Beiträge von ARC7L

    Hallo allerseits,


    aktuell schreibe ich eine Hausarbeit zu einer virtuellen Stunde zum Theme Newton'sche Axiome, insbesondere dem dritten. Mit Abgabenstress und Corona war es bisher schwer für mich, Bücher zu finden, mit denen ich das ganze untermauern kann. Konkret soll das ganze für eine gymnasiale Mittelstufe in NRW unterrichtet werden und mit einem Tafelbild abgeschlossen werden.

    Der Natur der Sache nach fällt so ein Axiom ja vom Himmel, trotzdem wäre ich froh über Tipps, was die Profis dazu so schreiben. Womöglich erhoffe ich mir auch zuviel; Im Studium habe ich bisher nur Fachbücher benötigt und solche, die über die didaktische Forschung schreiben.


    Schon einmal vielen Dank für Eure Mühen :)

    Vorweg: Ich bin noch im Studium, kann also nur meine Sicht und die mir zugetragenen Überlieferungen zum Besten geben. Aber vielleicht hilft es dir ja trotzdem.


    Ob Lehrerin oder nicht, erstmal musst du dir deine Grenzen setzen können. Auch Lehrertum ist ein Job, für den du eine 4x Stunden-Woche bezahlst bekommst, mehr nicht. Du bekommst weder Nervengewand-Prämien, noch Gesundheits-Garantien vom Staat. Also musst du das sauber trennen: Schule und Freizeit. Wie du das konkret macht, wird in diversen psycholgischen Abhandlungen und Workshops behandelt. Aber das "lernst" du nicht auf dem Weg zur Lehrerin, und eine "Gewöhnung" schindet deinen Körper zugrunde. Ich würde auch über einen "Stresskoffer" nachdenken, eine sehr umfangreiche Liste des möglichen Inhalts findet man hier.


    Dann kann man ein bisschen über die Fächer steuern, aber erhoff dir nicht zu viel. Du wirkst, als möchtest du gerne konkret eine Klasse leiten. Dazu wäre Mathe natürlich sehr gut geeignet. Vor allem Fächer, in denen du regelmäßig Tagesaktuelles aufgreifen könntest, sind wiederum suboptimal für dich. Ich will dir nichts vorschreiben, nur sieh es so: Du bist bereit (gewesen), für lächerliches Geld und unter Missachtung deines privaten Lebens Schule zu machen - nimm dir wenigstens die Freiheit, die zwei Fächer zu lernen, die dir am leichtesten fallen und über die Jahre am "wenigsten" Arbeit machen.


    Zuletzt die Sorge um Ausstiegschancen: Das ist eine falsche Priorität, weil du selbst sagst "wenn der Körper nicht mitmacht". Wenn dein Körper nicht mehr mitmacht, ist die "Fachidiotie" deines Master of Education deine geringste Sorge. Es gibt reichlich Arbeitsplätze, die nicht von Fachwissen (auf Bachelor-Niveau und höher) leben. Da gibt es vielleicht nicht das große Geld, aber schon zuverlässig sein reicht aus, um gesucht zu werden. Darum mach dir also keine Sorgen.


    Also: Zum Wintersemester kannst du auf keinen Fall mit dem Studium anfangen. Du musst jetzt erstmal lernen, deinen Stress zu bewältigen, deine Grenzen zu ziehen und deine Motivation und den Idealismus richtig zu portionieren. Ganz unabhängig von der Frage, ob es Lehramt werden soll.

    Fände es seltsam, wenn jemand sie plötzlich aufgeben würde.

    Man diskutiert ja nicht, damit nachher jeder nach Hause geht und sich denkt "Was ein Vollidiot". Wenn man nicht offen für neues ist, dann spart man sich das. Warum man hier nur bedingt auf deine Position einstimmt, ist ja noch und nöcher argumentiert.


    Wie erfolgreich es sein wird, wird man sehen.

    Wie gesagt: Das andere womöglich scheitern, entbindet uns nicht von unseren Verpflichtigungen. Diese gilt es in einem Rechtsstaat also umzusetzen. Da hat "2%" und was auch immer nichts mit am Hut.


    Aber findest du denn die nationale Lösung über Verteuerung von Alltagsgütern wirklich gerecht?

    Und ob. Aus vielerlei Gründen, aber vorangestellt seien diese Bedingungen: Die Einnahmen gehen zu dem Teil, der für ein Jahr ausgestoßen werden dürfte, pro Kopf zurück (wenn ein Deutscher z.B. 2to ausstoßen darf, und die Tonne 100€ kostet, kriegt er eben 200€ wieder. Die bekommt er auch für seine Kinder).

