Ich mach´s wie Steffi
(sorry, ist ein insider, wenn`s nicht passt, kann ich´s ändern)
Ich mach´s wie Steffi
(sorry, ist ein insider, wenn`s nicht passt, kann ich´s ändern)
Ruhig und zurückhaltend bin ich auch. Das beeinträchtigt mich nicht in meinem Lehrerinnenleben. Also, das wäre in meinen Augen kein Grund.
Arbeitest du denn jetzt an der gleichen Schulform wie nach deinem Abschluss? Das könnte einen Unterschied machen.
Ich persönlich würde das Referendariat machen, dann hast du eine fertige Berufsausbildung und kannst in der Zeit weiter Erfahrung sammeln und besser abschätzen, ob du dir das länger vorstellen kannst. Die Entscheidung es nicht zu tun, kannst du immer noch treffen. Du hast ja schon einen richtig guten Job, den du während des Refs aber vermutlich auch aus Zeitgründen vernachlässigen musst. Du brauchst vmtl. auch eine Nebentätigkeitserlaubnis und der zeitlich erlaubte Umfang ist nicht so groß, kenne mich da aber nicht 100% ig gut aus.
Ich finde es soo schön, war lange in einem Comicforum aktiv - jetzt weiß ich, was ich vermisse. ![]()
Gymshark hätte ich mir aber ganz anders vorgestellt...![]()
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Das ist ja mal Klasse: Finnegans Wake
, Palim
, Quittengelee
,.....und alle anderen auch, einfach super! Ich selber gefalle mir mir hier auch sehr! (Über der Fliegenpilz könnten wir nochmal reden, aber du kannst ihn gerne lassen. Passt
)
Danke, ich finde es super!
Zauberwald , es ging doch darum, dass die SuS, die dort einen Platz ergattert haben intensive Förderung erhalten. So klingt es vielleicht positiver.
Dann habe ich das falsch verstanden. Finde die Förderschulen sehr wichtig und solange nicht mehr für die Inklusion getan wird, einfach unverzichtbar.
Quittengelee: "Wer an der Sprachheilschule landet...", das hört sich aber negativ an. Bei uns unterrichten Sprachheilschulen nach dem Grundschullehrplan und man kann bei Verbesserung jederzeit auf eine Regelschule wechseln. Ich habe einen Jungen in der Klasse, der war 2 Jahre im Sprachheilzentrum, wechselt demnächst aufs Gymnasium. Er hat bei mir die entsprechenden Noten und auch den Kompass 4 Test bestanden.
Plattenspieler: Ich bin mir unsicher, aber kann es sein, dass es im Sprachheilzentrum auch Klassen gibt, die nicht nach dem Bildungsplan der Grundschule unterrichtet werden, sondern nach dem der Förderschule Lernen? Kenne tatsächlich nur in paar erwachsene ehemalige Schüler mit nun erfolgreich abgeschlossenem Studium. Sieht man mal, wie wichtig Förderschulen sind.
Im Setting Förderschule ja.
Bezogen auf die typischen Störungsbilder im Bereich Kindersprache ja.
"ja" = habe ich erlebt; nicht 'ist immer gegeben'
Früher kam zu uns regelmäßig eine Kollegin aus dem Sprachheilzentrum - eine Förderschullehrerin mit dem Schwerpunkt Sprechen - und hat ganz kleine Gruppen von Erstklässlern sprachlich gefördert. Sie ging auch regelmäßig in die Kindergärten. Vor ein paar Jahren ist sie plötzlich verstorben und es kam nie ein Ersatz für sie. Hat sich denn da etwas geändert? Gibt es das nicht mehr, diese Kooperation des Sprachheilzentrums mit der Regelschule und den Kindergärten? Ist das nur bei uns so?
Aber es gibt jetzt dann auch keine Grundschulförderklassen mehr, sondern Junoirklassen Neues Schulgesetz tritt in Kraft: Baden-Württemberg.de
Ich halte es generell für schwierig, sieben bis achte Jahre vorauszudenken und die eigene Studienwahl an irgendwelchen potenziellen karrierefördernden Erwägungen festzumachen. Klar, wenn man einige Jahre im Schuldienst ist, hat man solche Aspekte mehr im Blick. Wie auch immer, mit Religion sind die Einstellungschancen am Gymnasium in BaWü, Bayern, RLP, Hessen und NRW sehr gut.
