Vielleicht sollte man sich noch bedenken, dass
Ein Umzug auch Geld kostet und eventuell ist eine neue Wohnung teurer als die alte.
Wenn ich Lehramt studieren wollte, käme für mich heute nur noch der Kauf von einem Wohnmobil/ Wohnwagen in Frage….
Vielleicht sollte man sich noch bedenken, dass
Ein Umzug auch Geld kostet und eventuell ist eine neue Wohnung teurer als die alte.
Wenn ich Lehramt studieren wollte, käme für mich heute nur noch der Kauf von einem Wohnmobil/ Wohnwagen in Frage….
Hier im Westen gäb's bestimmt viel Neues für sie (Holland, Belgien, Eifel, Streuselbrötchen, Fritten mit Sauerbratensoße, ...).
Und wir heißen fast jede*n willkommen.
Spannend.
Wo bekomme ich Fritten mit Sauerbratensoße? Das klingt ja besser als mit Essig 😋
Volle Zustimmung, aber die Kombination 2x Lehrer ist auch total besch**** was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht ( Ferien ausgenommen).
Warum sollte das speziell für das weibliche Geschlecht relevant sein, nicht aber für Männer?
Das gilt natürlich auch für Männer, allerdings wählen Männer selten diesen Beruf. Für Frauen ist die Vereinbarkeit mit Familie bislang ein sehr essenzieller Faktor bei der Berufswahl, die Mädels denken da oft etwas vorausschauender als die Jungs…. Warum will denn kaum noch ein Mann Lehrer werden? Weil für die Herren der Schöpfung die Vereinbarkeit mit Familie kein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl ist. Frau darf das ja ausbaden… ( meine persönliche These). Als damals ( vor gut 20 Jahren)
der Hauptseminarleiter am ersten Tag fragte, warum wir den Beruf ergriffen haben, sagten ausnahmslos alle Frauen, Männer gab es keine, dass sie Lehrer geworden sind, weil das gut mit Familie geht. Und zwar an erster Stelle. Das hat mich damals sehr überrascht, weil ich selbst da gar nicht dran gedacht habe.
Grundsätzlich ja, aber das bedeutet nicht, dass man an einer Ganztagsschule Anspruch auf reine Vormittagsarbeitszeiten hat, wenn man die Kita nur Vormittags bucht.
Die TE hat keinen Ganztagsplatz bekommen. Wie so viele. Wenn man dann keine ständig verfügbaren Großeltern hat, kann man als Lehrer schlicht nicht arbeiten. Das ist ein Unding! Und nein, der Versuch private Betreuung hinzuzukaufen dürfte in den meisten Fällen auch fehlschlagen, selbst wenn man die Kosten in Kauf nimmt. Das macht den Beruf für Frauen immer unattraktiver und vergrößert den Lehrermangel… da müssten sich die Dienstherren mal was einfallen lassen (was nicht auf Kosten der kinderlosen Lehrer geht).
Mir fällt ehrlich gesagt keine Rechtsgrundlage ein, nachdem man einfach so sagen kann: ich kann nicht kommen, weil ich keine Kinderbetreuung habe. Die Kinder sind ja nicht krank, also keine Möglichkeit der Kinder Krankschreibung. Selbst bist du auch nicht krank, es sei denn, es geht dir mit der Schwangerschaft tatsächlich so schlecht, dass du den langen Schultag nicht schaffst. Was ich aus eigener Erfahrung mit den Schwangerschaften durchaus für möglich halte. Mit ging es gar nicht gut und ich hätte auch keine 13 Stunden mit perfektem Stundenplan geschafft.
Dass man wegen fehlender Kinderbetreuung nicht arbeiten kann, ist so nicht vorgesehen. Dafür gibt es ja die Elternzeit (auch wenn man diese aus Nettigkeit beendet hat). Das ist halt das Problem, wenn Frauen zu ihrem Job in der Familie auch noch einen weiteren machen sollen…
(Wo bleiben die Stimmen, die nach dem Vater fragen und ob der nicht auch übernehmen kann oder einen „richtigen“ Job hat
)
Ich teile den Optimismus, dass man da auf jeden Fall krank geschrieben wird, nicht. Im Zweifelsfall auch noch den Hausarzt ansprechen. Es gibt auch Ärzte, die Lehrer für faule Säcke halten und es gut einen geschickten Schachzug halten, erst die Stunden zu erhöhen und dann zu kassieren, während man zuhause sitzt. Also auf jeden Fall die Wortwahl gut überlegen. Die fehlende Kinderbetreuung würde ich da nicht so raushängen lassen, denn Betreuung nur bis Mittags macht den Job als Lehrer in fast jedem Fall unmöglich. Leider.
