Wir hatten zuletzt irre viele Bestehensprüfungen. Mit 2 oder 3 kam man nicht aus.
Beiträge von Maylin85
-
-
Angestellte haben halt den dicken Vorteil, einfach kündigen und sich woanders neu anstellen lassen zu können. Als jemand, der sowieso nicht von Familienzuschlägen profitiert, würde ich mich kein zweites Mal verbeamten lassen. So groß ist der Gehaltsunterschied nach Abzug PKV nicht.
-
Ich dachte auch eben, ich vermisse das ja irgendwie ein bissi... nicht die Korrekturen und Prüfungserstellungen, aber Oberstufenkurse.
-
Liest sich für mich ehrlich gesagt nach normaler Abiphase. Ich hatte mal ein Jahr mit einem LK und zwei GKs im Abi, wobei mit den Zweikorrekturen noch unter den Parallelkollegen rotiert wurde und ich auch 8 oder 9 mündliche Prüfungen in 2 Fächern hatte - war auch kein Vergnügen, aber dann wiederum war es eben der Preis für viel Unterrichtseinsatz in der Oberstufe (den ich explizit wollte).
Es empfiehlt sich, mündliche Prüfungen weitsichtig anzugehen und nicht erst kurz vor knapp zu erstellen, dann hat man damit punktuell nicht so viel Arbeit. Ich habe für Teil 2 vor ein paar Jahren mal zu jedem Thema und in beiden Fächern eine Sammlung mit möglichen Fragen und Impulsen fürs Abitur erstellt, die fortlaufend parallel zum Q-Phasen-Unterricht eines konkreten Kurses erweitert oder verändert werden kann, so dass sich die Prüfung recht schnell daraus zusammenstellen lässt. Auch geeignetes Material für Teil 1 kann man schon über die 2 Jahre sammeln/zurücklegen und zeitig ausarbeiten. Das ist nichts, womit man sich parallel zur Korrekturphase noch belasten muss.
Ungünstig lesen sich für mich die sonstigen Klassenarbeiten und Klausuren, die du noch erstellen musst. Müssen die terminlich mitten im Abitur liegen oder hast du sie freiwillig dort hingelegt? Ansonsten auch hier: vorher bereits erstellen, damit die Abiphase "frei" ist von allem, was über Unterricht und Abiabwicklung hinaus geht.
-
Mich würde vor allem der Zusatz bezüglich der Einhaltung des § 90a StGB stören. Wenn Schüler so ein Prozedere albern finden und sich ggf. entsprechend gebarden, ist man auch noch zur Reaktion genötigt - wie überaus nervig.
-
Der Thread zeigt wunderbar, warum in diesem Job einfach nichts mehr Spaß macht und Leichtigkeit hat.
So schade.
-
Da haben wir ja ausgesprochenes Glück, dass wir in NRW keine Hymne haben 😊
Next Level, Schuhplattler als verpflichtender Abschlusstanz?
-
Ich wäre fein mit kostenloser Basisversorgung im akuten Krankheitsfall für alle und privaten Zusatztarifen, wenn mehr gewünscht ist.
-
Tu ich ja auch 😄
-
Es geht logischerweise darum, auf wen die Kosten umgelegt werden. Das sollte eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein und aus Steuergeldern finanziert werden, nicht auf GKV-Versicherte abgeladen werden.
-
Und dass GKVler die Kosten für Nichteinzahler mittragen, ist einfach nicht richtig und führt völlig zu Recht zu Unmut.
-
In Deutschland wandern überproportional viele Hochqualifizierte aus, das ist nunmal leider Fakt. Und bei unseren abartigen Steuersätzen, der deutschen Missgunstkultur, einer Regierung, die ständig nur überlegt, wie sie noch stärker auf Gutverdiener und deren Kapital zugreifen kann, und attraktiven Ländern mit besseren Verdienstmöglichkeiten, ist das ja auch überhaupt kein Wunder. Und da sind die zunehmend negative gesellschaftliche Grundstimmung und die Tatsache, dass im öffentlichen Raum alles auseinander fällt, noch gar nicht berücksichtigt.
Genau da scheiden sich halt die Geister. Die einen sagen, man müsse hier investieren und die andren meinen, es sei besser dort.
Deswegen gibt's unterschiedliche Parteien.
