Beiträge von Ichbindannmalweg

    Meine Wallbox kann 22kW und ich will den 100kWh-Akku in einer kurzen Nacht innerhalb von 6 Stunden wieder voll bekommen können. Täglich an den Schnellader zu müssen ist keine Option.

    100kwh Akku? Also wenn man den hätte und die 10-80 Prozent die man in der Regel nicht ständig überschreiten sollte macht real nutzbare 70kwh und damit eine Reichweite von 300km bei zügiger Fahrweise…. Mein Beileid wenn du die wirklich fahren musst, das ist ja die Hölle. Das schränkt die Auswahl an Autos natürlich enorm ein. Wüsste nicht, dass das irgend ein E Auto kann. Schnell zuhause laden ist bei 99,9 % der Köufer wohl überflüssig.

    :

    • 250km Reichweite mit 140km/h unter Worst-Case Bedingungen
    • 22kW AC-Ladeleistung an der Wallbox
    • Anhängerkupplung, mit der man auch wirklich was ziehen kann, kein Fahrradträger
    • Kein SUV

    250km Reichweite: Modell Y ist sehr sparsam, das passt ( also wenn ich so schnell fahre wie es der Verkehr zulässt, wann immer es geht über 130, gerne schneller. Sparsam fahre ich den mit 13khw/ 100km)

    Anhängelast 1600kg, reicht für unseren Wohnwagen

    22kw AC: kann unsere Wallbox nicht. Der Tesla aber auch nicht. Aber wozu? Ich brauche unterwegs einen Schnelllader, den 22 kw wären ein Elend. 50 auch. Alles über 100 macht Spaß. Der Ioniq kann noch ein bisschen schneller DC, das ist wichtig für Langstrecke.

    Was ist ein SUV? Für mich ist das Y kein SUV

    Audi: ich will nicht wissen was ein elektrischer Audi kostet …

    Vielleicht solltet ihr mal die Kilometerleistung eurer Autos preisgeben, dann kann man das besser einschätzen. Einen neun Jahre alten Benziner mit 200.000 km würde ich auch mehr teuer reparieren. Das sage ich als jemand, der alle seine Autos bis zum bitteren Ende gefahren hat. Und jetzt sehr glücklich elektrisch und mit 500 PS unter der Haube unterwegs unterwegs ist 😎 . Vorher waren wir kurz davor, beim ADAC rausgeschmissen zu werden… habe ich schon gesagt, dass das Fahren monatlich trotzdem billiger geworden ist?

    Eine Lösung für sieben Sitzer ist allerdings noch sehr teuer, da gibt es den Ev9 und der ist kein Schnäppchen.

    Der Kindergarten macht das genau richtig: nach jeder Drohung von Stundenkürzung sind weniger Kinder da. Weniger kranke Kinder, die auch noch extra betüddelt werden müssen und sich unwohl fühlen. Dann haben die verbleibenden zwei Erzieher in der Gruppe vielleicht noch eine Chance, gesund durch die Woche zu kommen. Bis dann die kranken Kollegen nächste Woche wieder da sind. Denn sonst sind die verbleibenden Kräfte noch schneller krank, da sie am Limit arbeiten.

    Bitte in der Schule auch so!

    Nein, ich meinte natürlich nicht, dass die kranken Kinder in den Kindergarten oder in die Schule sollen. Das habe ich auch nicht geschrieben. Was ich sagen wollte: es ist eine totale Selbstverständlichkeit, dass Erzieher zu Hause bleiben, wenn sie krank sind. Und dass das auch völlig selbstverständlich ist, dass sie krank sind. Denn sie sind ständig mit kranken Kindern zusammen.

    Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns hat man für kranke Lehrer überhaupt kein Verständnis. Und natürlich werde ich in einem Klassenraum, in dem die Hälfte rotzt und hustet, genauso krank, wie die Erzieher im Kindergarten, völlig egal welche Jahrgangsstufe. Je älter die Kinder sind, umso eher gehen sie krank in die Schule, wegen der Klassenarbeiten.

