Beiträge von Flipper79

    An der Uni musste ich auch einmal dringend auf Klo als schon jemand anders drauf war. Die Aufsicht (es waren 2) hat mir angesehen, dass es mir nicht gut ging und ich wirklich dringend raus musste. Die Aufsicht ist dann mitgegangen und hat vor der WC Tür gewartet (stand offen), sodass keine Absprachen möglich waren.

    Aber ansonsten lass ich die SuS während Klausuren auch nur einzeln raus gehen. (davon würde ich nur in absoluten Notfällen Abstand nehmen). Dass aber auf einmal 7 SuS so dringend raus müssen, halte ich auch eher für unwahrscheinlich

    Ich finde das Löschen von Beiträgen denjenigen gegenüber unfair, die sich die Mühe gemacht haben, dir zu antworten - auch wenn in deinen Augen nur ein Teil der Antworten hilfreich war (aber damit muss man in einem Forum oder noch allgemeiner gesprochen im Leben rechnen).

    @ Mods/ Stefan: Kann man nicht einstellen, dass Beiträge nur innerhalb der 1. Stunde z.B. geändert werden können und ihr ansonsten gefragt werden müsst (z.B. wenn zu viele persönliche Daten im Beitrag enthalten sind?)

    Das heißt, du hältst es für klüger sich nur auf die hausinterne Stelle zu bewerben?

    Würde ich auch machen. Es macht einen besseren Eindruck bei deiner aktuellen Schulleitung. Und externe Bewerber:innen müssen damit rechnen, es an der neuen Schule schwerer zu haben.

    Ich bin zwar nicht in der SL aktiv, aber bei mir würde es schon ein Geschmäckle hervorufen (wo möchte sie/ er jetzt wirklich lieber arbeiten?)

    Und was sollen Arbeitgeber denken, wenn Lischen Müller aufgrund von Notenschiebereien in Mathe und Englisch eine 3 hat, obwohl grundlegende Fähigkeiten nicht da sind?

    Die Klausuren & Klassenarbeiten sollten schon einen angemessenen Schwierigkeitsgrad haben und auch normal bewertet werden, sodass die Schüler:innen eine realistische Note bekommen.

    Wenn eh jeder ne 2 bekommt, da sie/ er seine Unterrichtsmitschriften nutzen darf/ in der Klassenarbeit die Lösung angetackert ist, dann strengen sich auf Dauer die Schüler:innen nicht mehr an ,,, (warum auch?) Und in der Ausbildung/ im Studium/ in zentralen Abschlussprüfungen gibt es dann das böse Erwachen.

    Deshalb überlege ich, ein Drittfach hinzuzunehmen, um sowohl die Belastung besser zu steuern als auch langfristig meine Chancen auf dem Stellenmarkt zu verbessern. Besonders Sport würde mich interessieren.

    Die Frage ist, ob man mit Sport als Drittfach seine Korrekturbelastung wirklich richtig steuern kann.

    Die SL setzt die Lehkräfte gemäß des Bedafs ein. d.h. man kann auch (schwerpunktmäßig) nur in seinen beiden anderen Fächern (oder auch nur in einem seiner Fächer (schwerpunktmäßig) eingesetzt werden.

    Zumindest in NRW muss man damit rechnen, dass Sportkurse auch/ vermehrt in den Nachmittagsunterricht gelegt werden.

    Wo ich gehe und stehe sehe ich 2jährige mit Handy in der Hand: Ikea, Bus, Supermarkt, Autofahrten, Elterngespräch, Spaziergang...

    Ich bin wohl zu altmodisch ... und würde meinem Kind kein Handy in die Hand drücken. Aber das geht vom Thema weg ...

    Warum kennen Kinder aus einer ersten Klasse bereits die TikTok Trends? Ich würde das Lied auch nicht abspielen und den Kindern altersgemäß erklären, warum es besser ist, nicht jeden TikTok Trend mit zu machen.

    Aber was ich mit verrechnen eigentlich meinte: Im Abitur müssen ja gewisse Punktbedingungen innerhalb der Prüfungen selbst erfüllt werden. Bei der ZP10 nicht. Das ist der entscheidende Unterschied.

    Richtig. In der Abitprüfung kann ich auch durchfallen, wenn ich (meinetwegen auch knapp) zur Abiturprüfung zugelassen werde und ich dann in der Abiturprüfung (incl, der dann folgenden Bestehensprüfung) die 100 P nicht erreiche (oder ich die Innenbindung nicht schaffe).

    Da kann ich eine 5 in der Abiprüfung nicht mit der Vornote (z.B. 4) aufwiegen und ne 4 - (also quasi 4) draus machen. Gerade bei knapp Zugelassenen Schüler:innen in der Abiprüfung, die bis dato die schlechten Klausurnoten durch Sominoten noch einigermaßen retten konnten, wird die Abiturprüfung deswegen oft zur Herausforderung.

