Beiträge von Flipper79

    Bei Abi4: Ich lege doch nicht immer wieder meinen Fundus inklusive EWH offen und verteile es jedes Jahr durch die Schülerschaft ... In einem Probetag verbrät man locker 3 Prüfungen (plus alles, was schon im Unterricht geübt wurde)

    Geht mir genauso. Ich mache eine mdl Simulationsprüfung und gut ist. Aber das mache ich auch ein einem solchen Vorbereitungstag nur. Ich finde es für die Schüler:innen auch anstrengend, wenn sie einen Tag nur ihren LK haben.

    chilipaprika : Bei uns ist es ähnlich.

    Bei uns war ein Teil der Zeit zumindest für einige Schüler:innen auch sinnlos, da die Schüler:innen dann doch lieber auf der Mottowoche Party feiern wollten oder die Abiaufgaben noch nicht bearbeiten konnten (oder wollten), da sie noch nicht den ganzen Stoff wiederholt haben (und sie ihr Hirn vll auch nicht anstrengen wollten). Andere haben aber auch gut gerarbeitet und wollten üben.


    Ich bin auch gespannt, wie es wird, wenn die SuS ihre Zulassung schon haben (und wie sinnlos die Mottotagswoche wird).

    Hallo zusammen,

    bisher war es ja so, dass die "Vorbereitungstage" in den Prüfungsfächerm für die Q2 (in den LK's, im 3. und 4. AF) immer in der Woche vor den Osterferien stattfanden (bzw. von Freitag bis Donnerstag). Das fand ich immer ganz angenehm, da in der Mottowoche nur noch diejenigen kamen, die Interesse am Fach haben (müssen). Im nächsten Schuljahr sind diese Vorbereitungstage in der Woche nach den Osterferien, d.h. nach dem eigentlich letzten Schultag. Das hat gwisse Vorteile, da die Schüler:innen in den Osterferien dann gelernt haben und mehr oder andere Fragen haben, kann aber auch gewisse Nachteile haben.

    Weiß jemand warum das so ist und ob das nur einmalig so ist?

    Es gibt aber auch Schüler:innen, die konsquent jede Klausur im defzitären Bereich schreiben, trotzdem steht dann - durch die Somi - Leistung - auf einmal eine relativ gute Note auf den Laufbahnbescheinigungen (also nicht nur 5 P).

    Hinzu kommt das von Bolzbold angedeutete Phänomen: KI ist teils durchaus hilfreich (bei Hausaufgaben, bei Referaten, aber auch bei Klausuren). Fällt das in der Abiklausur dann weg (da das Risiko dann doch zu hoch ist), kann eine Abiklausur schon mal schlechter ausfallen.

    Was ich auch beobachte: Solang es ein begrenztes Stoffgebiet ist, sind die Leistungen bei einigen Schüler:innen noch akzeptabel, aber Abi prüft halt alles (Vorabi auch schon mehr) und dann beginnen die Probleme. Ist dann die Abiklausur vll noch schwerer ...

    Zugegebener Maßen sind diejenigen, die an Schulen durchfallen oft vorhersehbar (gerade so eben zugelassen, Klausurleistungen vorher). Nur selten fällt jemand mit soliden 3en vorher völlig überraschend durch ... (hab ich zumindest so noch nicht erlebt).

    Ob und inwiefern an dieser Schule noch andere Probleme (schlechte Vorbereitung, ...) dazu kommen, kann man nicht sagen. Aber nicht immer liegt alles an der Lehrkraft.

    Es ist zwar bedenklich, wie viele Schüler:innen an dieser Schule ihr Abi nicht bestanden haben ( ca 33%), aber sie waren halt einfach nicht gut genug und vielleicht wurden die Schüler:innen zu lange einfach "durchgewunken" und/ oder die Schüler:innen haben sich selbst zu schlecht aufs Abi vorbereitet. Als Lehkraft kann ich meine Schüler:innen zwar bestmöglich aufs Abi vorbereiten, aber lernen z.B. anhand von alten Abiaufgaben müsssen sie selbst.

    So oder so: So etwas gehört nicht in eine Abirede und ob sie sich selbst einen Gefallen damit tut, bleibt abzuwarten (künftige Arbeitgeber sehen sowas auch ...)

    Ich glaube, dass man diejenigen, die sich einen "Korrekturtag" nehmen oder einen Tag zum "Entspannen" eh nicht durch die "ab dem 1. Tag eine AU" packt.

    Und es ist für jemanden mit Migräne, Magen - Darm etc. nicht gerade zumutbar deswegen zum Arzt zu gehen (von der Ansteckungsgefahr für die anderen Patient:innen mal abgesehen).

    Vielleicht sollte man vielmehr schauen, woran die hohen Fehlzeiten liegen: Sind es o.g. Krankheiten oder stecken Aspekte wie Überlastung, psych. Probleme dahinter? Wenn ja: Dann sollte man an den Ursachen arbeiten.