Ist das wirklich so? Der Wechsel vom Landes- in den Kirchendienst ist ja auch ohne Neuverbeamtung möglich.
Meine Kenntnisse beziehen sich auf NRW.
Was den Wechsel in den Kirchendienst angeht: Dort ist man den Beamten gleichgestellt, aber eben kein Landesbeamter.
Es gibt auch Unterschiede bei den einzelnen Trägern. Ein schwieriges Thema! Kenne einen Kollegen, dem aus gesundheitlichen die Dienstunfähigkeit drohte, der wurde aber von einem anderen Träger statusgleich übernommen (und ist erfolgreich wieder im Job). Der Weg in den Landesdienst als Beamter war ausgeschlossen.
Bei dem aktuellen Lehrermangel ist es aber eventuell zunehmend Verhandlungssache… mir ist aber kein Fall bekannt, der den Wechsel ohne Amtsarzt vollzogen hat. Mit neuer Prüfung hingegen schon.
Aufpassen: wenn der Träger nur eine oder wenige Schulen hat, hängt man dort fest. Ein Wechsel zurück in den Landesdienst ist zwar möglich, aber schwierig (Neuverbeamtung + erneut Amtsarzt). Schulwechsel so gut wie unmöglich.
Aus dem Sammelsack für Kleingeld habe ich geschlossen, dass es mehrheitlich zu spät kommt, aber dann doch irgendwann. Auch am Gymnasium bin ich schon auf Kopiergeld sitzen geblieben, weil Schüler plötzlich weg waren oder ich einfach keine Nerven mehr hatte dahinter her zu laufen.
So lange es nette Lehrer gibt, die ihr Gehalt für die Arbeitsmaterialien der Schüler opfern, ändert sich ja nichts. Gelder aus offiziellen Quellen wie Teilhabepaket zu gewinnen dürfte dann wohl auch an den Eltern scheitern, die entweder nicht die Fähigkeit oder das Interesse haben die notwendigen Formulare auszufüllen.
Wäre es vielleicht möglich, dass Klassensätze über Spenden angeschafft werden? Gibt es lokal Stiftungen (z.B. Windkraft) oder so? Dann müssen die Schüler die Aufgaben halt abschreiben.
Typische Bemerkung aus den Gymnasiumshallen an die Niederungen der Grundschule
Ich bin echt neugierig: warum sollte es nicht genau so gut oder schlecht gehen das Geld vor dem Kauf einzusammeln wie danach? Ich habe es so verstanden, dass das Problem das Vorstrecken des Geldes ist, das Geld aber irgendwann kommt.
Wenn das eigentliche Problem ist, dass immer eine Bruchteil nicht gezahlt wird, dann lernen die Kinder halt weniger individuell und schreiben von der Tafel ab. Interessiert diese Eltern vermutlich nicht. Wenn es nicht Schulleitung nicht interessiert, dann interessiere ich mich in erster Linie dafür, dass mein Geld nicht die Unzulänglichkeiten des Bildungssystems drauf geht und damit der Mangel noch kaschiert wird.
Jetzt mal abgesehen davon, dass man die Eltern vermutlich nicht dazu zwingen kann, die Hefte zu bezahlen, sondern auf deren Goodwill angewiesen ist: erst Geld einsammeln, dann bestellen und bezahlen. Wenn sich dann Eltern weigern, wird halt von der Tafel abgeschrieben…
Deshalb wollte ich ja vorab schriftlich was haben und ein Gespräch mit der Schulleitung (was ihm mitgeteilt worden war) und hatte morgens auf dem Bahnsteig auch direkt gesagt, dass er nicht mitfahren darf. Das hatte er so von mir nicht akzeptiert und fing dann Diskussionen, etc. an. Und in dem Zusammenhang kam auch die Entschuldigung - die eben, nicht authentisch war. Gerade nachdem er anfangs meinte, er würde sich von mir sowieso nichts sagen lassen. Nur von der Schulleitung.
Ob eine Entschuldigung authentisch oder nur besonders gut geschauspielert ist, kann man schlecht herausfinden. Dass die Entschuldigung zu spät kommt, kann man denke ich nicht anführen, da ja kein Zeitpunkt genannt wurde.
