Beiträge von Caro07

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    Konkrete KM- Regeln zum testen: Bei Inzidenzen unter 100 muss man 2x in der Woche testen (alle 48 Stunden), bei Inzidenzen über 100 alle 24 Stunden. (3x in der Woche) Der Test gilt immer nur für den Folgetag. Dadurch werden wir, denke ich, alle Infektionen mit der Zeit, die unentdeckt in der Schule rumschwirren, einfangen können.

    Bei uns wurde ein externes Testzentrum auf Betreiben unserer Gemeinde in der Schule eingerichtet, das wir nutzen. Ich bin mal gespannt, wie das funktioniert.


    Und bitte, bitte nicht hier im Bayernthread so viel von Longcovid schreiben, sonst kriege ich so langsam die Krise. In Bayern ist es so oder so mit am strengsten. Es ist mir schon klar, warum die Intensivbettenbelegung steigt - die Jüngeren sind da länger. Und inzwischen hat es sich leider herumgesprochen, wer vor allem diese Betten in Anspruch nehmen muss. Nämlich schwerpunktmäßig die Leute, die ohne Abstand und ohne Rücksicht auf Verluste sich privat treffen und feiern als gäbe es Corona nicht.


    Ich hoffe, dass die Lehrer jetzt mal bald flächendeckend geimpft werden, dann braucht zumindest diese Berufsgruppe keine Angst mehr haben, dass sie sich selbst mit schweren Folgeschäden anstecken.

    Wir liegen über knapp über 100, deswegen haben wir nächste Woche Notbetreuung und die Viertklässler im Wechselunterricht.

    Bei uns sind alle, die wollten, zum ersten Mal geimpft.

    Die Selbsttests sind verpflichtend.

    Ich gehe mit einem ziemlich sicheren Gefühl in die Schule, denn ich denke, die Hygiene- und Abstandsregeln mit Maskenpflicht auf dem ganzen Schulgeände inklusive im Freien!!!, die Selbsttests und die Impfung vor 4 Wochen müssten doch jetzt mal ausreichen um einer Ansteckungsgefahr zu entgehen.

    So ist es und wenn den Eltern das nicht passt, treffen sie sich woanders.

    Bei mir ist das schon in der Grundschulklasse zu beobachten, dass sich Kinder gut verstehen bzw. keine Probleme miteinander haben, während sie sich privat von Elternseite aus nicht treffen dürfen.

    Leider mischen sich Eltern, vor allem Mütter oft zu sehr in Freundschaften bzw. Kontakte ein, weil sie ihre eigenen Befindlichkeiten und Vorstellungen haben. Da könnte ich Beispiele vom eigenen Erleben als Kind bis als Mutter aufführen.

    Wer auf eine Nichteinladung eines Geschwisterkindes so reagiert, der hat schon ganz starke eigene Vorstellungen und Befindlichkeiten. Und es ist typisch, dass man sich da Gleichgesinnte sucht. Solche Mechanismen sind bei uns, als die Kinder klein waren, auf der Spielstraße, wo ich wohne, wo es viele Kinder gab und einige Mütter nicht gearbeitet haben, immer wieder abgelaufen. Heute, nachdem die Kinder erwachsen sind, verstehen sich alle wieder gut.

    Wir haben die Schullizenz der AntonApp. Da steht eine Beta-Version zur Verfügung, wo man Lernwörter eingeben kann. Die werden dann automatisch vorgesprochen. Dasselbe kann man auch mit Englischvokabeln machen.

    Ich habe es in dem anderen Forum schon geschrieben - bei uns im Landkreis sind wir voll dabei, ich hatte heute meine Erstimpfung. Das Schulamt macht diverse Impftermine für die Schulen aus. Unsere dazugehörige Stadt hat schon (vor)letzte Woche damit angefangen Grundschullehrer und Kita- Personal zu impfen.

    Ich habe jetzt auch die Erstimpfung hinter mir. Ging wie am Schnürchen, das war generalstabsmäßig im Impfzentrum organisiert. Das macht wohl eine Gesellschaft - da hat jeder eine andere Aufgabe. Allerdings kannst du keinen außerhalb seiner Aufgabe fragen. ;-) Man wurde durch die Stationen durchgeschleust. Wirklich super von der Orangisation aufgebaut - da können sich so manche Organisationschaoten eine Scheibe davon abschneiden.

    Das Schulamt hat für die einzelnen Schulen diverse Termine im Impfzentrum vereinbart.

    Heute sah ich lauter Grundschullehrer - man kennt viele von anderen Schulen. Auch der 2. Termin ist schon festgelegt: Genau in 12 Wochen um dieselbe Uhrzeit.

