Beiträge von Maylin85

    Es ist auch fragwürdig, Entlastung dadurch zu generieren, dass andere Mehrarbeit leisten sollen. Das Schulsekretariat macht doch sowieso schon häufig Dinge, die nicht zum klassischen Aufgabenbereich gehören dürften (von Kühlpack-Ausgabe über Betüddeln von kranken Schülern bis zur Abholung bis hin zu nerviger Elternkommunikation).

    Das sind alles Aufgaben für Schulverwaltungsassistenten.

    Danke dir! Das verstehe ich absolut und ist hier wahrscheinlich genauso... und ich glaube, das ist für mich auch okay so (zumindest momentan). Ich hatte meinen once-in-a-lifetime Hund fast 16 1/2 Jahre, was für einen Hund ihrer Größe mehr ist, als man je erwarten konnte. Das war ein großes Geschenk und wenn die Ebene mit anderen Hunden anders ist, dann ist das in Ordnun ohne dass es schlecht sein muss 😊

    Hund 2 freut sich jedenfalls von Tag 1 an (ein bissi pietätlos^^) des Lebens und findet es super, Einzelhund zu sein - und das ist dann ja wiederum auch irgendwie schön zu sehen.

    Meine ältere Hündin musste ich vor 3 Wochen leider (am Ende dann doch recht plötzlich) gehen lassen und ich würde lügen, wenn sie nicht die Nr. 1 gewesen wäre. Nr. 2 ist ein toller Hund und natürlich auch sehr doll geliebt, aber mit Nr. 1 war ich absolut symbiotisch. Hatte irgendwie eine andere Bindungsebene.

    Der Scheinheiligkeit stimme ich zu.

    Meine Frage war auf Maylin85s „Zeiteffizienz“ bezogen; die ist ja nur der vordergründige, bequeme Aspekt. Um die Folgen können sich dann ja andere kümmern.

    Das ist halt der Aspekt, der für mich unmittelbar relevant ist. Man kann vom System Amazon auf Grundsatzebene halten, was man will, aber es ist schnell, günstig, unkompliziert und funktioniert extrem zuverlässig. Deswegen wird es genutzt. Wenn eine Kommune Prozesse vereinfachen und die Abkehr von Privataccountnutzung erreichen will, ist es durchaus sinnvoll das System zu nutzen, das inzwischen eh eine Mehrheit verwendet. Sonst wird einfach weiter privat bestellt.

    Ich gebe zu, ich nutze Amazon sehr viel und oft mehrmals wöchentlich. Beim lokalen Einzelhandel fangen die Unannehmlichkeiten bereits bei fehlenden kostenlosen Parkmöglichkeiten an und schön sind die Innenstädte hier meist auch nicht, also lohnt auch nicht, dort zum Bummeln oder für eine angenehme Aufenthaltsqualität hinzufahren.

    Wohin soll man Menschen ohne Migrationshintergrund denn auch ausweisen? Der Entzug der Staatsbürgerschaft geht ja sowieso nur bei Doppelstaatlern und das ist man ohne Migrationshintergrund eben nicht.

    Geht es um Straftäter, ist das entscheidene Merkmal wohl auch nicht die ethnische Zugehörigkeit, sondern die Straffälligkeit. Wieso man Kapitalverbrecher unbedingt behalten wollen sollte, erschließt sich mir nun auch nicht gerade und in diesen Fällen würde ich sehr konform mit dem Ansatz gehen.

    Auch sollte man angesichts des bundesweiten offengelegten Betrugs bei Sprachzertifikaten vielleicht mal genauer nachprüfen, welche in den letzten Jahren erworbenen Staatsbürgerschaften wieder aberkannt werden müssen.

    Ist doch scheinheilig, solange öffentliche Projekte auch nicht an die lokale Firma vergeben werden, sondern an das billigste Angebot. Amazon hat den Vorteil, dass man keine Extrazeit dafür aufwenden muss und auch mal eben aus der Schule heraus bestellen kann. Das ist unschlagbar zeiteffizient.

