Ich nehme an, trance wollte auf den Punkt hinaus, dass du, Quittengelee, ja selbst in einem selektiven Setting mit einer selektierten Klientel arbeitest. Und nimms mir nicht böse, aber du pickst nach wie vor nur einzelne Punkte raus und verzerrst, was ich geschrieben habe - mir ist egal, ob das stategische Absicht oder Unvermögen zur Erfassung einer vollständigen Position ist, mir scheint die Diskussion an dieser Stelle nicht weiter sinnvoll.
Grundsätzlich zur Thematik: bei der Argumentation...
aus Sicht des Kindes und mit der Fragestellung "Welches ist der beste Förderort für das Kind"
...wird immer vergessen, dass da noch 25 oder mehr andere mit im Klassenraum sitzen, deren Lernumgebung und Förderung sich durch Mitschüler mit Verhaltensauffälligkeiten und Sonderbedarfen teils massiv verschlechtern kann. Alles selbst erlebt. Das ist aber leider egal und interessiert niemanden - bei Beschwerden weist man Eltern und Kinder darauf hin, dass sie das gefälligst hinzunehmen haben, weil Individualinteressen von Minderheiten nunmal höher gewichtet werden. Es ist gut, dass diese Eltern dann noch auf Privatschulen ausweichen können. Und im Gegensatz zu Privatschulen mit Schulgeldern, ziehen die kirchlichen Schulen keine finanziellen Hürden ein und ermöglichen qualitativ gute Bildung für alle Herkunftsschichten (sofern man sich verhaltenstechnisch an die Spielregeln hält). Ich halte das in diesen Zeiten für sehr wertvoll 😊