, der sowohl online zugänglich ist, als auch von den Klassenlehrer einmal kurz mit den Schülern durchgegangen wird. Ich sage mittlerweile in jedem Kurs ganz klar, dass ich auf nichts antworte, was keine angemessene Anrede, Verabschiedung, Satzzeichen und Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt. Und das tue ich dann auch tatsächlich nicht (gilt auch für Eltern).

    Bei uns ist es ausgeartet, seit in iServ nicht nur die Schüler eingepflegt sind, sondern auch die Eltern. Ich hab beim Elternabend gesagt, dass ich sowieso grundsätzlich nur auf Mails antworte und nicht über die elendige Messengerfunktion, dennoch trudeln wöchentlich Nachrichten über den Messenger ein. Und da ist von "ich wollte mal fragen, wie mein Kind sich so benimmt" über Entschuldigungen (die gehen bitte ans Sekretaraiat, interessiert aber irgendwie anscheinend keinen mehr) und Nachfragen zu Hausaufgaben oder Noten bis zu "meine Tochter hatte in den Ferien Geburtstag, aufgrund eines Trauerfalls schaffe ich es aber nicht, bis Montag einen Kuchen zu backen - kann sie den auch nächste Woche noch mitbringen?" ALLES bei. Ich beantworte inzwischen überhaupt gar nichts mehr davon.


    Beim Material mache ich es davon abhängig, aus welchem Grund erfragt wird und wie die Anfrage erfolgt. Grundsätzlich schicke ich bei Krankheit keine Materialien, bei längeren und absehbaren Ausfällen (z.B. bei der Schülerin mit Fuß-OP) aber durchaus schon. Das ist dann aber vorher klar abgesprochen und kein Automatismus.

    Flipper79

    Diejenigen, die technische Schwierigkeiten hatten oder zu Hause partout nicht klar kamen, konnte man ja recht früh schon wieder zum Arbeiten in die Notbetreuung holen.

    Alle anderen - die Faulen oder diejenigen, die keinen Bock mehr hatten - haben halt dann jetzt Pech und müssen ggf. mal wiederholen oder sich privat um Aufarbeitung bemühen. Ich finde jedenfalls nicht, dass man für diese Kategorie Schüler jetzt extra Wiederholungsschleifen ein auen muss, die die Mehrheit gar nicht benötigt.

    Gibt es Lehrer, die ihre Distanzbeschulung als nicht angemessen sehen (und das auch noch dem nachfolgenden Kollegen offen kommunizieren)?

    Schöne Frage 😄


    Von dem, was ich aus dem Freundes- und Bekanntenkreis höre, schließe ich auf große Unterschiede in der Distanzbeschulung. Bei uns gab es im reinen Distanzunterricht z.B. Videokonferenzen nach Stundenplan und im Wechselmodell Wochenpläne mit verbindlichen Aufgabenabgabedeadlines, die auch bewertet wurden. Bei den Kindern meiner Nachbarn gab es so gut wie gar keine VKs, Aufgaben wurden nicht regelmäßig und nicht in allen Fächern gestellt, und was genau bewertet wurde, war denen auch nicht so ganz klar. Das ist dann evtl. schon problematisch. Für meine Schüler kann ich guten Gewissens sagen, dass sie nichts verpasst haben müssen und ihnen alle wichtigen Inhalte "angeboten" wurden. Überall, wo es ähnlich gelaufen ist, muss man imo nicht groß wiederholen und aufarbeiten 😊

    Wir sind auch zur Tagesordnung übergegangen. Mal ganz hart gesagt: es war klar kommuniziert, dass die Inhalte des Distanzunterrichts "ganz normal" zählen. Denjenigen, die nicht gut mitgekommen sind, wurde die freiwillige Wiederholung nahe gelegt (hat natürlich kaum jemand gemacht, aber die Konsequenzen müssen sie dann eben auch selbst tragen). Wir haben allerdings sehr genaue Übergaben gemacht und für jede Klasse und jedes Fach gelistet, was geschafft wurde und was evtl. nicht bzw. was nochmal wiederholt werden sollte.


    Bei jüngeren Schülern muss man sicher nochmal anders draufschauen, aber für weiterführende Schulen und angemessene Distanzbeschulung vorausgesetzt (!), finde ich es richtig, zügig weiterzumachen.