    Erstmal danke für den Link.

    Also, als wir noch die magnetische Kreidetafel hatten, habe ich einen magnetischen Zahlenstrahl von 0 bis 100, der Einerschritten zeigte, über die aufgeklappte Tafel gehängt und mit den Schülern Orientierungsübungen gemacht: Wo ist die Zahl xy? Zeige mir den Nachbarzehner usw.

    Dasselbe konnte man mit diesem Blankozahlenstrahl auch mit 1000 machen, aber jetzt waren es eben pro Strich Zehnerschritte.

    So etwas hätte ich gerne digital. Einen Zahlenstrahl von 0 - 1000 mit entsprechend größeren Einheiten, z.B Zehnerschritten, weil das andere nicht mehr zu lesen ist.

    Außerdem möchte ich gerne einen Ausschnitt aus einem Zahlenstrahl z.B. zwischen 450 und 850 zeigen können, wo man dann die Einzelschritte (jede Zahl) sieht um diverse Rechnungen zu erklären, z.B. wie man über die Zehner oder Hunderter rechnet.

    Wenn man dann in höhere Zahlenbereiche geht (im 4. Schuljahr bis zu einer Million) sind natürlich die Einzelschritte in der Gesamtansicht (z.B. 0 - 100000) komprimiert auf 100er, 1000 er, 10000er. Aber auch da will ich einzelne Detailausschnitte zeigen können, der bis auf die einzelnen Zahlen zurückgeht.

    Ich bräuchte eure Hilfe:

    Ich würde gerne den Kindern einen digitalen Zahlenstrahl zeigen, wo man gewisse Ausschnitte und Rechenvorgänge klären kann.

    D.h.: Es müssten der Zahlenbereich, die Beschriftung und die Abstände anwählbar sein.

    Am liebsten wäre mir so etwas auf einer Internetseite, da ich im Klassenzimmer eine digitale Tafel und somit einen Internetzugang habe.

    Im Augenblick sind wir im ZR bis 1000, aber für später brauche ich das auch für höhere Zahlenbereiche.

    Ich habe zwar einen gefunden, der sich zoomt, wenn man eine einzelne Zahl eingibt, der ist aber nicht für meine Zwecke geeignet.


    Kennt jemand eine geeignete Seite?

    die ihren Kindern die Antworten auf meine Frage einsagten

    War bei mir auch, ich fand es eher lustig, zumal das eine meiner beste Schülerinnen war, die es bestimmt nicht nötig hatte. Dennoch finde ich das Nebendransitzen problematisch - vor allem, wenn es die Mütter waren, die das aus Neugierde gemacht haben. Die haben dann Einblick in gewisse Eigenheiten anderer Kinder bekommen, was ich nicht gut fand. Das waren in der Regel Helikoptermütter. Verhindern und kontrollieren kann man das nicht. Mit der Zeit wurde das - zum Glück - selbst für die Mütter uninteressant, weil sich Ereignisse wiederholten. Beim Wechselunterricht gibt es nur noch morgens einen virtuellen Startschuss für die Gruppe zuhause - die meisten Kinder loggen sich inzwischen alleine ein.


    Die Helikopter- Mütter waren bei mir unterschiedlich - manche kamen schnell an ihre Grenzen, weil sie das Helicoptersein während den ganzen Vormittags gar nicht durchgehalten haben und an der Unselbstständigkeit und Trödelei ihrer Kinder verzweifelt sind. Andere haben fast zu viel betreut und die Kinder zu wenig selbstständig arbeiten lassen. Die Arbeiten wurde teilweise richtig wie ein Lehrer mit Rückmeldungen "korrigiert". Das hat wohl Spaß gemacht. ;-)

    Bei manchen Schulen in meiner Umgebung haben die KuK in der Schule die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Das liegt aber an der Einstellung und dem Engagement der Schulleitung. Wir müssen, wenn wir einen Termin haben, eine Stunde zum Impfzentrum fahren. Meine Schulleitung möchte nicht, dass wir alle gleichzeitig geimpft werden, sie befürchtet Krankmeldungen und einen Vertretungsnotstand.

    Wir wurden vor ein paar Tagen in der Schule getestet auf freiwilliger Basis. Mir selbst bringt der Test nicht viel, höchstens, dass ich dann aktuell weiß, ob ich mich isolieren muss.

    Allerdings bringt es nichts für den nächsten Tag, denn woher weiß ich, dass ich nicht einen Tag später angesteckt werde?


