Beiträge von Caro07

    Ich würde zusätzlich versuchen, die Sichtweise auf die Kollegin zu ändern. Hat sie für dich überhaupt nichts Positives? Denn wenn du nur den Fokus auf allem Negativen hast, dann wird es für dich immer schwerer, gelassen zu sein.

    Zum Beispiel ist es menschlich und mir auch schon passiert: Wenn Kolleginnen, mit denen ich gut kann und mit denen ich befreundet bin in einem Schrank während meines Unterrichts rumkrusteln würde es mich so gut wie nicht stören, wenn sie leise sind und es kein Ablenkungsfaktor ist.

    Wenn es aber eine Kollegin ist, mit der ich nicht kann und die ich als schwierig empfinde, dann würde es mich massiv stören, wenn sie sich während meines Unterrichts im Klassenzimmer befände. Ich würde mich beobachtet fühlen.

    Mir ist das einmal so ergangen, dass ich meine Sprechstunde im Nebenzimmer des Sekretariats abhalten musste. Mich hat es massiv gestört, dass die Sekretärin immer mal wieder hereingekommen ist und etwas im Schrank gesucht hat. Ich fühlte mich beobachtet und belauscht, denn diese Sekretärin war zwar nett, aber sie hat sich oft zu sehr in Dinge eingemischt, die außerhalb ihrer Kompetenzen waren. Ich glaube nach Jahren Abstand nicht, dass sie sich etwas dabei gedacht hat. Damals habe ich ihr gegenüber ganz neutral geäußert, dass es mich stört und konnte auch das Argument anbringen, dass das, was ich mit den Eltern bespreche nur für die am Gespräch beteiligten Personen gedacht ist. Das hat sie dann auch akzeptiert, sie hat aber erstmal sparsam geschaut.

    Ich bin froh, dass heute so viel über Mails läuft; das spart jede Menge Papier, man muss nicht mehr so vieles in Ordnern abheften und hat m. E. einen besseren Überblick. Mails, die mich nicht interessieren, kann ich ja direkt löschen. Dass ich irgendwas "verschwitzt" habe, war früher genauso selten der Fall wie heute.

    Die Informationsflut hat durch die digitalen Möglichkeiten zugenommen. Wir bekamen zu den dienstlichen Sachen alles Interessante noch weitergeleitet.

    Ich erinnere mich vor der Digitalisierung an eine Schule, wo wir jeden Morgen vor dem Unterricht im Lehrerzimmer ausliegende Mitteilungen lesen und abzeichnen mussten. Fast täglich kamen neue dazu und ältere wurden weggenommen. Dadurch, dass das mit Aufwand verbunden war, bekamen wir nur das Nötigste. Wahrscheinlich hätten wir digital viel mehr bekommen. Es ist jetzt die Frage, was mehr Zeit kostet. Der Gang zum Lehrerzimmer am Morgen vor dem Unterricht war wegen der weitläufigen Schule öfter mal lästig und kostete Zeit.

    ....sich bewusst auf Mangelfächer am Gymnasium zu konzentrieren und auch Privatschulen mit in den Blick zu nehmen.

    Vielleicht nicht unbedingt Kunst und Musik. Ich hätte z.B. von meinen Fähigkeiten her u.a. Musik für Gymnasium machen können. Da ich aber andere Wünsche hatte, kam das erstens deswegen nicht in Frage und zweitens hätte ich dieses Fach nie im Leben am Gymnasium oder an der Realschule als Fachlehrerin unterrichtet allein schon wegen der fachbedingten Disziplinschwierigkeiten. Unsere Musiklehrer waren damals schon Opfer und es ist im Nachhinein zum Fremdschämen, was wir mit manchen von denen veranstaltet haben....

    Eltern verschicken KI - generierte unverschämte Schreiben an mehrere Lehrkräfte und die Schulsozialarbeit raus, die am Ende mit Drohungen enden.

    Ich kann nur sagen, wow! Schade, dass es hier kein Entsetztsmilie gibt. KI generiert- dann verlieren noch mehr die Hemmschwelle. Wo soll das nur hinführen?

    Das Kollegium der Schule war in großen Teilen sehr engagiert und kompetent, jedoch auch überfordert und unterbesetzt. Die Schülerschaft war in Großteilen eher schwierig, ich habe eine Vielzahl an körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den Schülern mitbekommen, zudem war in einigen Klassen das Unterrichten kaum möglich.

