Beiträge von Ichbindannmalweg

    Soweit ich weiß müssen Kinder noch in Ausbildung sein, um Kindergeld zu beziehen, wenn diese nicht mehr schulpflichtig sind.

    Das was da am manchen (!) Schulen passiert, ist doch schon Sozialbetrug. Und ja, es wäre schön, wenn alle ihre Arbeit richtig machen würden und die Schüler ausschulen (unentschuldigtes Fehlen, fehlende Leistung), die sichtlich keinerlei Interesse am Schulbesuch haben und denen oft auch noch jegliche Grundlagen fehlen, um erfolgreich einen Abschluss zu machen. Das BK ist sicherlich das letzte Auffangbecken, aber manche Schüler sind dort nicht zu retten… Es darf halt nicht an allem fehlen. Und vielleicht muss man auch überlegen, dass es keine passende Schulform für Schüler ist, die vorher ihr ganzes Leben lang keine Schule besucht haben und vielleicht eher sonderpädagogische Förderung bräuchten.

    Was glaubst du wird dann passieren? Welcher Arbeit werden sie ohne Schulbildung nachgehen können? Was meinst du woher sie das zum Leben nötige Geld beschaffen werden, wenn die Sozialleistungen gekürzt werden?

    Ich denke, dass das weder die gesellschaftlichen Kosten senken wird noch eine Gewaltproblematik behebt. Ganz im Gegenteil.

    Ich sehe das immer wieder im Urlaub in anderen Ländern, dass ungebildete, sozial nicht abgesicherte, chancenlose Menschen zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen führen und auch das Leben gut Situierter nachhaltig negativ beeinflussen. Ich meine, wer will schon gerne in einer gated community wohnen müssen und selbst dort Dauerziel von Armutskriminalität sein...

    Generell stimme ich Dir zu. Das Klientel, welches ich meine, verbringt aber Jahre auf der Schule und kostet Geld, ohne auch nur die geringste Aussicht auf einen Abschluss zu haben, da es wirklich an jeglicher Mitarbeit fehlt. Das wird durchgezogen bis zum bitterem Ende, wenn Wirklichkeit keine Wiederholung mehr möglich ist. Da Welt etwas Druck finanzieller Natur vielleicht hilfreich. Oder auch nicht, wenn beim Drogendealen genug verdient wird…

    Es würde schon fast ausreichen, alle unentschuldigten Fehlstunden zu ahnden. Wenn Schüler mehr abwesend als anwesend sind und dann völlig überfordert sind, wenn sie denn mal da sind, und das dann keine Konsequenzen hat…. Es müsste konsequent ausgeschult werden, Streichen von Kindergeld und Kürzung bei Sozialleistungen… oder halt ab arbeiten statt in der Schule weitere Kosten zu verursachen ohne jegliche Erfolgschancen.

    Sorry, habe gerade auch einen Fall von Gewalt gegen Lehrkräfte im Bekanntenkreis und kann nur sagen: es gab keinerlei Unterstützung für die Lehrkraft. Im Gegenteil.

    Mein nächster Stundenplan ;(

    (Dreimal 1. - 11. Stunde, natürlich mit Pausen..., dazu kommen hin und wieder am 4. Nachmittag Konferenzen.)

    So etwas ist echt eine Zumutung und macht krank. Ich hoffe du hast wenigstens einen Raum, wo du Ruhe hast und deine Sachen liegen lassen kannst, so dass du die Pausen möglichst effektiv nutzen kannst. Wenn es jemals eine Arbeitszeiterfassung geben sollte (und die auch Konsequenzen hätte) dann wäre es wenigstens Arbeitszeit, wenn man sich 3x am Tag für nur 30 Minuten effektives Arbeiten an eine Sache begibt. Ziemlich ineffizient.

    Der Sinn? Ganz einfach: Geld sparen. Ich wette, dass ein ziemlich großer Prozentsatz an Rechnungen gar nicht eingereicht wird, weil die Leute es nicht schaffen und den Überblick verlieren. Und wenn es Posten gibt, die nicht abrechenbar sind, dann zahlt der Patient trotzdem. Schließlich hat er ja überall unterschrieben, dass er unabhängig von Beihilfe und PKV alles übernimmt.

