Beiträge von RosaLaune

    Wir W-15er in den 1970ern waren da völlig anders unterwegs. Pflichtbewusstsein für die Gemeinschaft, egal ob Bundeswehr oder Zivildienst, war für uns selbstverständlich. Da wurde nicht gelabert, sondern einfach nur gemacht und Gemeinschaft erlebt.

    Selbstverständlich war es für euch auch nicht, sonst hätte es keine Pflicht gebraucht.

    Zitat

    Aber, warum nicht jetzt sofort für die Schulabgänger mit einem verpflichtende sozialen Dienst beginnen? Kann Krankenhaus, Pflegebereich, Feuerwehr, Rotes Kreuz, THW...sein.

    Weil Zwangsarbeit nach Art. 12 II GG, Art. 4 EMRK und Art. 5 II der EU-Grundrechte-Charta verboten ist.

    Der Bundestag müsste nur feststellen, dass wir den Spannungsfall haben. Schon wäre die Wehrpflicht in vollem Umfang wieder da.

    Denn wenn es an der einfachen Mehrheit für Änderungen am Wehrpflichtgesetz mangelt, hat man die Zweitdrittelmehrheit für den Spannungsfall sofort parat. Aber auch dann würde es dauern, bis jemand verpflichtet würde.

    Das hier ist im Grunde die zentrale Frage. Bevor ich darauf antworte, möchte ich vorwegschieben, dass jedes System ausgehebelt werden kann, wenn die beteiligten Personen es darauf anlegen. Und jedes System ist nur so gut wie diejenigen, die es benutzen. Das trifft auch auf die Nutzung von WebUntis zu. Man ist im schulischen Kontext gut beraten, sich Veränderungen bei verwaltungstechnischen Abläufen nicht primär von der Misstrauensebene zu nähern.

    Bei uns gibt es die digitale Krankmeldung jetzt auch seit einem Jahr. Es entlastet vor allem die Sekretärinnen in der Zeit von 7.15 Uhr bis kurz nach 8 Uhr. Gleichzeitig ist aber der Papierkram von jetzt auf gleich weg. Das hat für alle Klassen- und Stufenleitungen durchaus einen Mehrwert - zumal die Gründe für das Fehlen (z.B. "krankgemeldet oder einfach nur "abwesend") dort für alle KollegInnen in ihren Klassen und Kursen ausgewiesen sind.
    Die einzige Falle, die es gibt, ist das Zusammenrechnen der Fehlzeiten, weil aktuell noch die Stunden, in denen die KollegInnen selbst nicht da waren, ebenso als Fehlzeiten in dem jeweiligen Fach gezählt werden. Es müssen also bei kritischen Fällen - und hier käme die BR ja irgendwann ins Spiel - immer die exakten Fehlzeiten händisch nachgerechnet werden. (So zumindest noch bei uns am Ende des letzten Schuljahres.)

    Schauen wir auch nochmal ins Gesetz, konkret § 43 Abs. 2 SchulG:
    (2) Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit.

    Wenn man Langeweile hat, könnte man nun über die Schriftlichkeit im Zeitalter der Digitalität diskutieren. Das würde seitens der Schulen keinen Sinn ergeben, weil sie dann WebUntis auch gleich wieder einstampfen könnten. Was die BR betrifft, so ist der Behörde wichtig, ob die personenbezogenen Daten der Schüler ordentlich gepflegt sind und die Fehlzeiten, gerade wenn es um die Bewertbarkeit von SchülerInnen oder die Gefährdung von Schullaufbahnen geht.

    Schriftlich heißt im Recht aber wohl mit Unterschrift, ansonsten spräche man von Textform. Aber mir sind auch E-Mails von Betreuern lieber als Entschuldigungsformulare, die irgendeinen Kringel aufweisen.

    Was also tun? Es steht ja Aussage gegen Aussage.

    Ich hatte mir nun überlegt, ihr anzubieten die LK nochmals nachzuschreiben? Hatte jemand schon einmal eine ähnliche Situation und was habt ihr gemacht?

    Nachschreiben finde ich ungünstig, jedenfalls dann, wenn du dafür eine neue Klausur stellen müsstest. Wenn das ohnehin notwendig ist, weil auch andere nachschreiben müssen, dann ist es vertretbar.