    Die Momente in denen das Unterrichten und lernen möglich war, haben mir gut gefallen und Spaß gemacht. Ich hatte meist die Möglichkeit Schülern während des Unterrichts zu helfen und die kleinen Erfolgsmomente der Schüler hierbei waren schön zu sehen. Mir hat es selbst über den kurzen Zeitraum Freude bereitet die verschiedenen Persönlichkeiten der Schüler zu sehen und mit ihnen zu interagieren.

    Das sind die Licht- und Schattenseiten des Berufes. Oder anders formuliert: die Herausforderungen. Mit dem musst du rechnen und umgehen lernen. Dazu gibt es aber auch Strategien, die man erlernen kann. Die Idealbedingungen wünschen wir uns alle, aber die gibt es nicht.

    Wie nehmt ihr euer Stresspensum war? Wie viel davon kommt von außen (Eltern, Schüler und Kollegium)? Habt ihr Strategien zu Stressbewältigung entwickelt? Habt ihr einen Ausgleich zum Job?

    Ich bin seit wenigen Jahren im Ruhestand. Ich hatte bis zum Schluss zeitlichen Stress, gegen den ich wenig machen konnte, weil Arbeiten erledigt werden mussten. Zur Stressbewältigung im zwischenmenschlichen Bereich habe ich an Supervisionen teilgenommen. Durch die Strategien, die ich dort erlernt habe, ist der Stresslevel diesbezüglich immer weniger geworden, obwohl die Herausforderungen stiegen oder gleich geblieben sind.

    Die Frage richtet sich an Lehrer, die schon seit einiger Zeit im Beruf sind; Sind die Schüler wirklich schlimmer geworden oder haben sich die Probleme nur gewandelt? Sind die Ansprüche an Lehrer heutzutage anders?

    Na ja, meine Erfahrungen vor der Jahrtausendwende kann man schlecht jetzt mit der heutigen Situation vergleichen. Wenn ich zurückblicke: Es war alles im Wandel und es gab Einschnitte, die die Gesellschaft veränderten. Manches entwickelte sich allmählich, anderes ging schnell. Die Schule bildete das meist verzögert ab. Aber das wird immer so sein. Ich sehe aber auch gewisse Entwicklungen positiv. Man weiß zum Beispiel bei verhaltensauffälligen Schülern viel mehr um mögliche Ursachen und kann das gezielter angehen. Das alte Lehrerbild, dass man nur unterrichten kann, das gibt es schon lange nicht mehr und ist über die Grund- und Hauptschulen hinaus (ich habe damals bewusst diesen Bereich gewählt, da ich im Lehrerberuf auch sozial tätig sein wollte) in viele allgemeinbildende weiterführende Schularten vorgedrungen. Massivere Probleme gibt es inzwischen in allen Schularten, wenn man den Blick darauf wirft. Es geht einfach nicht, dass man "nur" lehren kann. Da gehört zwangsläufig mehr dazu. Mit Freude unterrichten und - sich den Problemen stellen bzw. damit umgehen lernen.

    Ich persönlich hatte riesige Probleme mit dem rauen Umgang und den körperlichen Auseinandersetzungen an der Praktikumsschule. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen später langjährig an einer Schule zu arbeiten, wo solch ein Verhalten an der Tagesordnung ist. Kann man trotzdem ein guter Lehrer werden, wenn man unter solchen Bedingungen nicht arbeiten kann/möchte?

    Du bist ja nicht selbst in die Auseinandersetzungen verwickelt, sondern du sollst damit sinnvoll umgehen. Wenn die eigene Klasse (oder Fachklasse) betroffen ist, versucht man Maßnahmen zu ergreifen, die nachhaltig sind, damit das besser wird. Und hier haben wir die Crux: Je größer der Lehrermangel und je weniger geschult diesbezüglich die Leute sind und je weniger es multiprofessionelle Teams gibt um so größer ist der Stresslevel, dem ein einzelner Lehrer ausgesetzt ist. Dennoch: Konflikte unter Schülern gehören dazu und da kann man als Lehrkraft nicht wegschauen, zumal sich ungelöste Konflikte auch auf das Unterrichtsklima auswirken.