    Bei uns werden Führungszeugnisse auch direkt zur Schulaufsicht geschickt. Ich habe mein Führungszeugnis noch nie gesehen, war wohl ok :D

    Richtig. Und es stört mich auch nicht, wenn es direkt an die Schulaufsicht / BezReg geschickt wird.

    Für mich ist es doch umso praktischer. Ich würde auch den Weg gehen (direkt an die BezReg), wenn ich vor der Wahl stehen würde: Erst zu mir und von mir zur BezReg oder direkt an die BezReg. Dann muss ich es nicht an die BezReg schicken, wenn es zu mir an meine Wohnanschrift geschickt werden müsste. Da zahl ich dann (lieber) mehr für das erweiterte Führungszeugnis und hab dann keinen Stress mehr.

    Und bevor ich ewig mit den Behörden diskutieren, ob das Verfahren "zu mir nach Hause und dann zur BezReg" statthaft ist und es dann schief geht (wie im geschilderterten Fall), spar ich lieber diese Ressourcen und lass es direkt an die Behörde schicken. Das heißt nicht, dass ich mir alles gefallen lasse ...

    Ich sehe es genauso. Auch wenn ich es mir persönlich nicht vorstellen könnte bei der Bundeswehr zu arbeiten, so muss ich doch den Schüler:innen die Möglichkeit eröffnen, sich hierzu zu informieren und dann betreue ich eben auch diese Station. So what? Ich muss ja nicht in dem Job arbeiten. Am Ende kommt Kolleg:in 2, die aus welchen Gründen auch immer nicht die Finanzamtsstation/ die Polizeistation betreuen möchte ... dann bricht das reinste Chaos aus.

    Hier ist ein Artikel über eine Lehrkraft, die ein Jahr lang krankgeschrieben war und während der Zeit an 2 TV-Kochshows teilnahm. Natürlich kommt die Lehrkraft aus NRW.


    Beim Lesen des Artikels denke ich mir jedoch: Was ist die Erwartungshaltung? Darf man als krankgeschriebene Lehrkraft gar nichts machen außer im Bett zu legen und zu warten bis der Tag herumgeht? Ich weiß nicht, was der Grund für die Krankschreibung war, aber die Belastung der Teilnahme einer TV-Kochshow, bei der die Teilnehmer an ein paar wenigen Tagen vor der Kamera stehen müssen, ist nicht vergleichbar mit einer regelmäßigen 40-Stunden-Arbeitswoche. Das der Lehrkraft negativ auszulegen, halte ich persönlich für unverhältnismäßig...

    Wenig ist toxischer als der Lehrerberuf was psychische Gesundheit angeht. Für mich ist es deshalb vollkommen naheliegend, dass man beim Iron Man (gibt es eigentlich auch Iron Woman?) teilnimmt bzw. dafür trainieren kann, die Schule mit ihrem ganzen System einen aber gleichzeitig abgrundtief krank macht.

    Eigentlich muss man bei fast jeder psychischen Erkrankung davon ausgehen, dass eine Rückkehr in den Arbeitsprozess im Falle einer Lehrkraft ein großes Risiko für den Gesundheitszustand ist. Dafür ist der Beruf einfach zu belastend. Wir haben

    Und was die Kochshow angeht: Vielleicht war das eine Gelegenheit endlich mal wieder Lebensfreude zu empfinden? Diese Show wird ein Enegiegeber für sie gewesen sein, die Schule eben wie so oft ein Energievampir.

    Ich kann euch nur zustimmen. Für eine Kochshow muss ich nicht den Unterricht vorbereiten/ Klausuren korrigieren/ mich mit anspruchsvollen Eltern auseinandersetzen (alternativ mit Eltern, die keinerlei Interesse an der Schulkarriere des Sprösslings hat und/ oder auch nicht mit Schüler:innen, die verhaltensauffällig sind/ keinerlei Interesse haben.

    Bei uns an der Schule (Oberstufe) werden wir, als Antwort auf die Mail zur Krankmeldung, direkt aufgefordert, Arbeitsaufträge zu liefern. Wenn ich aber Fieber und Schmerzen habe, bin ich dazu nicht in der Lage, zumal ich kein Lehrbuch habe für das ich einfach eine Seite zum Bearbeiten angeben kann. Ich fühle mich dadurch genötigt und weiß nicht, ob ich die Aufforderung einfach ignorieren oder darauf reagieren soll. Wenn ich schreibe, dass es mir zu schlecht geht, fühlt es sich so wie "Herausreden" an. Was würdet ihr raten?

    Ich stimme PaHo zu. Ich würde die Mail einfach ignorieren und mich entweder an den Lehrerrat wenden oder das Thema auf der nächsten GLK zur Sprache bringen (wenn es genügend Unterstützer:innen für deine Ansicht gibt).

    Wenn ich dazu in der Lage bin, sinnvolle (!) Arbeitsaufträge zu erteilen, mache ich es. Wenn nicht dann nicht.