    Ich würde wahrscheinlich einfach nur werten was ich habe und eine neue Gesamtpunktzahl bilden. Man muss nur in Zukunft darauf acht geben, dass man prüft ob Schüler wirklich alles abgegeben haben, denn wenn man das einmal macht, dann ziehen andere (oder dieselben) nach und versuchen es eventuell noch einmal. Das Problem besteht aber beim Nachschreiben genauso.

    Die Dezentralisierung im Rahmen des föderalen Systems soll autoritäre Entwicklungen oder gar eine Wiederholung der Gleichschaltung verhindern. Das ist im Grunde ein lobenswerter Ansatz, wenn die Durchführung letztlich nicht so ineffizient wäre.

    Klingt nach viel Blabla. Die Didaktische Jahresplanung ist ja durch den Bildungsplan sowieso schon so festgezurrt, dass da kaum etwas bewirkt werden kann. Und wenn autoritäre Kräfte erstmal an der Macht sind, ist es ohnehin vorbei damit. Zumal andere demokratische Länder auch verbindliche Lehrpläne mit Stoffverteilung haben. Also, dieses Argument überzeugt überhaupt nicht.

    • Was macht den Unterricht lebendiger?
    • Welche Aktivitäten motivieren die Kinder, im Unterricht mitzumachen, besonders wenn sie neue schwere Grammatik lernen? Geben Sie konkrete Beispiele, z.B. konkrete Spielе im Unterricht.
    • Wie baut man Angst vor Sprechen ab?
    • Wie kann man die Wiederholungen/Vorbereitungen vor einem Test so gestalten, dass die Kinder aktiv und motiviert mitmachen können?
    • Welche Rituale im Unterricht bereichern den Unterricht? Geben Sie konkrete Beispiele.

    Was den Unterricht lebendiger macht, kann ich nicht sagen. Ich versuche aber, jedem am Leben zu halten.

    Ich unterrichte keine Kinder, also kann ich dazu nichts sagen.

    Es braucht eine gute Klassengemeinschaft, damit sich auch die schüchternen Schüler trauen. Wenn man dann mit kleineren Sprechbeiträgen startet und die Schüler sehen, dass es gar nicht schlimm ist, wenn man sich mal verhaspelt, dann geht es meist schon ganz gut. Soziale Phobien kann ich allerdings auch nicht kurieren.

    Genaue Themen geben, Checklisten helfen auch.

    Keine Ahnung, satanistische werden es nicht sein.

    Habt ihr für die Konferenz beim LBV Nachtzulage beantragt? Wer zwischen 20 und 6 Uhr (am nächsten Morgen) mehr als eine Stunde arbeitet, hat ein Anrecht auf die Nachtzulage.

    Mal gucken wie schnell die SL solchen Konferenzen dann einen Riegel vorschiebt, wenn dadurch zusätzliche Kosten entstehen und sie sich ggf. Vorm LBV dafür rechtfertigen muss.

    Leider gilt das für Lehrkräfte nicht, § 1 Abs. 2 Nr. 3 AZVO.

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin neu in diesem Forum und wollte mal meinen Frust zur aktuellen Stellensituation in NRW kundtun, speziell im Bereich der berufsbildenden Schulen (Wirtsch. & Verwaltung). Ich bin mit meinem Ref. durch (gut), welches mich jedoch unendliche Mühen gekostet hat und es sieht auf dem Markt aktuell unfassbar schlecht aus. Planstellen sind nicht vorhanden und auf Verena-Stellen bewerben sich unzählige Personen, sodass die Schulleiter*innen durch die ganzen Bewerber*innen es übersehen, Absagen zu erteilen. Ich habe sogar während des Refs. noch eine Zusatzqualifikation absolviert um meine Chancen auf eine Stelle zu verbessern. :(

    Wie war es bei Eurem Einstieg nach dem Ref.? Wann wird sich diese Zeit bessern?

    Liebe grummelige Grüße

    Welche Fächer hast du denn? Bist du jetzt gerade mit dem Referendariat fertig geworden?

    Aber auch nur, weil zum Zeitpunkt des Artikels Palästina noch kein Staat war. Inzw. ist er aber ein Staat, der jüngst von Frankreich, Australien, … anerkannt wurde mit der Hamas als Regierung.

    Am völkerrechtlichen Status von Palästina hat sich nichts verändert. Zwar erkennen jetzt mehr und vor allem schwergewichtigere Staaten Palästina an als noch vor zwei Jahren, aber auch damals schon war es eine Mehrheit aller Staaten.