    Hier gibt es immer mehr Ärzte, wo man online einen Termin ausmachen kann. Das finde ich sehr angenehm, denn da muss man nicht ständig warten, bis man in die Praxis durchkommt. Allerdings muss man bei manchen erstmal angeben, wie man versichert ist, ob man schon Patient in der Praxis ist und welches Anliegen man hat. Dadurch wird wahrscheinlich schon eine Vorauswahl bei der Terminvergabe getroffen. Wir haben vor Ort eine große Hausarztpraxis mit mehreren Ärzten, wo man ohne Termin hingehen kann. Die haben das bewusst so als Konzept und es scheint bisher aufzugehen.

    Ein MRT kostet in der Anschaffung zwischen 1 - 3,5 Mio €. Hinzu kommen Kosten für den Raum und die Baustatik, sowie für die Installation - je nach Größe wiegt ein MRT 3-6 Tonnen, sodass der Raum speziell konstruiert werden muss und die Installation entsprechend teuer ist.
    Wartungsverträge schlagen mit ca. 100.000 (incl. Ersatzteile) zu Buche, die Stromkosten für die Supraleiter liegen bei 100.000-180.000 €/Jahr. Nach 8-10 Jahren muss das MRT durch ein neues Gerät getauscht werden.

    Ich gebe dir Recht mit deinen Ausführungen, dass hohe Kosten entstehen. Anscheinend ist dennoch der Gewinn sehr hoch. Ich wollte erst selbst rechnen, habe aber doch die KI befragt. Die sagt mir folgendes:

    Zitat

    Niedergelassene Radiologinnen und Radiologen erzielen im [ 0.6.1](https://www.praktischarzt.de/arzt/gehalt-radiologe/) Durchschnitt den höchsten Reinertrag aller medizinischen Fachrichtungen. [1, 2]

    Finanzdaten einer Durchschnittspraxis

    Laut Statistisches Bundesamt (aktuelle Datenstrukturen) erwirtschaftet eine radiologische Praxis (oft inklusive Nuklearmedizin und Strahlentherapie) beachtliche Summen:

    • Gesamteinnahmen (Umsatz): ca. 3,29 Millionen Euro pro Praxis.
    • Kosten (Personal, Geräte, Sachkosten): ca. 2,11 Millionen Euro.
    • Reinertrag (Gewinn vor Steuern): ca. 1,19 Millionen Euro pro Praxis. [1, 2]

    Zitat KI

    Übrigens stehen die hohen Kosten der Apparatemedizin in der Kritik und auch auf dem Prüfstand - auch bei Medizinern - die sollen bei der neuen GOÄ, die 2028 herauskommen soll, relativiert werden.

    Aber wir sind jetzt echt viele Äste und Wurzel von den Globuli entfernt..

    Ist ja aber trotzdem interessant und zeigt einen Missstand auf. Es ist in Bezug auf Endometriose traurig, wenn z.B. eine Bekannte von mir sagte, dass sie das schon sehr lange habe und halt damit leben muss.

    Homöopathie: Eine bekannte Salbe auf homöopathischer Basis ist Traumeel. Hat das noch nie jemand verschrieben bekommen?

    Placebo-Effekt: Ich hatte noch im Kopf, dass ich einmal gelesen habe, dass auch Aspirin einen Placebo-Effekt hat. Jetzt habe ich einmal die KI dazu gefragt und folgende Zusammenfassung bekommen:

