Schule wechseln wegen Schulleiterin

  • Nur darum geht es! Egal, was objektivierbar ist oder nicht. Ich würde dann da auch keine Lebenszeit verschwenden. Macht nur krank, wenn man sich nicht wohl fühlt.

    Und sowieso bin ich der Meinung, dass ein hoher Krankenstand immer ein Signet dafür ist, dass irgendwo was nicht stimmt. Wie sieht es diesbezüglich damit bei Euch aus?8)

    Ja, das ist wohl richtig. Dieses Gefühl kann mir ja niemand abnehmen.

    Ja, es gibt einige Ausfälle an der Schule. Ich selbst war auch erst vier Wochen krankgeschrieben und habe da erst gespürt, wie erleichtert ich war, dort nicht hinzumüssen.

  • Nur darum geht es! Egal, was objektivierbar ist oder nicht.

    Naja, nicht so ganz.

    Wenn du einer Schlichtungsstelle deine Beschwerden darlegen möchtest, solltest du schon tatsächliche Verwerfungen aufzählen können und nicht nur ein "mir gefällt's da nicht".

    Als ich Schwierigkeiten mit der Schulleitung hatte, habe ich mich wegbeworben, kam weg und gut is.

  • Naja, nicht so ganz.

    Wenn du einer Schlichtungsstelle deine Beschwerden darlegen möchtest, solltest du schon tatsächliche Verwerfungen aufzählen können und nicht nur ein "mir gefällt's da nicht".

    Als ich Schwierigkeiten mit der Schulleitung hatte, habe ich mich wegbeworben, kam weg und gut is.

    Das sind aber ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Dem Personalrat habe ich ja die objektivierbaren Diskriminierungen, für die es sowohl einen Schriftverkehr als auch Zeugen gibt, aufgezeigt. Das alleine wird aber nicht dazu führen, dass die Frau gegangen wird. Folglich „gefällt‘s mir da nicht“ mehr. Zu gehen ist die einzige Weiche, die ich stellen kann.

  • Wenn du einer Schlichtungsstelle deine Beschwerden darlegen möchtest, solltest du schon tatsächliche Verwerfungen aufzählen können und nicht nur ein "mir gefällt's da nicht".

    Kommt darauf an!

    Manchmal ist es so, dass es nichts Objektivierbares gibt, was man jemanden vorwerfen könnte, aber man fühlt sich trotzdem nicht wohl. Sind halt wohl übersinnliche und kosmische Schwingungen, die da nicht hharmonieren. Ich denke nicht, dass da eine Schlichtungsstelle auf kosmischer Ebene irgendwas zurechtrücken könnte. Einfach abhauen und gut ist. Wir haben kein Probeleben!8)

  • Zu gehen ist die einzige Weiche, die ich stellen kann.

    Dann mach das doch! Du kannst dich ja erst einmal freiwillig abordnen lassen, die Lage an der anderen Schule checken und dich dann evtl. dorthin versetzen lassen. So habe ich es gemacht. Bei uns war es aber so, dass wir sowieso alle turnusmäßig abgeordnet wurden, so dass es nicht auffiel, als ich mich in dem denkwürdigen Schuljahr freiwillig zur Abordnung gemeldet habe.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Vielleicht etwas Off topic zum Kernanliegen, aber ich frage mich, wie Schikanen aussehen könnten?

    Bei uns am BK sehr gemeine Stundenpläne, z.B. 2 Stunden morgens, 2 am frühen Nachmittag und 2 am Abend. Tag im Eimer und gerade 6 Stunden geschafft und für Pendler katastrophal.

    Oder nur Problemklassen in vielen Bigas und davon nur sehr kleine Blöcke oder gar Einzelstunden.

    Aber das sind alles Punkte, die zum Job dazugehören.

    Ansonsten hat die Schulleitung kaum Einflussmöglichkeiten und normale Lehrer haben bei uns eigentlich nie etwas mit der Schulleitung zu tun.

    Deswegen frage ich mich, was es denn für schlimme Schikanen geben kann?

  • Aber das sind alles Punkte, die zum Job dazugehören.

