Beiträge von Caro07

    Was mich interessieren würde: was hat es mit den Tagesplänen auf sich, was hast du da genau gemacht?

    Zum Organisatorischen: An der Grundschule in Bayern hat man die sogenannte Vorviertelstunde, wo die Schüler ins Klassenzimmer kommen. Da konnte man mit dem Tagesplan anfangen. Wer fertig war, machte Freie Arbeit. Meistens hatte man dafür 30 min - 45 min oder sogar 60 min Zeit, je nach Umfang der Aufgaben. So ähnlich war es auch im Wochenplan. Der Aufgaben waren so gestellt, dass die Schüler diese ohne Unterstützung bearbeiten konnten. Die Unterrichtsformen waren verschieden: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit. Das ging natürlich nicht von heute auf nachher, sondern das musste ich schrittweise einführen, wenn ich eine neue Klasse übernahm. Es gab zudem immer bestimmte Kinder, denen es schwerfiel, alleine kontinuierlich zu arbeiten. Da musste man auch ein Auge darauf haben.

    Der Vorteil für mich: Ich hatte den Rücken frei mit einzelnen Schülern individuelle Schwierigkeiten, die mir z.B. vorher bei Hausaufgaben oder anderen Arbeiten aufgefallen waren, zu besprechen. Oft holte ich sie in Gruppen zu mir, wenn sie dieselben Probleme hatten. Der Vorteil beim Tagesplan oder Zweitagesplan war, dass diese Aufgaben in einem kürzeren Zeitraum fertigzustellen waren und ich diese sehr zeitnah (nach)kontrollieren konnte. Allerdings schaute ich immer nach Möglichkeit, dass es eine Selbstkontrollmöglichkeit gab. In den seltesten Fällen musste einmal etwas als Hausaufgabe fertig gemacht werden, weil ich den Puffer der Freien Arbeit hatte.

    Die Aufgaben: Da ich fast alle Fächer in der Klasse hatte, nahm ich solche Aufgaben aus dem aktuellen Programm heraus, die gerade passten. Das konnten Übungen in M, D oder E sein. In welcher Reihenfolge die Schüler die Aufgaben bearbeiteten war wie beim Wochenplan in der Regel frei, es waren in der Regel 1-3 Aufgaben. Der Nachteil zum Wochenplan: Wenn es Lernspiele waren, musste ich mehrere davon herstellen.

    Ich habe bei den Aufgaben in der Regel auf Aufwechslung und motivierende Aufgaben geachtet, es konnten aber auch einmal sture Verbesserungen oder Einträge dabei gewesen sein. Die Aufgaben standen an der Tafel und später als Datei an der digitalen Tafel. Als ich noch Wochenplanarbeit gemacht habe, hat jeder Schüler einen ausgedruckten Wochenplan mit allen Schikanen erhalten. Zeitweise habe ich dort sogar individuelle Aufgaben eingebaut, aber das war, als die Klassen immer größer wurden, irgendwann auch nicht mehr vorzubereiten.

    Das ist ein anderer Aspekt des leidigen Themas. Deshalb sollte man sich da eben entlasten und seinem Hausaufgaben-Kontrolldrang nicht übertrieben folgen [und auch in Bayern auf Normalmaß bringen...].

    In Bayern lernt man mit der Zeit, wie man die Kontrolle am sinnvollsten macht und welche Methoden man dafür einsetzen kann. Das gilt sowohl für schulische Arbeiten als auch für Hausaufgaben. Ich hatte viele Varianten, je nach Aufgabe.

    Eine Endkontrolle durch mich fand ich meistens wichtig, auch wenn ich bei manchen nur drübergeschaut habe. Denn dann sehe ich, was und wie die Schüler gearbeitet haben und konnte entsprechend eingreifen oder natürlich auch die Arbeit positiv kommentieren. Aber es gab auch durchaus Sachen, wo eine Partnerkontrolle genügte.

    Gründlich jede Arbeit bei jedem zu kontrollieren geht bei mehreren Fächern und einer Klasse zwischen 25 und 29 Schülern nicht. Vor allem nicht in Klasse 3/4. Da säße man täglich locker 3-4 Stunden je nach Aufgaben. Also muss man sich etwas anderes überlegen, denn man hat ja auch noch etwas anderes zu tun.