    Höhere Summen werden in NRW von der Beihilfe schneller bearbeitet…. Trotzdem kam ich in der Schwangerschaft ganz schön ins Schleudern mit den vielen Rechnungen, weil nicht alles so reibungslos lief. Dank App habe ich selbst im Krankenhaus liegend Rechnungen eingereicht, damit ich die Rechnungen pünktlich bezahlen konnte. Da kamen schnell mal fünfstellige Summen zusammen…. Wenn es eng wird, dann kann man übrigens große Rechnungen später bezahlen, ein Anruf genügt da in der Regel.

    Also ich kann den Wunsch der Schulleitung des TO verstehen. Habe genug (nach außen) toxische Lehrerkleingruppen erlebt. Meistens merken es die Beteiligten ja nicht mal. Es kann daher schon sinnvoll sein, die Tische so umzustellen, dass eine bessere Kommunikation des Gesamtkollegiums entsteht.

    Eine gute Schulleitung würde dann aber das Kollegium „mitnehmen“ bei der Gestaltung einer neuen Ordnung und den Prozess anregen, aber nicht von oben herab bestimmen.

    Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist…. Aber bei uns an der Schule wäre es ziemlich egal, ob ich 6, 8 oder 12 Stunden mache, ich muss nahezu jederzeit einsatzbereit sein und bräuchte immer eine Betreuungsmöglichkeit für deutlich mehr Stunden. Sogar zu Zeiten, die die Kita nicht abdeckt. Daher kann ich es verstehen, dass es sich auch lohnen soll. Allerdings sind 3 Stunden mehr die Woche jetzt auch kein wahnsinnig großer finanzieller Unterschied. Ich würde mich vermutlich freuen, einen sanfteren Einstieg zu haben und erstmal schauen zu können, wie alles mit Kind klappt. (Ja, es gibt hier die beide Vollzeit Paare, die alles super hinbekommen mit 3 Kindern oder so… kann aber nicht jeder).

    Unsere PV Anlage wurde auch am Karfreitag montiert. Inklusive Flexen 🙈 Das war den Katholiken hier ziemlich egal. Weniger egal war es dann aber den Nachbarn, dass wir morgens den Schnee mit einem motorisierten Gerät geschoben haben, so gegen 6 Uhr, da bis 7 geräumt sein muss. Das tuckerte wirklich leise, jedes Auto ist lauter. Aber: verboten vor 7, und um 7 muss geräumt sein. Die fanden es nur unfair, dass sie schippen müssen. Ich habe dann eine Metallschaufel besorgt und schippe jetzt mit Freude ab 5 Uhr, denn das dauert eine gute Stunde…. Und bei jedem Ratsch sehe ich sie vor mir wie sie sich ärgern…. :teufel:

    Kommt wohl drauf an was „in dem Ausschnitt schauen“ bedeutet. Wenn ich einen Schüler anschaue, dann sehe ich doch unweigerlich auch den Ausschnitt, ohne das gezielt zu tun. Sekundenlang dorthin starren, am besten noch aus passend gewählter Position, ist für mich etwas ganz anderes.

    Selbst als Frau empfinde ich extreme Ausschnitte, sehr kurze Röcke usw als unangenehm, da ich auch nicht unfreiwillig etwas sehen möchte.

    Wenn Schüler*innen halbnackt durch die Gegend laufen, dass Mann / Frau schon Mühe hat schnell genug wegzuschauen, dann würde ich auch sagen: beschwert euch nicht, wenn jemand sieht, was ihr offen zeigt.

    Ich möchte manche Einblicke nicht aufgezwungen bekommen. Das empfinde ich dann auch als Belästigung.

    Ich finde irritierend, dass suggeriert wird, dass man sich das selbst aussuchen könnte. Das Beschäftigungsverbot spricht entweder der Arzt aus oder der Arbeitgeber aus.

    Ich habe auch Zweifel, ob ein Arzt es statt einer AU aussprechen würde, wenn ein massiver Grund für eine AU vorläge. Die AU umfasst wesentlich mehr als ein BV, bei dem nämlich gerade nicht alle beruflichen Tätigkeiten ausgeschlossen sind.

    Kommt wohl auf die Reihenfolge drauf an. Was das BV angeht, so ist da sicherlich einen Bereich, bei dem die Frau Mitspracherecht hat. Zumindest habe ich schon von einigen gehört, die ein BV entweder aktiv gefordert oder auch abgelehnt haben. Mein Arzt schreibt mich auch nicht krank, wenn ich sage: ich muss aber dringend arbeiten (bei Infekten zum Beispiel). Aber sagt dann, dass er das für keine gute Idee hält. Und bislang hatte er recht 🙈 Ein BV ist ja auch nicht immer eindeutig notwendig, es ist ja schon oft ein Blick in die Glaskugel, ob eine Tätigkeit negative Folgen für ein Kind könnte. Da sind sich doch die Ärzte auch nicht einig hinsichtlich der Risikobewertung.