    Exceltabelle) nein, aber wir gehen an der Schule (vermutlich fälschlicherweise) davon aus, dass alle Kollegen den Mittelwert aus zwei natürlichen Zahlen berechnen und dann in einer Tabelle nachschauen können, welche Note das ergibt

    Wir hatten mal einen Schulleiterwechsel und der neue Schulleiter hat alle Abiklausuren nachgerechnet. Und eine zweistellige Anzahl Rechenfehler gefunden, die zu falschen Noten führten. Gab zu Recht einen dicken Anschiss. Ich weiß ja, dass ich zahlenlegasthenisch bin und nehme auch für so Kleinkram den Taschenrechner 🙈


    Ansonsten: man schlampt in Prüfungen einfach nicht rum. Natürlich gehören da keine Rechtschreibfehler rein und natürlich macht man sich Gedanken um passende Operatoren. Ich bin bei vielen Dingen ja ein Freund schneller, pragmatischer Lösungen und Fünfe-gerade-sein-lassen, aber auf Prüfungslevel sollte man schon Professionalität walten lassen und korrekt arbeiten. Und es geht auch überhaupt nicht um Widerspruchsangst, sondern um saubere Verfahren.

    OHP Folien konnten wir im Sekretariat kaufen, für 30 ct. Umsonst gab es nix. Dass das Papier nicht offen zugänglich war und paketweise im Sekretariat geholt wurden musste, war dort ebenfalls so - auch, damit Lehrer nicht einfach weiße Blätter für Unterrichtsarbeit mitnehmen, das galt als Papierdiebstahl 😄

    Gummibärchen ist ja noch ganz süß, aber im Prinzip auch nicht korrekt.

    Abgesehen von der Exceltabelle und Punkt e: ja, war an 3 meiner Schulen auch alles so. Bei Nr. 4 wurde auf die Nummerierung verzichtet oder irgendwer anders hat sie gemacht, aber ansonsten alles gleich.

    Ich denke, es geht bei dem Verfahren um die korrekte, lückenlose Ablage der Klausuren und darum, bei Einsichtnahme oder Widerspruch schnell und zuverlässig die richtigen Klausuren zu finden. Macht meines Erachtens auch Sinn.

    Unser Träger ist meines Wissens die Stadt und ob irgendwer das Papier sponsort, weiß ich nicht. Tatsache ist aber, dass man nicht darauf verpflichtet werden kann, Kopien für Schüler selbst zu zahlen. Wenn Schulen keine Möglichkeit finden, müssen sie eben damit leben, dass nichts kopiert wird.

    Du musst nicht zahlen. Meine vorletzte Schule hat regelmäßig Kopierrechnungen ausgestellt und ich habe alles, was da an "Erinnerungen" und Neurechnungen ins Fach flatterte, konsequent ignoriert. Was passierte? - > Nix. Weil die Schule selbst ganz genau weiß, dass sie hier nicht aufs rechtskonformem Boden agiert.

    Spannenderweise fanden meine Kollegen das aber völlig normal und haben auch nicht verstanden, wieso ich keine Kopien bezahlen möchte. Ich dachte damals, das sei ein Altersding und wächst sich mit dem Generationenwechsel aus. 10 Jahre später höre ich vor ein paar Wochen von einem Gymnasium in der gleichen Kommune, dass man dort jetzt Kopierkarten hat, die man erst aufladen muss und dann kopieren kann. Meine Schule, gleiche Kommune, hat keine Kontingente und auch unbegrenzt Farbkopien. Kann man alles nicht wirklich nachvollziehen und scheint ja weniger an der Kommune, als an der individuellen Schule zu liegen, die versucht, ihr eigenes Kollegium auszubeuten.

    Wenn man jedes Mal die Bild verklagen würde, weil sie aus vernünftigen Reformplänen Hassbotschaften über Grünen-Politiker macht, würden die Konservativen rumjammern, dass alles links der Mitte den echten Diskurs im Gerichtssaal totkriegen wolle.

    Machts das bei der "Gegenseite" dann besser oder schlechter oder kann man sich darauf einigen, dass diese Art der Rhetorik und Überspitzen generell unseriös ist und nicht zu einem sachlichen Diskurs beiträgt?

    Und?

    Ich erachtete den Hinweis als angebracht, nachdem du vom "Treffen von Rechtsextremen" sprachst. Das scheint mir arg pauschalisiert.

