Es ist ja eigentlich alles gesagt. Zu der Ausflugsgestaltung, die sicherlich nie für alle passend ist, würde mir noch einfallen, dass man im Vorfeld mir betroffenen Personen spricht. Ich hatte hatte einen Rollifahrer in der Klasse, auf den selbstverständlich immer Rücksicht genommen wurde bei der Planung. Da gab es selbst mit Siebtklässlern keine Diskussion über einen Ausflug in den Kletterpark. War allen klar, so wie es hier offenbar allen Kollegen klar war, dass sehrratlos zwei von drei Punkten nicht mitmachen kann. Die Lösung hätte für mich daher in einem Gespräch gelegen, in dem man erstmal sagt, dass man das als Problem erkannt hat. Eine Bowlingrunde kann auch am Tisch sehr nett sein und vielleicht wäre das gar kein Problem gewesen, wenn das Gefühl des Ausgeschlossenseins durch ein Gespräch im Vorfeld gar nicht aufgekommen wäre. So wie eine gute Schulleitung, die die Kollegen auch erst freundlich fragt, ob sie sich vorstellen könnten die eine oder andere Aufgabe zu übernehmen. Verhindert zuverlässig den Widerstand gegen eine Anweisung etwas zu tun 😉
Ich würde mich auf jeden Fall jeden Tag darüber freuen, dass die jungen wilden die Besen schwingen wollen und ein bisschen Mitleid mit ihnen haben angesichts der Lage im Schulsystem. Und vielleicht gab es ja auch bei den jetzt alten Besen mal solche Bestrebungen, alles neu und besser zu machen. Zurücklehnen und so ruhig wie möglich bis zum Hafen schippern. Wenn früher aufhören, dann nur über Modelle der Altersteilzeit.