Ich finde es auch schwierig, Prognosen zu stellen. In der Grundschule gibt es bei uns zum Beispiel viel zu viele Lehrkräfte mit Missio und Vocatio. Ich darf fast nie Reli unterrichten, das macht mir nix, aber andere sind sehr traurig darüber.
Zauberwald : "Angemessen" bedeutet innerhalb der Schranken zielgleichen Unterrichts. Da bin ich transparent, dass an anderen Schulformen mehr Differenzierung stattfindet. Fachunterrichtsprinzip mit wechselnden Lehrkräften nach 2 Schuljahren hat da einfach seine Grenzen. Bei der Berücksichtigung von Stärken und Schwächen würde ich z.B. anführen, dass es im Fach Französisch immer wieder Schüler (m/w/d) gibt, die Angst vor dem Sprechen einer Fremdsprache haben. Diese habe ich im Unterrichtsgespräch besonders im Blick und motiviere sie dazu, sich zu trauen, etwas zu sagen, und lobe sie für den Mut, selbst wenn der von ihnen gegebene Satz noch nicht zu 100% grammatikalisch korrekt war. Wir kommen da noch hin, aber zum aktuellen Zeitpunkt ist ein erster Schritt getan. Diejenigen, die wie ein Wasserfall sprechen können (Es sind nicht viele, aber es gibt sie.), können vor allem bei Diskussionen oder Vorstellung freier/kreativer Textproduktionen glänzen und da achte ich auf Feinheiten (z.B. abwechslungsreiche Satzanfänge, komplexeres Vokabular), um ihnen zu ermöglichen, dass aus einem guten Wortbeitrag ein potentiell sehr guter wird. Falls du noch weitere Beispiele möchtest, sage gerne Bescheid!
Das ist doch ganz normaler Unterricht und kein Fördern. Ein schlechter Schüler wird durch Ermunterung nicht besser, v.a. in Mathe. Und dein letzter Satz hört sich wirklich nach KI an.
Die letzte Frage lässt sich in der Kürze so nicht umfassend bearbeiten. Eine regelmäßige Leistungsrückmeldung, auch an schwache Lerner, ist vorgesehen. Stärken und Schwächen der Lerner werden angemessen im Rahmen des Unterrichts berücksichtigt. Bei andauernd besonders schwachen Leistungen (sowohl in der Sekundarstufe I als auch der Sekundarstufe II) wird das Gespräch mit Schülern (m/w/d) und Eltern gesucht, um mögliche Alternativen zum aktuellen Bildungsgang aufzuzeigen.
Ich wollte nicht wissen, wie du sie loswirst, sondern, wie du sie förderst. Oder ist das im Gymnasium nicht vorgesehen?
Du schreibst: Stärken und Schwächen der Lerner werden angemessen im Rahmen des Unterrichts berücksichtigt. Könntest du das bitte genauer erläutern? Wie läuft das speziell in deiner Schulform ab?
Schmidt : Was wäre deiner Meinung nach das ideale Einstiegsalter in Sachen Leistungsorientiertheit?
Wie machst du es denn in deinen Klassen? Wie gehst du mit unterschiedlichen Leistungen in Mathe und Französisch um? Wie förderst du schwache Kinder?
Wenn die Kinder immer nur Hefte ausfüllen, dann fehlt ihnen die Übung, auch mal selbst Tabellen zu zeichnen ... Früher gab es in der Grundschule auch Schulbücher, aus denen bereits Erstklässler Aufgaben abschreiben mussten. Ich musste sogar Aufgaben von der Tafel abschreiben!
Heute füllt man bis zur vierten Klasse Lücken in Heften aus... Dann fehlt die Übung. Da können die Kinder nicht dafür.
Aber nicht überall. Bei uns werden ab Klasse 2 die Aufgaben aus dem Buch abgeschrieben und im Heft gerechnet. Mit Tabellenzeichnen und allem pipapo. Ist in Klasse 2 anfangs recht stressig, aber wir ziehen es durch und nach ein paar Wochen klappen eigene Hefteinträge sehr gut.
was machen die Eltern mit der Klassenkasse, wenn du da gar keinen Kontakt hast? Weißt du es?