    Und so wie Palästina anerkannt wurde, ist bicht die Hamas die Regierung, sondern die Autonomiebehörde unter der Fatah. Gaza selbst ist ja mehr ein abtrünniges Gebiet (und dort herrschte und herrscht die Hamas).

    Ich habe auch keine Plädoyers für entsprechende 'Tests' in face-to-face-Kommunikationssituation formuliert oder irgendwie an basalen Prinzipien der Höflichkeit (obwohl ich das so sehe wie du: "Ich halte niemanden davon ab, ein Arschloch zu sein." - ich persönlich präferiere aber Höflichkeit insg.) gerüttelt o.ä.

    Du rüttelst seit 5 Seiten an der basalen Höflichkeit, Menschen ihre Identität zuzugestehen. Du verpackst das in schlau klingende Worte, imposante Abkürzungen und indem du rhetorische Kniffe benennst, aber der Inhalt in dieser Verpackung ist mickrig und gemein. Und ja, das ist ein Verhalten, dass ich üblicherweise als arschig bezeichne.

    Fehlschluss 1: sex-basierte "Geschlechtsmarker" seien "falsche Geschlechtsmarker"

    Fehschluss 2: Die gender identity von Transpersonen nicht zu affirmieren sei "ein Angriff auf deren Menschenwürde", insb. nicht angesichts des Umstands, dass ich den Wert der Toleranz herausgestellt habe; die Maxime: "Jeder soll nach seiner Façon selig werden.

    Fehlschluss 3: Die Rede davon, "[e]ine rans Person ständig mit dem falschen Geschlechtsmarker anzusprechen", ist überhaupt nicht Diskussionsgegenstand - es geht hier nicht darum, einer Person ostentativ mit der Intention, diese persönlich zu verletzen, die sex-gender-Diskrepanz sprachlich unentweg vorzuhalten, dies auch zum Eilbeschluss (wo es übrigens um eine ganz spezielle Anrede i.V.m. weiterer Berichterstattung mit eben der genannten Intention ging und bereits eine Änderung des Personenstands vorlag - ich thematisierte das SBGG ja selsbt).

    Ich spreche nicht von sex- oder genderbasierten Geschlechtsmarkern, sondern von Geschlechtsmarkern. Ich weiß auch gar nicht, wovon du sex abhängig machen willst. Muss man dir erst eine Chromosomenauswertung zeigen oder vor dir blank ziehen? Und was machst du dann, wenn du es mit einem XX-Menschen mit Penis zu tun bekommst?

    Ich halte niemanden davon ab, ein Arschloch zu sein. Es soll jeder über Leute mit den Pronomen sprechen, die ihm passen. Aber wundern darf man sich nicht, wenn dann auf dieses Verhalten auch eingegangen wird.

    Du musst niemanden affimieren, ihn zu negieren ist aber offenkundig ein Angriff auf die Menschenwürde der betroffenen Person.

    Deutlicher wird es u.U. bei Transsexuellen i.e.S.: Mit männlichen Pronomen für einen Transmann affirmiert man dessen Männlichkeit. Diese Affirmation zu verlangen, kann aber im krassen Kontrast zur Überzeugung desjenigen gehen, dem diese Affirmation abverlangt wird, und der Männer rein biologisch definiert (was absolut legitim ist, egal wie 'doof' man das selbst findet). Da gibt es kein allgemeingültiges Gebot (das nur aus dem Minimalkonsens unserer Gesellschaft, der fdGO bzw. unseren Grundrechten hervorgehen kann) des Respekts [sic!], sondern lediglich eines der Toleranz. Affirmation ist aber mehr als Toleranz und kann daher vielleicht (q.e.d.) individuell wünschenswert sein, schuliches Ziel ist aber Gemeisnchaftsfähigkeit i.S.v. Toleranz in einer pluralistischen Gesellschaft, nicht die Affirmation der Selbstwahrnehmung-/definition, Lebensentwürfe u.ä. aller Mitmenschen.

    Nö. Eine trans Person ständig mit dem falschen Geschlechtsmarker anzusprechen, ist ein Angriff auf deren Menschenwürde. Du kannst ja denken, dass der trans Mann eine Frau ist, du wirst das auch allgemein äußern dürfen, ihm gegenüber wirst du bei Verwendung weiblicher Pronomen aber sehr schnell Probleme bekommen, siehe auch den Eilbeschluss vom LG Frankfurt (18.07.2024, Az. 2-03 O 275/24). Dieser wurde zwar am Ende wegen eines Verfahrensfehlers aufgehoben, die Begründung an sich steht aber.

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