Beiträge von Flipper79

    Die Frage ist ja: Sollen die Beamten "nur" in die Rentenversicherung einzahlen (ohne Leistungen zu erhalten)? - Das könnte ggf. spätestens vor dem Bundesverfassungsgericht gestoppt werden.

    Oder sollen die Beamten später nur noch Rente erhalten und keine Pension mehr? Das wiederum wird dann wegen der Nachversicherung sehr teuer?

    Gilt diese Regelung für aktive Beamte oder erst für künftige Beamte? Dann bleibt aber dennoch Einwand 1.

    1. Nach Aufgabenblatt, Lösung, Schmierblatt, Erwartungshoritzont (wo die Punkte drauf stehen) sortieren, nummerieren, in eine Mappe einheften und die Noten auf ein Formblatt notieren (incl. auf welcher Seite die Note steht), müssen wir auch. Das macht auch die Arbeit des ZAA leichter (siehe 4.)
      Und natürlich sortieren wir alles Alphabetisch, sonst findet man ja gar nix wieder, wenn ich z.B. ohne Seitenzahlen arbeite und es z.B. nach Abgabezeitpunkt abhefte (oder wie ich es korrigiert habe).
    2. Natürlich nehmen wir auch leere Blätter raus, schon allein aus Nachhaltigkeitsgründen.
    3. Exceltabelle nein.
    4. Der ZAA rechnet alle Punkte von Erst- und Zweitkorrektor und ggf. das arithmetische Mittel noch mal nach. Es wäre ja auch für den Prüfling sehr doof, wenn ein Rechenfehler ggf. zum Bestehen des Abiturs oder zu einer besseren Durchschnittsnote führt. Und wenn der ZAA dann weiß, dass die Note von Lotta Schröder auf S. 355 steht, muss er nicht aufwändig langsam durchblättern sondern sieht. Ich bin auf S. 300, ich kann großzügig weiterblätter. Oh ich bin auf S. 350, dann kommt die Note bald. Es ist ja soo viel Papierwust.
    5. Und die Note auf dem Formblatt ist sehr gut, damit der ZAA schnell einen Überblick bekommt (--> wer ist gefährdet?) und die Noten schnell ins System eingeben kann.
    6. SuS schreiben auf ihre Lösungen auch auf die Klausurbögen, aber in Mathe haben wir zwei Prüfungsteile und es gibt Prüflinge, die den 2. Prüfungsteil wieder mit Seite 1 beginnen oder im 2. Prüfungsteil jede der Aufgaben B1 (oder B2), B3 und B4 neu anfangen zu nummerieren.
    7. Ich streiche leere Seiten auch immer durch (also wenn der Klausurbogen noch nicht voll geschrieben ist) um zu verhindern, dass ich Teilaufgaben etc. übersehe.
    8. Ebenso trag ich auch auf den "Arbeitsblättern" ggf. ein, dass keine Eintragung erfolgt ist, wenn z.B. ein Baumdiagramm ausgefüllt werden musste und nichts dazu gemacht wurde.

    Und wenn die alle 4-5 SuS in den selben Kursen waren, müssten sich die Lehrkräfte an der Nase fassen, ob sie die SoMi-Note nicht krass überschätzen (ich kenne aber auch die Fälle von SuS, die mündlich und "sonstig" tatsächlich gut sind, aber schriftlich stark abweichen, aber bei Bestehensprüfungen muss auch das Notenbild in den weiteren 10 Fächern sehr niedrig sein).

    Ich kenne es auch eher so, dass es nicht so viele Bestehensprüfungen gibt und die waren i.d.R. absehbar (gerade so eben zugelassen z.B.).

