Ich glaube auch, dass es diese minimale Schulgröße für ein sinnvolles Gesamtsystem braucht (eher 2000 als 1500).
Solche Riesenschulen sind für Problemklientel meines Erachtens absolut katastrophal. Ich war ja zuletzt an einer sehr kleinen Schule mit unter 300 Schülern und hatte den Eindruck, gerade für Schüler mit psychischen Erkrankungen und belastenden Lebenssituationen (wie wir sie überproportional hatten) sind kleinere, familiärerer Strukturen, in denen sich ganz andere persönliche Beziehungen entwickeln und die insgesamt ruhig und übersichtlich sind, superwichtig. Haben die Studis auch teilweise selbst zurückgemeldet. Gerade, wenn man ideologisch motiviert unbedingt maximal heterogene Lerngruppen schaffen möchte, halte ich es für notwendig, die Lernumgebungen luftig, großzügig, mit ausreichend Rückzugsräumen und "quantitativ überschaubar" zu gestalten. Das gilt sowohl auf Klassenebene als auch auf Schulebene.