    Zitat

    Wissenschaftliche Erkenntnisse und Beispiele

    • Die Macht des Markennamens: In einer bekannten placebo-kontrollierten Studie wurde Probanden erzählt, sie bekämen entweder das Originalpräparat „Aspirin“ oder ein noch nicht so etabliertes Generikum (Nachahmerprodukt). In Wahrheit erhielten alle Teilnehmer ein wirkstofffreies Placebo. Das Ergebnis: Eine deutliche Schmerzlinderung trat fast ausschließlich bei den Probanden ein, die glaubten, das echte Aspirin genommen zu haben. Allein das Marken-Label aktivierte den Placebo-Effekt.
    • Konditionierung durch die Brausetablette: Viele Menschen nutzen bevorzugt Aspirin-Brausetabletten. Wer regelmäßig Schmerzen mit einer solchen sprudelnden Tablette bekämpft, erlebt eine klassische Konditionierung. Das Gehirn verknüpft das Zischen im Wasser und den typischen Geschmack mit einer baldigen Schmerzlinderung. Dadurch kann eine einfache, wirkstofffreie Vitamin-Brausetablette bei Kopfschmerzen helfen, weil das Gehirn reflexartig körpereigene Schmerzmechanismen hochfährt.
    • Anteil am Gesamterfolg der Therapie: In Studien zur Migränetherapie zeigt sich regelmäßig, wie hoch der Placebo-Anteil bei der Einnahme ist. Während eine reine Schein-Tablette bei etwa 30 % der Patienten die Migräne lindert, wirkt echtes Aspirin bei rund 43 % der Patienten. Zieht man den Placebo-Effekt ab, bleibt eine rein pharmakologische Netto-Wirkung von etwa 13 %. Der Großteil der spürbaren Linderung im Alltag basiert somit auf der positiven Erwartung.

      KI- Ergebnis

    Das ergibt wieder keinen Sinn. Die Privaten rechnen mehr ab als die Gesetzlichen, damit finanzieren sich Labore und Praxen am Ende. Was bei gesetzlich Versicherten abgerechnet werden darf, würde die Kosten über reine Vorsorge hinaus schlicht und ergreifend nicht decken. Ärzte behandeln gratis, wenn die Kosten für gesetzlich Versicherte zum Quartalsende aufgebraucht sind und die Darmspiegelung Krankheiten zutage bringt, die behandelt werden müssen.

    Deswegen ist dieses Zweiklassensystem voll ungerecht. Ärzte rechnen bis zum Anschlag ab, weil sie von den GKVs gegängelt werden, womit erstmal die Privatpatienten nichts zu tun haben (übrigens entdecken, wie ich gelesen habe, immer mehr Patienten der GKV in ihren Zugängen Abrechnungen, die sie nicht nachvollziehen können), bei den Privatkassen steigen deswegen die Beiträge und die Beihilfe finanziert sich über Steuern. Gerade die Apparatemedizin ist irre teuer. Neulich kostet bei mir ein MRT von 15 min 900 €.

    Wir sind so weit schon gekommen, dass Patienten der GKV teilweise lange auf einen Termin warten müssen. Das System ist vorne und hinten unfair. Es muss sich dringend etwas ändern. Ich bin für ein Einklassensystem, wo man sich für Zusatzleistungen extra versichern lassen kann.

    Welche Erkrankungen sollen das sein? Darauf habe ich bisher noch von niemandem eine Antwort bekommen.

    Der Marktführer der homöopathischen Kügelchen ist die DHU. Auf deren Seite findest du die Anwendungsgebiete, genauso, wie sie u.a. auch das Wirkungsprinizp (Anregung der Selbstheilungskräfte) und die Grenzen beschreibt. So wird es insgesamt von denjenigen, die offen für die Homöopathie sind, gesehen, denke ich mal.

    Ich schreibe das jetzt ganz neutral als Infohinweis, weil du gefragt hast. Ich hoffe, dass ich, indem ich dieses hier schreibe, nicht schon wieder in die Schublade hineingesteckt werde, die schon mehrfach hier angeklungen ist.

    https://www.dhu.de/dhu

    ...das überschreitet dann doch die rote Linie und dann sollte man als Mensch der ernst genommen werden will, schon deutlich sagen, was für ein Zeugs das ist.

    Das geht aber schon sehr weit, wenn man einen Menschen an sich - so verstehe ich deine Aussage - erst dann ernst nimmt, wenn er dieser Meinung ist.

    Aber das ist ja momentan der Zeitgeist, stimmen tut nur das, an was ich selber glaube...

    Na ja, der Egoismus schreitet weiter fort. In dieser Beziehung gehe ich konform. Auch, dass die Verschwörungstheoretiker durch Corona so richtig in Fahrt kamen, in ihren Ansichten extrem sind und nicht davon abgehen.

    Ich finde, der Zeitgeist ist eher, dass die Fronten dermaßen verhärtet sind, dass man Meinungen gleichsetzt mit dem Menschen an sich und richtige Feindbilder schafft. Wenn die Gesellschaft so auseinanderdriftet, dann gute Nacht für die Zukunft.