    Wie viele Bestehensprüflinge man hat, hängt mitunter aber auch vom Fach ab und auch davon, wie schwer/ wie leicht die jeweilige Klausur war (Mathe kann da manchmal schwierig sein). Ich sage mal so: Bisher habe ich noch keine Bestehensprüfung gehabt, die wirklich überraschend kam (z.B. vorher alles nur 3en und besser, plötzlich Bestehensprüfung)

    Aber SoMi zählt halt 50% (wobei du schon Recht hast: Oft sind die Wackelkandidat:innen auch mündlich nihcht stark; wobei es natürlich auch die Fälle gibt: "Mündlich top, schriftlicht nicht so gut".

    Ich hab mich damals an den Personalratsvertreter meines Vertrauens gewandt. Die wissen i.d.R. recht gut Bescheid.

    Allerdings sollte ich die dort erhaltene Information erst mal für mich behalten bis ich eine offizielle Information der BezReg erhalten habe.

    Wie in einem anderen Thread schon geschrieben

    > Du bist im Krankenstand nicht verpflichtet Aufgaben zu stellen

    > Ebenfalls musst du keine Korrekturen machen

    > Theoretisch sollte man Klausuren/ Klassenarbeiten nach 2 - 3 Wochen zurück geben. Aber wenn man es nicht schafft, schafft man es halt nicht.

    > Wenn ich bald Abiklausuren auf dem Tisch habe, gehen diese vor. Dann müssen die Schüler:innen aus meinen andern Lerngruppen halt warten. Zur Not 4 Wochen!

    Zur Ungeduld: Na dann sind sie halt ungeduldig. Manche Schüler:innen fragen mich ja teils schon in der nächsten Stunde, die ein oder zwei Tage nach der Klausur/ Klassenarbeit liegt, wann sie die zurück bekommen. Ich bin zwar schnell, brauch aber meine Zeit. Und wenn ich Nachschreibende habe, gebe ich die Klausuur auch erst zurück, wenn alle geschrieben haben.

    Zum Vorlegen des Notenspiegels etc: Ist doch gut. Wenn sich dann ein Elternteil bei der SL beschwert, dass Flippers Arbeit ja viel zu schwer war und soo schlecht ausgefallen ist, dann weiß die SL schon mal Bescheid und kann sagen: "Wieso zu schwer? Da waren auch 1en dabei. Und der Schnitt war auch normal" und im Extremfall: "Der kleine grüne Frosch hat sich Flippers Klausur auch angeschaut und fand sie normal schwer. Wenn ihr dieses und jenes nicht könnt, was absolute Grundlagen sind, dann ist dass nicht Flippers Schuld"

    Wenn Arbeiten bei uns wirklich richtig mies ausfallen, dann schaut auch ein Fachkollege mal eben drauf (um eben diesem Vorwurf "War zu schwer" zu entkräften oder zur Not die Punktegrenzen anzupassen).


    KI: Wenn ich den Anfangsverdacht habe (z.B. Formulierungen genutzt werden, die nicht vom Schüler kommen), ziehe ich auch eine Fachlehrkraft/ die Oberstufenkoordination dazu, wie ich vorgehen kann.

    Bei manchen Schüler:innen setze ich bei Mails auch schon mal die Oberstufenkoordination/ die Jahrgangsleitung ins cc, um mich abzusichern.

    Ich finde es auch selbstverständlich, dass man pünktlich kommt.

    Ich fahre immer rechtzeitig los, dass ich rechtzeitig komme und auch Umstände wie "ein Müllwagen steht da" oder "es ist viel Verkehr" oder alternativ "ich finde keinen Parkplatz" berücksichtige. Eine Ausnahme mag vielleicht sein, dass man zu spät kommt, da spontan die Autobahn gesperrt ist und man die Sperrung nicht rechtzeitig mit bekommt. Wenn meine Schüler:innen wegen sowas zu spät kommen, sage ich ihnen, dass sie halt früher los fahren müssen.

    Ich fahre auch rechtzeitig los, damit ich nicht abgehetzt ankomme ...

