Beiträge von Zauberwald

    Bei uns kommt das auch immer wieder vor, da der Pausenhof vor der Schule liegt und auch Anlieferzone für alles schulische Zeug ist. Wenn ich Aufsicht habe, laufe ich immer in der Fahrtrichtung des fahrenden Gefährts voraus, also bei vorwärts davor und bei rückwärts dahinter, so dass im Zweifelsfall ich springen muss/angefahren werde. Vorher kommuniziere ich das mit dem Fahrer. Dazu rufe ich permanent "weg da". Scheint mir eine Lösung zu sein.

    So läuft es vermutlich häufig. Darf bloß nichts passieren in der Zeit, wenn man 2 Minuten zu spät auf den Schulhof kommt, weil.man einen längeren Weg hat, noch auf Toilette wollte, unterwegs angesprochen wurde, usw.

    Dann saß da einer am Steuer, der dem Richter erklären können muss, wieso er auf einem Schulhof so gefahren ist. Wenn der Tieflader mal in der Pause kommt, sagt man den Kindern halt sie sollen zur Seite gehen und der Fahrer wird sein Verhalten entsprechend anpassen. Außerhalb der Pausenzeiten wird es eher gefährlich, wenn die Aufsicht schon weg ist und noch Nachzügler in die Klasse rennen, Turnbeutel holen müssen etc. pp.

    Bei Grundschülern ist es auch gefährlich, wenn irgendwo eine Aufsicht steht. Bei uns ist die Pausenaufsicht für die meisten der größte Stressfaktor am Tag.

    Berufsschul - bzw. Gymnasiallehrer können sich vmtl. nicht richtig vorstellen, was bei den Kleinen auf dem Schulhof los ist. Die Schüler stehen nicht da und starren aufs Handy, die haben auch keine Zeit zu essen. Es gibt viel Streit, Klopperei und viel Bewegung: Bälle, Stelzen, Seile, Reifen, so Rolldinger, ect. pp. Und dazwischen Autos???

    Vorübergehende Zurruhesetzungen gibt es offiziell nicht. Man wird in den Ruhestand versetzt und muss dann alle 1-2 Jahre zur Nachuntersuchung zum Amtsarzt. Und zwar, wenn ich richtig informiert bin, im Zweifelsfall bis zur normalen Altersgrenze, wobei man jedes Mal nachweisen muss, dass Anstrengungen unternommen werden, um wieder dienstfähig zu werden, und Therapieempfehlungen des Amtsarztes folgen muss.

    Das ist doch gut, man hat nochmals die Chance auf einen Neuanfang.

    Und genau das ist hier der Fall.

    Ich weiß nicht, wie alt Eugenias Mann ist, aber ist es nicht so, dass man "vorübergehend" zur Ruhe gesetzt wird, wenn man noch relativ jung ist und dass dann alle 2 Jahre die Dienstfähigkeit nochmals geprüft wird? Kenne einen Fall, da wurde der Kollege nach 2 Jahren wieder dienstfähig geschrieben, was er auch wollte. Er war damals sogar anwaltlich gegen die vorübergehende Pensionierung vorgegangen, erfolglos.

    Die Prüfungsstunden haben wahrscheinlich nicht so viel zu bedeuten, aber es kommt schon auf die Abschlussnote an. Bei Bewerbungen wird hier ein Ranking erstellt und man muss die Person mit der besten Note nehmen, wenn ihre Fächer auf die ausgeschriebene Stelle zutreffen. Man darf nur begründet und in kleinem Umfang von dieser Vorgabe abweichen, wenn einem andere Bewerber/innen mehr zusagen. So ist es meine ich bei uns.

    Der einzige Vorteil von TZ in EZ ist also der, dass mein „Arbeitsverhältnis davon unberührt bleibt“. Irgendwie stehe icd da gerade auf dem Schlauch. Was heißt das konkret?

    Eine Bekannte macht gerade Teilzeit in Elternzeit und ist an ein ganz anderes SBBZ (Sonderschule) gekommen, als ihrer Ausbildung entspricht. Sie kam dahin, wo mehr Bedarf war, obwohl sie lieber an ihrer Stammschule wäre. Also vielleicht kommst du ja gar nicht an deine alte Schule. Sie unterrichtet nur 7 Stunden und darf Brutto für Netto behalten, das sind 1500€. (ist glaube ich bei TZ in EZ so). Das ist doch ein Vorteil, oder?