    Djino

    Vielen Dank für die Tipps. Ich konnte ein älteres Iphone übernehmen. Jetzt habe ich gerade alles über die Cloud übertragen. Hat alles geklappt, ist fast alles bis auf die letzten Fotos wieder da, die wichtigen Apps waren schnell wieder eingerichtet. Mit der Zeit wird es sich ergeben, wo ich mich nochmals neu einloggen muss. Ich war richtig erleichtert, als ich gesehen habe, dass doch fast alles in der Cloud war.

    Ich nehme nur ein Medikament gegen Magensäure. Das hat bei mir keine Nebenwirkungen. Den Menschen in meinem Umfeld, die Medikamente wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie oder Parkinson nehmen sind jedenfalls froh, dass es diese Medikamente gibt und sie nicht einfach sterben bzw. deutlich seltener/weniger starke Anfälle haben bzw. punktuell mehr oder weniger normal am Leben teilnehmen können. Medikamente nehmen die meisten Menschen nicht ohne Grund. Natürlich muss man den Nutzen mit Nebenwirkungen abwiegen. Welche homöopathische Alternative schlägst du denn gegen eine Herzinsuffizienz vor und würdest du deinem (ggf. hypothetische) Sohn ernsthaft empfehlen, auf Medikamente zuverzichten, wegen der bösen Chemie?

    Hä? Habe ich mich so unverständlich ausgedrückt? Das, was du mir unterstellst, habe ich nie so geschrieben. Du steckst mich in der Schublade "Homöopathie" und siehst nicht bzw. überliest die Nuancen, die ich schreibe.

    Vielleicht verwechwelst du Homöopathie mit natürlichen Heilmitteln? Homöopathie sindd überflüssige und unwirksame Zuckerkügelchen. Naturheilverfahren können bspw. bei der Symptomeindämmung helfen (aber auch nicht heilen).

    Nein. Nimm mir einfach ab, dass ich mich schon sehr lange und regelmäßig mit vielen alternativen Heilmethoden beschäftige.

    Es ist immer wieder irritierend, wie sehr magisches Denken bei gebildeten Erwachsenen immernovh verbreitet ist.

    Ich denke nicht magisch. Wenn die Heilpraktikerin meint, sie müsse mir ein homöopathisches Mittel geben, probiere ich einfach, ob es hilft - aber jetzt nicht bei schwerwiegenden Erkrankungen, die ich Gott sei Dank bisher nicht hatte. Würde auch die Homöopathin nie befürworten.

    Bevorzuge aber eher pflanzliche Mittel und NEMs, je nachdem. Sollte aber alles nicht den Erfolg bringen, gehe ich halt auf die nächste Stufe und das sind pharmazeutische Mittel.

    Bei meiner letzten schweren Erkrankung hätte ich mir gewünscht, dass meine Ärztin näher hingeschaut hätte, aber sie hat mir einfach nacheinander 2 schwere Antibiotika verschrieben und keins hat geholfen.

    Bei mir hat die Hausärztin Borreliose nicht erkannt und wollte mir nicht das Antibiotikum verschreiben, weil die Stelle untypisch aussah und ich keine Zecke gesehen habe. Ich habe aber das Hautbild im Internet trecherchiert, kam auf einen Arzt, der viel Erfahrung mit Borreliose publiziert hatte und wollte unbedingt das Antibiotikum wegen der Langzeitfolgen bei Borreliose. (Habe ich bei einem Bekannten gesehen, war nicht sehr witzig.) Dann bin ich zum Hautarzt - Gott sei Dank, kann man das als Privatpatient ohne Problme - der hat einen Test gemacht und es war tatsächlich Borreliose. Da leider inzwischen einige Zeit vertrödelt worden war, habe ich in Absprache mit dem Hautarzt sogar zeitweise eine hohe Dosis genommen.

    Mit "Chemie" der "Big Pharma" überlebe ich eine Krebserkrankung nicht automatisch, aber ich habe zumindest eine Chance auf Heilung.

    Ohne Chemie der Big Pharma und mit Zuckerkügelchen überlebe ich das aller Wahrscheinlichkeit zwar nicht, aber immerhin habe ich keine böse Chemie der Big Pharma geschluckt.

    Ist das jetzt die Quitessenz?