    Dass an einer Stelle, an der gesellschaftliche Kosten nun mal entstehen, die Gesellschaft nur noch 80% davon übernimmt und der Betroffene 20%, wenn er es denn kann, halte ich das nicht nur für zumutbar, sondern für vernünftig.

    Das mag für Gutverdienende (dazu zähle ich auch Lehkräfte) gelten,, aber für Arbeitnehmer, die gerade so eben über die Runden kommen (und ggf. einen Zweitjob haben) nicht.

    Die einen werden sich dann krank zur Arbeit schleppen (und alle anstecken) und diejneigen, die das System ausnutzen, wird es auch nicht jucken.

    Willkür nein. Aber es kann trotzdem zu Abweichungen zwischen Erst- und Zweitkorrektor kommen, hab ich auch schon erlebt. Ist dann halt so.

    Entweder werden (in NRW) die Rohpunkte gemittelt oder wenn die Abweichung zu groß ist, geht es halt zum Drittkorrektor.

    Auch das geht nicht! Wenn ich einen Prüfungsvorschlag einreiche, dann lege ich schon fest, dass einer der zwei Teile Analysis ist und der andereTeil ist dann eben Wahrscheinlichkeitsrechnung ODER Vektorrechnung.

    Das steht mit der Auswahl der Prüfung schon fest. Bei einem Blackout bei Vektorrechnung darf nicht einfach dann Stochastik geprüft werden.

    Wenn man sich auf ein einzelnes Thema konzentriert, dann bitte Analysis! Das kommt immer dran.

    Genau so kenne ich es auch.
    Ich kann natürlich innerhalb meiner vorbereiteten Fragen/ Impuls zum Thema Vektorrechnung (z.b.) zu einer andren Frage gehen, wenn mein Prüfling bei Frage 1 auf dem Schlauch steht ... aber irgendwann sollte er schon was wissen. Es soll ja auch ein prüfugnsgespräch sein (keine zusammenhanglosen fragen)

    Und Absprachen zwischen Prüfer:in und Prüfling sind eh nicht erlaubt, außer: 1 Teil auf jeden Fall Analysis, 2. Teil Vektorrechnung oder Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn ich nett bin, kann ich Rücksicht darauf nehmen, ob mein Prüfling im Unterricht Vektorrechnung oder Warhscheinlichkeitsrechnung besser konnte. Wenn nicht, dann nicht.

    Eigentlich müssten die Schulen - wenn der neue Hitzefreierlass im nöchsten SJ irgendwann kommt - über die Lehrkräfte-/ Schulkonferenz ein neues Konzept erarbeiten:

    • verkürzte Stunden für SI und SII?
    • Weiterhin Entfall der Randstunden am Ende für SI und eigenverantworliches Arbeiten für die SII zu Hause?
    • Andere Regelung

    Der neue Kurzzeiterlass ist ja schon mal eine gute Übergangsregelgung.

    Egal ob jemand vermögend ist oder auch nicht: Es wird Zeit, dass die Besoldungsgruppen für die Grundschul- und SI Lehkräfte angepasst/ angehoben werden (gilt für die SL und die "normalen" Lehkräfte). SL ist immer viel Arbeit und je nach Schulform liegt der Fokus auf anderen Herausforderungen (Korrekturbelastung; mehr pädagogische Arbeit, ...).

    Es hat lang genug gedauert ...

    Komisch, ich hatte 5 Punkte und es hat keiner irgendwas dazu gesagt.

    Vielleicht kommt es auch drauf an, wie viele 5 Punkte Gutachten ein SL vergibt und wie gut es begründet ist.

    Wenn er/ sie vielleicht dafür bekannt ist, dass er/ sie "nur" 1 von 10 Kolleg:innen eine 5 P Beurteilung gibt, ist es vielleicht weniger problematisch als wenn er/ sie 10/10 Kolleg:innen 5 P gibt.

    Aufnahmefähig bin ich bei ganztägigen Fobis, da gehe ich sehr gerne hin, auch von 8-18 Uhr zB..

    Dann müssen die FoBis aber auch am Bedarf der Lehrkräfte (der jeweiligen Schule/ der Interessierten) sein und keine "Zwangsveranstaltung, die an den Bedarfen vorbei geht (hatte ich alles schon).

    Und diejenigen, die die FoBi leiten, sollten selbst im Schuldienst stehen oder etwas mit Schulen zu tun haben (da können ja durchaus auch Personen der schulpych. Beratungsstelle sein).

    Dann aber bitte nicht nur berieseln lassen. Bei sowas verstehe ich immer die Schüler:innen, wenn sie abschalten. Einen kurzen Impulsvortrag und dann viel Praxisanwendungen, die auch frei wählbar sind.

