... wenn eine Schülerin (ca. 20 Jahre alt) fragt, was bei einer Tabelle eine Spalte ist.
Beiträge von misspoodle
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Ich finde es anstrengend, dass nahezu alle SuS völlig unvorbereitet in den Unterricht kommen und es oft sehr schwer ist, an Dinge anzuknüpfen, bevor ich die Wiederholung der Wiederholung gemacht habe,
Da stimme ich voll zu!
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Was stellt denn das leuchtend Rote zwischen dem orangenen und dem grünen Kind dar?
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@ Conni: Super!!!
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Karuna,
Du hast mich ziemlich durchschaut...

Danke für eure Antworten und Erfahrungen!
Und ja, ich beziehe vieles zu sehr auf mich! Ich werde üben...
Ich habe jetzt begonnen, klarere Ansagen zu machen und meine Erwartungen zu äußern: z. B. Unterlagen der vorherigen Stunden zum Nachlesen mitbringen. Ich habe sie auch aufgefordert selbst zu schreiben und zu zeichnen anstatt es beim Nachbarn abzufotografieren. Und ich habe gesagt, dass ich die Mitarbeit bei Einzel- oder Gruppenarbeiten mit zur mündlichen Note rechnen werde. Ich hatte den Eindruck, dass der Respekt der SuS vor mir dadurch gestiegen ist.
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"Ich komme nicht auf die Antwort, weil die Frage zu einfach ist."
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Ist eigentlich ganz einfach: Ich arbeite mit einem Skript und dazu passenden Aufgaben. Wenn einer meint dies das und jenes hätten wir pi-haupts nicht gemacht, kann ich jederzeit sagen ... doch, steht auf S. 35 in den Unterlagen und Aufgabe 7 c) ist exakt der gleiche Typus,
Das hat bei mir auch schon mal geklappt!
Hinhocken, Stift in die Hand nehmen und arbeiten
Da fängt es bei einigen meiner SuS bereits an: sie haben weder Stift noch Papier dabei, geschweige denn farbige Stifte für AB.
Wie würdet ihr das ansprechen?
"Bitte bringen Sie jede Stunde einen Stift und Papier mit! Heften Sie alle Unterlagen zu meinem Fach in einem Ordner ab und bringen Sie diesen jede Stunde mit." (Hat man das nicht bereits in einer allgemeinbildenden Schule gelernt?)
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Viele scheitern doch schon an der Stelle zu realisieren, dass man etwas tun muss, um etwas zu verstehen.
Viele junge Menschen wissen nicht, dass es nicht reicht, sich in die Ecke zu setzen und zu warten, bis der Kopf voll ist.
Das stimme ich zu!
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CDL,
ich denke, Du hast Recht, dass ich in einigen Dingen zu sehr von mir selbst ausgehe...
Ich finde die Unterscheidung schwierig: der Schüler kann es wirklich nicht und braucht Hilfe versus der Schüler redet sich (gekonnt) heraus.
wenn ich mit meinen Hasen das Grundgesetz bearbeite in Klasse 8 ab der Einführung bis zur KA jede Stunde damit, das jemand anderes erklären darf, was eigentlich Gewaltenteilung bedeutet und wie sie funktioniert, weil sich sonst erfahrungsgemäß zu viele einbilden, das Schema verstanden zu haben, welches sie aber nicht versprachlichen können. (In der KA können das dann immer noch ein paar nicht und 1-2 meinen, ich hätte nie gesagt, dass das in der KA drankommen würde...)
Ist das dreist gelogen oder haben diese SuS in ALLEN Stunden nicht aufgepasst? (Ich würde so eine Aussage als Frechheit empfinden.)
Danke für Deine Erklärungen!
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Nachtrag zum Verstehen: in einem meiner jetzigen Oberstufenkurse in Mathe ist ein riesiges Problem, dass einige Schüler:innen meinen, es reiche aus, mir oder auch einem/einer Mitschüler:in beim Vorrechnen zuzugucken und dann als Übung die Lösung nochmal abzuschreiben. Wie die darauf kommen, weiß ich nicht. Sie verstehen auch nicht, dass sie dadurch nicht lernen, irgendwas selbstständig zu machen. Rechnen wir mal eine Aufgabe nicht vor, sondern vergleichen nur die Ergebnisse, haken sie die Aufgabe unter "kann ich eh nicht" ab.
