Schon mal etwas von Klassenführung und Beziehungsarbeit jenseits von rein interventionellem Handeln gehört? Pädagogisches Handeln umfasst mehr als nur Verhaltensmodifikation durch verschiedene Varianten von Strafen (rauswerfen, durchregieren, wöchentliche Tests).
Ziemlich arroganter Unterton deinerseits. Hast du zufällig schlecht geschlafen?
Zur Sache: Klar, langfristig funktioniert Beziehungsarbeit nicht nur so. Aber lies dir bitte mal den ersten Post im Thread durch. Ist das für dich ernsthaft eine Ausgangslage, wo du vollkommen ohne Interventionsrepertoire auskommst? Und das als Berufsanfänger?
Abgesehen davon wundere ich mich, dass du wöchentliche Tests bei "Strafen" einordnest. Das war früher Standard, in den Sprachen sowieso wegen der Vokabeltests. Und es ist eine gute Chance für die Ruhigen, die in solchen Chaosklassen oft untergehen, zeigen zu können, was man kann. Die Störer erfahren so eine Konsequenz ihres Verhaltens für ihre Note. Und natürlich, wird so stark gestört, dass andere Kinder (die übrigens ein Recht auf einen ordnungsgemäßen Unterricht haben!!) nicht lernen können, wird der Störer für den Moment entfernt.