Beiträge von k_19

    Grdsl. darf es keine arbeitsbedingten Störungen geben. Das müsste der Dienstherr bzw. die Schulleitung sicherstellen.

    Solange das nicht der Fall ist und kein eigener Pausenraum vorhanden ist, würde ich die Zeiten nicht auf die Pause anrechnen. Die SL muss hier geeignete Alternativen nennen.

    Nahezu das ganze Schulgelände einer Schule ist nicht "störungsfrei".

    Aber wie immer: Wo kein Kläger, da kein Richter. AG bzw. Dienstherr wird die Zeiten natürlich als Pausenzeiten werten, Gewerkschaften und Personalräte womöglich nicht?

    Je nach konkreter Situation an der jeweiligen Schule.

    Wenn der Arbeitgeber dir Pausen einräumt und du dich entscheidest, da dienstliche Geschäfte zu verrichten, ist das dein Privatvergnügen.

    Das widerspricht ein wenig der Alltagserfahrung, formal ist das aber erstmal so.

    In Pausen dienstliche Gespräche mit Kollegen oder Schülern zu führen, ist wie wenn der Finanzbeamte in der Pause mit dem Kollegen über eine Akte spricht. Es bleibt eine Pause.

    Das Problem ist, dass es häufig keinen wirklich geeigneten Rückzugsort vor Ort gibt. Wenn man im Lehrerzimmer immer dauerhaft damit rechnen muss, angesprochen zu werden, kann man das nicht wirklich als Pause bezeichnen.

    Unabhängig davon, ob das nun Pausen sind oder nicht, sollte jede vernünftige SL den Kollegen entgegenkommen und nicht "rumtricksen". Bringt dann am Ende auch nichts, wenn Kollegen wg Überlastung ausfallen.

    Deutschland hat zzt. massive Probleme. Uns droht das dritte Rezessionsjahr in Folge, die Sozialabgaben steigen immer weiter und die im Vergleich zu anderen Ländern extrem gute soziale Absicherung muss nunmal auch irgendwie finanziert werden.

    Zugleich bieten wir den Menschen eine Rente mit 63 und eine Mütterrente, obwohl das System als Ganzes aufgrund der demographischen Entwicklung in absehbarer Zeit kaum finanzierbar sein wird. Etwa 1/3 der Rentenausgaben wird aus dem Bundeshaushalt finanziert - nur so lässt sich das System überhaupt noch aufrecht erhalten.

    Es muss Einschnitte geben und niemand möchte darüber reden. Stattdessen will die neue Regierung noch mehr Geldgeschenke verteilen. Niemand möchte der Buhmann sein. In der letzten Lanz-Sendung bezog Winfried Kretschmann zu eben diesem Thema Stellung und spricht diese nunmal unangenehmen Wahrheiten auch offen aus.

    Auch das Bürgergeld verursacht durch die hohen Mietzahlungen hohe Kosten. Ein ganzes Jahr werden nach Beantragung die Kosten der Wohnung ohne tatsächliche Prüfung übernommen. Die Kommunen "hungern" schon lange aus - das Finanzierungsmodell muss dringend reformiert werden. Auch hier tut sich: Nichts.

    Die Migration verursacht massive Folgekosten, weil innerhalb kurzer Zeit eine große Anzahl an Menschen ins Land kam, die nunmal auch versorgt werden müssen. Die Wohnungsknappheit hat sich hierdurch massiv verschärft, auch aufgrund des unzureichenden sozialen Wohnungsbaus. Man kann die Problematik nicht einfach durch einen "Mietendeckel" lösen, wie die LINKE es beispielsweise vorschlägt...

    Die AfD bietet Wählern eine "einfache Antwort": Man muss nur "remigrieren" und millionenfach abschieben und dann wird schon alles wieder in Ordnung kommen. Das ist zum einen gar nicht möglich und die Probleme des Landes würden sich nicht in Luft auflösen. Es wäre auch inhuman und spiegelt nicht die Werte unserer Gesellschaft wider.

