Beiträge von Maylin85

    Ich finde diese Auslegung der Bezirksregierung auch sehr ungünstig. Persönlich bin ich froh um jeden, der aktuell nicht in Präsenz aufläuft - sprich, wer das über die ich-teste-mich-nicht Schiene begründet, soll das meinetwegen sehr sehr gerne tun und dafür stelle ich auch gerne Material bereit, wenn für mich dafür umgekehrt weniger Leute in Präsenz herausspringen.


    Wir brauchen dringend ein generelles Aussetzen der Präsenzpflicht.

    In den Jugendämtern wurde teilweise auch schon kollektiv geimpft. Bei meiner Schwester wurde gestern abgefragt, welchen Impfstoff sie bevorzugen würde, und dann wird wohl auch zentral organisiert.


    Inwiefern die Exposition dort größer ist als bei uns, verstehe ich wiederum nicht, aber nun gut..

    Ich finde es befremdlich, dass hier eine "News"-Seite aus dem Corona-Leugner-Spektrum angeführt wird. Die Seite eben angeschaut. Hintergrund der Seite ist die "Stiftung Corona Ausschuss " u.a. von Querdenker-Anwalt Reiner Füllmich initiiert. Wir befinden uns hier also in einer Querdenkerblase, die sich immer wieder selbst verweisen.

    Andere Artikel der "News - Seite" sind wirklich zum Haareraufen.

    Andere Quellen berichten weniger einseitig zu dem Urteil.

    Das stimmt, die Seite ist Schwurbel. Andere Quellen führen die krude Argumention aber weniger genau aus und die fand ich hier doch recht interessant - bzw. die Tatsache, dass es Richter gibt, die so etwas tatsächlich folgen.

    Ich war eben beim Schnelltest für eine Autoprobefahrt und verstehe Susanneas Argumentationslinie seitdem ein wenig besser. Trotz Termin durfte ich erstmal 26 Minuten Schlange stehen, dann wurde ein hochgradig oberflächlicher Nasenabstrich genommen (jeder der vielen Tests in der Schule fühlte sich anders an, die Dame war gefühlt keine 2cm in der Nase und das ganz bestimmt auch nicht länger als 2 Sekunden) und dann hieß es mehr als eine halbe Stunde in einem völlig überfüllten Wartebereich ohne Lüftung auf das Ergebnis warten (ich habe 76 Leute gezählt, Abstände waren durchschnittlich vielleicht tatsächlich 2 Meter, aber auch nur so gerade eben und halt lange und ohne Luftaustausch). Insgesamt dauerte der Spaß mit Fahrtwegen fast 2 Stunden. Das ist für die Allermeisten nicht mal eben so im Alltag unterzubringen und müsste verbessert werden.


    Ich bin abgesehen von der untragbaren Wartesituation auch ein bisschen entsetzt, dass dieser oberflächliche Tests unser Sicherheitsnetz sein soll. Meine Mutter musste im anderen Testzentrum einen Spucktest machen - ich dachte, der sei primär für Kindergärten, aber okay.

    Ich weiß, ich sehe die Probleme auch und habe keine Lösung dafür. Immer nur den Arbeitgebern einen Vorwurf zu machen, finde ich aber halt auch zu einfach gemacht... unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist es durchaus verständlich, das so agiert wird.


    (und aus Perspektive der Kollegin, die gleich 3x in Folge Klassenleitungen unbequemer Klassen von schwangeren Kolleginnen geerbt hat, wünsche ich mir im Stillen auch mehr männliche Neueinstellungen 🙈)

    chilipaprika

    Im privaten Bereich würde mir das massiv gegen den Strich gehen. Glücklicherweise ist mir sowas nie passiert, ich habe aber auch immer schon sehr klar gemacht, dass Kinder keine Option sind.

    Im beruflichen Bereich kann ich den Arbeitgeber (trotz aller Ungerechtigkeiten, die damit einhergehen) wie gesagt verstehen. Der unterstellt das ja nicht aus Boshaftigkeit. sondern auf Basis von Erfahrungswerten.