    Generell habe ich Ärzte auch als Anwälte der Patienten erlebt. Wenn der seit also die Wahl hat zwischen BV und AU, warum soll er dann nicht zum Wohle des Patienten entscheiden? Ein Amtsarztverfahren in der Schwangerschaft ist sicherlich aufgrund des damit verbundenen Stresses nicht förderlich für eine Schwangerschaft. Da würde man eventuell mit dem BV den psychischen Druck rausnehmen, der wiederum das Kind gefährden kann.

    Wie ich bereits schrieb: das wird sehr unterschiedlich gehandhabt mit der Einladung zum Amtsarzt. Es betrifft nicht alle, aber die Zunahme von sehr schnellen Vorladungen mit sehr schnellem Ende des aktiven Dienstes habe ich aus gesicherter Quelle. Das Vorgehen ist auch noch recht neu.

    Ist sie sicherlich nicht!

    Meinst du: sie ist nicht gut beraten, wenn sie ins BV geht? Bezogen auf den Fall: Schwangerschaft + Weitere Krankheit wie Krebs. Falls ja: warum nicht?

    Hier in NRW sähe das ohne Berufsverbot so aus: Amtsarzttermin nach ungefähr 3 Monaten, sofortige dauerhafte Dienstunfähigen weil es absehbar ist, dass man binnen 6 Monaten mit Krebs nicht wieder dienstfähig ist. Amtsarzt empfiehlt Termin zur erneuten Begutachtung in 1,2 oder 3 Jahren.

    Gäbe es in BV eine Pflicht, sich krank zu melden, wenn man plötzlich unabhängig von der Schwangerschaft erkrankt? Würde die Krankmeldung das BV aufheben?
    Falls nein, hätte die erkrankte Person deutlich mehr Zeit sich mit Bezügen um ihre Genesung zu kümmern… Und eventuell in der Elternzeit ohne Diestunfähigkeit zu genesen. Also besser, falls du DU vermieden werden soll. Nimmt man diese jedoch inkauf, so kann man ja drei Jahre Rente mitnehmen und muss im Zweifelsfall für kämpfen, den Dienst wieder aufnehmen zu können.

    Sollte eine Schwangere zusätzlich zu einer Gefährdung der Schwangerschaft weitere Krankheiten entwickeln, dann ist sie gut beraten, wenn sie ins Berufsverbot geht.

    Denn soweit ich das mitbekommen habe, ist man in einigen Dezernaten dazu übergegangen, die Kollegen bei Krankheit sofort in die Dienstunfähigkeit zu schicken. Zum Beispiel bei Krebs. Da wird nicht abgewartet, sondern ab und weg. Weil es billiger ist. Da wäre man mit dem Krankengeld sicherlich besser dran.

    Also ich vermute auch, dass du der einzige Ultraläufer hier bist, aber ein paar Läufer generell werden wir hier wohl haben.

    Ich bin etwas kürzer unterwegs und träume noch vom Hermannslauf. Ansonsten auch lieber landschaftlich laufen als für Städtemarathons viel Geld bezahlen:).

    Tipp für den Hermann: den muss man mindestens zweimal laufen. Das erste Mal zahlt man Lehrgeld. Und wenn es gut läuft, qualifiziert man sich für den Startblock B im zweiten Jahr. Falls man sehr gute Zeiten auf anderen Distanzen vorzuweisen hat, kann man auch versuchen den Veranstalter zu kontaktieren und sich nach B versetzen zu lassen. Denn: Auf den ersten Kilometern im großen Block C geht man, das kostet unendlich Zeit. Ansonsten: tolle Strecke, ein echtes Erlebnis. Bin drei Tage danach die Treppen nur rückwärts gelaufen. Die Höhenmeter bergab sind tödlich :teufel: am Ende freust du dich über jeden Meter, den du bergauf laufen kannst.

    Hermann Nr 2 ist für mich so weit weg, dass es nicht mal ein Traum ist. Das Tempo, das ich damals über die Strecke laufen konnte, schaffe ich keine 1000m mehr ;( PB 3:08 ….

Werbung