    Ich bin mal so frei und fasse eure guten Gedanken zusammen:

    • festes Arbeitszeitfenster
    • mehr Schulbuch einsetzen
    • klarer/ähnlicher Aufbau der Stunden
    • rechtzeitig ins Bett und rechtzeitig zur Schule
    • Unterrichtsbesuche im Blick behalten und Energie in gut vorbereitende Stunden investieren
    • nicht perfekt sein müssen.

    Kann ich alles so unterstreichen. Was ich an meinem Ref. im Nachhinein bedauere ist, dass ich sooo viel Zeit verdaddelt habe, um tolle Einstiege zu finden. Meist hat das eher verwirrt, als motivierend zum Thema zu führen, wie von mir beabsichtigt. Heute geht der Einstieg bei mir kurz und zackig.

    Wie oft kommt das denn genau vor, dass sie sich abmeldet? Sind das nur vereinzelte Tage alle paar Wochen mal oder kommt das regelmäßig vor? Ich verstehe auch noch nicht ganz, was von dir gewünscht wird. Einerseits scheint die SL doch das Kollegium über ihre Abwesenheit zu informieren und gleichzeitig scheint das nicht genug zu sein.

    Ich denke, sie möchte mehr Transparenz und weniger Willkür. Ich finde es nachvollziehbar.

    Früher war alles anders. Ein befreundeter Lehrer, der jetzt aber schon Ende 80 ist, ging mit 61 ohne Abschläge in den Ruhestand. Also er sagt, er hätte keine Abschläge. Er wäre etwas länger krank gewesen, musste dann zur Amtsärztin, hätte wirres Zeug geredet und sei daraufhin ohne Abschläge pensioniert worden. Wie das nun genau vor fast 30 Jahren ablief, weiß wohl niemand mehr.

    Also wenn es jetzt ein festgelegter, abgesprochener Wochentag wäre, könnte ich mir das eher vorstellen, aber so wie es sich liest, geschieht es hier nach Gusto, dass man im homeoffice bleibt oder nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass das so möglich ist. Nirgends.

    Danke für eure Antworten!

    Würdet ihr dann reine "Fragestunden" für Jungs und Mädchen anbieten und inhaltlich noch etwas vorbereiten?

    Die vorgebenen Inhalte des Bildungsplans behandle ich ganz normal im Unterricht und alle haben die gleichen Hefteinträge. Die Fragestunden sind zusätzlich da. Die mit grünem Punkt mit der ganzen Klasse. Rot mit den Mädchen, blau mit den Jungs.

    Ich lasse die Kinder anonym Fragen aufschreiben und in einen kleinen Briefkasten werfen. Trägt der Brief einen roten Punkt, möchte das Kind, dass die Frage nur mit den Mädchen besprochen wird, trägt der Brief einen grünen Punkt, kann ich die Frage mit allen besprechen, bei einem blauen Punkt nur mit den Jungs. Der Breifkasten steht während der ganzen Einheit bereit. Menstruation wird mit allen besprochen, aber die Mädchen haben noch ganz viele Fragen, die sie gerne alleine mit mir besprechen ohne die Jungs. Die Mädchenfragestunden sind sehr gewinnbringend und es werden von anderen Mitschülerinnen Dinge gefragt, die manche sich nicht trauen und froh sind, dass sie es nun doch erfahren. Die Jungsfragen sind im Laufe der Jahre teilweise provokant geworden, so dass ich die Fragen mit dem blauen Punkt vorher lese und auch schon mal eine gar nicht beantwortet habe. Natürlich hat sich derjenige nicht getraut zu fragen, warum sein Thema nicht drankommt. Für die Jungs würde ich mir männliche Unterstützung wünschen, habe ich aber nicht und bemühe mich so gut ich kann...

    Mit den Mädchen ist es toll. Würde ich nicht missen wollen. In der Gruppe ist es manchmal einfacher als zu Hause allein mit den Eltern, über das Thema zu sprechen.

    Ja, habe ich auch so gemacht. Wird übernommen. Ich habe 3 Kinder und die hatten 80% Beihilfeanspruch. Wenn man nur 20% der Zahnspange zahlen muss anstelle von 100% ist das eine enorme Erleichterung.

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