Beiträge von Mimi_in_BaWue

    Aber auch mir stellt sich die Frage, was in deinen Augen "exotische Methoden" sind.

    In meinen Augen: Placemat.

    Hab ich am Kopierer auch nur die Refis bzw. mich selbst im Ref vorbereiten sehen.

    Ich würde so was nun nicht mehr in nemUB zeigen. Die Methode eignet sich in meinen Augen und Fächern nur selten und ist deshalb für SL UBs ungeeignet. Aber wehe, ich hätte das Placemat nicht in der Stunde gezeigt, wo es laut Fachleiter sein reinmuss,weil er es auch so macht.

    Es gibt bei mir schon Ref Mätzchen, die ich im Alltag selten mache.

    Interessante Fragestellung des TE, deshalb les ich mal mit, was die „alten Hasen“ so schreiben.

    Ach, das hätte jedem passieren können und da wären viele, mich eingeschlossen, den Schülern entgegen gekommen.

    Es wird noch viele solcher Situationen geben. Ich hab als Berufsanfänger auch alle 2 Wochen so ein Aha-Moment, vor allem was Organisatorisches betrifft, und denke mir "das wirst du in Zukunft besser machen, wieder was gelernt!". So musst du es sehen.

    Was wär das für ein Schulleiter, der sowas nicht wüsste!

    Den würd ich auflaufen lassen.

    Du wirst doch über die Pläne an der bisherigen Schule über den Vertragstermin hinaus Bescheid wissen - oder? - Staffelübergabe z.B.?

    Meine alte SL wusste es nicht :hitze:

    Also immer nochmal selbst Bescheid sagen, für alle Fälle

    Wir könnten mal fragen, wie lange ihr zur Schule braucht.

    Bei mir: 1h 15min ein Weg, wenn die Bahn zuverlässig wäre. Realistisch sind leider 1,5h pro Wegstrecke. Ich arbeite zwar im Zug, finde meine Pendelei trotzdem sehr dämlich.

    Und ja, ich will das ändern und den Schulweg verkürzen. Das halte ich nicht noch ewig durch. Ich denke, ich könnte auch 2h mehr Debutat machen, wenn ich n kürzeren Weg hätte, aber als Berufsanfänger ist mir das mit der Pendelei zu viel.

    43 min reine Autofahrt fände ich auf Dauer auch anstregend.

    Ohne den restlichen Thread gelesen zu haben:

    Es gibt eine Dienstakte beim RP über dich, die wird auch im Angestelltenverhältnis genauso gepflegt, wie wenn du verbeamtet bist.

    Eine neue Schulleitung könnte (oder wird sehr wahrscheinlich) in 3 Jahren deine Akte anfordern. Von dem her würd ich dir von formalen Fehlern abraten, insbesondere solche, die den Ärger der SL auf sich zieht. Die SL sitzt am sehr langen Hebel.

    Wurde das BL schon genannt?

    In Ba-Wü würdest du an einer Gemeinschaftsschule oder Werkrealschule (plus Fortbildungen a la "kleines zusätzliches Ref", damit du Realschullehrer wärst) im ländlichen Raum wahrscheinlich schon eine Stelle bekommen.

    Reines Gym wird schwierig, in jeder Region, auch berufliche Schulen suchen eher andere Fächer.

    Ich an deiner Stelle würde aber noch den Abschluss zu Ende machen. Du kannst dann beliebig lang mit dem Ref warten und es dir offen halten. Du musst nur nach mindestens 4 Jahren, falls du nichts mit deinen Fächern beruflich zu tun hast in der Zeit, ein Kolloqium vor Ref-Beginn ablegen (eine mündl Prüfung vom Niveau her irgendwo zwischen Kursstufe und Uni, so ist es zumindest in Ba-Wü).

    Das Ehrenamt nennt sich IHK Prüfer…

    Schon blöd. Bei Arbeit nach Stempeluhr oder vertrauensarbeitszeit, die man wirklich einhalten soll, ist der Prüfungstag ein Arbeitstag und man arbeitet die Woche über halt ein Tag weniger im regulären Job.

    Als Lehrer sieht die Sache natürlich wieder ganz anders aus. Womöglich soll durch deine Prüfertätigkeit möglichst wenig Unterricht ausfallen, falls du da irgendwie Mitsprache bei den Prüfungsterminen hast. :/

    Kann ich gut nachvollziehen, dass das ankekst.

    Falls turtlebaby tatsächlich Konferenzen meint:

    ich habe durch meinen Mann den direkten Vergleich zu Betriebsratkonferenzen eines großen Konzerns (Homeoffice, ich bin qausi mit dabei) und durch gewerkschaftliches Engangement von mir und meinem Ehemann auch hier schon vielen diveresen Konferenzen beigewohnt.

    Vor diesem Hintergrund empfinde GLKs und Fachkonferenzen der drei Schulen, an denen ich bisher als Lehrer/Refi war, sehr effizient.

    Deswegen meine Nachfrage. Konferenzen nehmen auch keine 5% meiner persönlichen Arbeitszeit ein. An meiner Schule gibts bisher nur die notwendigen (ich glaube vorgeschriebene Anzahl an) Konferenzen.

    Ich kam aus einem erfolgreichen Arbeitsverhältnis und war es gewohnt viel effizienter und ergebnisorientierter zu arbeiten als die ehemaligen Studis , was mich bis heute in Teamkonstellationen verzweifeln lässt. Ich habe das Gefühl in der Schule wird mit der Ressource « Arbeitszeit » total verschwenderisch umgegangen, das ist in der Wirtschaft so nicht machbar. Aber da ändert man auch nichts dran, ich versuche dann für mich elegante Lösungen zu finden ohne mich aufzureiben.

    Interessant! Kannst du das mal näher erklären?

    Also jetzt lasst doch mal die Kirche im Dorf und die erhobenen Zeigefinger unten. Ich hab unter Refis anderer Fächer mehrmals die Aussage gehört, dass sie im Studium keine Schulthemen behandelt hatten und dementsprechend schwer war dann das Ref und der Berufseinstieg.

    https://www.pearson.de/schule/unser-a…0-9783849043407

    STARK für Eltern: Deutsch - Nachschlagewerk für die Klassen 5 bis 10


    wäre wahrscheinlich so ein Buchtipp. Ich hab selbst für die Nawis die Pearson Oberstufe Bücher im Schrank stehen und hab damit auch schon Uni Wissen aufgefrischt, daher hab ich mal gegoogelt, ob die auch was für Deutsch haben.

    ... die Eltern glauben, ihr Kind arbeite im NaWi Unterricht gut mit, weil es zu Hause eine naturwissenschaftliche Frage im Esstisch die Schwangerschaft betreffend stellt (die nichts mit dem Unterricht zu tun hat). Ja da muss das Kind ja ein Genie sein...

    edit: und mit der Forderung nach einer besseren Note kommen die Eltern zum persönlichen Gespräch.

    Ref ist wie ein Vollzeit Debutat zu bewerten arbeitszeittechnisch. Da sind es in Ba-Wü 41,5h/Woche rechtlich gesehen, falls die Info noch jmd was nutzt.

    In Ba-Wü waren die Seminar-Leiter nicht gerne bereit, Nebenjobs zu genehmigen. Da solltest du bessere Argumente haben als dass die Miete zu hoch ist. Da wird dann sonst eher zum Umzug geraten, als ein Nebenjob in großem Umfang genehmigt wird.

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