    Ich habe in meinen Klassen die letzten Jahre keine Wochenpläne mehr gemacht, sondern nur Tagespläne oder Zwei-Tagespläne. Bei Wochenplänen ging es einfach nicht mehr, alles zu kontrollieren, denn es stellte sich dann heraus, dass einige ihre Aufgaben nicht sinnvoll erledigten und sie nacharbeiten mussten. Bei diesen Klassenstärken war die Spanne zwischen schon fertig und nicht fertig extrem hoch. Das war nicht mehr zu organisieren und nahm zu viel Unterrichtszeit weg, bis ich auch die letzte Arbeit bzw. Nacharbeit bekam. Das war ja nicht die einzigste Kontrolle, die ich machen musste.

    Ich habe eigentlich auch wenig Angst und mir ist in den letzten Jahrzehnten nichts Gravierendes mehr passiert. Zu Studentenzeiten war ich zu unmöglichen Zeiten bis spät in der Nacht in meiner Studentenstadt mit dem Fahrrad unterwegs. Diese Stadt sollte eine hohe Kriminalitätsrate haben. Ich hatte da immer Glück.

    Übergriffe habe ich eher als Jugendliche und junge Erwachsene in den 70igern/80igern erlebt, vor allem in einer mittelgroßen Kleinstadt, wo ich aufgewachsen bin. Und zwar durch Fremde. Dass Betrunkene einen blöd anmachen, einen sich in den Weg stellen oder man aus fahrenden Autos Zurufe bekam, war davon noch harmlos.

    Am Gravierendsten sind mir diese beiden Erlebnisse in Erinnerung geblieben: Als 12 jährige hat sich in einem öffentlichen Park ein pädophiler Mann an mich herangemacht. Das ist mir aber erst Jahre später klar geworden. Von dem Thema wusste ich noch gar nichts. Gott sei Dank war mein Cousin in der Nähe, denn ich hatte ein sehr ungutes Gefühl und wir sind dann von dem Park abgehauen, weil das ganze Gebahren unheimlich war. Meine Tante konnte mit meinen Schilderungen damals nichts anfangen, meine Eltern waren schon besorgter. Ein paar Jahre später mit 17 war ich morgens auf dem Schulweg munterseelenallein unterwegs wieder in einem parkähnlichen Gelände. Da hat mich jemand überfallen - der ganze Vorgang, wie sich der Typ im Vorfeld verhalten hat, war sehr seltsam und mein Gedankenkarusell arbeitete ständig, wie ich die Situation beherrschen könnte - aber ich hatte großes Glück, dass gerade jemand vorbei kam und ich geistesgegenwärtig laut rief. Körperlich hätte/habe ich mich nicht bzw. kaum wehren können. Damals war es üblich zu trampen. Einige Freundinnen erzählten mir, dass es Vergewaltigungen oder Vergewaltigungsversuche gab. Ich war eigentlich durch meine früheren Erfahrungen bedient und habe höchstens einmal in der Gruppe getrampt.

    Zu dieser Zeit brachte man so etwas nicht zur Anzeige oder hat es seinen Eltern erzählt. Den Überfall habe ich meinen Eltern lange nicht erzählt, weil sie mich ständig warnten, ich sollte nicht diese Route für den Schulweg wählen, weil da so wenig Leute unterwegs wären. Ich fand es zu der Zeit obercool zu laufen statt mit dem Fahrrad zu fahren, was meine Eltern gar nicht gerne sahen, gerade wegen solcher Sachen, denn es gab öfters Gerüchte über Überfälle.

    "Der Ausländeranteil in Würzburg liegt bei rund 14,9 % (ca. 19.000 bis 20.000 Personen bei knapp 134.000 Einwohnern). Die Stadt Chemnitz verzeichnet einen nahezu identischen Ausländeranteil von 14,68 % (rund 36.955 Personen bei etwa 251.000 Einwohnern). Beide Städte liegen damit sehr nah am deutschen Großstadtdurchschnitt."

    Vielen Dank für die Zahlen.

    Ich meinte eine andere Stadt und hier sind es, wie ich nachgelesen habe, ca. 27 Prozent Ausländeranteil. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund beträgt über 50 Prozent, wobei hier sicher viele gut integriert sind (z.B. Türken).

    Ich sehe auch nicht, warum ausgerechnet Deutschland oder Schweden sich nicht beteiligen sollten. Warum? Weil im Nachbarland kein Krieg herrscht? Oder sind Ukrainer noch okay und es geht nur um Moslems?

    Bisher beteiligt sich doch Deutschland mit am meisten. Jetzt interpretierst du leider wieder in meine Aussagen das Gegenteil hinein. Vom anderen Extrem habe ich nicht geschrieben, sondern ich meine vernünftige Zahlen, die man noch bewältigen kann und die man betreuen kann, damit sie sich integrieren können. Lust auf mehr Parallelgesellschaften hat keiner.

