Beiträge von Zauberwald

    Vielleicht hat er einfach Angst, Fehler zu schreiben und ist dadurch im Stress/Druck/Blockade. Ich habe festgestellt, dass Kinder, die von Anfang an AUCH mal frei schreiben dürfen und dabei Fehler machen dürfen, erstens kreativer sind, zweitens weniger Hemmungen haben überhaupt zu schreiben. Nachdem ich den Kindern das ab Klasse 1 in einem speziellen Heft (bei uns Geschichtenheft) wieder zugestehe, beim selbstständigen Schreiben natürlich auch Fehler zu machen und ihnen diese Schreibzeiten und - anlässe immer wieder anbiete, merke ich, wie das für die weiteren Klassenstufen Früchte trägt. Das Freie Schreiben war/ist ja eine Weile eher verpönt gewesen. Ich meine auch nicht Lesen durch Schreiben als Methode des Lesenlernens.


    Hilfreich finde ich auch immer einen Klassenbriefkasten wo auch nichts kontrolliert wird, um die Angst vor dem schriftlichen Verfassen abzulegen . Es darf aber nur "nette Post" geben.

    Oder du stellst anfangs erst einmal freiere Aufsatzthemen / lässt sie z.B. über das Wochenende schreiben als "Montagsgeschichte."

    Oh, ich danke euch! Sowohl fürs "kenne ich auch" als auch für die konkreten Ideen.

    Kenne ich auch, freue mich derzeit schon auf die Sportstunden mit den Großen (sind bei mir 4er), damit ich mal....nicht immer alles 1000mal erklären muss.


    Ich arbeite auch viel mit Belohnungssystemen, runterzählen (wobei ich eigentlich gar nicht weiß, was ich mache, wenn ich bei null ankomme und es ist immer noch Chaos)... das Letztere funktioniert also.

    Mir hat heute eine Schülerin aus meiner Klasse vorgeschlagen, wir Lehrkräfte sollten uns eine Glocke kaufen um für Ruhe in der Klasse zu sorgen... Bei meinen 29 SuS (heute waren tatsächlich zum ersten Mal in diesem Schuljahr alle anwesend!) dauert es eeewig, bis es mal ruhig ist. Da verliere ich so langsam auch die Geduld!

    Du hast noch keine Glocke? :staun:

    Es kommt ja nicht nur mehr Verwaltungsarbeit dazu, es fallen ja auch zu erteilende Unterrichtsstunden weg, die das Ganze etwas ausgleichen. Es soll auch Leute geben, die es sogar als entlastend finden, mehr Verwaltung statt Unterricht zu haben und sich bewusst für Beförderungsstellen für Führungspositionen entscheiden - und wenn es im schlechtesten Fall nur 80€ mehr bedeutet.

    Ich glaube aber auch nicht, dass man als Grundschullehrer nicht mehr als A12 verdienen kann - wenn keine Beförderung in Richtung Schulleitung in Sicht ist, dann vlt. eine Abordnung ans Studienseminar oder an die Uni? Oder vlt. Erweiterung um ein zusätzliches Lehramt?

    In Bayern kann man wohl seit ein paar Jahren als GS-Lehrer auf A13 kommen, wenn man viele Zusatzqualifikationen hat. Das müsste Caro 07 wissen. Die hat das m.E.

    Ich kenne auch keinen Kollegen, der unzufriedenen mit dem Gehalt ist. Ich finde es aber lustig, wenn unsere Gehälter auch mit Ungelernten (Eingangsbeitrag 10 % der Bevölkerung) verglichen werden. Meine ehemaligen Kommilitonen mit demselben Studium verdienen mehr und arbeiten teilweise auch nicht mehr Stunden im Vergleich zu mir.

    Hier arbeiten sehr viele beim Daimler. Da schaffen es auch Ungelernte auf ein ähnliches Gehalt wie GS-Lehrer. Mag sein, dass dies mit den Nachtzulagen und Wochenendzulagen geht, weiß ich nicht genau.

    Übrigens ist mein Bruttogehalt hier in BW lange nicht so hoch wie der Threaderöffner schreibt, obwohl ich die Endstufe erreicht habe. Verdient man in Berlin so viel mehr?

    Mal ehrlich, wenn da wirklich jemand Corona hat, helfen die 1,5m in dem Gewusel auch nicht. Ist nicht durchgängig einzuhalten. Daher bin ich in dem Fall ganz bei Wollsocken: Alle mit Krankheitssymptomen sollen zu Hause bleiben. Das ist zugegebenermaßen schwierig. Eine laufende Nase hat man schnell. Esw bleibt spannend.

    Es kommt doch immer auf die jeweiligen Verhältnisse an. Die einen sind kinderlose Doppelverdiener, die finden es sehr ausreichend, die anderen haben nur ein Lehrergehalt und 3 Kinder, die finden es eben nicht so gut. Der Eingangspost ist nichtssagend.


    Außerdem kommt es auch noch darauf an, welches Lehrergehalt man bezieht. In meinem Fall A12 ohne Aussicht auf Verbesserung, da sieht es natürlich auch wieder anders aus, als bei den meisten hier.

    Einzig die Bauarbeiter haben den Schuss nicht gehört. Habe Bauarbeiter an der Schule ..... und die haben den ihnen überlassenden Generalschlüssel x Tage/Wochen auf dem Schulhof versteckt, damit jeder Bauarbeiter jederzeit in die Schule kann. Habe ich heute festgestellt. DAS kann nur eine Auswirkung des Lockdowns sein - anders kann ich mir das nicht erklären. *seufz*


    kl. verwirrter Frosch

    Bei uns wird gerade Glasfaser verlegt :aufgepasst:Damit die Bauarbeiter Publikum hatten, ging es am Donnerstag pünktlich zur Einschulungsfeier auf dem Schulhof los mit dem Baulärm. Damit dieser nicht unterbrochen war, kam auch gleichzeitig auch noch der städtische Bauhof, um die Bäume und Sträucher zu schneiden. Ein Konzert aus Motorsägen, Baggern und was weiß ich. Bei geöffneten Fenstern (coronabedingt) eine Herausforderung.

    Ich teste das mit der Quarantäne ab jetzt auch mal. :schreien: Vor 3 Wochen war es noch so, dass nur die Sitznachbarn des positiv getesteten Schüler nach in Quarantäne mussten. Kein Lehrer, keine weiteren Schüler. Diese Woche ist es wohl so, dass sie alle Schüler der Klasse und alle Lehrer, die dort unterrichtet haben, in Quarantäne müssen. Also bleib ich jetzt die nächste Zeit zu Hause. Es ist also offensichtlich so, dass in den letzten drei bis vier Wochen das Virus seine Strategie geändert hat.....:autsch:

    Wie ist das eigentlich mit Schülern und Lehrern, wenn sie in Quarantäne müssen? Gilt das für deren Angehörigen dann auch? Je nach Alter der Schüler müssen diese ja sowieso betreut werden.

Werbung