Beiträge von Andrew

    Das sind ja angenehme Zeiten. Unsere (erweiterte) Schulleitung ist von 7.30 Uhr bis mindestens 18 Uhr in der Schule (oft länger).

    War und ist bei meinem Vater auch so. Während den letzten beiden Schuljahren war’s wegen Corona noch schlimmer. Aber gut, da haben wir alle ja auch Überstunden gemacht…


    Edit: aber das hängt dann auch wieder von der Schule ab. Bei meinem Vater wird erwartet dass die erweitere Schulleitung genauso mitzieht. Bei uns ist die Abteilungsleitung hingegen deutlich vor Cheffe zuhause

    Dumme Frage: Äußern sich differenzierte Kursarbeiten in einem differnzierten Zeugnis? Oder wie soll das dann gewertet werden?

    Die Kinder haben sobald es E/G Kurse gibt ein Niveau auf dem sie lernen und bewerten werden. Also ein Kind was sehr gute G Kursarbeiten schreibt bekommt auf die 1 (und dann kann überlegt werden ob man das Kind hochstuft). Ein Kind das mangelhafte E Kursarbeiten schreibt, bekommst auch eine 5 (und dann wird das Kind ggf runtergestuft).


    Wenn es um die Frage geht, ob ein Kind die Quali bekommt, so ist als Beispiel die Note 3 im Erweiterungskurs eine Grundkurs 2.

    wobei ich mal davon ausgehe, dass man in anderen Schulformen mit mehr Schuljahren und mehr Wochenstunden auch mehr Zeit hat, sich mehreren Ländern zuzuwenden, darunter womöglich auch Irland.

    Laut meiner Schwester behandeln die im Unterricht England, Schottland, Amerika, Australien und Indien. Aber da die Geschichte von Großbritannien ebenfalls ein Thema ist, kann da evtl. ein Rahmen für Irland sein (aber ich weiß nicht in welchem Schuljahr das unterrichtet wird)

    Vor der Differenzierung (Kl. 5-6) : Eine Klassenarbeit für alle schülerInnen ggf mit Zusatzaufgaben


    Innere Differenzierung (Kl. 7-8) : 2 KAs 1x G-Kurs Niveau für G-Kurs SchülerInnen 1x E-Kurs Niveau für E-Kurs Schülerinnen. Wenn ich überlege einen G-Kurs Schüler hochzustufen, so kann dieser auch vorher schonmal eine E-Kurs Arbeit schreiben


    Äußere Differenzierung (Kl. 9-10) : Eine Klassenarbeit für das jeweilige Niveau


    Von einer Vorgabe 3 verschiedene Klassenarbeiten zu erstellen, habe ich noch nie etwas von gehört. Gerade wenn man einen nach außen differenzierten Kurs unterrichtet…

    Na, wie mit jedem den man im Kollegium persönlich nicht mag: weiterhin professionell.

    Habe auch vor Corona schon den/die ein oder eine/n Kollege/Kollegin gehabt, die für mich „Spinner“ waren (geht ja jedem von uns so). Gearbeitet hat man dennoch vernünftig. Wenn Absprachen getroffen werden müssen, dann reißt man sich eben zusammen. Man muss ja nicht nebeneinander sitzen oder auf Bruderschaft trinken…

    Dann wäre also A15 ein guter Kompromiss, wenn man sich einerseits für die Schulleitung interessiert und andererseits eine Familie hat?

    Kannst du so oder so sehen: mein Vater hat(te) immer ne Ausrede, wenn ihm das Familienleben mal zu viel wurde, um zur Schule zu fahren…

    Es sollte klar sein, dass leitende Funktionen immer einbüßen im Familienleben bedeuten und auch immer mal was dazwischen kommen kann, sodass man noch weniger Zeit für die Familie hat.