    Die Tests bringen in meinen Augen zur Analyse so viel, dass man damit sehen kann, ob sich irgendwo "verborgene Nester" befinden.

    Wäre es möglich, dass wir hier einmal Ideen sammeln? Ich finde es unheimlich schwierig immer wieder etwas Geeignetes zu finden.

    - Ich habe jetzt schon das Thema "Bechermusik" ausgereizt.

    - Außerdem haben die Schüler ein Winterheft von einem Grundschulblog gemacht.

    Also, ich gehe das Thema offen an. Im ersten Schritt soll die Erkenntnis kommen, dass man durch eine Art von Verstärkung des Papiers den Träger stabiler machen kann.

    Dazu bekommen die SuS einfach Papier und sie sollen mal machen. Sie erkennen, dass mehrere Lagen und noch besser bestimmte Falttechniken den Träger stabiler machen.

    Im 2. Schritt bekommen sie erst Tesa um noch mehr Stabilität hinzubekommen.

    In der Grundschule geht es vor allem um die Erkenntnisse durch Ausprobieren, offene und geschlossene Profile habe ich in einer 3. ! Klasse nie thematisiert, sondern eher unterschiedliche Falttechniken und warum das stabiler wird (mehrere Lagen z.B.). Wenn man mehrere Elemente zusammenbringt, kann eine solche Papierbrücke sehr viel tragen. Wir haben das durch Gewichte überprüft (im normalen Unterricht, also nicht zu Coronazeiten).

    Guck mal in die gängigen HSU- Bücher, da findest du ähnliche Ansätze.

    Wir machen bei den Lehrern Online- Konferenzen. Da schalte ich meistens auch mein Video aus. Es sei denn, ich schaffe es, mein Pokerface aufrecht zu erhalten.

    Ich bekomme alles mit, was ich mitkriegen muss. Habt ihr andere schon einmal in einer Videokonferenz beobachtet? Da wird selbst der Schluck aus der Kaffeetasse im Bild gewöhnungsbedürftig. :pfeifen:


    Zu meinen Schülern:

    Wir machen 2x am Tag eine Konferenz. Ich rufe immer mal wieder Kinder, die sich nicht melden, bei leichten Fragen auf und da merke ich, dass wirklich alle da sind, obwohl wir quasi eine Art Radiounterricht machen oder gerade ein virtuelles Tafelbild anzuschauen ist. Ganz wenige antworten nicht, doch da stellt sich hinterher heraus, dass es technische Probleme gab.

    Bei vielen meiner Schüler ist das Internet so schlecht, dass die Übertragung am besten ist, wenn alle ihre Vidokameras ausgeschaltet haben. In manchen Zeiten reden wir sozusagen wie im Radio miteinander, da schalte ich mein Video auch noch aus, dass mich keiner verzerrt hört.

    Man merkt genau, wie gut die Übertragung ist, wenn ich anfange, etwas zu präsentieren. Dann spätestens müssen zu bestimmten Zeiten die Videokameras aus. Nebenbei macht es mich nervös, herumhampelnde Kinder per Video zu sehen. ;-)

    Da ich befürchte, dass dieser auf uns zukommt, meine Frage, da der Wechselunterricht in manchen

    Bundesländern durchgeführt wird:

    Wie gestaltet ihr diesen? Gibt es irgendwelche Videokonferenzen oder Onlinezeiten?

    Oder ist das eher eine Materialversorgung? Läuft da etwas parallel oder zeitversetzt?

    Den Ton muss man schon anhaben als Lehrer. Das ist sogar in dem Paragraphen über den Distanzunterricht festgelegt.


    Aber: Bei uns funktionieren die "Video"konferenzen wegen der Internetqualität in der Regel am besten, wenn alle ihre Kamera und das Mikrophon ausgeschaltet haben, außer der Lehrkraft natürlich. Sie schalten sich nur an, wenn sie aufgerufen werden.

    Gerade bei Konferenzen gegen Mittag höre ich von den Grundschülern: "Ich seh dich nicht"... "ich seh nur deinen Kreis"..."ich höre dich nicht richtig". Dann mache ich alles aus, bis auf den Ton. Dann ist es eben eine "Radiosendung". Wir nutzen Teams, das läuft im Grunde stabil.

    Grundschüler sind eigentlich schon vor dem Bildschirm, wenn etwas nicht geht, wird das gleich kundgetan. Neuerdings sagte einer: "Ich habe keine Schere"..."Ich habe keinen Kleber".... "Ich muss aufs Clo"... - wie halt im wirklichen Unterricht.

    Videounterricht im Vergleich

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