    Vielleicht merkt man im Osten (außer in Berlin) die Auswirkungen nicht so wie im Westen, weil der Osten, so weit ich weiß, nicht so viele Asylanten aufgenommen hat. Als ich in Chemnitz war, habe ich mich gewundert, wie wenig "Ausländer" mir begegnet sind.

    Das Straßenbild hat sich in den letzten 10 Jahren hier enorm geändert. Wenn man hier in der Gegend mit dem Zug fährt oder in die nächstgrößere Stadt geht, sprechen gefühlt 50 Prozent der Leute nicht deutsch. Diesen Eindruck teile ich mit vielen anderen. Das hat auch nichts mit konservativ zu tun, sondern es ist eine Tatsache. Ich meine jetzt hier aber die ganze Palette, auch Osteuropäer.

    Letztendlich geht es um Integration und das schaffen wir bei dieser Menge nicht.

    Dass unsere Straßen nicht saniert wurden, ist nicht die Schuld der Ausländer, dass es auch in Deutschland Armut gibt, kein Grund, Verantwortung für Asylsuchende abzugeben.

    Das ist deine Interpretation, wie du meine Ausssage weiterdenkst. Da habe ich nie geschrieben.

    Komisch übrigens, dass da nicht die Schuld bei den Armen gesucht wird. Sollen die sich etwa keinen Job suchen? Was stehen diese faulen Stützeempfänger an der Tafel an oder leben unter der Brücke? Zynismus off

    Es geht überhaupt nicht um Schuldzuweisung.

    Dann müssen aber vernünftige Unterkünfte her. Und ein Plan, was passiert, wenn der Krieg im Heimatland 10 Jahre dauert.

    Da stimme ich dir zu, dass hier Handlungsbedarf besteht.

    Man kann nicht die Türkei oder dubiose afrikanische Staaten und Milizen dafür bezahlen, sich um die Geflüchteten zu "kümmern", wenn man genau weiß, dass die Menschen unmenschlich behandelt werden.

    Von dem habe ich nicht geschrieben und das auch nicht gemeint. Da ich mich wegen Spenden mit entsprechenden Organisationen auseinandersetze, weiß ich, dass es Organisationen gibt, die sich um Kriegsflüchtlinge kümmern. Natürlich sind es noch zu wenige.

    Aber ich wiederhole mich und stimme hier fachinformatiker zu: Deutschland kann sich nicht um alle kümmern. Wir sind schon lange an unsere Grenzen gekommen. Mit der Integration der Migranten klappt es ja auch nur mäßig. Die sind sich selbst überlassen. Kaum jemand findet sich, der sie betreut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei manchen die Betreuung nicht leicht ist. Interessanterweise haben es uns skandinavische Länder wie Schweden und Dänemark vorgemacht, wie es gehen kann. Diese haben gemerkt, wann es nicht mehr geht und ein Limit gesetzt.

    Ich drucke neben den genannten privaten Dingen auch noch Rezepte aus. Ich mag die vor mir liegen haben, wenn ich koche bzw. backe. Den Drucker nutze ich auf jeden Fall auch noch wie Quittengelee berichtet.

    Ich habe mir vor Jahren einen Epson Tintenstrahldrucker mit Scanfunktion und einzeln nachfüllbaren Tanks angeschafft. Der hat sich voll bewährt und verursacht nur geringe Kosten, was das Nachfüllen der Tanks betrifft.

    Es ging um ein Mindestmaß an Mitgefühl. Und nein, man kann es nicht vergleichen, da die Geschicke der Vertriebenen in unseren Familien in erster Linie Enteignung und Verlust der Heimat bedeuteten. Menschen aus Eritrea oder Sudan geht es mitunter noch schlechter, wenn denn ein Vergleich des Leids her soll. Und wenn sie in die USA flohen, was ist dann anders an ihrem Schicksal? Flucht ist immer schlimm.

    Wenn es um Mitgefühl geht, dann braucht man keine Unterschiede machen. Vor allem, die auf der ganzen Welt vertrieben werden. Die haben alle unser Mitgefühl. Da gibt es Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass es ihnen in der Unterkünften an der Landesgrenze den Umständen entsprechend gut geht und sie nach dem Ende wieder zurückkönnen. Da können wir sehr wohl etwas machen, nämlich diese Organisationen unterstützen. Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden und nicht im fernen Europa.

    Man darf aber auch nicht alle in einen Topf werfen: Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht vor Verfolgung fliehen wie z.B. der aktuelle Fall der Marokkaner.

