Die Toilettenaufsicht gab es nur für die sanierten "Hauptklos" auf dem Pausenhof. Für die anderen, im Gebäude verteilten Toiletten gab es keine Aufsichten, sie waren aber auch nicht grundsätzlich offen. Wenn ein Schüler in Gebäude X zur Toilette musste, musste er entweder den weiten Weg zum Haupthof machen oder ich musste aufschließen/meinen Schlüssel leihen. Das wurde aber meist nur bei Klausuren gemacht.
Beiträge von Maylin85
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Und damit tragen diese Eltern zur Misere bei.
Alles richtig, aber wer opfert sein Kind irgendwelchen sozialromantischen Experimenten? Neben dem von Chilli korrekterweise benannten sozialen Umgang, in den ein Kind unweigerlich gerät, würde ich diesen Schulen auch unterstellen, dass dort kein angemessenes fachliches Niveau gehalten werden kann. Ich hatte mal eine Zweitkorrktur aus Duisburg Hamborn, das sagt dir alles, was du dazu wissen musst.
Meine Freundin (Sonderpädagogin) hat ihren Sohn bewusst auf eine integrierte Großstadt-Gesamtschule gesteckt, weil soziale Gerechtigkeit und große Verfechterin einer Schule für alle usw. Sagen wir mal so, der arme Junge steckt da jetzt leider fest und Kind 2 wird am konfessionellen Gymnasium angemeldet. Realität heilt.
Nun gut, einigen wir uns, dass es natürlich immer auch auf die Lerngruppe ankommt 😊
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Das sehe ich nicht so. Ich glaube nicht, dass ich mit der Hälfte der Schüler das doppelte schaffen würde. Gerade die Übungsphasen kommen sowieso schon zu kurz. Und da ist es relativ egal, wie viele Kinder in einer Klasse sind. Dazu sind die Klassen auch zu unterschiedlich. Ich habe Klassen mit 26-28 Schülern erlebt, mit denen man Top arbeiten können und Klassen mit 14-16 Schülern, die eine Katastrophe waren. Mit 2-3 schwierigen Kindern kann auch eine kleine Klasse ein Problem sein.
Meiner völlig subjektiven Erfahrung nach arbeiten kleine Gruppen erheblich konzentrierter und es wird weniger Zeit vertrödelt oder durch Unterrichtsstörungen verschwendet. Und natürlich kann man auch mehr Schüler zielgerichtet unterstützen.
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So ungefähr. Nicht den einzelnen Familien, aber deren Anwesenheit an sich wird als Bildungshemmnis verstanden
ist ja auch nicht falsch.
Ich wohne im Norden einer Ruhrgebietsstadt, allerdings in einer Siedlung, die hier sozioökonimisch nach oben abweicht. Die allermeisten Nachbarn hier schicken ihre Kinder in der Nachbarstadt zur Schule (wohin es keine wirklich brauchbaren ÖPNV Verbindungen gibt, ist also durchaus mit Aufwand verbunden). In den letzten Jahren wurden allerdings nicht mehr alle Kinder aufgenommen. Wer dort keinen Schulplatz bekommt, fährt seine Kinder lieber einmal quer durch die besagte Nachbarstadt in die übernächste Kommue, als sie hier beschulen zu lassen, und nimmt dafür auch zähneknirschend Gesamtschule statt Gymnasium in Kauf.
Und ich kanns total verstehen, wenn einem was an der Bildung der eigenen Kinder liegt. Mit Kindern würde ich hier definitiv spätestens vor Einschulung wegziehen.
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Sitz da tatsächlich eine Person und kontrolliert oder wie funktioniert das?
Ja, tatsächlich. Die Dame saß den ganzen Schulvormittag in der Toilette und hat einen kurzen Blick in die Kabine geworfen, wenn ein Schüler fertig war. Damit gab es auf dieser Toilette meines Wissens tatsächlich keinen Vorfall mehr.
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Da kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Nein, das ist nicht unbedingt so. Ich unterrichte seit langer Zeit Englisch in der Berufseinstiegsklasse. Dort hatten wir schon Klassen mit 12, 16 oder auch 20 SuS und mit den kleinen Klassen habe ich in derselben Zeit nicht mehr geschafft als mit den großen. Es hängt m. E. mehr von den Englisch(vor)kenntnissen und natürlich auch vom Interesse und der Motivation der SuS ab, wieviel man in einer Doppelstunde schafft.
Diese Klassen sind aber auch ein absoluter Sonderfall im Schulsystem, denn dort sammelt sich alles, was nicht zu einer normalen Laufbahn fähig ist. In halbwegs normal beschulbaren Lerngruppen empfinde ich die Klassengröße schon als sehr erheblichen Faktor dafür, wie zügig es vorwärts geht.