Für mich liegt die Rechtfertigung dafür, den Schüler nicht mitzunehmen, eher in seiner Aussage, dass er sich vom Lehrer nicht sagen lässt. Ein Schüler, der die Befolgung von Anweisungen verweigert, ist auf einem Ausflug für mich nicht tragbar.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die gängigen Lehrwerke, vor allem Englischbücher von Cornelsen, sich sehr lange gut über Kleinanzeigen verkaufen ließen. An manchen Schulen wird halt nicht alle vier Jahre die Ausgabe gewechselt. Ist natürlich etwas Arbeit, die Sachen loszuwerden. Was da keine Liebhaber findet: Tonne. Aber manchmal habe ich mich wirklich gewundert was ich noch zu Geld machen konnte.
Vor ein paar Monaten wurden im Rossmann die Tests verschenkt, jeder konnte mitnehmen so viel er wollte.
Wir kommst du darauf, dass körperlich kranke SuS automatisch in Förderschulen beschult werden? Was hat Krankheit mit Förderbedarf zu tun?
Das habe ich nie behauptet. Im Gegenteil gehe ich davon aus, dass rein körperlich behinderte Schüler inzwischen vorwiegend eine Regelschule besuchen. Woher ich das weiß? Gespräche mit Förderschullehrern aus unserer Stadt. Privates Interesse, den nächstes Jahr müssen wir unser Kind einschulen. Und das mit Sicherheit nicht in eine Regelschule.
Zum Einen: Was bringt dich zu der Annahme, das habe für den Fall von Leon A. eine Rolle gespielt? In der Presse war bislang nur zu lesen, er habe Wahrnehmungsstörungen gehabt und daher einen entsprechenden Förderbedarf. Von chronischen schweren Erkrankungen, die eine ständige medizinische Versorgung notwendig machen, ist keineswegs die Rede. Das Problem akuter Erkrankungen hingegen ist nicht auf Förderschulen beschränkt, sondern kann immer auftreten.
Ich habe ein Kind mit einer Wahrnehmungsstörung, was in unseren Fall bedeutet (kann bei dem Jungen anders sein), dass er sich Schmerzen nicht wahrnimmt und artikulieren kann. Dann heißt es, an minimalen Verhaltensänderungen zu erkennen, dass etwas nicht stimmt und sicherheitshalber zum Arzt zu gehen, um das überprüfen zu lassen. Die Verantwortung dafür kann ich keinen Dritten übertragen, zumindest nicht über mehrere Tage.
Als Lehrer wäre ich auch nicht mit einen Kind, dessen Symptome Halsschmerzen waren, in die Notaufnahme. Auch die Eltern scheinen die Situation ja nicht richtig eingeschätzt zu haben, darauf weist zumindest die Bitte der Eltern hin, in eine Apotheke oder zum Arzt zu gehen.
Was bedeutet denn Förderklasse in Bremen? Sind da ausgebildete Sonderpädagogen? Als normaler Lehrer kann man das ja alles noch weniger einschätzen als die Kollegen, die schon viel Erfahrung mit diversen Krankheitsbildern haben.
Wie gesagt, ich finde das Ziel der Fahrt sehr gewagt, wenn es eine Gruppe von Schülern ist, die die unterschiedlichsten Probleme gesundheitlicher Art mit sich bringen können. Ein Ziel ganz in der Nähe und der Schüler hätte von seinen Eltern abgeholt werden können.
Sollte dieses Privileg nur den Gymnasien vorbehalten sein?
Wenn du so fragst: die brauchen das als letzte, die reisen genug.
Es geht mir schlicht darum, dass viele Kinder auf Förderschulen gesundheitliche Baustellen haben, die eine ständige Verfügbarkeit von medizinischer Versorgung nötig machen. Das ist schon im Inland eine Herausforderung. Von zusätzlicher Betreuung mal ganz zu schweigen, dürfte sich schwierig werden die zu bekommen.
Wo hast du gelesen, dass das eine Förderschulklasse war?
Das stand in irgend einem der ersten Zeitungsartikel, ob das stimmt weiß ich nicht.
DAS erachte ich in der Tat auch als kritisch. Letztlich muss es aber in der Entscheidungshoheit der Lehrkräfte liegen, eine/n SchülerIn mit Beeinträchtigungen (oder je nachdem eben auch mehrere) mitzunehmen oder nicht.
Die Möglichkeit die Übernahme der Verantwortung auf einer Klassenfahrt abzulehnen und Kinder auszuschließen oder gar nicht zu fahren wäre meine erste Forderung.
Wenn ich mich aber entscheide mit allen zu fahren und das Risiko einzugehen, dann kann das aber auch heißen, dass man auf die Besonderheiten der Kinder besonders Rücksicht nehmen muss. Das kann zum Beispiel bedeuten, nicht weit weg zu fahren. Oder nur Tagesausflüge zu machen.
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