    Und zum Thema Frauenrechte: inwiefern ist das ein Grund für Pushbacks und Deals mit Kriminellen? Außerdem ist auch das sehr komplex. Viele Probleme sind mit der Kolonisierung entstanden. Andere Kulturen haben nach ihren eigenen Traditionen stimmig und ohne deutsches Urteil zusammengelebt, bevor sich Europäer einmischten. Frauenrechte sind sicher nicht von Christen exportiert worden.

    Da stimme ich dir zu. Leider kommt zu der Einmischung noch dazu, dass diese Menschen durch das Internet meinen, dass unser Leben das Non plus Ultra ist und dieser Standard leicht zu erreichen und nur positiv ist. Doch, was sie da sehen, ist nur die halbe Wahrheit. Das war ja auch zu DDR Zeiten so, als man Westfernsehen gesehen hat und sich nur dadurch ein Bild vom Ganzen gemacht hat.

    Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, woher das ganze Staatsvermögen kommt, das bei uns immer weniger wird, sodass an Stellen gespart wird, die man so nicht kennt: z.B. Straßensanierung (unsere Straßen hier sind in einem schlechten Zustand, das kannte man früher nur von Italien), Bahn (lokal müssen an einigen Strecken Züge extra langsam fahren, weil die Schienen das nicht mehr hergeben), Hilfen für Arme im Land usw. Bei uns gibt es eine Iniative der Tageszeitung, die immer wieder um Spenden bittet für verarmte Menschen in der Umgebung, die in Not geraten sind und sich manchmal nicht mal das Grundsätzliche leisten können. Ich gucke eher genau hin, wenn es um Menschen vor Ort geht. Diejenigen "Ausländer", die als Ungelernte bei uns Arbeit finden, werden ausgebeutet. Das gelobte Land sind wir schon lange nicht mehr.

    Afghanistan hatte seine Chance, die Bevölkerung wollte sie offensichtlich nicht. Mir tut jede Frau dort unfassbar leid, aber ein Land, das auch mit sehr langer, sehr verlustreicher Intervention von außen keinen Wandel schafft, ist nicht "umzukrempeln". Dafür bräuchte es schon ein Aufbegehren von innen heraus.

    Hier stimme ich dir voll zu.

    Ich denke, man muss anerkennen, dass die Bevölkerung ihre Regierung akzeptiert hat, also spricht auch nichts gegen die Aufnahme von Regierungsbeziehungen. Haben wir mit anderen Unrechtsstaaten ja auch.

    Neulich habe ich einen Bericht gelesen, dass es jetzt weniger Anschläge gibt. Das ist aber das einzige Positive. Ich hätte schon meinen Schmerz damit, solche Staaten anzuerkennen, weil sie doch so sehr zu unserer Lebensweise konträr sind. Da müsste man andere Lösungen finden ohne dass man solche Staaten anerkennen muss.

    Hast du keine Menschen mit Fluchtgeschichte in deiner Familie?

    Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann. Die deutschstämmigen Leute wurden aus den deutschen Ostgebieten nach dem 2. Weltkrieg vertrieben und gingen nach Deutschland zurück oder emigrierten in die USA. Ich habe angefangen durch Reisen mir solche Gebiete anzuschauen - war neulich in Ostpreußen - ich finde es nur traurig, was dort geschehen ist. Ein Land der Vertreibung und Vertriebenen. Ein Lob übrigens an die Polen, die schnell die Fassaden wieder renoviert haben, obwohl ihnen Hitlerdeutschland einiges angetan hat.

    In Bezug auf Afrika geht es um andere Kulturkreise und wir können nicht alle Menschen aus Afrika aufnehmen. Da müssen andere Lösungen her. Deutschland ist dicht besiedelt. Die Auswirkungen ungezügelter Einwanderungen spüren wir immer mehr. Das muss geregelt werden.

    Ich denke, dass es allgemein bekannt ist, dass gerade aus afrikanischen Ländern die Frauen deswegen so viele Kinder bekommen, weil dies ihre vermeintliche Altersversicherung ist. Zudem gibt es dort noch Beschneidungen von Frauen. Frauen haben dort kaum Rechte. Ich finde das Problem schwierig zu lösen. Die haben Internet und trotzdem herrschen solche Zustände dort. Das Internet weckt Begehrlichkeiten und falsche Vorstellungen. Hier erinnere ich mich an einen Bericht unseres Reiseführers in Ägypten, der uns genau das aus seinem Heimatdort berichtete. Er sagte, erst waren alle zufrieden, aber mit dem Internet plötzlich genügte das nicht mehr.