    Alle überschüssigen Einnahmen durch die Abgabe sind zweckgebunden: Förderung von Nachhaltigen Prozessen/Renaturierung/etc, Vorbereitung auf den Worst Case in Deutschland und ebenso Ländern, die unter ihrem Anspruch leben. Das Verhältnis will ich nicht bestimmen, aber wir fordern globale Konsequenzen heraus und tragen dafür gefälligst Verantwortung.

    Selbstverständlich sollen alle Produkte sowie CO2-Äquivalente transparent und umfassend eingepreist werden. Wenn ein Hersteller durch eine unklare Stelle in den Regeln schummelt, sollte die zuständige Behörde quasi-rechtliche Verbote schaffen können, wie in Amerika der Fall, und saftige Strafzahlungen einfordern, die den bindenden Zwecken und der Behörde zugeführt wird (als Provision quasi; ein Minimalpolster, um nicht auf Klagen angewiesen zu sein vorausgesetzt).

    Und dann ist diese Abgabe sinnvoll:

    + Wer konsumiert, zahlt seine zusätzlichen Kosten, die ohnehin anfallen. Das trifft alle, aber das ist ein feature, not a bug.

    + Wer über seinen Verhältnissen lebt, investiert immerhin in die Zukunft

    + Wo tatsächlich Einschnitte hingenommen werden müssen, ist das Klima froh. Und die soziale Frage ("60m² im Brennpunkt") existiert ohnehin.

    + Die Wirtschaft hat einen immensen Anreiz, ihren Fußabdruck zu senken, weil das eine direkte Preissenkung bedeutet, die entweder Gewinn oder Absatz erhöht. Das ist nur endlich möglich (wie bereits gesehen), aber da kämen wir zur Grundsatzdiskussion über Kapitalismus.

    + Die Reinvestionen entschärfen/erledigen die Arbeitsplatz-Problematik


    Außerdem muss unsere Subventionspolitik grundsätzlich überdacht werden. Das ist ein anderes Kapitel, kann aber durchaus Preise beeinflussen.


    Edit: (Grammatikalische Fehler.) Es gibt sicherlich durchdachtere und wohlformuliertere Konzepte dazu, das ist nur ein Gedankenanreiz

    Du kannst also ein riesiges Problem nicht allein lösen? Wie wäre es dann mit bindendem Völkerrecht? Oh warte, Paris hast du wiederholt ignoriert.

    Die Lösung, die du tatsächlich individuell anpacken könntest, ist dir nicht "liberal" und "sozialgerecht" genug. Immer weiter so.

    Aber wohin führt das?

    Das wir das Auto nicht nur an die Wand fahren, sondern uns auf der Motorhaube festmachen und mit dem Schädel dämpfen.

    Die Frage ist, werden das andere Länder, besonders die der dritten Welt, mitgehen können. Oder werden die unsere aussortierten Maschinen mit dem billigen Öl benutzen?

    Ja mein Gott, dann verkaufen wir unsere Abgasnorm "Blitzblank"-Fahrzeuge in die Welt mit der Bedingung, dass ältere Modelle in Zahlung genommen werden müssen, die dann recyclet werden. Die Scheichs sollen dankbar sein, dass ihr Geschäftsmodell dann noch gemütlich über 2070 hinauslaufen kann, auch wenn die goldenen Lambos nicht mehr drin sind.


    Diskussionskultur

    ... wäre wirklich nett. Aber du beweist und gestehst ja, anderer Beiträge nichtmal aufmerksam zu lesen und zuzuordnen. Du willst ja auch nicht diskutieren, um neue Erkenntnisse zu erlangen. Du willst lediglich deine Position verteidigen. Dann setz dich einsam auf dein Mäuerchen, ich werde nicht mehr dagegen schreien.

    National das Öl verbieten bringt gar nix, wenn global das Öl dann woanders verpulvert wird.

    Wenn Deutschland Geld in Technologien und Produktionsketten steckt, die den Ölverbrauch und CO2-Ausstoss stark vermindern, dann sind auch die anderen womöglich auf weniger Öl angewiesen. Das ignorierst du aber gepflegt, obwohl Solarzellen das beste Beispiel sind, dass unsere Investitionen eine starke Beschleunigung in Entwicklung und Preisabfall indizierten.

    National den Lebensstandard für Deutsche senken bringt gar nichts, wenn China dafür die doppelte Menge Bürger in Wohlstand bringt.