    Jede Vertretungslehrkraft sollte in der Lage sein, mal eine Einzel-/ Doppelstunde ohne Material der erkrankten Lehkraft zu überbrücken. Ich habe sowas lieber als wenn ich noch zig Kopien erstellen muss oder einen ellenlangen Text lesen muss, was denn zu tun ist und am Besten z.B. noch eine englische / spanische/ französische Grammatiik erklären, die ich so spontan auch nicht erklären kann. Da mache ich dann lieber mit einer mir unbekannten Klasse Unterricht in einem meiner Fächer. Wenn nur da steht: SuS sollen bitte im Buch Seite xy Nr. 1-5 machen, ok, aber die Lehkraft muss dann damit rechnen, dass ich keine Fragen beantworten kann.

    Dennoch kann das handschriftliche Mitschreiben Vorteile bringen

    > Handschrift ist auf Papier oft schönr als auf einen digitalen Endgerät

    > Wenn kein IPad in Reichweite ist, dann ist auch die Ablenkungsgefahr geringer

    > Es gibt keine technischen Probleme

    > Wenn sich meine Oberstufenschüler:innen beschweren, dass sie es zu schwer finden mit dem CAS (IPad) zu arbeiten und parallel ggf. ins E-Book zu schauen und die Ergebnisse auf ihrem IPad sauer zu schreiben, verweise ich darauf, dass man ja auch "altmodisch" auf ein Blatt Papier schreiben und noch altmodischer in das Printbuch schauen kann.

    > Ich hab dann im Unterricht nicht damit zu kämpfen: "Bei mir synchronisiert es sich nicht, deshalb sehe ich Ihr Arbeitsblatt nicht" oder: "Ich finde Ihren OneNote Ordner nicht" / "One Note funktioniert bei mir nicht". Schreibs halt altmodisch auf einen Zettel und hefte den in den Ordner.

    Wenn man den Kram der KI nicht liest, hat man auch keine Leistung erbracht. Wenn ich mit einem Bohrer wahrlos Löcher in die Wand mache, dann habe ich auch das Werkzeug nicht richtig angewandt.

    Richtig! Und man erkennt bei einer besonders schlechten Nutzung von KI schon, wenn die Schülerin/ der Schüler nur wahlos koopiert/ abgeschrieben hat von KI. Hatte ich auch schon mal, was dazu führte, dass Widersprüche in der Lösung überhaupt nicht erkannt wurden.

    KI kann sinnvoll eingesetzt werden, wenn konkrete Vorgaben zur Nutzung und zur kritischen Reflexion an die Hand gegeben ...

    Früher war es das Kopieren von Wikipedia & Co, wo die Lehkraft beim Halten des Vortrages sehr schnell merkte, dass es nur kopiert war (Wörter konnten nicht richtig ausgesprochen werden, auf Nachfragen konnte nicht geantwortet werden, ...) Heute ist es KI.

    Meine SuS haben teilweise schon erkannt, dass KI Mathe/ Physik nicht so gut kann. Jein ... Teilweise stimmt es schon. Da gibt KI schon manchmal krude / unvollständige / falsche Lösungswege an. Teilweise liegt es aber auch an den falschen Prompts bzw. manchmal muss man bei KI halt auch Nachhaken und sagen: Ne, erstell mir das Diagramm bitte nach dem und dem Muster. Oder: Kannst du mir das bitte noch mal anders erklären? Das Lösungsverfahren hatten wir im Unterricht (noch) nicht. Wir hatten dieses und jenes Lösungsverfahren.

    Sie merken aber auch, dass ich nachfrage, wenn ein Lösungsweg so ganz anders ist als der im Unterricht besprochene Lösungsweg oder ich nachfrage: Warum hast du das jetzt so und so gemacht? Da hat KI natürlich so schnell (in der Gesprächssituation, v.a. wenn ich daneben stehe) eine Antwort drauf.

    Die kompente Nutzung von KI ist so ähnlich wie die kompente Nutzung von unserem CAS System in der Oberstufe. Ich höre öfter mal: "CAS kann das nicht, ich muss ja doch alles "mit der Hand" rechnen. Naja liegt halt dran, dass man die Befehle nicht kann. Es kommt auch öfter: CAS gibt aber keine Lösung raus. Gleiches Problem ... nicht Wissen wie man gewisse Eingaben/ Befehle macht.

    Wenn man also lernt, wie man KI richtig nutzt und auch kritisch mit den Ergebnissen umgeht, dann kann man KI schon sinnvoll nutzen, v.a. wenn bei der Präsentationsfrage auch kritische Rückfragen gestellt werden. Teilweise übernehmen das auch schon Lerngruppen selbst (wenn man darauf achten, dass die nicht nur "Vortrag war toll" sagen. Ich hatte schon Lerngruppen, wo gezielt nach Fremdwörtern gefragt wurde. Fand ich gut.

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