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Ich wäre ja für den umgekehrten Weg. Deutlich kleinere Lerngruppen und Ermöglichung über eine deutliche Einkürzung der Unterrichtswochenstunden für Schüler. Ich behaupte, mit nur 10 Schülern schaffe ich das, wofür ich sonst 3 oder 4 Stunden brauche, auch in 2. Und den Kids tun freie Nachmittage mit mehr Ruhe, weniger Verwahrungszwang und Zeit für Freunde, Sportverein oder einfach Rumchillen auch gut 😊
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Wir haben die Toilettensanierung am Gymnasium damals nur unter der Voraussetzung bekommen, dass die Eltern eine Toilettenaufsicht bezahlen. Funktionierte gut, kostete (glaube ich) 15 oder 20€ im Jahr. Ein paar asoziale Eltern, die nicht zahlen, gibts immer, die Mehrheit hat den Mehrwert aber eingesehen.
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Möglicherweise findet im Bereich der Notengebung sogar eine Bevorteilung statt.
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Wir Lehrkräfte sagen nichts, wenn wir Erbrochenes aufwischen
Doch, natürlich. Ich erinnere mich an eine harte Auseinandersetzung, wer Erbrochenes wegmacht - weder ich, noch das Sekretariat, noch der Hausmeister, noch die Schulleitung, noch die Verursacherin fühlte sich verantwortlich. Letztlich wure die Stelle mit Stühlen und Flatterband "gesichert" und blieb liegen. Ein anderes Mal hat es freiwillig eine Mitschülerin gemacht.
Bei einem Ausflug und fremder Umgebung wüsste ich auch nicht, wie man so etwas löst. Ein Richtig gibt es wahrscheinlich einfach nicht.
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Die Frage, wo der Unterschied zum Fegen oder Tischeputzen ist, finde ich durchaus berechtigt.
Ich hätte es abgesichts der erwartbaren Reaktionen nicht so gemacht, ganz falsch finde ich das Vorgehen aber auch nicht. Der Dreck kam ja nunmal aus der Gruppe heraus.
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Du hast geschrieben, die Familie ist nicht willens, das Kind zur Schule zu bringen. Obwohl nichtmals berufliche Gründe dagegen sprechen (das könnte man eventuell noch verstehen). Wofür genau muss man bei dieser Verweigerungshaltung hinsichtlich der Sicherstellung der Erfüllung der Schulpflicht so viel Verständnis haben, dass sich daraus ein erkennbarer Integrationswille ableiten ließe?
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Ich hab noch nie mit Parallelkollegen zusammengearbeitet und kenne das gar nicht. Ich finde die Aussage daher auch überhaupt nicht ungewöhnlich.
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🤷♀️
Ich nehme zur Kenntnis, dass du es für richtig hältst, das Bleiberecht unabhängig von Integrationsbemühungen zuzusprechen und es für angemessen hältst, diese Menschen lebenslang durchzufinanzieren. Kann man so sehen, halte ich aber für problematisch und potentiell (weiter) gesellschaftzersetzend.
Konsens finden wir hier sehr sicher keinen 😊
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Ich kenne die Definition von Rassismus.
Und wenn Maylin die Eltern der Schule in Hierarchien einordnet und fordert, dass staatliche Behörden Personen, die erst kürzlich nach Deutschland gekommen sind, weniger soziale und pädagogische Hilfestellungen geben sollen und sie stattdessen ausweisen sollen, ist das schon die Forderung nach institutionellem Rassismus.
Finde ich sehr schade.
Tut mir leid, aber dein Begriffsverständnis ist einfach objektiv fehlerhaft und sehr schief.
Zudem habe ich nirgends gefordert, dass dem Kind weniger soziale und pädagogische Hilfstellung zukommen soll, sondern würde einfach begrüßen, dass diese Familie bestenfalls kein dauerhaftes Bleiberecht bekommt und das Land zeitnah wieder verlässt. Das ist ein Unterschied. Wer in unseren Schulen sitzt, sollte gleichbehandelt werden, soweit haben wir vermutlich sogar einen Konsens. Das Problem ist dass diese Familien jahrelang oder für immer im Land und somit auch in den Schulen verbleiben, auch wenn ihre Eltern sich nicht an Spielregeln halten und keinen Integrationswillen zeigen.
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Nein, ist es nicht. Bitte informiere dich über die Definition des Begriffs.