    Oho, jetzt wird es aber ganz dünn. Stehen den Chinesen etwa kein gleichwertiger Wohlstand zu? Ätschibätsch, ihr seid zu spät? Ist deine Liberalität nur eine Geldfrage? Oder etwa eine völkische? Und die Chinesen hatten das bisher rigoroste Programm, um Bevölkerungswachstum zu bremsen (Ich rede von der 1-Kind-Politik, nicht vom Großen Sprung :aufgepasst:). Ich brauche dein Bildnis zur Bevölkerungszahl auch gar nicht, ich habe dir doch zugesprochen. Was ich von dir wollte, waren Umsetzungsvorschläge, weil du die Alternative ja konsequent ablehnst.

    Mal ein anderer Aspekt: Was soll die Frage nach den Kindern? Ja, die "verursachen" CO2. Aber wenn wir keine Kinder mehr haben, wozu geben wir uns dann überhaupt Mühe? Wir können ja freiwillig aus dem Leben aussteigen, dann haben wir eine solide Einsparung des Klimaeinflusses. Kinder sind der einzige Grund, Klimaschutz zu betreiben, wenn ich vereinfachen darf. Wieso muss man sich dann Kinder vorhalten lassen in der Debatte (wie man sie erzieht, welchen Konsum man ihnen erlaubt, etc. natürlich schon)?

    Dass das Klima sich immer wechseln wird, egal was wir tun. Und die Vorstellung man könne etwss aufhalten, ist deplatziert. Man kann höchstens den menschlichen Anteil variieren, was aber nicht dafür sorgen würde dass das Klima jetzt konstant bleibt.

    Wenn du den Großteil deiner Argumentation darauf baust, "Klimawandel stoppen" auf der Goldwaage zu lesen, dann verstehe ich Antimon sehr. Natürlich geht es darum, den antropozänen Einfluss rauszunehmen, und nichts anderes. Und da ist es ein bisschen so, wie mit einer Wand zu reden. Ich meine, du nennst die Überbevölkerung als größtes Problem (wobei ich ohne "größtes" gerne zustimme) was impliziert, das "Depopulation" für dich eine legitimere Lösung ist, als dem Deutschen "Lebensqualität" (in deinem Sinne nur Konsum, was für sich ja schon albern ist) zu verteuern. Selbst wenn wir die Bevölkerungszahlen moralisch vertretbar senken könnten (Vorschläge?) ist es nötig und angemessen, auch einen nachhaltigen Lebensstandard zu etablieren.

    Dann ist doch die Frage, ob Frauen in diesen 'insbesonderen' Jobs wiederum freie (bzw. unverhältnismäßig freiere) Kleiderwahl haben. Man kann doch Diskriminierung benennen, auch wenn sie "geringer" oder "unwichtiger" ist als andere (darüber wurde auch gar keine Aussage getroffen).

    Und vor allem geht es hier um Lehrer - im weitesten Sinne Beamte -, bei denen wir wohl kaum Probleme mit Anstellungschancen haben.

    Die 2 Prozent sind nunmal 2 Prozent. Selbst wenn wir pro Kopf das 1000 fache von den USA hätten. 2 Prozent bleiben 2 Prozent auf die wir einwirken können. Das heißt die Frage, ob man wirklich etwas mit Politik in Deutschland verändern kann, ist eigentlich eine zentrale Frage.

    Wenn es da nur etwas völkerrechtliches gäbe, damit wir nicht alleine auf weiter Flur stehen, sondern alle an dem Problem arbeiten... Ach ja, das Pariser Klimaschutzabkommen! Na sowas aber auch. Und unsere aktuelle Regierung reißt - wie alle anderen leider auch - diesen Zielmarker grandios. Wir sind eine Verpflichtung eingegangen, und die ist nicht durch fremdes Scheitern aufgehoben. Nicht zu vergessen, dass wir auch deshalb daran arbeiten müssen, weil wir Geld haben, dass andere Nationen gar nicht in die Hand nehmen können. Sieh es so: Was wir uns leisten können, erzeugt Technologien und Produktionsketten, auf die dann auch die anderen zugreifen können - nenn es meinetwegen Subvention. Dann lass uns das noch strategisch in Deutschland ansiedeln, als "Wiedergutmachung" für die Solarproduktion. (Über Postwachstum, etc müssen wir dann immer noch reden, aber bis dahin...)

    Ich bin sicher nicht arm, aber ich esse ab und zu ein Stück Fleisch, fahre einmal im Jahr in die Berge, Fahre möglichst wenig mit dem Auto um Geld zu sparen. So wie die meisten Deutschen sicher.