Catelyn,
was machst Du, damit die SuS evtl. doch verstehen, dass sie selbst üben bzw. lernen sollten?
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O. Meier,
besprichst Du die Klausuren mit jedem Schüler unter 4 Augen?
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indirekt die Hoffnung durch ein von Wikipedia abgeschriebenes Referat die Note zu retten
Abgeschrieben??
Herauskopiert mit allen Hervorhebungen ohne darauf zu achten, ob die Antwort zur Frage passt!
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Flipper79 und Antimon,
wie reagiert ihr denn, wenn die SuS sich über etwas lauthals und vorwurfsvoll beschweren, was eigentlich ihrer Unfähigkeit zuzuschreiben ist?
Bzw. wie schafft ihr es, das nicht persönlich zu nehmen?
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MarieJ,
wie ist denn die Reaktion der SuS, wenn Du sie aufforderst nach Hause zu gehen und dort zu schlafen?
Formulierst Du das als Angebot oder als Befehl?
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CDL,
Vielleicht erreichst du den einen oder anderen, wenn du ihnen deutlich machst, dass es um ihre Ziele geht und du sie zum einen auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitest- die sie zumindest alle bestehen können sollen, wofür die kontinuierliche Mitarbeit im Unterricht unerlässlich ist, weil man dann weniger Lernstress am Ende hat. Zum anderen aber es ja auch schlichtweg um berufsrelevante Kompetenzen geht, die ihnen ihr weiteres Berufsleben ein klein wenig erleichtern können.
Ist das denn nicht selbstverständlich? Falls nein, verstehe ich nicht, warum?
Eine Redekette könnte ich mir gut vorstellen, wenn es so viele Fragen/Antworten gibt wie SuS, so dass jeder mal drankommt. In kleineren Klassen habe ich das schon gemacht. Da klappte es auch insgesamt besser mit der Mitarbeit.
Ich habe eine Klasse mal gebeten eine zuvor besprochene und beschriftete Schemazeichnung in Worte zu fassen. Das hat keiner(!) hinbekommen. Sie waren überfordert. Ich fand das seltsam. Ich werde von den SuS auch öfter aufgefordert, ihnen ganz konkret zu sagen, was sie auswendig lernen sollen. Wenn ich dann sage, dass es darum geht, den Stoff zu verstehen und später anwenden zu können, verstehen sie das nicht.
Mit "Vokabellisten" für Fachbegriffe habe ich inzwischen auch begonnen. Das funktioniert recht gut.
(Ich verstehe allerdings nicht so richtig, warum sich die SuS solche Listen nicht selbst erstellen.)
Danke für Deine Erklärungen und Dein Lob!
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Antimon,
wenn nur eine Person schläft kann ich darüber schmunzeln, wenn es aber mehr die Hälfte der Klasse ist, ist es schon sehr störend.
Danke für Deinen Hinweis was "verstehen" bedeutet. Für mich ist das selbstverständlich, aber ich denke, dass Du Recht hast und das ein "Missverständnis " zwischen mir und den SuS ist.
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Karuna,
danke für das Mutmachen!
Strafpredigten sind gar nicht mein Ding. Ich versuche immer positiv zu bleiben und darauf hinzuweisen, wofür man das später im Beruf braucht.
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O. Meier,
inwiefern habe ich Deinen Namen verballhornt?
Das war auf keinen Fall meine Absicht!
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Allen ein Gutes Neues Jahr!!!
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Karuna,
ich mache zu Beginn einer neuen Stunde immer eine mündliche Wiederholung des Stoffes der vorherigen Woche durch Abfragen. Damit mache ich, wie ich finde, ziemlich deutlich, was wichtig ist und was man für Klausur und Examen beherrschen sollte. Bei einigen funktioniert das und ich sehe sie kurz vor der Stunde noch in ihrem Heft lesen.
Ich habe auch das Gefühl, dass ein unangekündigter Test nicht zielführend ist. Ich werde ihn also ohne Benotung schreiben lassen.
Und ich denke, ich werde klarer formulieren, was ich erwarte und wie sich ein Nichtbeherrschen des Stoffes oder eine mangelnde Mitarbeit bei Gruppenarbeiten auf die mündliche Note auswirkt.
O.Meier,
wie erreichst Du dieses Ziel des Mitlernens heute?
VG
Misspoodle
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