Es geht nicht um eine Benachteiligung aufgrund ethnischer oder sonstiger Merkmale, sondern um unterschiedliche rechtliche Maßstäbe für Staatsangehörige und Nicht-Staatsangehörige. Das ist kein Rassismus, sondern ganz selbstverständlich gelebte Staatspraxis in vielen Lebensbereichen (Einreiseregelungen, Arbeitserlaubnis, Leistungsansprüche, Bleiberecht, etc.) - ich vertrete lediglich die Ansicht, dass im Teilbereich Bleiberecht restriktivere Regelungen eingeführt werden sollten.
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Das sind unterschiedliche Themen.
- Straftäter mit ausländischem Pass -> Rückführung
- Widerrechtliche Aneignung der Staatsbürgerschaft durch Betrug oder Vortäuschung falscher Tatsachen -> Aberkennung. Das betrifft neu verliehene Staatsbürgerschaften und sollte unabhängig davon erfolgen, ob die Person darüber hinaus aktenkundig ist oder nicht. Es geht einfach darum, dass ein hinterlistiges Erschleichen des Passes meines Erachtens nicht einfach achselzuckend geduldet werden kann - dazu ist die Tragweite viel zu massiv. Die Hürden, die an die Verleihung der Staatsbürgerschaft geknüpft sind, sind ja nicht umsonst eingezogen worden. Die Rechtsgrundlage besteht ja übrigens bereits, es passiert in der Praxis nur zu wenig.
- Langjährige Deutsche mit Migrationshintergrund -> um diese Gruppe gehts hier überhaupt nicht.
Was du mir implizit vorwirfst, ist dass ich an Zuwanderer und Menschen, die langjährig hier leben, nicht die gleichen Standards und Erwartungen anlege. Das ist auch korrekt, denn die eine Gruppe ist nunmal aus unserer Mitte heraus gewachsen und liegt damit in unserem Verantwortungsbereich, die andere nicht. Eine deutsche Familie - mit oder ohne Migrationshintergrund, spielt keine Rolle -, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreitet und ihre Kinder verwahrlosen lässt, ist undiskutierbar unsere Aufgabe. Die Familie aus deinem Beispiel ist dagegen eine "von außen" dazugekommene Zusatzbelastung für Gesellschaft und Sozialkassen. Ich denke schon, dass man von Zuwanderern auch ein gewisses Engagement erwarten darf für das Privileg hier zu leben und Leistungen in Anspruch nehmen zu dürfen. Wer seinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreitet und darüber hinaus nichtmals ein Minimum an Wille zu Kooperation und Engagement erkennen lässt (ich hab den Thread nicht mehr gelesen, meine aber, es ging um Wecken und regelmäßigen Schulbesuch), hat meines Erachtens keine Basis für ein Bleiberecht. Warum soll der Steuerzahler diese Familie tragen?
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Um Personen mit deutschem Pass geht es überhaupt nicht. Davon war an keiner Stelle hier jemals die Rede.
Man sollte aber dringend aufhören, den deutschen Pass zu verschenken, und neuerworbene Staatsbürgerschaften bei nachweislichem Betrug auch konsequent wieder aberkennen (Stichwort Sprachzertifikatenund Vertreten staatsfeindlicher Positionen).
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Entweder jemand hat einen Asylgrund oder nicht - ob Mann, Frau oder Familie darf dann wiederum keine Rolle spielen.
Ich denke, es wäre schon viel geholfen, wenn der Rechtstatus der Duldung (den die meisten anderen Länder gar nicht kennen) ausgesetzt würde und bei Ablehnung oder Wegfall des Asylgrunds eine sofortige Rückführung erfolgen würde. Viel zu oft passiert einfach gar nichts und absurderweise werden auch noch weiter Sozialleistungen, Beschulung, Krankenversicherung usw. gezahlt. Auch das ist anderswo anders und die Versorgung endet mit dem Tag des negativen Bescheides.
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Ich kenne zwei Frauen im näheren Umfeld, die von deutschen Männern gestalkt wurden. Die können rechtlich praktisch nichts machen, das ist so ekelhaft und gruselig.
Ich kenne queere, friedliche Aktivist*innen, die von deutschen Neonazis aufgelauert, zusammengeschlagen und weiterhin bedroht werden, nachts zu Hause aufsuchen, in der Wohnung randalieren, wenn niemand da ist und solche krassen Bedrohunen. Die Sippschaft ist verschwippschwägert mit der Polizei vor Ort, da sucht man vergebens um Hilfe.
Dachte, ich werfe auch mal ein paar Anekdoten ein.
Schlimm genug, oder? Muss man sich darüber hinaus noch zusätzlich mit Menschen mit ähnlich problematischem Verhalten belasten, für die wir qua Staatsangehörigkeit gar nicht verantwortlich sind?
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