Beiträge von Flipper79

    Komisch, ich hatte 5 Punkte und es hat keiner irgendwas dazu gesagt.

    Vielleicht kommt es auch drauf an, wie viele 5 Punkte Gutachten ein SL vergibt und wie gut es begründet ist.

    Wenn er/ sie vielleicht dafür bekannt ist, dass er/ sie "nur" 1 von 10 Kolleg:innen eine 5 P Beurteilung gibt, ist es vielleicht weniger problematisch als wenn er/ sie 10/10 Kolleg:innen 5 P gibt.

    Aufnahmefähig bin ich bei ganztägigen Fobis, da gehe ich sehr gerne hin, auch von 8-18 Uhr zB..

    Dann müssen die FoBis aber auch am Bedarf der Lehrkräfte (der jeweiligen Schule/ der Interessierten) sein und keine "Zwangsveranstaltung, die an den Bedarfen vorbei geht (hatte ich alles schon).

    Und diejenigen, die die FoBi leiten, sollten selbst im Schuldienst stehen oder etwas mit Schulen zu tun haben (da können ja durchaus auch Personen der schulpych. Beratungsstelle sein).

    Dann aber bitte nicht nur berieseln lassen. Bei sowas verstehe ich immer die Schüler:innen, wenn sie abschalten. Einen kurzen Impulsvortrag und dann viel Praxisanwendungen, die auch frei wählbar sind.

    Eben, genau das sage ich ja, hausgemachte Probleme. Es sind nicht alle SuS plötzlich dumm, ihr schleift offenbar alle mit und passt eure Anforderungen nach unten an.

    Oder beweist das Gegenteil und zitiert eine Studie zum sinkenden IQ in NRW.

    Nein dümmer werden die Schüler:innen nicht. Es reduzieren sich "nur" die Anforderungen (seitens des Schulministeriums via Abschlussprüfungen; seitens der Lehrkräfte, ...)

    Meine Mutter kann heute noch problemlos den Dreisatz, die Zins- und Prozentrechnung und schnell etwas im Kopf überschlagen - Kompetenzen, an denen heute viele Schüler:innen scheitern und/ oder es schnell wieder vergessen. Zu ihrer Zeit war es aber auch eine Ausnahme, dass Schüler:innen aufs Gymnasium kamen. Da war auch noch ein Volksschulabschluss etwas wert.

    Ist meine Mutter klüger als heute Schüler:innen? Nein! Es wurde damals "nachhaltiger" gelernt und nicht so schnell alles wieder vergessen. 1en gab es sehr sehr selten. Insofern haben sich die Anforderungen eben geändert (Wechsel aufs Gym; Anforderungen im Abi/ bei anderen Abschlussprüfungen).

    Ihr habt doch in NRW sicher auch eine Versetzungsordnung? Wenn einer nicht vernünftig lesen und schreiben kann, dann hat er ja in allen Fächern Probleme, nicht erst im Geschichts-LK. Wie mogelt man sich da bis in die Sek II?

    • LRS Nachteilsausgleich (Rechtschreibleistung in der SI wird nicht gewertet)
    • Noteninflation/ sinkende Anforderungen an die Schüler:innen
    • Vielleicht auch: "Oh für eine 5 müsste ich ne Lern- und Förderempfehlung schreiben, da geb ich lieber ne 4"
    • Ggf. Aussagen wie "Kannst du Karl Gustav keine 4 in Physik geben? Dann kommt er in die Oberstufe und ist eh nur ein Nebenfach.
    • Dann beratungsresistente Eltern. Selbst wenn man empfiehlt auf die Realschule z.B. zu wechseln, machen es nicht alle Eltern. Und am Ende kann man ja - zumindest am Gymnasium - mit alles 4 in die Oberstufe kommen, an einer Gesamtschule sind die Anforderungen höher (bestimmte Anzahl von E Kursen mit entsprechenden Noten und entsprechendes Notenbild in den "übrigen" Fächern)

    Geh einfach Mal ins Archiv und schau dir alte Abiturklausuren an oder an der Grundschule alte Schülerhefte. Heute haben unsere Schüler Kompetenzen, damals konnten sie noch lesen, schreiben und rechnen. Ki beschleunigt gerade nur den Verfall der Leistung und es liegt nicht daran, dass die Schüler dümmer wären, man muss es ihnen nur einfach abverlangen...