    Ansonsten hat die Schulleitung kaum Einflussmöglichkeiten und normale Lehrer haben bei uns eigentlich nie etwas mit der Schulleitung zu tun.

    Deswegen frage ich mich, was es denn für schlimme Schikanen geben kann?

    Die Dosis macht das Gift.

    Ansonsten kann die SL zum Beispiel den Besuch von wichtigen Fortbildungen oder außerunterrichtliche Veranstaltungen untersagen, Arbeitsgemeinschaften beenden, unangekündigte Unterrichtsbesuche, auch bei kurzfristigen Erkrankungen die Verbeamtung verzögern, etc...

  • Einen fiesen Stundenplan hast du angesprochen. Viele Korrekturen sind auch ein Mittel. Immer die LK-Schiene unterrichten zu müssen, für die eine Fahrt geplant und durchgeführt werden muss. Jedes Jahr Klassenleitung sein.

    Klar, ist alles Berufsrisiko. Aber die Lieblinge werden davon verschont, und da kann ich schon verstehen, wenn einer nicht mehr mag.

  • Allein die Mails wurden sowohl von einem Arbeitsrechtler als auch von einem Psychologen als „toxisch“ eingestuft.

    ...

    objektivierbaren Diskriminierungen, für die es sowohl einen Schriftverkehr als auch Zeugen gibt

    Naja, ob toxische Mails und diskriminierendes Verhalten einer SL "zum Job gehören", wage ich zu bezweifeln. Aber das ist das, was FrauVauTrau belastet, andere beruflich hinzunehmende (?) Schikanen kommen höchstens noch oben drauf.

    Einmal editiert, zuletzt von pepe (30. Dezember 2025 15:33)

  • Genau das ist es ja. Ich fühle mich unter der aktuellen Schulleiterin nicht mehr wohl. Ich bin wirklich gerne Lehrerin und habe ein ordentliches Examen abgelegt. Nun stellt sich für mich halt die Frage: Versuchen ein kaputtes Verhältnis wieder zurecht zu biegen oder Versetzungsantrag stellen?

    Das wird wahrscheinlich niemand für dich beantworten können, denn dazu gehören immer die direkten Personen und wie diese ticken. Ich selbst habe schon mehrere Dinge mit Schulleitungen erlebt. Wenn die Schulleitung und viele vom Kollegium unterschiedliche Vorstellungen haben, dann sind generell Konflikte vorprogrammiert. Das habe ich schon öfter erlebt. Da war es immer gut, wenn sich das Kollegium zusammen gefunden hat und versucht hat, eine Lösung zu finden wie man sich artikulieren kann und eine Verbesserung der Situation erreichen kann. Schließlich will man keine unnötigen Stressfaktoren. Das machte sich an unterschiedlichen Themen fest. Da haben wir uns auf Konferenzen gut vorbereitet um einen guten Wissensstand zu haben und möglichst sachlich argumentiert. Die Schulleitungen haben unterschiedlich reagiert, je nachdem, wie sie emotional tickten. In einem Fall gab es schon einmal eine Mediation zwischen Kollegium und Schulleitung, weil wir anders nicht weitergekommen sind.

    Mir ist schon aufgefallen: Wer (aufgebracht) emotional der Schulleitung gegenüber tritt, hat schlechtere Karten als die, die auf der Sachebene bleiben und sachlich argumentieren. Es ist auf der anderen Seite auch nicht zuträglich, zu allem ja zu sagen. Ich selbst habe, je älter ich wurde, versucht, trotz der einen oder anderen schwierigen Schulleitung mich in deren Lage hineinzuversetzen, die Handlung zu verstehen und differenziert wahrzunehmen je nach Thema/Situation. Da war ich deswegen oft nicht so schnell getriggert wie manche Kolleginnen. Manche hatten mit der Zeit ein bestimmtes Bild von der Schulleitung und gleich die Flöhe husten hören. Positive Dinge wurden überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Mit Absicht bin ich in Teams gegangen, wo auch die Schulleitung Mitglied war, da hatte man in dem Rahmen mehr Möglichkeiten etwas zu verändern bzw. seine Meinung zu artikulieren, weil man da zusammen an einer Sache gearbeitet hat.