Die kaufen z.B: Getränke, wenn wir ein Klassenfest machen. Sie hatten auch mal einen Kuchenverkauf organisiert und mir einen recht großen Betrag für die Abschlussfahrt übergeben. Vermutlich auch kleine Zuwendungen an mich und andere Kolleginnen.
Ich habe schon lange keine Klassenkasse mehr. Wofür soll ich die brauchen? Die Eltern haben glaube ich eine, aber das geht mich nix an. Das verhandeln die in ihrer whatsapp-Gruppe. Wenn ich Geld für etwas brauche, sammle ich es ein. Wenn ich den Kindern ein Eis spendieren möchte, mache ich das gerne und orientiere mich nicht daran, was andere tun. Wenn nicht, dann nicht. Beides ist okay und niemand braucht sich zu rechtfertigen.
Hefte kaufe ich auch keine. Die Kinder kaufen am Anfang des Schuljahres ausreichend Hefte und wenn die sich dem Ende neigen, schreibe ich eine schoolfox-Nachricht an alle und lasse nachkaufen. Zur Not helfen sich die Kinder mal gegenseitig aus und geben dann ein Heft zurück.
Hier (GS Bayern) erlebe ich es zuletzt so: Versetzungen in andere Regierungsbezirke kommen als erstes raus und werden gerade noch so zum Schuljahresende bekannt. Versetzungen in andere Landkreise sowie Zuweisung der LAAs (erstjährig sowie zweitjjährig) an die Schulen so in etwa Mitte August. Für die fertigen Lehrer wird die Schule im Landkreis, sofern man versetzt wurde, und die Klasse, die man dort leiten soll 1,5 Wochen (letztes Schuljahr) bzw. 1 Woche (dieses Schuljahr) vor Schulbeginn klar. Zu einem ähnlichen Zeitpunkt bekommt man auch eröffnet, ob man mobil gesetzt wurde. Ich finde es unprofessionell spät. Was wäre das schön, wenn man schon vor den Sommerferien wüsste, was einen in 6 Wochen erwartet....
Dann hat sich doch nicht so viel verändert.
Ende des Schuljahres ist aber später als Anfang, Mitte Juli wie Milk&Sugar schrieb. 😉
Wir können viel diskutieren, helfen tut es nicht.
Vielleicht hat sich ja inzwischen was verbessert. In meinen Anfangsjahren in Bayern habe ich auch mal erst in den Sommerferien erfahren, wohin die Reise geht. Aber immerhin bekommt man da in den Sommerferien nach dem Ref. Wenigstens sein Referendarsgehalt und nicht wie in BW, wo man 6 Wochen nix bekommt, obwohl man schon eine Stelle hat und vermutlich umziehen muss. Da tun mir die jungen Leute echt leid.
Mitte Juli wie M & S schrieb, mal sehen, ob das hinhaut. Würde mich interessieren.
Gut, aufgrund der Digitalisierung geht es heute vmtl. schneller, als bei mir altem Fossil. ![]()
Das hat die Kommission festgelegt. Und es wurde noch nicht einmal eine Ordnungsmaßnahme beschlossen. Da ist er, meiner Meinung nach, noch ganz gut bei weggekommen. Ich würde mich da nicht unter Druck setzen lassen. Sollen sie doch klagen. Dann wisst ihr Bescheid, ob es verhältnismäßig war.😊
Ich denke, dass noch mehr vorgefallen ist, das wir nicht erfahren, bzw. dass Gründe vorliegen. Aber wieder ein Beispiel, wie Eltern sich gegen Entscheidungen der Schule stellen und nicht kooperieren. Wir hätten früher- was natürlich auch nicht perfekt war- zu Hause nochmal Ärger obendrauf bekommen.
Ich habe automatisch angenommen, dass die "drei Verweise" von dir nicht "Schulverweise" meinen, sondern das, was wir in NRW "schriftliche Verweise" nennen (also die niedrigste Ordungsmaßnahme, nach §53 Abs. 3 Nr. 1 SchulG). War das falsch?
Nee, war richtig.
Meine Wissens ist das die Maßnahme, mit der der Schüler belegt wurde, der die Kollegin in Essen mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt hat. Angeblich das erste Mal, dass diese Ordnungsmaßnahme ausgesprochen wurde.
Wurde er auch anders bestraft? Wenn ich jemanden lebensgefährlich verletze, ist das eine große Straftat.
Übrigens kann man auch Kinder schon anzeigen, wie ich neulich las.
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