    Ja ich stimme dir zu.

    Ich bin schon einige Jahre im Schuldienst. Als ich anfing mussten die Schüler:innen in der EF noch die Polynomdivision können, heute nicht mehr.

    Als ich noch Schülerin war, musste ich in meinem LK Mathe noch die vollständige Induktion können, jetzt nicht mehr.

    Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Anforderungen erhöht werden würden. Und leider führt KI dazu, dass den Schüler:innen das Denken abgenommen wird (und durchs Ministerium durch Telli oder jetzt AIS.Chat gefördert wird (nur dass Telli/ AIS.Chat Möngel hat).

    Und wenn wir schon mal dabei sind, sollten auch alternative Prüfungsformate in der Oberstufe gar nicht erst eingeführt werden (Kommunikationsprüfungen in den modernen Fremdsprachen gibt es ja schon und die können gerne bleiben).

    Und bitte weg mit CAS in Mathe und wieder ein ausschließlich WTR (und mehr hilfsmittelfreie Teile)

    Wir an der Mittelschule haben das Gefühl, dass unsere M-Klassen immer mehr zu Regelklassen und unsere Regel-Klassen zu Förderschulklassen werden…


    Wir würden uns wünschen, dass wieder 60% der vierten Klassen zu uns kommen und sich der Rest aufteilt. Mittlerweile greifen ja auch die Wirtschaftsschulen (sinnloseste Schulart ever!) in Bayern die Viertklässler ab - hauptsache nicht auf die Mittelschule …

    helfen bei euch in Bayern nicht die zu erreichenden Notendurchschnitte um z.B. auf eine bestimmte weiterführende Schulform zu kommen.

    Vielfach wird immer wieder (in anderen BL) gesagt, dass ihr in Bayern höhere Leistungsanforderungen an Schüler:innen hättet und auch die Schüler:innen besser als in einigen anderen BL abschneiden.

    Im ZP 10 Thread RE: ZP10 Mathematik Bewertungsfrage

    kam von einem User Einer der Einwand auf, dass Schüler:innen im BK z.B. Prozent-/ Zins-/ Wachstumsrechnung mehr können, ebenso keine Termumformungen mehr können etc und in Deutsch z.B. die Grammatik/ Rechtschreibung nicht mehr sicher beherrschen und Sachtexte nicht mehr analysieren können.

    Marie sagte daraufhin, dass ihr 10er auch bestimmte Leistungen in Mathe nicht mehr erbringen können (z.B. Punkte in ein Koordinantesystem eintragen).

    Diese Probleme sind nicht nur in der Jgst. 10 (oder eher) bzw. am BK zu sehen, sondern auch in der gym. Oberstufe (GK; LK). Bruchrechnung können Schüler:innen auch nicht und es wird dabei recht abenteuerlich rechnen.

    Ich stelle auch fest, dass in der SI und in der SII viele Inhalte innerhalb weniger Wochen wieder vergessen. "Hatten wir noch nie", "Haben wir so noch nie gemacht", "Woher sollen wir das denn noch wissen, wenn wir das in Klasse 5 das letzte Mal hatten?" (Ähm war vor den Osterferien).

    Das Problem der mangelnden Rechschreib-/ Grammatikkenntnisse stelle ich auch fest (auch in Mathe oder Physik, wo ja auch immer mal wieder was begründet werden muss un zwar in einem Fließtext).

    Fragt sich nur was man dagegen machen kann ...

    Per Se hab ich mit Vertretungen auch kein Problem. Als Vertretungsplaner aber so viele Stunden extra neben dem Rest schrubben müssen weil Kollegen sich nicht an ihre Aufgaben halten (z.B. als eingeplante Vertretungsreserve VOR ORT zu sein) muss nicht sein

    Kann man die Kolleg:innen dazu nicht "verdonnern"? Wenn wir ne Vertretungsreserve z.B. in der 1. Stunde haben und keinen Einsatz, dürfen wir zu Hause bleiben. Wenn wir aber um 7.30 Uhr (ggf. auch später) erfahren, dass wir (doch) eingesetzt werden, müssen wir in der Lage sein zur Schule zu kommen. Wenn nicht, dann kann ein Gespräch mit der SL erfolgen, warum man nicht verfügbar war.