    Die jahrelange fehlgeleitete Politik hat aber nunmal ein Vakuum geschaffen für eine Partei rechts der CDU und CSU und diese wird nun auch nicht mehr so schnell verschwinden. Würde die neue Regierung die zuvor genannten Probleme tatsächlich angehen, würde es unweigerlich zu Kürzungen von staatlichen Leistungen kommen müssen, was die AfD sogar noch stärken könnte.

    Das Ganze ist also ein echtes Dilemma: Politik für die Zukunft bedeutet Strukturreformen und Strukturreformen bedeuten, dass ein Teil der Bevölkerung zu kurz kommt, was sie wiederum in die Arme der AfD treibt... Also wird es einfach keine echten Strukturreformen geben.

    Ein Verbot der AfD wird all diese Umstände nicht verändern und eine neue Partei wird aus dem Boden gestampft werden. Ein erfolgreiches Verbot wird bestehende Strukturen zerschlagen und eine Verzögerung von einigen wenigen Jahren verursachen, bis eine neue Partei ihren Platz einnimmt. Die einzige Hoffnung ist, dass eine solche neue Partei gemäßigter auftritt, um ein erneutes Parteiverbot zu verhindern - das ist aber eher Wunschdenken, weil Personen wie Björn Höcke und seine Anhängerschaft sich nicht in Luft auflösen werden.

    Man kann der Meinung sein, dass ein Verbot der richtige Weg ist. Man sollte sich aber nicht allzu viel davon erwarten, weil der Nährboden für solche Kräfte weiterhin vorhanden ist und sein wird. Nur eine zukunftsgerichtete und realistische Politik, die den Wählerwillen widerspiegelt, zugleich aber auch den Menschen im Land etwas abverlangt, kann hieran etwas ändern.

    Ist vielleicht auch für die Partei eine gute Chance (letzte?) Chance, sich vom braunen Persönlichkeiten und Gedankengut zu trennen.

    Bisher ging es in die ganz andere Richtung. Meuthen und Petry sind schon lange nicht mehr Teil der Partei und die rechtsnationale Strömung innerhalb der Partei, die besonders stark in Ostdeutschland vertreten ist, hat sich durchgesetzt und wird als fester Bestandteil der Partei akzeptiert. Da hat auch die damalige Auflösung des "Flügels" nichts dran geändert.

    Hör auf da rein zu schauen. Du kannst ja deinen Schülern schreiben, dass du zzt. nicht zur Verfügung stehst und sie sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Übungsmaterialien vorbereiten sollen. Fertig.

    Es wurde hier schon mehrfach erwähnt, aber so hart es klingt: Du nimmst dich wirklich zu wichtig. Die Welt geht nicht unter, die Sonne geht weiterhin auf und die Schüler werden schon klar kommen. Das wird schon.

    Log dich nicht ein, log dich aus.

    Interessante Umfrage, aber manche Fragen sind schwierig zu beantworten.

    Beispiel: "Glauben Sie, dass digitale Technologien das Lernen fördern?"

    Kann, aber nicht muss... Das Problem an der z.T. erzwungenen Digitalisierung ist m.E., dass man sich davon ganz viel erhofft von Dingen, die sich entweder nicht oder negativ auf den Lernerfolg auswirken können. Klar können digitale Technologien eine Hilfe sein. Im Alltag sehe ich aber leider auch, was die Technik den Kindern an Chancen nimmt.

    Als Beispiel: Viele Schulen führen iPads oder andere digitale Geräte schon in der Sek1 ein, manchmal ab der 5. Klasse. Die Schulen konkurrieren mit anderen Schulen um die Schüler und möchten nicht "den Anschluss verlieren". Wenn eine Schule damit anfängt, ziehen die anderen Schulen in einer Region hinterher.