    Hm, du bist ein Jahr jünger als ich tippe ich und wir haben damals in der Klasse gegessen, mit dem obligatorischen Kakao, den der Milchdienst geholt hat. Ich finde das total verständlich. Und Kinder heute haben ja auch nicht wie wir dann um 12 Uhr schluss, sondern es gibt dann für die OGS-Kinder Mittagessen in der Mensa (wo sie ja auch ohne Maske essen).


    Und google mal nach Bento boxen und Pausenbrote für Kinder. das nächste Schlachtfeld für Eltern... meine Kinder bekommen jedenfalls wenn sie in die Schule bekommen die am wenigsten durchgestylten Frühstücksboxen, wenn ich mir so was angucke...

    Ja stimmt, das ist alles ein wenig anders heute. Gibt es derzeit denn Mensabetrieb? An der Schule der Kinder meiner Freundin ist das seit Corona hinfällig.


    Wir hatten tatsächlich erst in der 4. Klasse gemeinsames Frühstück, vorher gabs das an meiner Schule noch nicht.


    Bentoboxen finde ich ja insgeheim ganz schick 😄 Aber für die wenigen Schulstunden, die Kinder haben, wäre mir der Aufwand zu hoch - sitzt man bis nach 18h in Konferenzen, ist das was anderes, aber für (gut vor der Schule befrühstückte) Kinder tuts imo auch das Butterbrot.


    ...möglicherweise würde ich das bei eigenen Kindern aber auch völlig anders sehen 😄

    Ja, absolut ungerecht. Als jemand, der definitiv keine Kinder haben möchte, verstehe ich jede Frau, die sich ungerecht gehandelt und diskriminiert fühlt. Dennoch: aus Arbeitgebersicht würde ich selbst vermutlich nicht anders handeln, denn ausbaden muss das letztlich halt der Arbeitgeber (oder die vertretenden Kollegen). Ein Unternehmen funktioniert halt vermutlich besser, wenn wichtige Positionen auch mit verlässlich anwesenden Leuten besetzt sind. Und rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der männliche Konkurrent seltener kindbedingt ausfällt.

    Ich wundere mich gerade, wie viel Verpflegung die Kinder anscheinend für die paar wenigen Grundschulstunden mitschleppen 😅 Bei mir gabs damals 1 Käsebrot in Papier (nix Dose) und in der Schule hat man noch eine Flasche Kakao bekommen, das wars. Reichte völlig und wenn das Brot mal im Dreck landete, hat man es abgeklopft und trotzdem gegessen. Und überlebt.



    An der Schule einer Freundin machen die Klassen schon seit den Sommerferien individuell in den Unterrichtsstunden 10-15min Ess-/Trinkpause auf dem Hof mit Abständen. Das finde ich gut und würde es mir für uns auch wünschen, hält man bei uns aber für "nicht praktikabel". Warum genau kann allerdings keiner begründen...

    Und das nicht nur freiwillig. Frauen werden ja auch vom Arbeitgeber und von Kollegen als "wird eh wieder schwanger / fehlt ständig wegen kranker Kinder" abgestempelt, so bald das erste mal eine Schwangerschaft sichtbar ist.

    Ist das denn so falsch?

    Klar, trifft ganz sicher nicht auf jeden zu, aber der Anteil an Frauen, die nach der 1. Schwangerschaft ein paar Tage wieder am Arbeitsplatz auftauchen und dann die 2. verkünden, ist schon verdammt hoch. Ich meine das nicht wertend, aber ich verstehe jeden Arbeitgeber, der diesen Mitarbeiterinnen nicht gerade wichtige Projekte oder verantwortungsvolle Positionen anvertraut.

    Ich finde spannend, dass Lehrer aller Schulformen sich in einigen Bundesländern schon registrieren können, in anderen nicht. Müsste da nicht auch ein Gleichbehandlungsgrundsatz greifen?


    Mein Papa wird heute im Rahmen der Osteroffensive geimpft. So sehr ich ihm das gönne, so sehr ärgert mich, dass Leute geimpft werden, für die eigentlich gar keine Notwendigkeit besteht - er ist topfit, arbeitet nicht mehr, geht 1x wöchentlich zu strategisch sinnvoller Uhrzeit in den Supermarkt und spult ansonsten täglich 150km auf dem Fahrrad ab. Wo bitte soll sich jemand anstecken, der nicht im Berufsleben stehen muss und sich ansonsten maximal verantwortungsvoll verhalten kann..

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