    Eben, genau das sage ich ja, hausgemachte Probleme. Es sind nicht alle SuS plötzlich dumm, ihr schleift offenbar alle mit und passt eure Anforderungen nach unten an.

    Oder beweist das Gegenteil und zitiert eine Studie zum sinkenden IQ in NRW.

    Nein dümmer werden die Schüler:innen nicht. Es reduzieren sich "nur" die Anforderungen (seitens des Schulministeriums via Abschlussprüfungen; seitens der Lehrkräfte, ...)

    Meine Mutter kann heute noch problemlos den Dreisatz, die Zins- und Prozentrechnung und schnell etwas im Kopf überschlagen - Kompetenzen, an denen heute viele Schüler:innen scheitern und/ oder es schnell wieder vergessen. Zu ihrer Zeit war es aber auch eine Ausnahme, dass Schüler:innen aufs Gymnasium kamen. Da war auch noch ein Volksschulabschluss etwas wert.

    Ist meine Mutter klüger als heute Schüler:innen? Nein! Es wurde damals "nachhaltiger" gelernt und nicht so schnell alles wieder vergessen. 1en gab es sehr sehr selten. Insofern haben sich die Anforderungen eben geändert (Wechsel aufs Gym; Anforderungen im Abi/ bei anderen Abschlussprüfungen).

    Ihr habt doch in NRW sicher auch eine Versetzungsordnung? Wenn einer nicht vernünftig lesen und schreiben kann, dann hat er ja in allen Fächern Probleme, nicht erst im Geschichts-LK. Wie mogelt man sich da bis in die Sek II?

    • LRS Nachteilsausgleich (Rechtschreibleistung in der SI wird nicht gewertet)
    • Noteninflation/ sinkende Anforderungen an die Schüler:innen
    • Vielleicht auch: "Oh für eine 5 müsste ich ne Lern- und Förderempfehlung schreiben, da geb ich lieber ne 4"
    • Ggf. Aussagen wie "Kannst du Karl Gustav keine 4 in Physik geben? Dann kommt er in die Oberstufe und ist eh nur ein Nebenfach.
    • Dann beratungsresistente Eltern. Selbst wenn man empfiehlt auf die Realschule z.B. zu wechseln, machen es nicht alle Eltern. Und am Ende kann man ja - zumindest am Gymnasium - mit alles 4 in die Oberstufe kommen, an einer Gesamtschule sind die Anforderungen höher (bestimmte Anzahl von E Kursen mit entsprechenden Noten und entsprechendes Notenbild in den "übrigen" Fächern)

    Geh einfach Mal ins Archiv und schau dir alte Abiturklausuren an oder an der Grundschule alte Schülerhefte. Heute haben unsere Schüler Kompetenzen, damals konnten sie noch lesen, schreiben und rechnen. Ki beschleunigt gerade nur den Verfall der Leistung und es liegt nicht daran, dass die Schüler dümmer wären, man muss es ihnen nur einfach abverlangen...

    Ja ich stimme dir zu.

    Ich bin schon einige Jahre im Schuldienst. Als ich anfing mussten die Schüler:innen in der EF noch die Polynomdivision können, heute nicht mehr.

    Als ich noch Schülerin war, musste ich in meinem LK Mathe noch die vollständige Induktion können, jetzt nicht mehr.

    Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Anforderungen erhöht werden würden. Und leider führt KI dazu, dass den Schüler:innen das Denken abgenommen wird (und durchs Ministerium durch Telli oder jetzt AIS.Chat gefördert wird (nur dass Telli/ AIS.Chat Möngel hat).

    Und wenn wir schon mal dabei sind, sollten auch alternative Prüfungsformate in der Oberstufe gar nicht erst eingeführt werden (Kommunikationsprüfungen in den modernen Fremdsprachen gibt es ja schon und die können gerne bleiben).

    Und bitte weg mit CAS in Mathe und wieder ein ausschließlich WTR (und mehr hilfsmittelfreie Teile)

    Wir an der Mittelschule haben das Gefühl, dass unsere M-Klassen immer mehr zu Regelklassen und unsere Regel-Klassen zu Förderschulklassen werden…


    Wir würden uns wünschen, dass wieder 60% der vierten Klassen zu uns kommen und sich der Rest aufteilt. Mittlerweile greifen ja auch die Wirtschaftsschulen (sinnloseste Schulart ever!) in Bayern die Viertklässler ab - hauptsache nicht auf die Mittelschule …

    helfen bei euch in Bayern nicht die zu erreichenden Notendurchschnitte um z.B. auf eine bestimmte weiterführende Schulform zu kommen.

    Vielfach wird immer wieder (in anderen BL) gesagt, dass ihr in Bayern höhere Leistungsanforderungen an Schüler:innen hättet und auch die Schüler:innen besser als in einigen anderen BL abschneiden.

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