    Die Geräte halte ich in den unteren Klassen für nahezu überflüssig und größtenteils schädlich. Hin und wieder Einsatz von Tablets im Unterricht, die die Schule bereitstellt? Kein Problem, kann ja auch sinnvoll sein, zur Recherche beispielsweise. Aber eigene Geräte, wenn die eh schon die ganze Zeit am Smartphone hängen?

    Viele Eltern haben so große Hoffnungen und Erwartungen und sehen gar nicht, dass wir eher Rückschritte als Fortschritte machen. Mir geht's jetzt nicht um den Beamer oder den Einsatz von PowerPoint-Präsentationen. Aber diese Tabletwut der deutschen Schulen finde ich einfach nur noch ätzend. Kinder brauchen keine eigenen Tablets in der Schule.

    Die Umfrage zielt wohl darauf ab, Korrelationen zwischen dem Glauben an Neuromythen und einer kritischen Einstellung zum Einsatz digitaler Technologien zu finden? Je länger ich in diesem Job bin, desto kritischer betrachte ich die Auswirkung der rasanten technischen Entwicklung im schulischen Bereich. Ich nutze tagtäglich digitale Technologien, finde aber, dass gerade bei jüngeren Schülern Papier und Stift das Maß der Dinge sein sollte. Es ist zeiterprobt.

    Zitat

    Neben den Schulpersonalräten, die an den jeweiligen Schulen durch das Kollegium gewählt werden, steht den Lehrern des Landes Sachsen-Anhalt auch eine Stufenvertretung in Form eines Lehrerbezirkspersonalrates (jeweils für die Bereiche Halle und Magdeburg) und eines Lehrerhauptpersonalrates zu.

    https://www.phvsa.de/?page_id=73

    Ich gehe mal stark vom Personalrat an der Schule aus. Die haben ja zum einen häufig weniger Ahnung (zu wenig Schulungen) und sind auch eher befangen, gerade, wenn sie schon lange an der Schule sind und "das alles schon immer so gemacht wurde". Wobei es natürlich auch an den Schulen fähige Leute gibt, die ihr Amt ernst nehmen.

    Was spricht dagegen, dass ein Schulleitungsmitglied hier aktiv wird und mal mit der Schülerin spricht? Hinzu kommt ja auch, dass du im Referendariat bist. Da ist es ja auch vollkommen normal, dass man dich entsprechend unterstützt.

    Ich würde zunächst pädagogische Maßnahmen wählen, wie beispielsweise Nachholen der Unterrichtszeit, zusätzliche Aufgaben, die zu bearbeiten sind, Ausfüllen eines Reflexionsbogens - und jede Verspätung im Klassenbuch eintragen und den Eltern eine kurze Rückmeldung geben. Insgesamt weniger Arbeit und weniger Konfliktpotential mit der Kollegin. Das Ziel ist ja, dass sie ihr Verhalten ändert und ich kenne es zumindest so, dass pädagogische Maßnahmen auch immer Teil davon sind oder sein sollten.

    Ich glaube, es wurde hier noch nicht erwähnt, aber Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro sind ebenfalls eine Option. Eine Kostenübernahme erfolgt aber nur in bestimmten Fällen. Ein Rezept hierfür zu erhalten ist aber idR. kein Problem und sollte sonst auch per Telemedizin möglich sein. Ein legitimer und wirksamer Ansatz bei der Behandlung von Adipositas. Die Nachteile sind die möglichen Nebenwirkungen, die Kosten und, dass bei Absetzen des Medikaments es wieder zu einer Gewichtszunahme kommen kann.

    Zum Hausarzt: Man darf nicht zu viel erwarten. Wenn sich einer schon 10 Minuten nimmt, hat man schon "Glück". Man möchte aber natürlich auch ernstgenommen werden. Bei Übergewicht ist bei so manchen Ärzten immer und ausnahmslos das Übergewicht die Ursache. Die Voreingenommenheit einiger Ärzte führt leider auch immer wieder zu Behandlungsfehlern. Starkes Übergewicht ist natürlich nicht förderlich und hat auch einen großen Einfluss auf den Gesundheitszustand, jedoch ist es ein bekanntes Problem, dass z.T. keine vernünftige Diagnostik erfolgt, wenn die Leute nach dem Empfinden eines Arztes "zu dick" sind.