    Naja, über die Aussage mit dem Management lässt sich streiten, finde es aber ebenfalls vollkommen legitim auch schon im Studium bestimmte Ambitionen zu haben. Habe ja schon ein paar mal meinen kleinen Bruder erwähnt. Der ist genauso. Schritt 1 war für ihn seine Vertretungsstelle zu bekommen. Ich finde es bei ihm gut, dass der die Zeit in der Schule auch nutzt um sich bei seinen Kollegen ( die Familie hat ja “keine Ahnung”, die Familie “kann man ja nicht fragen” :D ) entsprechend zu informieren, was man alles später so machen kann. Er hat schon ein paar zusätzliche Stunden da rein gesteckt und sich die Aufgabenfelder etwas näher angeschaut. Für ihn ist auch ganz klar, dass er später einmal Schulleiter werden will. Finde es dementsprechend- wenn man eigene Initiative ergreift und sich informiert- vollkommen legitim auch schon als Student recht hochgegriffene Ziele zu haben.

    Also pauschal zu sagen “wenn du Karriere machen willst, dann ist Lehramt nichts für dich” würde ich jetzt nicht unterschreiben. Mein Vater hatte auch direkt zu Beginn schon das Ziel in der erweiterten Schulleitung tätig zu sein.

    Davon würde ich im geschilderten Fall ganz dringend abraten (selbst wenn es nicht ernst gemeint ist), mich beschleicht das Gefühl, dass das grausam nach hinten losgehen würde. Sowas kann man allenfalls abziehen, falls man selbst zu einem Thema absolutes Expertenwissen hat.

    Da stimme ich dir zu. Deshalb direkt der disclaimer dass man das nicht machen sollte. Nachher legt der Schüler das noch als Mobbing oder Gott weiß was aus….

    Fachfremd ist das auch immer so eine Sache… mein Kollege hat das aber mal mit einem Schüler veranstaltet, der sich ähnlich aufgespielt hat. Der Schüler sollte damals in der 9. Klasse ein mathematisch und physikalisch exaktes Referat über die Schrödingergleichung halten. Hat natürlich nicht geklappt. Der Plan meines Kollegen ist aufgegangen und der Schüler hat sich danach zurückgenommen und sich auch für sein Verhalten entschuldigt.


    Aber wie erwähnt: nicht zum Nachahmen geeignet

    Also raus damit! :)

    Hätte sonst einfach vorgeschlagen ein schweres Thema rauszusuchen (am besten mit Hilfe eines Fachkollegen) und den Schüler dies als Referat halten zu lassen. Und dann aber gaaaaanz genau auf jeden kleinen Fehler zu achten und das schön vor der Klasse breitzutreten.


    …. Aber das sollte man natürlich als Lehrkraft nicht machen, wenn man nicht danach bei Cheffe antanzen will.

    (Also es ist wahrscheinlich klar dass dieser Vorschlag NICHT ernst gemeint ist 😂😂😂)


    Dein Wort in Gottes Ohr!


    Ziehen musste er zum Glück nichts :engel: Aber dennoch ist mein Kiefer schön betäubt :autsch:

    Ich würde mich auch nicht dazu “zwingen” lassen mich bei dem Schüler für eventuell Fehler zu entschuldigen. Bei der SL? Ggf aber sicher nicht beim einem Schüler der so eine Hexenjagd verursacht und immer wieder zu Cheffe rennt.

    Wie du schon sagst: du springst ein. Das würde ich der Schulleitung auch so sagen. ggf gibt’s ja einen Fachkollegen der mit dir mal einen Unterrichtsentwurf durchsprechen kann. Wenn besagter Schüler dann wieder Fehler finden will, kannst du ihm ruhig sagen, dass das alles so seine Richtigkeit hat und sobald er in dem nach nur noch Bestnoten erzielen würde und zu jeder Frage die perfekte Lehrbuchantwort parat hat, dann darf er gerne nochmal nach dem Unterricht was sagen. Wenn nicht, dann hat seine Kritik erstmal Sendepause (klar Kritik von Schülern ist, wenn gerechtfertigt und ordentlich vorgetragen, nicht zu verbieten. In dem konkreten Fall würde ich aber so vorgehen).


    Mein nächster Vorschlag wäre wohl zu unpädagogisch


    Seht mir bitte die direkten Worte nach, ich sitze gerade im Wartezimmer von meinem Zahnarzt :|

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