  • Einen fiesen Stundenplan hast du angesprochen. Viele Korrekturen sind auch ein Mittel. Immer die LK-Schiene unterrichten zu müssen, für die eine Fahrt geplant und durchgeführt werden muss. Jedes Jahr Klassenleitung sein.

    Klar, ist alles Berufsrisiko. Aber die Lieblinge werden davon verschont, und da kann ich schon verstehen, wenn einer nicht mehr mag.

    Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen, zumal dann ja die SL aktiv in die Stundenplangestaltung, die in NRW oft die stv. SL übernimmt, eingreifen müsste.

    Was ich mir hingegen vorstellen kann, ist, dass die Kommunikation in diesen Fällen aus welchen Gründen auch immer nicht gut gelaufen ist, was dann wiederum als "fies" oder als "Schikane" empfunden werden kann.

    Der besondere Schutz der TZ-Kräfte kommt zudem noch obendrauf, was dann tatsächlich zu den von Dir genannten Konstellationen führen kann. Ich war wahlweise immer in der LK-Schiene, die gefahren ist, daneben Stufenleiter, davor durchgehend Klassenlehrer der Mittelstufe, der dann die Sek-I-Abschlussfahrt gemacht hat. Korrekturen kamen natürlich noch dazu. Als Schikane habe ich das nicht empfunden, weil die Hauptfachlehrkräfte in Vollzeit allesamt "hart rangenommen" wurden.

    Die TE möchte darüber nicht sprechen, das ist auch OK. Wie sie wegkommen kann, weiß sie ja jetzt.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Mir machen LK Schienen, in denen gefahren wird immer Spaß (das liegt nicht nur an der Fahrt). Eine Fahrt kann auch als Chance gesehen werden, seinen Kurs mal nicht nur in der Situation "Unterricht" zu sehen und man kann auch Teile mit den Schüler:innen planen.

  • Was man als Zumutung und Belastung empfindet ist ja auch irgendwie individuell.

    Ich hab allerdings starke Zweifel, dass man ein zerrüttetes Verhältnis wieder so reparieren kann, dass man sich hinterher wieder wohlfühlt. Vermutlich wird man dann immer Dinge auf dem Hintergrund des bisher Vorgefallenem betrachten. Von daher ist es manchmal besser zu gehen.

  • ...

    Ansonsten hat die Schulleitung kaum Einflussmöglichkeiten und normale Lehrer haben bei uns eigentlich nie etwas mit der Schulleitung zu tun.

    ...

    Das finde ich echt mal spannend, das ist bei uns total konträr. Die SL reguliert alles, ihr Büro steht aber auch offen und jeder will was von ihr.

    Ein bisschen mehr Distanz könnte unserem Kollegium vielleicht nicht schaden.

  • Vielleicht etwas Off topic zum Kernanliegen, aber ich frage mich, wie Schikanen aussehen könnten?

    (…)

    Aber das sind alles Punkte, die zum Job dazugehören.

    Deswegen frage ich mich, was es denn für schlimme Schikanen geben kann?

    Höflich bitte ich darum, von solchen Mutmaßungen abzusehen. Öffentlich werde ich hier sicherlich nichts zu meinen Erlebnissen erzählen. Vermeintliche „Schikanen“ sehe ich weder in der Stundenverteilung noch im Stundenplan. Da kann ich gut einordnen, dass meine Wünsche nicht der Nabel der Welt sind.

  • Was ich mir hingegen vorstellen kann, ist, dass die Kommunikation in diesen Fällen aus welchen Gründen auch immer nicht gut gelaufen ist, was dann wiederum als "fies" oder als "Schikane" empfunden werden kann.

    (…)

    Die TE möchte darüber nicht sprechen, das ist auch OK. Wie sie wegkommen kann, weiß sie ja jetzt.

    Richtig. Das hier ist ein öffentlich Raum, in dem ich nichts breittreten werde. Nein, es handelt sich nicht um eine fiese Stundenverteilung (Ich unterrichte gerne LKs! Mit guten Ergebnissen. Und Klassenleitungen mag ich auch!) und auch um keinen gemeinen Stundenplan - die Mühe macht sich hoffentlich niemand.

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