    Ich kann deinen Unmut aber verstehen.

    Die Frage ist ja: Sollen die Beamten "nur" in die Rentenversicherung einzahlen (ohne Leistungen zu erhalten)? - Das könnte ggf. spätestens vor dem Bundesverfassungsgericht gestoppt werden.

    Oder sollen die Beamten später nur noch Rente erhalten und keine Pension mehr? Das wiederum wird dann wegen der Nachversicherung sehr teuer?

    Gilt diese Regelung für aktive Beamte oder erst für künftige Beamte? Dann bleibt aber dennoch Einwand 1.

    1. Nach Aufgabenblatt, Lösung, Schmierblatt, Erwartungshoritzont (wo die Punkte drauf stehen) sortieren, nummerieren, in eine Mappe einheften und die Noten auf ein Formblatt notieren (incl. auf welcher Seite die Note steht), müssen wir auch. Das macht auch die Arbeit des ZAA leichter (siehe 4.)
      Und natürlich sortieren wir alles Alphabetisch, sonst findet man ja gar nix wieder, wenn ich z.B. ohne Seitenzahlen arbeite und es z.B. nach Abgabezeitpunkt abhefte (oder wie ich es korrigiert habe).
    2. Natürlich nehmen wir auch leere Blätter raus, schon allein aus Nachhaltigkeitsgründen.
    3. Exceltabelle nein.
    4. Der ZAA rechnet alle Punkte von Erst- und Zweitkorrektor und ggf. das arithmetische Mittel noch mal nach. Es wäre ja auch für den Prüfling sehr doof, wenn ein Rechenfehler ggf. zum Bestehen des Abiturs oder zu einer besseren Durchschnittsnote führt. Und wenn der ZAA dann weiß, dass die Note von Lotta Schröder auf S. 355 steht, muss er nicht aufwändig langsam durchblättern sondern sieht. Ich bin auf S. 300, ich kann großzügig weiterblätter. Oh ich bin auf S. 350, dann kommt die Note bald. Es ist ja soo viel Papierwust.
    5. Und die Note auf dem Formblatt ist sehr gut, damit der ZAA schnell einen Überblick bekommt (--> wer ist gefährdet?) und die Noten schnell ins System eingeben kann.
    6. SuS schreiben auf ihre Lösungen auch auf die Klausurbögen, aber in Mathe haben wir zwei Prüfungsteile und es gibt Prüflinge, die den 2. Prüfungsteil wieder mit Seite 1 beginnen oder im 2. Prüfungsteil jede der Aufgaben B1 (oder B2), B3 und B4 neu anfangen zu nummerieren.
    7. Ich streiche leere Seiten auch immer durch (also wenn der Klausurbogen noch nicht voll geschrieben ist) um zu verhindern, dass ich Teilaufgaben etc. übersehe.
    8. Ebenso trag ich auch auf den "Arbeitsblättern" ggf. ein, dass keine Eintragung erfolgt ist, wenn z.B. ein Baumdiagramm ausgefüllt werden musste und nichts dazu gemacht wurde.

    Und wenn die alle 4-5 SuS in den selben Kursen waren, müssten sich die Lehrkräfte an der Nase fassen, ob sie die SoMi-Note nicht krass überschätzen (ich kenne aber auch die Fälle von SuS, die mündlich und "sonstig" tatsächlich gut sind, aber schriftlich stark abweichen, aber bei Bestehensprüfungen muss auch das Notenbild in den weiteren 10 Fächern sehr niedrig sein).

    Ich kenne es auch eher so, dass es nicht so viele Bestehensprüfungen gibt und die waren i.d.R. absehbar (gerade so eben zugelassen z.B.).