    Du wirst den Arzt nicht ändern können. Mit Privatversicherung hast du es zumindest etwas einfacher als gesetzlich Versicherte, dir einen anderen Arzt zu suchen. Die Krankmeldung kannst du guten Gewissens "mitnehmen". Sie ist nicht verbindlich. Du kannst auch vorzeitig wiederkehren, z. B. nach 2 Wochen anstatt der dort genannten 4 Wochen. Wenn man aber deine Beiträge liest, erscheint mir die Auszeit angebracht und der Arzt hat es dir sicher nicht grundlos "angeboten".

    Zitat

    Welche Konsequenzen kann es für den Oberstufenkoordinator geben? Die Zusammenarbeit gestaltete sich bisher immer im grünen Bereich. Ich möchte dieser Person nichts Schlechtes. Die Handlung möchte ich gleichzeitig aber auch nicht so stehen lassen.

    Schreib es ihm, der Schulleitung und bei Bedarf auch der Fachschaft, dass sich das nicht gehört und die Nachricht nur für ihn bestimmt sei. Es wissen ja jetzt eh alle Bescheid, also kannst du doch ruhig deinen Senf dazu geben. Viel passieren wird da nicht, wahrscheinlich gar nichts, weshalb es sinnvoll sein kann, dass du den anderen gegenüber deine Grenzen aufzeigst.

    Man merkt, dass du hier gedanklich "gefangen" bist. Ein weiterer Grund, sich erstmal wieder zu fangen und auf die eigene Gesundheit zu konzentrieren.

    Man findet auch häufig mehr Informationen zur Beihilfefähigkeit, wenn man "Beihilfe NRW Behandlung x" googelt. Wenn die Beihilfe bestimmte Behandlungen nicht übernimmt, findet man das häufig online auf den Seiten der Bezirksregierungen oder hin und wieder auch ein Gerichtsurteil dazu.

    Es gibt nur ganz bestimmte Behandlungen, die vorab genehmigt werden müssen wie beispielsweise kieferorthopäd. Behandlungen, Implantate, Augenlaserbehandlungen.

    In den allermeisten Fällen ist das nicht erforderlich und wahrscheinlich auch unüblich, dass jemand vorher anfragt. Das hängt auch nicht von der Höhe der Kosten ab. Bei sehr hohen Rechnungen erhältst du ja idR. vorab einen Heil- und Kostenplan, den man ggf. vorab einreichen kann. Es ist aber nicht zwingend erforderlich.

    Ursprünglich waren es

    6 Klassenarbeiten in den Jahrgängen 5,6 und 7

    5 + VERA8 in Jg. 8

    4 in Jg. 9 und

    4+ZP10 im Jg. 10.

    Erst seit dem SJ 2023/2024 wurde es gekürzt auf 5 in Jg. 7, 4+VERA8 in Jg. 8 und 3+ZP10 in Jg. 10.

    Leider wurde die Anzahl der Klassenarbeiten in den Jg. 5 und 6 nicht reduziert.

    Ich fände es gut, wenn man die Anzahl der Klassenarbeiten weiter reduziert und dafür in einzelnen Nebenfächern Klassenarbeiten einführt und diese Fächer damit aufwertet.

    Ich weiß jetzt nicht, was du da für Unsummen erwartest. Eine Ultraschalluntersuchung gehört nun wirklich nicht zu den kostspieligen Behandlungen. Auch, wenn man dir am Ende die Kosten nicht erstatten sollte, wäre das verkraftbar.

    Ich finde es nachvollziehbar, dass der Amtsarzt einen aktuellen Befund möchte.

