Beiträge von Zauberwald

    2015 hatten wir Schule und die Kinder durften nicht nach draußen, damit sie nicht aus Versehen in die Sonne gucken konnten.

    Da hatte ich einen ganzen Klassensatz Brillen besorgt. Die Kollegen lachten mich aus und dann wollten alle die Brillen ausleihen, um mit den Kindern zu schauen. Hat geklappt. Leider finde ich die gerade nicht, hatte sie neulich in der Hand.

    Habe eine ganz doofe Nachricht in der Familie bekommen kürzlich, darüber habe ich diese blöde Sonnenfinsternis vergessen und keine Brillen organisiert und alle hier sind enttäuscht (wenn auch sie es sich nicht anmerken lassen wollen). Mir ist zum heulen.

    Ich habe noch einen ganzen Klassensatz an Brillen und finde sie gerade nicht. Hatte sie neulich in der Hand und gut weggetan.

    Mit doofen Familiennachrichten (Ursprungsfamilie) kenne ich mich aus. Fühl dich gedrückt, unbekannterweise. Mich belastet es auch wieder die ganzen Ferien.

    Ich hatte auch schon ein Kind mit englischer Muttersprache. Wie bei Zauberwald war es bei mir kein Problem. Bei Tätigkeiten, wo die Leitfigur Sally aktiv wurde, spielte sie mit mir die Dialoge vor. Das machte ihr Riesenspaß. Ansonsten hatte ich nicht das Gefühl, dass sie sich langweilte. Letztendlich war das Muttersprachlerkind für meinen Unterricht eine Bereicherung. Ich würde das Kind, so oft es geht, mit einbeziehen, seine Stärken nutzen, würde es aber nicht differenzieren, sonst ist es außen vor.

    Ja, so habe ich es auch gemacht. Sie war oft meine Assistentin, bzw. die Expertin. Keineswegs würde ich irgendwelche Arbeitsblätter anbieten. Das Kind soll dabeisein. Es ist eine Bereicherung im Unterricht, der in der GS (in BW zumindest) vorwiegend mündlich stattfindet. Das hat sich oft einfach ergeben.

    Ich hatte das auch schon und es war überhaupt kein Problem. In der Grundschule findet der Englischunterricht weitgehend mündlich statt und ich habe mit dem Kind, einer Amerikanerin, einfach mehr auf Englisch gesprochen. Ansonsten hat sie im Unterricht gut mitgemacht und ich fand nicht, dass sie sich langweilt. Man könnte vielleicht ein paar englische Kinderbücher organisieren.

    Ich habe schon alles erlebt, von "der Stundenplan ist 1 Woche vor den Sommerferien fertig" bis "das Kollegium steckt den Stundenplan am Tag vor Schulbeginn nach eigenen Wünschen um und tauscht."

    Wir haben noch eine Woche Unterricht, aber ich werde schon diese Woche genießen, da ich nur noch eine Handvoll Stunden habe (nein, keine Filme gucken), Schulfest und Kollegenfest etc. anstehen und ich mich die ganze Woche schon auf die kommenden Sommerferien freuen werde. Es kommt eine recht entspannte Woche mit vielen schönen Momenten. :gruss:

    Wir haben noch 3 Tage und es wird bestimmt noch traurig. Ich werde meine Schülerinnen vermissen.

    Witzig, wir hatten das Thema zuletzt hier in der Kommunalpolitik. Tenor im Schulausschuss war, dass die meisten Toiletten an Grundschulen in einem völlig miserablen Zustand sind und es deswegen wenig verwunderlich ist, dass die Kinder (insbesondere die Jungs) da nochmal weniger auf gute Hygiene achten.

    Hier gab es in einer Grundschule noch "Pissrinnen". Das mutet man keinem Erwachsenen zu, aber 7jährige Kinder sollen sich da ordenlich benehmen? Ist klar.

    Bei uns wird die Sanierung seit 18 Jahren verschoben. Aber das Gymnasium nebenan hat alles, ist ja auch ein Aushängeschild.

    Wir Lehrkräfte sagen nichts, wenn wir Erbrochenes aufwischen, bei Klassenausflügen im Bus neben Kindern sitzen und die Tüte halten, in die sich übergeben wird, blutende Wunden verarzten, Kinder mit Läusen abholen lassen müssen. Da kann auch niemand was dafür. Aber bei o.g. Toilette ist Schluss.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Lehrerin das Problem auch schon begegnet ist und sie etwas überreagiert hat. Etwas anderes, ausser dass sie auf die Schnelle die Toilette allein hätte putzen sollen, fällt mir nicht ein. Es war an einem fremden Ort, den man so nicht hinterlässt. Oder sie hätte einen Elterntrupp einbestellen können. Das hätte aber gedauert.

    Wenn es um den Lerneffekt geht, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

    • Die Gruppe, die den Schaden verursacht hat, beseitigt ihn und kümmert sich ggf. anschließend untereinander um eine etwaige Sanktionierung.
    • Man beläßt den Schaden so wie er ist, damit alle Außenstehenden ihn sehen können. Möge dem Verursacher dann das schlechte Gewissen dazu bewegen den Schaden zu beseitigen.

    Einfach gar nicht zu reagieren und auf das Putzpersonal zu verweisen ist jedenfalls noch eine Verstärkung des negativen Lerneffekts: "Ich kann hier allen möglichen Scheiß machen und sie werden es schon wieder richten ohne mich zu behelligen."

    Bei uns wurde das Klo noch nicht geputzt und ist abgeschlossen. Leider können wir bisher nie herausfinden, wer es war. Wir schreiben schon auf, wer wann zur Toilette geht.

    Vielleicht sollte man dazu sagen, dass dieses Kotthema in Grundschulen immer wieder vorkommt. Es wird auf den Boden geschissen und das Ganze an den Wänden verteilt. Unsere Putzfrau weigert sich auch gerade, die aktuelle Sauerei wegzumachen.

    Ich finde es für die Putzfrauen, ja, Männer machen das ja meistens nicht, genauso entwürdigend für die Kinder. Man bekommt meistens nicht heraus, wer es war - wir haben schon alle möglichen Methoden versucht. Wenn man wüsste, wer es war, fände ich es richtig, wenn dieses Kind auch putzen muss. Da man das aber nicht weiß, ist die Strafe unangemessen.

    Heute wurde vor die Kloschüssel ausnahmsweise nur gepinkelt, aber auch das finden die Kinder schon eklig. Wenn jemand eine Idee hat, wie man den Täter oder die zukünftigen dingfest machen kann, nur her mit den Tipps.

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