Beiträge von Zauberwald

    Niemand zwingt einen doch, zu Hause zu bleiben. Ich habe schon ein paar mal auf Krankschreibung verzichtet, wenn der Arzt fragte, ob er mich krankschreiben soll oder meinte, ich soll doch zu Hause bleiben. Ich kann das immer selbst ganz gut einschätzen.

    Ich habe sogar noch meine Schulunterlagen und gerade im letzten Jahr dann für meine Töchter fürs Abi noch Sachen rausgesucht aus Schul- und Studiensachen, also ich merke, die Entscheidung war richtig, die Sachen zu behalten, denn man guckt eben doch noch mal rein (und wenn erst nach 25 Jahren)

    Ich habe noch meine Mathearbeiten aus der Oberstufe. Wurden manchmal rausgeholt, um meine Kinder zu trösten. Ich weiß, nicht sehr pädagogisch.

    Wenn du zwingend einen Zwischenschritt brauchst: Die Sachen ohnw Durchsehen in eine Kiste packen und außen mit dem Wegwerfdatum beschriften, dass du hinbekommen kannst. Kiste in den Keller stellen und nach diesem Datum dann wegwerfen.

    Zwischenschritte sind überflüssig. Was im Zwischenschritt liegt, ist doch schon aussortiert.

    Vom Schulministerium NRW.

    Demotivation durch A13 Beförderung für alle Lehrkräfte

    Themenfeld

    Personalverwaltung

    Vorschlag

    Durch "A13 für alle" gibt es für die meisten Lehrkräfte keinen Anreiz mehr, Aufgaben in der Schulentwicklung zu übernehmen. Auch stellvertretende Schulleitungen wurden demotiviert, weil sie immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, ohne dass es wenigstens noch einen finanziellen Abstand zur Lehrkraft gibt.

    Antwort

    Aufgrund der Anhebung der Einstiegsbesoldung auf A 13 fallen funktionslose Beförderungsämter an Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen - die bislang oftmals mit Wahrnehmung einer Sonderaufgabe verknüpft wurden - künftig weg. Die entsprechenden Aufgaben müssen nunmehr ohne Beförderungen von Lehrkräften wahrgenommen bzw. erledigt werden.
    Lehrkräfte sind bereits nach § 57 Abs. 2 Schulgesetz verpflichtet, an der Gestaltung des Schullebens, an der Organisation der Schule und an der Fortentwicklung der Qualität der schulischen Arbeit aktiv mitzuwirken. Aus § 35 Abs. 1 BeamtStG ergibt sich auch die Verpflichtung, dass Beamtinnen und Beamte die dienstlichen Anordnungen von Vorgesetzten auszuführen und deren allgemeine Richtlinien zu befolgen haben. Die Delegation der entsprechenden Aufgaben durch die Schulleitung ist daher bereits möglich.
    Ob die Anhebung der Einstiegsämter für Lehrkräfte in der Laufbahngruppe 2.1 nach A 13 zum 1.8.2026 besoldungsrechtliche Folgewirkungen entfalten kann, wird derzeit in der Landesregierung geprüft.

    Schmidt: Also den Post oben hatte ich so verstanden.

    Ach so. Stimmt. Dann brauchen die auch nicht mehr Geld. /s

    Ja, ein nur formaljuristisch agierender Grundschulleiter braucht nicht mehr Geld, als all die Grundschullehrerinnen, die diese wichtige Aufgabe mit Leib und Seele Jahr für Jahr erfüllen. Aber ihr habt ja angefangen und die Tatsachen verdreht. Wir arbeiten nicht weniger, die Ausbildungen sind angeglichen und die meisten von euch wollten nicht tauschen.

    Ich höre nicht mehr so gut und brauche, wenn es schlechter wird, eine Hörhilfe auf beiden Seiten. Ich habe es zwar schon geahnt, aber nun kam es bei einer Untersuchung bei der HNO Ärztin heraus. Nun haben schon Bekannte gemeint, das sei so was wie eine Berufskrankheit, denn viele Erzieher und Lehrer würden schwerhörig. Stimmt das denn?

    Die Altpapiertonne wird zum Hauseingang gefahren, direkt neben meinem Arbeitszimmer und dann wird großzügig weggeschmissen. Das ist manchmal viel, denn es gibt Kolleginnen, die meinen es gut und überlassen einem bei Pensionseintritt ein paar Meter Material. Ich habe fast alles digital auf dem PC und daher fällt mir das Aussortieren nicht schwer und so uralte Themenhefte und Co von mir selbst oder Kolleginnen hebe ich nicht mehr auf. Auch älteres Material in Ordnern kommt oft in die Tonne. Zweimal habe ich in den letzten Jahren einen Großputz gemacht, sonst ist es weniger. Ich fühle mich jedes mal besser. Nur Dinge, die sehr viel Mühe gemacht haben und die relativ neu sind, hebe ich auf, aber auch meine Lehrerinnenplaner.

    Der Prüfungsstoff baut aber auf dem Unterrichtsstoff der früheren Schuljahre auf. Ohne Algebra, keine Analysis. Ohne Grammatik, keine Erzähltextanalyse.

    Dann frage ich mich, wie man einfach so weiterkommt, wenn man so große Defizite hat, dass man die Abiprüfung nicht besteht. An anderen Schulen gab es auch Coronaschließungen und da hat man nie von so einer hohen Durchfallquote gehört. Die ganzen Jahre nicht.

    Also, ich will nicht sagen, dass da nun ein Drittel wegen Corona durchgefallen sind. Aber die Coronazeit beeinflusst die Bildungsbiografien der Schüler.

    Ach komm, mein Sohn hat in der Zeit der Schulschließungen Abi gemacht und musste ganz viel selbst zu Hause lernen. Dieser Jahrgang könnte sagen, dass er Nachteile hatte..... Aber 6 Jahre später... bei aller Liebe, wenn da plötzlich erst Lücken offenbart werden, dann weiß ich es auch nicht. Ich glaube nicht, dass es an der Coronazeit liegt. So wie ich es erlebe, wird schon öfter eine unverdient gute Note gegeben, bzw. aufs Zeugnis geschrieben, um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Heutzutage steht ja schnell der Anwalt auf der Matte. Selbst Kolleginnen in der Grundschule gehen lieber den bequemen Weg. Oder die Klausuren waren vorher einfach zu leicht.

    Die Selbstentfaltungsmöglichkeiten hängen natürlich sehr davon ab, in welchem Beruf man tätig ist. Als Künstler (m/w/d) stehen einem mehr Türen offen als einem Beamten (m/w/d) im öffentlichen Dienst. Dennoch ist Madonna ein gutes Vorbild für eine Person, die stets das gemacht hat, was sie wollte und nicht das, was gesellschaftlichen Konventionen entsprach. Ein männliches Gegenstück hierzu wäre vielleicht Udo Lindenberg. Vielleicht gibt es ja auch für dich kleine Freiräume in deinem Alltag, deine innere Madonna nach außen kehren zu lassen, Zauberwald .

    Also mein Schwager ist Jazzmusiker, frei schaffender Künstler sozusagen, wirklich auf der ganzen Welt unterwegs. Es ist nicht nur Selbstentfaltung, sondern ein verdammt hartes Geschäft. Auch, weil man nicht automatisch einer guten Pension entgegensieht. Gerade fühlt er sich ziemlich geschafft und freut sich gar nicht auf die geplante Englandtournee nächste Woche. Er meint, er muss mal arbeiten bis zum Schluss... Klar, hätte er besser vorsorgen können, hat er aber nicht, auch weil sein Einkommen unregelmäßig ist

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