    Die Hürde zur Nichtverbeamtung ist recht hoch. Da würde ich mir an deiner Stelle erstmal keine Gedanken machen. "Irgendwann könnte man mit Erkrankung X wieder erkranken und dienstunfähig werden" reicht nicht aus. Da muss schon etwas "nicht in Ordnung" sein, also in deinem Fall Auffälligkeiten im Blutbild, Ultraschall etc.

    Ja, man kann dagegen vorgehen und beim zuständigen Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung klagen. Davon ist aber anhand deiner Schilderung nicht auszugehen.

    Zudem ist es "keine Entscheidung für immer" - das wissen viele leider nicht und sind deshalb auch deutlich angespannter als sie sein müssten vor dem Termin. Man kann sich neu begutachten lassen, solange die Altersgrenze nicht überschritten wurde. Wenn z.B. Auffälligkeiten festgestellt werden, diese aber erfolgreich behandelt wurden oder gemanagt werden, fragt man nochmal an, geht nochmal zum Amtsarzt und dann wird erneut entschieden.

    Das System in Deutschland müsste dringend reformiert werden, da es zzt. eigtl. nur noch eine Farce ist. Den Schülern wird etwas bescheinigt, was nicht der Realität entspricht und im Fach Mathe fällt es am stärksten auf, da es von den Schülern bis zum Ende belegt wird/werden muss und keine Abwahl möglich ist wie es vllt. bei Physik oder Chemie möglich ist.

    Die Noteninflation ist in Mathe im schriftl. Bereich noch nicht so stark ausgeprägt wie in anderen Fächern und eine hohe Anzahl an 5en und 6en sind keine Seltenheit in der Oberstufe. Die Note der sonstigen Mitarbeit wird von nicht wenigen Lehrern genutzt, um die Noten künstlich anzuheben und sich mögliche Beschwerden vom Leib zu halten und die Laune der Schüler ein wenig anzuheben...

    Simpelste Arithmetik führt häufig zu maßloser Überforderung und zeigt sich auch in vielen anderen Fächern, wenn es beispielsweise um die Interpretation von Statistiken geht.

    Das Scheitern des Bildungssystems lässt sich doch kaum noch in Worte fassen - und es ist ja nicht, dass plötzlich alle "blöd" geworden sind. Es ist ganz konkret ein Scheitern des Systems an sich, dass selbstverständlich erwartet, dass Eltern jeden Kram mit den Kindern nach- und aufarbeiten, was heutzutage aber häufig nicht mehr erfolgt. Die Ganztagsschule löst das Problem aber offensichtlich auch nicht und die 5 Inklusionskinder mit Auffälligkeiten, die sich in der Sek1 zusätzlich in einer Regelklasse befinden, verbessern die Lernatmosphäre leider nunmal nicht.

    Die Schüler, die einen vernünftigen Text verfassen können - dazu noch lesbar und ohne 20 Fehler pro Seite in der eigenen Muttersprache - gehören z.T. schon zur Leistungsspitze einer ganzen Schule; ländliche Gymnasien mit leistungsstarker Schülerschaft oder Gymasien in einer eher wohlhabenden Gegend lasse ich da mal außen vor. Aber auch da gibt's Probleme.

    Deutschland lässt lieber "alles so, wie es ist". Eine grundlegende Reform erfolgt nicht. Zum Teil gibt es vereinzelt Versuche, den Zugang zum Gymnasium wieder zu erschweren, aber die Entwicklung lässt sich nicht mehr aufhalten. Das Abitur ist nicht völlig entwertet und je nach Fächerwahl, Schule, Schüler- und Lehrerschaft kann man noch gut auf ein Studium vorbereitet sein und viel ge- und erlernt haben. Jedoch gibt es zugleich Schüler mit der gleichen oder einere besseren Abschlussnote, die sehr elementare Dinge nicht beherrschen und sich in einigen Bereichen auf max. Realschul-, wenn nicht Hauptschulniveau bewegen.

