Beiträge von BaldPension

    Mir geht es ausschließlich um den angesprochenen Aspekt, was nachfolgende Partnerinnen wohl denken, und das ist ganz einfach: je weniger Kinder ins Leben pfuschen, desto besser.

    Dann bist Du nicht so der Familienmensch! Muss ja auch nicht. Ein selbstbestimmtes Singleleben hat ja auch was.

    Erschrocken bin ich aber über Deine Wortwahl, wie Du Kinder generell siehst, die ein möglicher Partner mitbringen könnte.

    Wie sähst Du einen potentiellen Partner, der mit einem Hund lebt und sich liebevoll um ihn kümmert?8)

    Als familienfreundlich hätte ich den Beruf des Schulstubenmeisters deswegen nicht empfunden, weil ich nach Schulschluss keinen Bock mehr gehabt hätte, noch die eigenen Kinder zu erziehen! Kinder in der Schule, Kinder zu Hause...Nein!

    Bin froh, dass ich Single geblieben bin! Mal abgesehen vom ganzen Scheidungstrara, der mir erspart geblieben ist.8)

    Du auch, das macht der obligatorische Smiley am Ende, so unlocker.

    Zur AfD-Thematik habe ich mich doch gar nicht geäußert, wenn ich mich recht erinnere!

    Kann es sein, dass Du einiges projizierst? Was mir auch auffällt, dass ich dauernd 'Quittengelee...Quittengelee ... Quittengelee...' lese. Du hast neben der Schule auch ein Leben außerhalb des Forums?8)

    Natürlich wurde es so ausgedrückt und wird es immer wieder.

    Womit du wieder sagst, dass alle AfD-Wählenden Neonazis sind. Leute, merkt ihr nicht, wie unstimmig die Argumentation ist? Die AfD wird von vielen Menschen in ganz Deutschland gewählt. Selbst hier im Forum gibt es Unterstützer und hier haben alle mal eine Uni besucht. Weltweit wählen Menschen rechte Regierungen, was ist das für ein Trend? Als ob es in den USA irgend einem besser ginge, seit der rechten Regierung.

    Was passiert denn, wenn im September die AfD die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt erhalten sollte. Schütteln dann wieder alle mit dem Kopf, wie dumm doch die Ostdeutschen sind und dann geht's mit dem Tagesgeschäft weiter? So wird's wohl kommen, aber ich finde es fahrlässig.

    Du reibst Dich an dieser Thematik sehr auf und wirkst frustriert! Du lässt Dich gedanklich sehr von 'Was...wenn...?' beherrschen und treiben.

    Lebst Du gerne in Sachsen-Anhalt? Wenn ja, bist Du, außerhalb von Schule und Lehrerforum, sozial und zivilgesellschaftlich (Kirche, Sozialverband, Jugendarbeit, Altenhilfe, Kommunalpolitik...) engagiert?8)

    Wenn es so ist, dass dein Kind dich momentan viel braucht und Du keine andere Lösungen hast, dann passt es mit der Ausbildung einfach nicht.

    Ich behaupte mal knallhart, dass es für Alleinerziehende, die über kein helfendes Netzwerk im Hintergrund verfügen, das Referendariat kaum machbar ist, auch wenn kein Mobbing im Spiel ist und alle sich dienstkorrekt verhalten!

    Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass man im Referendariat am besten Single sein sollte. Meine Meinung!8)

    Und Lametta war auch mehr. Alles war früher besser. Alles! :shit:

    Nicht alles, aber der Schulstubendienst war früher angenehmer! Sagen aber übrigens auch alle Kollegen, mit denen ich seit den alten Zeiten zusammengearbeitet habe. Sind auch drei ehemalige Schulleiter darunter. Noch Fragen?

    Aber wirklich alles. Man was sind wir gebeutelt, und ich habe noch 30 Jahre bis zum Ruhestand. Aussichtslose Situation.

    Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich Euch beneide!8)

    Lehrerin zu werden war die schlechteste Entscheidung meines Lebens, ich kann das niemandem empfehlen. Wenn es für mich einen wirtschaftlich machbaren Weg gäbe dem System zu entkommen, würde ich es sofort tun.

    Kann ich sehr gut nachvollziehen! Unsere Lehrergeneration, die in den 1990ern und früher angefangen hat, hat sich kaum getraut, den Lehrerjob hinzuschmeißen.

    Nun gut, die Zeiten, die wir damals durchlebt haben, waren im Vergleich zu heute besser und weniger anstrengend. Dann verschlechterte es sich kontinuierlich. Man wurde immer mehr zum sozialen Fußabtreter dieser immer schwierigeren und problematischer werdenden Gesellschaft. Halt Realität.

    Auf der anderen Seite konnte ich in den letzten Tagen meiner Dienstzeit durchaus wahrnehmen, dass die ganz junge Lehrergeneration nicht bereit ist, alles hinzunehmen und auch eher für einen Berufswechsel zu haben ist. Zwei junge Kolleginnen sind innerhalb meines letzten Dienstjahres ausgestiegen und machen jetzt etwas anderes. Die eine hat eine Lehre als Industriekauffrau begonnen, die andere leitet zusammen mit ihrer Schwester erfolgreich eine Immobilienfirma. Es scheint zu gehen, auch wenn man möglicherweise erst Federn lassen muss.8)

    Wenn ein Pensionär komplett ohne weitere Kontextuierung diesen einen Satz schreibt und mit Sonnenbrillen-Smiley garniert, tja, dann ist er auch irgendwie selbst für das Missverständnis mitverantwortlich.

    Ist doch jetzt nicht schlimm! Als Pensionär habe ich ja Zeit genug, meine Beiträge im Nachhinein ausführlicher zu erklären, falls es haken sollte.8)

    Was ist das nochmal, Unterricht?8)

    Wie langweilig ist Dein Leben eigentlich, dass Du in Deiner Pension nichts anderes zu tun hast, als in einem Lehrerforum inhaltsleere Beiträge zu posten?

    Witzig, wer alles Deinem Beitrag applaudiert! Welcher von den beiden Beiträgen wirklich inhaltsleer ist, bleibt die Frage.

    Aber, ich denke, dass Du meinen Beitrag einfach nicht verstanden hast. Ich wollte keineswegs die Perspektive eines Pensionärs beleuchten, der sich über die Lehrer, die noch den anstrengenden Schulstubendienst vollbringen müssen, vom bequemen Sofa aus lustig macht.

    "Was ist das nochmal, Unterricht?" möchte einfach nur nochmal ins Bewusstsein heben und zur Diskussion anregen, dass im heutigen Schulstubendienst der Fachunterricht zur Nebensache verkommen ist, weil andere Baustellen, besonders im sozialen/erzieherischen Bereich sowie Bürokratismus, Konferenzen, Dienstbesprechungen immer mehr Raum eingenommen haben und das Schulstubenmeisterdasein dominieren.

    Kurzum: Meine Frage sollte als Appell verstanden werden, dass den Lehrern endlich wieder zugestanden werden möge, sich wesentlich mehr um das Kerngeschäft, man nennt das (Fach)Unterricht, kümmern zu können.8)

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