    Allein der Einfluss unserer Infrastruktur ist immens und reizt das Kontingent pro Person fast aus - wer aspahltierte Straßen, Strom, Wasser, Gas, Internet, Krankenhäuser, Justiz und all die anderen Annehmlichkeiten will, muss sich das anrechnen lassen. Und jeder andere Deutsche auch. Dann ist es zwar löblich, dass du nur einmal im Jahr in die Berge fährst (sei dir ja gegönnt), aber das erhöht die Klima-Budgets deiner Mitbürger nicht. Es senkt nur dein eigenes. Andere Fliegen, zack Budget weg. Zweimal pro Woche rotes Fleisch, zack Budget weg. Und wir haben eine Menge Flieger und Fleischesser - das Budget steigt für niemanden, einen Ablasshandel gibt uns das Klima nicht, und Deutschland lebt weit über seinem Kontingent. Wir haben keinen Spielraum mehr für diese Späße, und diese den heutigen Menschen wegzunehmen ist nicht minder sozial, als das Klima der Erde für alle Mitmenschen, heute und in Zukunft, zu kippen.


    Wenn Lenkungssteuern kein Allheilmittel sind (sind sie nicht), dann fehlen uns aber immer noch effektive Alternativen, die sozialgerechter sind. Wir haben all die Jahre von den Problemen gewusst, und keine effektive Lösung ist auf den Plan getreten. Externe Kosten müssen endlich integriert werden. Dann können sich Menschen eben weniger leisten - die Verfassung hat niemandem ewig steigenden und währenden Wohlstand versprochen. Irgendwie haben die Menschen ja früher auch überlebt - Mensch, Toast Hawaii war mal ein Wohlstandssymbol des Pöbels! Diese Leute leben noch!

    Wäre es nicht ein solches Wahlfiasko, und würden die Grünen das Herz nicht auf der Zunge tragen, wäre das sehr viel schneller umsetzbar - und je schneller, desto weniger drastisch müsste der Eingriff sein (aber das ist ja auch so ein ignoriertes Mantra). So verträglich wie manche das gerne hätten, kann der Wandel gar nicht mehr stattfinden.

    Immerhin bin ich hier kein extremer Exot, wenn ich Lesezeichen, Dokumente und offene Tabs nutze :saint:

    An die 500 Lesezeichen würde ich sagen. Wobei die a) unsortiert sind b) nur gelesene und merkenswerte Dinge beinhalten. Was ich noch lesen will, ist dann ein offener Tab. Ich versuche immerhin, nur ein Fenster offen zu halten und alle Tabs zugleich sehen zu können. Ich lebe dauerhaft am Limit :D

    man kann Dinge erst wirklich, wenn man sie auch im Ernstfall und unter Stress kann. Das gilt nicht nur für Rettungssanitäter und Feuerwehrleute, auch für Pianisten und Fußballspieler.

    Es war ja auch kein Weltuntergang, sondern nur die Feststellung, wie es lief. Ich möchte aber trotzdem in Frage stellen, ob "unter Stress" ein relevanter Indikator für Lernerfolg sein soll - im Umgang damit steckt ja deutlich mehr als reine Themen-Expertise. Joker13 Herangehensweise ist mir da schon genehmer.


    Didi Da steckt aber auch mehr Druck und Zentralisierung hinter; Ein Unfall mehr ist schlecht für Bilanzen und Prestige. Ein lumpiger Abiturient mehr? Der Markt regelt das schon und die Länderstatistik dankt. Für die theoretische Prüfung kann man zudem einfach pauken und danach die Hälfte über Bord werfen - fragt doch niemand mehr ab. Soll das wirklich Bildungsziel sein?

    Die Beurteilung des Lernprozesses hat den Nachteil, dass die jungen Menschen dieses Prozess eben nicht unvoreingenommen durchlaufen können. Sie sind der ständigen Beurteilung ausgesetzt. Ich fänd's schön, wenn sie einfach machen, 'rumprobieren, ein inhaltliches Feedback bekommen könnten. Da wäre für beide Seiten der Stress weg.