    Die Lösung, dass alle nach Europa auswandern, kann keine Lösung sein. Die Probleme müssen im Land gelöst werden und dazu braucht es vor Ort mutige Menschen.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an eine Marokkoreise und was der Reiseführer uns damals berichtet hat. Er erzählte von Emigration nach Frankreich und dass dort die Marokkaner nicht das angetroffen hatten, was sie sich erträumt hatten und es ihnen dort nicht gut geht. Er sah selbst als Marokkaner die Emigration sehr kritisch, weil es schon so vieles Negatives von Verwandten mitbekommen hat.

    Bei meinen Kindern wurden ALLE Fehler angestrichen und es wurde - v.a. in Mathe - immer eine Verbesserung verlangt und diese wieder korrigiert.

    Das machen die wenigsten in der Grundschule noch. Das ist nicht mehr durchzuhalten bei der Heterogenität. Außerdem kommt es auf die Klassengröße an. Ich hatte meistens zwischen 25 und 29 Schüler, in den letzten Jahren eher Klassen an der Obergrenze.

    mit „einsammeln“/„korrigieren“ ist das genauere Nachgucken gemeint

    Genau, und das betrifft ja nicht nur die Hausaufgaben, sondern auch einmal das, was in der Schule gearbeitet wird. Deswegen muss man versuchen ökonomisch zu arbeiten wie z.B. Zauberwald beschreibt.

    Nur nebenbei: Schaust du vier- bis fünfmal die Woche Hefte nach? Ich laufe einmal mit der Liste rum und gucke.

    In der Grundschule ist das schon anders. In Bayerns Grundschulen es üblich, die Hausaufgaben einzusammeln und zu kontrollieren. Das kannte ich von Ba-Wü auch nicht so intensiv.

    In einer solchen Box o.ä. hat man bei mehreren Hausaufgaben dennoch keinen Überblick und ich fand bei dieser Art von Abgabe den Aufwand noch größer als bei anderen Systemen.

    Ich habe die Dritt- bzw. Vierklässler in der Vorviertelstunde gewisse Hausaufgaben abgeben lassen und nach Fach gesammelt. Was genau sie abgeben mussten, stand an der Tafel. Allerdings brauchte ich einen besonderen Dienst, der abgehakt hat, wer alles die Hausis abgegeben hat. Die andere Alternative war das bewusste Einsammeln und am besten noch Nachzählen z.B. nur so oder nach einer gemeinsamen Besprechung der Hausaufgaben, falls ich noch nachkontrollieren wollte. Das machen meistens Dienste oder eben einer aus der Sitzgruppe oder Sitzreihe. Da bekam man dann mit, wer die Hausaufgaben nicht abgegeben hat.

    chilipaprika Danke! Das hatte ich überlesen. Wenn beide Eltern Deutsche sind, dann würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen. Das Kind spricht als Muttersprache Deutsch und ist in keinem englischsprachigem Haushalt aufgewachsen. Außerdem ist es von der 1. Klasse an in Deutschland. Es ist ja dann eigentlich kein Muttersprachler. Ich glaube auch nicht, dass das Kind perfekt Englisch spricht.

    Das bedeutet: Es hat nur in der Umgangssprache Englisch bzw. beim Sprechen einen Vorteil. In dem Fall würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen und abwarten, was sich ergibt.

    Hmm... das Kind geht in die 3. Klasse, dann hat es sicher schon Schulunterricht in Irland gehabt.

    Ich würde es aber echt entspannt angehen und erst mal abwarten und schauen, wie ich das Kind einsetzen kann, dass es Freude hat. Mit der Zeit wird sich schon herausstellen, wie man mit dem Kind umgeht. Es gibt ja auch Muttersprachler, die sich gar nicht so outen (wollen). Hatte ich auch schon, da war ein Elternteil meistens Muttersprachler.

    Ich biete die von mir nicht genutzen Noten in der italienischen Ausgabe. Hatte sie ursprünglich einmal als Möglichkeit für die Blockflötenschüler angeschafft, aber nie genutzt. Die Noten sind gut erhalten.


    Es gibt drei Varianten:
    Sporanblockflöte und Klavier
    Sopranblockflöte
    Sopranblockflöte und eine Bassflöte (Bassflöte oder Tenorflöte je nach Sonatine)

    Originaltitel:
    Francesco Magini
    3 sonatine per flauto soprano e basso
    a cura di Andrea Bornstein
    realizzazione del basso continuo di Lucia Corini
    Verlag: UT Orheus Edizioni 1994

    Wegen des Copyrights stelle ich hier keine Seiten ein. Weitere Fragen beantworte ich aber gerne.

    Der Originalpreis betrug 23 DM. Ich dachte an 6 -7 € (was es dir wert ist) + Versandkosten.

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