    Es kommt immer darauf an welchen Krebs man hat. Da ist ein System außer Rand und Band geraten. Inzwischen weiß man bei einzelnen Krebsarten dank Forschung viel mehr über die Ursachen und kann entsprechend behandeln. Homöopathie ist keine Behandlungsmöglichkeit bei Krebs. Aus der alternativen Medizin gibt es aber Mittel, die die Folgen der Chemotherapie z.B. abmildern.

    Eine Bekannte, die sich in Homöopathie ausbilden ließ und Patienten behandelte, wollte ihren Brustkrebs nicht mit der Chemie der Schulmedizin und der "Big Pharma" behandeln lassen.

    Das mit der Krebsheilung sind doch Totschlagargumente. Das sind doch die ganz Extremen, die meinen, mit Homöopathie alles heilen zu können. Ich könnte auch von einem solchen Fall erzählen.

    Genauso, wie manche meinen, dass man nur chemische Medizin einwerfen muss und dann alles gut ist. Es gibt viele Zwischenvarianten.

    Böse Chemie. Ich hoffe, du hast auch aufgehört, Wasser zu trinken, da ist auch Chemie drin.

    Dann lies mal die Beipackzettel von (deinen) Medikamenten. Die Nebenwirkungen sind evidenzbasiert. Es gibt öfter Alternativen, die man erst ausprobieren kann. Bei manchen Sachen muss man natürlich die Chemie nehmen, wenn andere Maßnahmen nicht mehr helfen und der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist.

    Häufig produzieren solche Mittel einfach nur teuren Urin

    Wenn du sie einfach so ohne Grund einnimmst, dann ja.

    Die haben nicht gewirkt. Du hast dir eingebildet, dass sie wirken, weil du daran glaubst dass "individuell ausgewählte" Zuckerkügelchen eine Wirkung haben.

    Dann habe ich es mir eingebildet. Hauptsache, der wochenlange Husten, der mich nachts kaum schlafen ließ, war weg.

    Bolzbold

    Die KI hatte ich auch befragt und diesselbe Antwort bekommen. Wenn man auf die Quellen, die die KI verwendet schaut, sieht man, dass sie bestimmte Quellen verwendet und andere weglässt. Z.B. ist die von mir verlinkte Quelle in der Schweiz nicht mit einbezogen.

    In Deutschland ist die Homöopathie rückgängig. Es wird stark dagegen argumentiert. Es allerdings weltweit Länder, wo die Homöopathie noch verbreitet ist. Haben die Menschen, die damit behandelt wurden, alle unrecht? Mit Homöopathie bin ich noch nicht ganz durch, zumal ich bei manchen Verabreichungen eine Wirkung verspürte - nicht bei allen, was ich bekam, aber bei einigen. Interessanterweise waren es sogenannte Konstitutionsmittel oder Mittel bei Erkältungskrankheiten. Allen gemeinsam war, dass sie richtig ausgesucht sein mussten, denn manchmal benötigte ich ein zweites Mittel. Warum sie wirkten, kann ich nicht sagen.

    Gesundheitsausgaben: Es ist die Frage, warum die Gesundheitsausgaben immer weiter steigen. Ich sehe es an den Rechnungen. Physiotherapie wird z.B. viel häufiger in Anspruch genommen und ist teurer geworden. Noch teurer sind osteopathische Behandlungen. Insgesamt stimmt doch schon lange nichts mehr im Verhältnis.

    Meiner Meinung nach ist das Gesundheitssystem viel zu sehr darauf angelegt, dann einzugreifen, wenn Symtome auftreten, die dann in der Regel mit Chemie behandelt werden, die auch ihre Nebenwirkungen haben. Wenn es mehr präventativ angelegt wäre, wie in manchen asiatischen Ländern, dann könnten einige Krankheiten verhindet werden. Dort wird der Arzt, so wie man sagt, dafür bezahlt, wenn seine Patienten gesund bleiben. Stichwort: gesunde Ernährung, Bewegung usw.

    Nahrungsergänzungsmittel, die man bei nachgewiesenem Mangel braucht, werden in der Regel nicht ersetzt, die zahlt man alle aus eigener Tasche. Da spart das Gesundheitssystem wiederum. Bei mir zumindest, weil ich vieles über NEMs regle.

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