    Für mich heißt das Fallen der Maskenpflicht, dass ich von medizinischen Masken wieder zurück auf FFP2 wechseln werde, da die Schüler ja ungebremst spreaden können.


    Für die Schüler, die sich noch nicht impfen konnten und selbst Risikopatient sind oder aber mit welchen zusammenleben, tut es mir leid. Ich gehe davon aus, dass allein in meiner Klasse 2 Kinder nicht mehr zur Schule kommen werden.


    Ansonsten hoffe ich, dass sich die angestrebte Durchseuchung dann wenigstens zügig vollzieht und es bei Klassenarbeiten und Klausuren nicht zu allzu vielen Ausfällen und Nachschreibern kommen wird. Den Kindern und ihren Familien wünsche ich bei der Nummer viel Glück.

    Die Frage nach dem "was bleibt", finde ich beruflich ziemlich ernüchternd. Kurz gesagt, bei uns an derSchule: meinem Empfinden nach wenig Positives. Sämtliche Konfrenzen finden schwachsinnigerweise wieder in Präsenz statt und man darf wieder um 18h aus allen Himmelsrichtungen zu Fachkonferenzen jückeln, statt das einfach in einer Videokonferenz zu erledigen. Der Sinn dahinter erschließt sich mir in keinster Weise. Die Lernplattform wird nur noch für Organisatorisches genutzt (aber da hatten wir vorher ebenfalls schon eine digitale Lösung für, die an einigen Stellen sogar besser war) oder für die digitale Kommunikation. Letzteres hat sicher einige Vorteile, der "kurze Weg" führt aber auch dazu, dass Schüler und Eltern einen mit allen möglichen Nichtigkeiten bombardieren und sich eine - aus meiner Sicht - recht bedenkliche Anspruchshaltung entwickelt hat, was wir bitte alles an Schüler-/Elternservice zu leisten haben. Sich hier zu verweigern, erfordert schon klare Kante und ist nicht immer einfach.


    Die digitalen Kompetenzen, die die Schüler erworben haben und die im Unterricht eigentlich prima nutzbar wären, verkümmern leider dank des immer noch nicht flächendeckend vorhandenen WLANs. Auch dürfen digitale Endgeräte per Schulkonferenzbeschluss nur in der Oberstufe benutzt werden, was bei vielen Schülern und Eltern verständlicherweise zu Unmut führt, nachdem fürs Distanzlernen extra privat Tablets angeschafft wurden und viele Schüler sich gut darauf eingerichtet haben.



    Privat gesehen haben ein paar wenige Freundschaften die sehr konträren Ansichten zu den Coronamaßnahmen nicht überstanden und es herrscht Funkstille. Das ist schade, aber eben auch nicht zu ändern. Innerhalb der Familie haben wir (fast) alle sehr ähnliche Positionen, von daher gibt es in diesem Bereich zum Glück keine Kollateralschäden.


    Was ich im Freundes- und Bekanntenkreis sehe, ist dass sich das Arbeitsleben bei vielen verändert hat und mehr Flexibilität in Bezug auf Arbeitsort und Zeiten möglich ist. Viele haben ihre Prioritäten überdacht und die Firma oder den Bereich gewechselt, machen Fortbildungen oder Umschulungen. Meinem Eindruck nach war Corona für viele eine Zäsur oder ein Impuls zur Veränderung.



    Was ist bei mir persönlich anders? Ich hab überhaupt gar keinen Antrieb mehr, in Geschäften einkaufen zu gehen. Während ich vor der Pandemie Kleidung noch ganz gerne im Laden gekauft habe, bin ich inzwischen zu 100% auf Onlinehandel umgestiegen. Auf die eine oder andere Veranstaltung hätte ich inzwischen durchaus mal wieder Lust, kann mir das Ganze aber noch nicht so recht ohne Masken vorstellen und bin hier noch ziemlich zurückhaltend. Ich denke, vorm Frühjahr werde ich die Maske in größeren Gruppen oder geschlossenen Räumen auch noch nicht abnehmen. Ansonsten hat sich aber nicht wirklich viel verändert.

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