    Wie viele Bestehensprüflinge man hat, hängt mitunter aber auch vom Fach ab und auch davon, wie schwer/ wie leicht die jeweilige Klausur war (Mathe kann da manchmal schwierig sein). Ich sage mal so: Bisher habe ich noch keine Bestehensprüfung gehabt, die wirklich überraschend kam (z.B. vorher alles nur 3en und besser, plötzlich Bestehensprüfung)

    Aber SoMi zählt halt 50% (wobei du schon Recht hast: Oft sind die Wackelkandidat:innen auch mündlich nihcht stark; wobei es natürlich auch die Fälle gibt: "Mündlich top, schriftlicht nicht so gut".

    Ich hab mich damals an den Personalratsvertreter meines Vertrauens gewandt. Die wissen i.d.R. recht gut Bescheid.

    Allerdings sollte ich die dort erhaltene Information erst mal für mich behalten bis ich eine offizielle Information der BezReg erhalten habe.

    Wie in einem anderen Thread schon geschrieben

    > Du bist im Krankenstand nicht verpflichtet Aufgaben zu stellen

    > Ebenfalls musst du keine Korrekturen machen

    > Theoretisch sollte man Klausuren/ Klassenarbeiten nach 2 - 3 Wochen zurück geben. Aber wenn man es nicht schafft, schafft man es halt nicht.

    > Wenn ich bald Abiklausuren auf dem Tisch habe, gehen diese vor. Dann müssen die Schüler:innen aus meinen andern Lerngruppen halt warten. Zur Not 4 Wochen!

    Zur Ungeduld: Na dann sind sie halt ungeduldig. Manche Schüler:innen fragen mich ja teils schon in der nächsten Stunde, die ein oder zwei Tage nach der Klausur/ Klassenarbeit liegt, wann sie die zurück bekommen. Ich bin zwar schnell, brauch aber meine Zeit. Und wenn ich Nachschreibende habe, gebe ich die Klausuur auch erst zurück, wenn alle geschrieben haben.

    Zum Vorlegen des Notenspiegels etc: Ist doch gut. Wenn sich dann ein Elternteil bei der SL beschwert, dass Flippers Arbeit ja viel zu schwer war und soo schlecht ausgefallen ist, dann weiß die SL schon mal Bescheid und kann sagen: "Wieso zu schwer? Da waren auch 1en dabei. Und der Schnitt war auch normal" und im Extremfall: "Der kleine grüne Frosch hat sich Flippers Klausur auch angeschaut und fand sie normal schwer. Wenn ihr dieses und jenes nicht könnt, was absolute Grundlagen sind, dann ist dass nicht Flippers Schuld"

    Wenn Arbeiten bei uns wirklich richtig mies ausfallen, dann schaut auch ein Fachkollege mal eben drauf (um eben diesem Vorwurf "War zu schwer" zu entkräften oder zur Not die Punktegrenzen anzupassen).


    KI: Wenn ich den Anfangsverdacht habe (z.B. Formulierungen genutzt werden, die nicht vom Schüler kommen), ziehe ich auch eine Fachlehrkraft/ die Oberstufenkoordination dazu, wie ich vorgehen kann.

    Bei manchen Schüler:innen setze ich bei Mails auch schon mal die Oberstufenkoordination/ die Jahrgangsleitung ins cc, um mich abzusichern.

    Ich finde es auch selbstverständlich, dass man pünktlich kommt.

    Ich fahre immer rechtzeitig los, dass ich rechtzeitig komme und auch Umstände wie "ein Müllwagen steht da" oder "es ist viel Verkehr" oder alternativ "ich finde keinen Parkplatz" berücksichtige. Eine Ausnahme mag vielleicht sein, dass man zu spät kommt, da spontan die Autobahn gesperrt ist und man die Sperrung nicht rechtzeitig mit bekommt. Wenn meine Schüler:innen wegen sowas zu spät kommen, sage ich ihnen, dass sie halt früher los fahren müssen.

    Ich fahre auch rechtzeitig los, damit ich nicht abgehetzt ankomme ...

    Ebenso kopiere ich immer ausreichend Klausuren (schon mind. 1 Tag vorher) & ich lege auch Formelsammlungen rechtzeitig bereit. Das entstresst mich (Kopierer hat Papierstau oder zickt auf andere Weise wird umgangen) und ist auch stressfreier für die Schüler;innen.

    Und dass man Aufsichten machen muss (und die SL dann auch mal kontrolliert), ist auch klar.

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