    Und der Begriff der "Remigration" wird zunehmend salonfähig gemacht, jeder Verharmloser trägt dazu bei. Das ist doch genau der Punkt, Nazis salonfähig zu machen, in dem man ja mal noch alles mögliche sagen wird dürfen.

    Und wieso ist es so verwerflich, über Remigration zu sprechen? Fakt ist, es hält sich eine nicht geringe Zahl von Menschen im Land auf, deren Asylgesuch abgelehnt wurde, die über keine Aufenthaltserlaubnis mehr verfügen und die der Aufforderung zur Ausreise nicht nachkommen. Warum darf nicht darüber gesprochen werden, wie diese Menschen rückgeführt werden können? Gleiches gilt für die Rückführungsoptionen von Straftätern. Mit welchem Recht maßt sich ein linkes politisches Spektrum an, Debatten über bestimmte gesellschaftsrelevante Sachverhalte zum Tabu zu erklären?

    Letztlich eignen sich diese Themen Vertreter des undemokratischen Spektrums an, weil der Rest hier nicht liefert. Der Versuch, die Themen zu stigmatisieren, löst aber keine Probleme und überzeugt auch einen zunehmenden Teil der Wählerschaft nicht mehr. Vielleicht sollte man aufhören, Skandale zu inszenieren, und sich statt dessen einfach mal konstruktiv auseinandersetzen.

    Ich stimme zu, dass ein Teil der Teilnehmer sicherlich dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen ist, würde das aber nicht pauschal für alle behaupten. Die Teilnehmerliste kann man kritisch sehen, darüber hinaus erschließt sich mir aber immer noch nicht so recht der vermeintliche Skandal. Um die Deportation deutscher Staatsbürger ging es ja augenscheinlich nun doch nicht.

    Politiker, Lobbyisten und Intellektuelle treffen sich doch ständig hinter verschlossenen Türen und diskutieren politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Haltungen, Ideen, Entwicklungen. Bei Strategietagungen, Netzwerktreffen, Think-Tank-Veranstaltungen, Konferenzen, in privaten Salons, auf parteinahen Stiftungsveranstaltungen.... das ist normaler Bestandteil politischer Arbeit und da gibts auch nicht jedes Mal eine große Pressekonferenz und Presseeinladungen. Sind das auch alles "Geheimtreffen", die nicht ans "Tageslicht" kommen?

    Auch die Tagesschau hat sich vor kurzem dazu geäußert, so klar ist es noch nicht (und wird es wohl nie sein, weil es verschiedene Aussagen gibt und alles ganz anders gemeint war)

    https://www.tagesschau.de/inland/gesells…rectiv-100.html

    Ich habe oben bewusst zitiert, weil Correctiv schon früh festgestellt hat, dass es für Behauptung einzelner Teilnehmer keine Beweise hat. Medien wie z. B. ZDF gingen weiter, das kann aber nicht Correctiv angehängt werden, auch dazu gibt es ein Gerichtsbeschluss.

    Das Landgericht Berlin hat Correctiv die Weiterverbreitung bestimmter Aussagen untersagt. Wären diese stichfest und seriös erhoben worden, wäre das wohl kaum möglich, insofern ist die Qualität der journalistischen Arbeit für mich hier mindestens mal fragwürdig.

    Und aus Debatten über Remigration einen "Deportations-Geheimplan" zu machen, ist letztlich auch Bildniveau

    Dass Correctiv in der Berichterstattung zu diesem Treffen unseriös gearbeitet hat und die ersten großen Schlagzeilen wenig Bestand hatten, ist doch mittlerweile unstrittig. Zeigt nur, dass man auch vermeintlich "seriösen" Quellen nicht unvoreingenommen Glauben schenken sollte.

    Natürlich sind es " schlimme Änderungen", wenn noch mehr Übergriff auf Lebenszeit abseits der Regelstunden stattfinden kann. Auch kurzfristige Vertretungsverplanung und eine Abschaffung von Ladungsfristen für Besprechungen sind murks. Was der Quatsch mit der letzten Ferienwoche soll, erschließt sich mir auch nicht. Insgesamt ist es ein problematisches Signal, Engpässen im System damit zu begegnen, die Möglichkeiten zur Mehrbelastung des Bestandspersonals zu vergräßern.

    Hoffen wir einfach mal, in NRW kommt zeitnah das Altersgeld 🙂

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