    Da eine grundlegende Veränderung des Systems (edit: oder eher Rückkehr zum damaligen System) nicht erfolgen wird (ehrliche Notengebung, deutlich restriktiverer Zugang zum Gymnasium und zur gymn. Oberstufe), bin ich dafür, dies "zuzugeben", Mathematik als Pflichtfach in der Oberstufe ganz abzuschaffen und gewisse Hilfswerkzeuge beim Schreiben zu erlauben, damit die Schüler, die noch nicht mal lesbar schreiben können, von diesen Gebrauch machen können. Es wird Zeit, die Realität zu akzeptieren und sich auch der Fairness halber anzupassen anstatt, dass zahlreiche Lehrer "Mogelnoten" verteilen, die gar keine Aussagekraft mehr haben.

    Die Unis führen dann Aufnahmetests ein und die Abiturnote wird dann nur noch marginal miteinbezogen. Das Abitur ist ja eh nicht mehr zwingend notwendig. Auch jetzt reichen Ausbildung und Berufserfahrung, um zu studieren. Wieso hält man also noch überhaupt an dem Ganzen fest? Damit belügen wir uns doch alle nur noch selbst.

    Die Nachrichten zur Vertretungsplanung im Falle einer AU habe ich auch gelesen. Es ist schön, dass das bei euren Schulen anders ist. An meiner Schule weiß ich aber, wie die Vertretungen ablaufen werden. Das ist ein großes Problem der Schule, an dem durch eine Arbeitsgruppe gearbeitet wird.

    Das ist aber ein Problem der Schule. Dafür kannst du ja nichts.

    Eine Krankmeldung mit dem klaren Hinweis, dass du nicht erreichbar ist, wie Kathie vorgeschlagen hat, halte ich für einen guten Weg - wenn auch nur mit vorübergehender Wirkung. Wenn man noch dazu bekannt gibt, dass der Arzt dir jeglichen Kontakt zur Arbeit/Schule verbietet und dies deiner Genesung schadet, hakt da auch keiner weiter nach.

    Vertretungslehrer bereiten bei uns grundsätzlich keinen Unterricht vor. Entweder es gibt Aufgaben oder nicht.

    Zudem ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die Vertretungen von Deutsch-KuK übernommen werden.

    Im Schlechtesten Fall bekommen die SuS keine Vertretungslehrkraft, sondern werden von den anderen KuK, die auf dem Flur Unterricht haben, mitbeaufsichtigt. Es sind 10er. Oder sie bekommen Entfall (da Unterricht in den Randstunden).

    Und dann muss ich mich später mit den Eltern auseinandersetzen, weshalb die ZP 10 Vorbereitung so schlecht gewesen ist.

    Kein Wunder, dass du überlastet bist. Mit der Einstellung ist das vorprogrammiert.

    Wenn wir jetzt mal ehrlich sind: Die Abschlussprüfungen sind sehr "normiert" und man kann sich sehr gut mit alten Prüfungen vorbereiten. Das gilt nicht immer und überall, aber für die Fächer Mathe, Deutsch und Englisch, in der die ZP10 geschrieben wird, auf jeden Fall. Die Schüler kriegen Zugang zu den alten Aufgaben bzw. man stellt sie bereit und dann können sie damit üben. Fertig. Die sind auch alt genug. Wir reden hier von 15- bis 16-Jährigen, die kommen schon klar.

    Bei längerem Ausfall kann die SL ja Fachlehrkräfte einsetzen.

    Wieso mit den Eltern auseinandersetzen? Die Schüler sollen lernen und und ihr Bestes geben und die Schulleitung ist gefragt, bei längerem Ausfall geeigneten Ersatz zu finden. Dazu kommt, dass du auch noch an einem Gymnasium bist. Da haben die Schüler mehr Eigenmotivation als an anderen Schulformen und sind noch am ehesten dazu in der Lage, sich auf neue Situationen einzustellen.

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