    Vielleicht bin ich da ein Außenseiter, aber ich kam mit einer ständigen unterschwelligen Bewertung um Welten besser zurecht, als mit der Prüfungssituation. Dieser Druck, in kurzer Zeit und scharf beobachtet abzuliefern, hat mir immer die Noten verhagelt. Einfach interessiert und aufmerksam am Unterricht teilnehmen, seine Aufgaben machen (dabei auch rumprobieren können!) lief deutlich geschmeidiger. Und falls der zukünftige Personaler auch nur einen Deut auf die Noten gibt, sollte sie ohnehin mehr an der Leistung im "Alltagsbetrieb" interessiert sein. Vielleicht schlägt sich dieser Aspekt in Bayern in anderen Bewertungen nieder, aber in NRW bleiben dazu ja nur die Fachnoten.

    Ich verbiete den Kindern doch gar nicht, in die Skateparks und Pipes zu gehen...? Ich sage nur, dass sie mit Rollern dort schlecht aufgehoben sind. Oder eher: Andere Kinder und Jugendliche sind in einer Pipe mit Rollerfahrern schlecht aufgehoben.

    Natürlich ist Achtsamkeit ein Trumpf, aber ändert das etwas daran, dass diese Geräte falsch bedient Schaden zufügen können*? Und Roller werden statistisch signifikant von jungen Kindern falsch bedient. Es gibt durchaus deutsche Parks, die im Laufe der Zeit Rollerverbote ausgesprochen haben wegen genau dieser Risiken. Was natürlich nicht heißt, dass nicht genug Eltern dem Ordnungsamt klar machen wollen, dass ihr Kind natürlich sehr souverän und sicher fährt und einen Freifahrtsschein verdient. Bis dann die Haftpflicht klopft, warum es diese und jene Arztrechnung verursacht hat.


    Es gibt sicherlich auch Kinder, die wirklich was draufhaben. Aber ohne samus Kind zu kennen, kann ich nur durchschnittliche Erfahrungen mit dem Thema zu Rate ziehen. In einer verlassenen Pipe soll jedes Kind gerne Trickroller fahren, da will ich gar nichts sagen. Aber wenn es etwas voller zugeht, halte ich eine Risiko- und Interessenabwägung für legitim.



    *Selbstverständlich: auch Skateboards, BMX-Räder und Rollschuhe können falsch bedient werden. Aber Rad und Inliner sind wesentlich besser zu kontrollieren, auch für junge Kinder - zumindest verselbstständigen die sich wesentlich seltener. Skateboards wiederum sind weniger gefährlich, weil keine wuchtigen Metallkanten, sondern abgerundete Holzdecks verwendet werden. Das geringere Gewicht des Bretts bringt zudem einen geringeren Impuls (bei gleicher Geschwindigkeit) mit sich. Auch ist die Hürde, sich mit dem Skateboard in die Pipe zu trauen höher - wer nicht sicher drauf stehen kann, übt, bis er sich einen Hang runterrollen lassen kann. Auf dem Roller steht man nicht zwangsläufig sicherer, aber der Griff täuscht vor, dass das der Fall wäre.

    Wenn es "alle" Aluroller betrifft, wage ich die These, dass die aus ein- und demselben Werk kommen. Auch Hudora "entwickelt" nur in Deutschland, die Fertigung ist dann was anderes. Vielleicht hilft ein made in Germany Hersteller? Tiefgreifende Test- oder Erfahrungsberichte habe ich aber nicht zur Hand

    Das Problem ist nicht nur, was sich ein Kind dabei tun kann. Die Freude in der Halfpipe ist dadurch beschränkt, was das Kind anderen tun kann; Solange die Pipe nicht im eigenen Hintergarten liegt, werden da auch andere Kinder und Skater sein. Besonders letztere werden zurecht sauer, wenn unsichere Kinder mit ihren Knöchelbrechern (unironisch) da runterwackeln.

    Ich würde dem Kind eher ein BMX-Rad (ggf. gebraucht) kaufen oder einen Roller, um tatsächlich Strecke zu machen (sprich große Rollen). Einen Trickroller nur, wenn es sich ausschließlich auf leeren Parkplätzen und im Garten tummelt - und dann ist das Risiko zum/beim Rollerbruch nicht mehr groß.

    chilipaprika Ich will ja auch nichts abschieben, aber wenn mein Fach nach einem Jahr wieder ausgesetzt wird, frage ich mich sinnvoll das sein soll. Außerdem möchte ich die Schüler ja auch kennen, und da helfen mehr Stunden schon. Das kann man sicherlich auch anders aufholen, nur ging es mir ja erstmal nur um die Frage, wie das offiziell (bzw. de jure/de facto) gehandhabt wird.


    Jule13 Ich gehe mal davon aus, dass ich dazu extra Kurse zu Bio/Chemie erhalte? Oder würde die Klasse wechselweise von den Fachlehrern unterrichtet werden?

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