Gut wäre ja schonmal, überhaupt zu investieren, statt einfach nur auszugeben 😊
-
Warum sollte der Arzt bei abgesenkten Gehältern dann später in Deutschland bleiben?
Vielleicht erkennt man einfach mal an, dass es Lebensbereiche gibt, in denen Investitionen notwendig und gut angelegt sind, und andere, wo unnötig Milliarden verballert werden. Eventuell könnte man das mal ein wenig in Balance rücken.
-
Meine Schüler in der Ausbildungsvorbereitung haben absurde Vorstellungen von Gehältern und davon, welche Karrierewege einem so offen stehen, wenn man ggf. nichtmals einen Hauptschulabschluss hinkriegt. Praktika in realistischen Berufsbildern werden wegen "Ausbeutung" und "keine Lust" abgebrochen. Überhaupt ist alles zu schlecht bezahlt. Es gibt zig Hilfsangebote zur beruflichen Orientierung, die am Großteil dieser Klientel genauso wirkungslos verpuffen, wie der Großteil des Schulunterrichts. "Wir müssen diese Menschen qualifizieren" funktioniert nicht, das sind Ressourcengräber.
Was sie bräuchten, wäre schnöde Notwendigkeit, den Hintern hoch zu bekommen, weil die Alternative Bürgergeld erheblich spürbar unatraktiver ist. Und ebenfalls braucht es eine stärkere Bekämpfung von Schwarzarbeit. "Mein Kumpel arbeitet seit 5 Jahren schwarz aufm Bau und fährt AMG" (ob das so stimmt, sei dahingestellt, abee die Sätze fallen) machts nicht besser.
-
Beide Ziele sind aber durchaus sinnvoll. Und es gibt objektiv wirklich wenig Grund, wieso die Gattin eines Gutverdieners umsonst mitversichert sein soll.
Meine Mum hat sich heute auch ganz furchtbar drüber aufgeregt, aber ernsthaft... die haben ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen und sie arbeitet schon seit Anfang 50 nicht mehr, warum bitte sollen andere Beschäftigte das bezahlen? Ist doch absurd.
-
Vermutlich ist keine Partei außer der CSU dagegen, weil die Mehrheit der arbeitenden und beitragszahlenden GKV-Mitglieder die kostenlose Mitversicherung ohnehin als ungerechte Belastung empfindet.
Verständlicherweise.
-
Irgendwas ist in der Berechnung schief. Ich komme bei A13/9 auf 4525.20 € netto, mit Kirchensteuer immer noch knapp über 4400€. PKV mit 600€ scheint mir etwas arg hochgegriffen. Ich zahle knapp 400€ und wäre bei Vollzeit damit immer noch bei haarscharf über 4000€ netto nach PKV. Mit A13, wohlbemerkt.
-
Das Ding hat zwei Weltkriege überlebt. Ich glaube nicht, dass unsere Generationen daran Änderungen erleben werden. Man würde gegen die Verfassung verstoßen. Pacta sunt servanda und so.
Trotzdem, die Stimmung beim Mob ist ja zur Zeit wirklich feindselig. Ich sorge privat gut vor, um auf den Fall vorbereitet zu sein, dass irgendeine Regierung Verfassungsbruch begehen wird und die Bedingungen für die Beamten sich noch massiv weiter verschlechtern.
Es braucht gar keinen Verfassungsbruch, sondern bloß eine Verfassungsänderung. Dass sich bei diesem Thema mittelfristig entsprechende Mehrheiten finden lassen, halte ich jedenfalls nicht für ausgeschlossen.
-
Der Staat muss allgemein Maßnahmen ergreifen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Bessere Kinderbetreuung und bessere Bildung. Mehr Kindergeld von mir aus. Aber doch bitte für alle und nicht für Beamte.
Man fragt sich, wieso Länder wie die USA, die das alles nicht haben, eine höhere Geburtenrate haben, als wir.
Oder anders ausgedrückt: ich halte das ja alles für zum Fenster rausgeschmissenes Geld. Aber OT.
-
Wir reden von ein paar Euro Fünfzig. Da müssen wir dann überlegen, ob wir vom Prinzip her argumentieren oder auf den tatsächlichen Betrag schauen.
Spaßhalber geguckt, bei mir wären es 168,76€.
Sorry, aber für wen das "paar Euro Fünfzig" sind, der lebt auch etwas entrückt von der Realität sehr vieler Menschen.
Werbung