    Mein Fazit wäre: wenn die Lehrer krank sind, weil sie sich natürlich bei den Kindern angesteckt haben, dann schreibt die Schule eben genauso eine Rundmail wie Kindergarten. Was das, wofür einen Aufschrei gäbe? Da vertreten doch lieber, die noch nicht ganz so kranken, die richtig kranken Lehrer…

    Das dumme ist doch: die sind oft schon längst ansteckend, bevor die so richtig krank werden… anstecken wird man sich sowieso.

    Unser Kindergarten schickt einfach eine Rundmail: wenn die kranken Kinder nicht zu Hause bleiben, sind die Erzieher krank, und dann wird die Betreuungszeit gekürzt. Und keiner denkt: Lehrer XY ist aber auch ständig krank, der faule Sack. Da denkt man: klar dass sie krank sind, bei den vielen Viren und Bakterien.

    Ich glaube übrigens nicht, dass die Kindergartenkinder zuhause bleiben sollen, damit sie keinen anstecken, sondern damit die verblieben Erzieher weniger Kinder beaufsichtigen müssen. In der Schule ist eine halbe Klasse aber nicht weniger Arbeit, es sei denn man könnte dann Hosen zusammenlegen.

    Vielleicht liegt es daran: In allen Artikeln stand sinngemäß, dass der Vater/ Mitschüler behauptet hätten, dass die Lehrer nicht nach den Kindern schauten. Kein Artikel sagte, dass dem nachweislich so war. Zumindest soweit ich die Berichterstattung gelesen habe. Wenn nun die Verurteilung über das doch dem gesunden Menschenverstand nach offensichtliche vielleicht gar nicht möglich war (weil nicht nachweisbar), dann hat man vielleicht juristisch den Umweg genommen über Kausalketten.

    Ich habe null Ahnung von der rechtlichen Seite. Aber warum sind nicht die Eltern ebenfalls angeklagt? Sie haben ihre Tochter mitfahren lassen, obwohl sie wussten, dass das Kind nicht zuverlässig mit der Krankheit umgeht. Sie hätten doch nicht nur mitteilen müssen, dass das Kind Diabetes hat, sondern auch den Umstand, dass die Werte und der Umgang mit der Pumpe ständig kontrolliert werden müssen, weil es das Kind nicht kann! Dazu hätte es mindestens einer von den Eltern genau unterwiesenen Lehrkraft bedurft.

    Außerdem haben die Eltern die Werte bei Abfahrt selbst nicht kontrolliert, sonst wären diese ja auf den Hinfahrt nicht schon so schlecht gewesen.

    Für mich gehören die Eltern genau so auf die Anklagebank wie sie Lehrer. Letzten hätte ich aber vor allem zum Vorwurf gemacht, dass sie das Kind zu lange alleine gelassen haben bzw. die Betreuung den Mitschülern überlassen haben. Da zeigt sich mal wieder, wie gefährlich es ist eine Fahrt mit der üblichen, dünnen Personaldecke durchzuführen.

    Humblebee

    Mir tun die Sekretärinnen sowieso leid, aber so ist bei uns die schulinterne Regel. Die meisten Kollegen schauen sowieso weg, wenn sie Handys sehen, da das immer Stress bedeutet. Also kommen am Sekretariat hat nicht so viele Handys an. Mehr Stress bereiten da sicherlich die durchschnittlich drei kranken Schüler, die auf Abholung warten. Handys müssen erst beim dritten Mal durch die Eltern abgeholt werden 😅

    Müssen bei euch die Telefone nicht aus in der Tasche sein?

    Wenn sie daddeln, dann kassier das Telefon ein.

    Dann gibt es halt Gekreische.

    Wenn dir das Telefon nicht ausgehändigt wird, dann spreche es mal ab wie dann es üblich ist an der Schule.