    Ebenso kopiere ich immer ausreichend Klausuren (schon mind. 1 Tag vorher) & ich lege auch Formelsammlungen rechtzeitig bereit. Das entstresst mich (Kopierer hat Papierstau oder zickt auf andere Weise wird umgangen) und ist auch stressfreier für die Schüler;innen.

    Und dass man Aufsichten machen muss (und die SL dann auch mal kontrolliert), ist auch klar.

    Ich plane in einem meiner Q2 Kurse mit Abi-Klausurschreibenden so, dass ich ein altes Thema im Schnelldurchlauf wiederhole und auch was zur häuslichen Arbeit aufgebe (1 - 2 Doppelstunden pro Wiedeholungsthema). Ich hab auch einen Ausfalltermin, aber da bitte ich die Schüler:innen, dass sie im eigenen Interesse zu Hause etwas arbeiten (müssen ja nicht gleich die ganzen 90 Min sein, die mir wegfallen).
    Aber ich habe mir zu Beginn des Kalenderjahres auch einen Zeitplan bis zur Vorabiklausur/ zu den Osterferien gemacht, sodass ich genau weiß wie oft ich meine Kurse noch habe.

    Hm, ok, dazu kann ich nichts sagen. Ich kenne keine BBS-Lehrkraft, die das so handhabt - mich selber eingeschlossen. Ich sammle zwar z. B. im Englischunterricht zum Ende der Doppelstunde manchmal "summaries" oder "comments" ein, die meine SuS während des Unterrichts verfasst haben, aber a) sammle ich dann nicht nur einige sondern die Arbeitsergebnisse aller SuS ein (wobei mir natürlich auch immer freiwillig etwas abgegeben werden kann, damit ich "drübergucke"), und b) bewerte/benote ich diese Arbeitsergebnisse nicht. Wie gesagt: Solch' ein Vorgehen ist mir auch im Kollegium und von BBS-Lehrkräften anderer Schulen nicht bekannt.

    Ich finde auch gut, dass du es so machst. Ich sammel von Schüler:innen manchmal auch Arbeitsergebnisse ein und sage ihnen, dass ich das nur postiiv berücksichtige (immerhin zeigen sie mir damit ja, dass sie ihre Somi-Leistung verbessern möchten und eine Rückmeldung haben möchten, um Klassenarbeiten/ Klausuren besser zu bewältigen. In Mathe reicht es ja schon, wenn ich den Schüler:innen (auch) eine Rückmeldung gebe, wenn der Rechenweg nicht korrekt notiert ist.

    Und wie erwartet fehlen heute einige Kollegen, habe bereits die erste Vertretung reinbekommen...

    Mich würde auch interessieren, wie bei euch Distanzunterricht aussieht.

    Bei uns sind die meisten Fußwege und Straßen frei, aber die Radwege sollen z.T. sehr glatt sein. Gerade da wir viele SuS / KuK haben, die mit dem Rad kommen, ist es gut, dass heute Distanzunterricht ist.

    Bei uns war neulich die Heizung kaputt und wir mussten (zumindest stundenweise) erscheinen, obwohl niemand betreut werden musste. Dienstpflicht. Bei Unwetter mit Warnstufe 3 und höher uiuiui.... da muss hoffentlich niemand weit fahren.

    Da kann man nur auf vernünftige Schulleitungen hoffen, die sagen: Bitte kommt nur dann, wenn ihr sicher (!) zur Schule kommt. Gefährdet bitte nicht euer Leben/ eure Gesundheit.

    In NRW zumindest ein eine Notenberechnung mit einem Taschenrechner oder Ähnlichem nicht erlaubt (in Bayern schon). Aber ich möchte als NRW Lehkraft schon noch meinen päd. Spielraum nutzen für die Notengebung. (Somi + Endnote auf dem Zeugnis). Für Klassenarbeiten/ Klausuren nutzen wir ein verbindliches Notenraster (ab wie viel % gibt es eine bestimmte Note?)

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