    Nie im Leben fasse ich die Handys meiner Schüler an. Einkassierte Handys lasse ich von den Schülern selbst zum Sekretariat bringen und abgeben. Am Ende falle ich noch mit 10.000 Euro in der Hand die Treppe runter oder ein Schüler behauptet, die Spiderapp sei erst durch mich installiert worden…

    Wir haben den Brief noch nicht, aber bei uns sieht es dann ähnlich aus, die Gehaltserhöhung wird direkt wieder für die PKV drauf gehen. Mein, wir nagen auch nicht am Hungertuch, aber die Erhöhung ist schon mindestens einmal für die deutlich höheren Kosten für Lebensmittel, Versicherungen und was auch immer drauf gegangen. Kindergartenbeiträge, demnächst Grundsteuer, Schwimmbad, Urlaub…. Selbst Bücher sind deutlich teurer geworden.

    Und unsere nächste Erhöhung wird indirekt in Kürze vom TV ÖD verhandelt, bei einer Forderung von 8% kommt da bestimmt nicht mehr als 2x 2 Prozent auf 28 Monate, bei uns dann 2x 1,9 auf 32 Monate…

    Also mich wundern die Schilderungen zu dem Gespräch mit dem Personalrat nicht, ich kann mir das ganz konkret bei einigen Personen vorstellen. Leider.

    Thema Amtsarzt: Dass du nach 6 Monaten da noch keinen Termin hast, ist schon fast verwunderlich. Auch wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit in die Dienstunfähigkeit geschickt, wenn du diesen Termin in nächste Zeit hast. Je nach Bezirksregierung geschieht das nämlich in letzter Zeit enorm schnell, abweichend von der bisherigen Handhabung. Aber: Es besteht auf Seiten des Dienstherren durchaus ein Interesse daran, dich so schnell wie möglich wieder in den Dienst zurückzuholen. Allerdings möchte er dich nicht Monate lang voll alimentieren. Es wird also eine Nachuntersuchung geben, die zu einer Reaktivierung führen bei Möglichkeit.

    Zum Thema Versetzung kann ich leider nichts beitragen.

    Meine Erfahrung: es gibt sehr, sehr engagierte Leute im Personalrat und die, die sich da einen schlanken Fuß machen und die Entlastungsstunden gerne mitnehmen. Letztere haben mit deinem Fall erheblich weniger Arbeit, wenn du die Füße stillhältst… Es gibt durchaus auch Leute, die noch Karriere machen wollen und sich deshalb lieber bedeckt halten. Anders kann ich mir das Ergebnis des Gesprächs nicht erklären. Ich hoffe du hast die Kraft, dich wenigstens für die Anerkennung des Dienstunfalls einzusetzen. Das hätte für mich Priorität. Deshalb finde ich die Idee mit dem Rechtsanwalt super. Eventuell bei der Gewerkschaft/ Verband anfragen, ich weiß nicht ob du Mitglied bist. Der Philologenverband hat einen eigenen Anwalt, bei dem man in der Regel auch zügig einen Gesprächstermin bekommt.

    Ohne Worte… wer profitiert davon? Die Lehrer und die Schüler bestimmt nicht. Der nächste Schritt wäre dann, die Gymnasien zu verpflichten einen Sekundarschulzweig einzurichten… ups, das gibt’s ja schon.

    Ist es wohl billiger, kleine Hauptschulen zu schließen? Vermutlich. Wo doch die schwächsten Schüler eigentlich die beste Förderung bräuchten. Am billigsten wäre doch, das Abitur gleich allen als Anhang zur Geburtsurkunde.

    Wenn das klappen soll, braucht es Geld und Personal. Beides nicht im Überfluss vorhanden.

    Eben weil es nicht ihr Verarbeitungsbereich ist, sie aber dafür angesehen wird, hätte ich geholfen. Ich gehe davon aus, dass andere Lösungen erfolglos gesucht wurden.


    Es würde so machen Kollegen ganz gut tun, mal zu sehen wie viel Arbeit verdreckte Klassenräume machen. Dann würden sie vielleicht zuverlässiger dafür sorgen, dass am Ende des Tages die Stühle hochgestellt und die Räume von den Schülern gekehrt werden… Das ist zumindest bei uns eine Pflicht, die regelmäßig nicht erbracht wird.

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