Beiträge von mjisw

    Mit Arsen geht sowas. Mit Zyankali wäre mir auch neu.

    Kann gut sein, dass ich die beiden verwechselt habe. Sind ja beides recht geläufige Gifte im Zusammenhang damit, wenn Menschen bestimmte Absichten haben. Ich berufe mich dabei auch nur auf eine Real-Crime-Sendung, die ich mal gesehen habe - bin ja kein Experte.


    Sarek

    Okay, dann habe ich die beiden, wie gesagt, wohl leider verwechselt, sorry. Aber trotzdem ist es doch zumindest bei vielen Giften der Fall, dass eine körperliche Gewöhnung eintritt, oder? Das betrifft ja m.W. z.B. nicht nur Alkohol, sondern so ziemlich auch alle illegalen harten Drogen.

    Danke für eure konstruktiven Beiträge.


    2. Wie kommst du auf eine Immunität durch Schlangenbisse?

    Völlige Immunität ist vielleicht das falsche Wort. Ich habe vor einer Weile einen Bericht über jemanden gelesen, der sich schon seit Jahrzehnten regelmäßig kleine Dosen Schlangengift injiziert (kann den Bericht bei Gelegenheit mal raussuchen, falls Interesse daran besteht). Mittlerweile ist er weitgehend resistent gegen das Gift - Pharmaunternehmen forschen mit bzw. an ihm.

    Es ist doch m.W. generell mit Giften so, dass der Körper sich mit der Zeit an diese gewöhnt, oder nicht? Manche Leute können auch mit 2.0 Promille noch gerade laufen - idR weil die Alkoholiker sind. Leute können auch hohe Dosen von Zyankali oder anderen Giften überleben, wenn diese im Körper über einen langen Zeitraum aufgebaut wurden, wohingegen eine Einzeldosis dieser Höhe auf einen untrainierten Organismus eine sicher tödliche Wirkung hätte. Mit dem Immunsystem hat das höchstwahrscheinlich nichts zu tun, deshalb ist Immunität wahrscheinlich, wie gesagt, wohl der falsche Begriff.

    Sorry, wenn ich da was durcheinandergeschmissen habe. Ich ging mit meinem Laienwissen tatsächlich davon aus, dass da Parallelen bestünden.

    Auch wenn ihr mir das vielleicht nicht glaubt, ich bin immer daran interessiert, etwas Neues dazu zu lernen oder altes Wissen, wenn nötig, zu revidieren, es kommt nur immer darauf an, wie einem begegnet wird.

    Die einzige Person, die sich hier meiner Ansicht nach offensichtlich ''kindisch'' verhält, bist du,

    Vielen Dank für deine Einschätzung, die interessiert mich unheimlich, zumal du dich ja auch schon vorher so rege beteiligt hast. Da stehe ich wirklich unheimlich drauf, wenn Leute, die damit gar nichts zu tun hatten (und höchstwahrscheinlich auch nicht alles gelesen haben), meinen, sich aufspielen zu müssen und hier irgendwas "klären" wollen.


    Antimon hat seit vergangenen Sonntag nichts mehr in diesem Thread gepostet,

    Ich auch nicht - sie hat mir nur wieder so nen dümmlichen Smilie druntergesetzt - wie ich es erwartet hatte.


    Ich kann Arroganz einfach nicht ausstehen:

    Edit: Das ist übrigens so ziemlich genau das gleiche, was ich in Beitrag Nr. 69 schrieb. Mann ... bin ich klug.


    bei denen du vermutlich auch noch davon ausgehst, dass die Person, für welche du die Stöckchen vorgesehen hast, drüberspringt.

    Und das tut sie doch, oder nicht?

    Daten und Fakten sind King. Wer hier jetzt recht hat, kann ich nicht beurteilen.

    Ich auch nicht. Genau darum geht es mir auch. Und in vielen Bereichen der Wissenschaft gibt es auch nicht DIE Fakten, sondern unterschiedliche Fakten (Daten) und Erkenntnisse, die gegeneinander gestellt und bewertet werden müssen.

    Wenn man dann versucht, mit Fakten zu argumentieren (wie es später dann positiverweise auch passiert ist), ist das doch gut. Aber wenn man einfach nur Aussagen von Experten in's Lächerliche zieht, ohne Gegenargumentation, ist das halt mau.

    Und wenn dann ein Immunologe und zwei Mediziner konträre Positionen vertreten (und diese in einem Artikel eines relativ seriösen Mediums gebündelt sind), dann gehe ich als Laie auch erst mal davon aus, dass diese einen gewissen Validitätsanspruch haben, welcher zumindest grundlegend besteht. Da finde ich es einfach nach wie vor komplett daneben, dann auf dem hohen Ross daherzukommen und einen und die dort zu Wort gekommenen Experten in's Lächerliche zu ziehen, statt (in den Grenzen der eigenen Kompetenz) zu versuchen, Aufklärung bzw. Gegenargumentation zu betreiben.

    Wer Lehrerin werden möchte sollte wissen, dass Englischunterricht nicht nur heißt, dass man die Sprache kann, sondern auch Literaturwissenschaften, Landeskunde,... beinhaltet. Sonst könnte ja jeder Deutsch unterrichten.

    Ebenso ist Kunst ja nicht einfach Malen.

    Das stört leider in vielen Schulformen bei anderen Fächern mittlerweile keinen mehr. In der Sek 1 ist es z.B. total üblich, dass Ethik sowie Politik, Geschichte, Erdkunde (und Formen bzw. Kombinationen davon) und Kunst fachfremd unterrichtet werden.

    In der Grundschule wird auch Englisch fachfremd unterrichtet. Und hier rede ich noch von ausgebildeten Lehrkräften. Von Seiteneinsteigern an Grundschulen hört man ja noch viel Schlimmeres teilweise.

    Nicht gemerkt, dass ich keinen deiner Beiträge auch nur im Ansatz ernst nehme?!

    Äh, doch, aber es war mir einfach egal.

    Wenn man sich ständig als Fachmann hinstellt, aber nicht ansatzweise Daten liefern kann/will oder an einer vernünftigen Diskussion interessiert ist, sondern ständig nur zeigt, dass man bockig ist und überzeugt ist, es besser zu wissen, dann kann einem das doch auch ziemlich egal sein, oder?

    Was Konstruktives wird dabei ja nicht rumkommen.


    Ich zitiere dir gerne noch mal, was du selbst aus dem verlinkten Artikel rauskopiert hast

    Bevor du wieder auf die Idee kommst, deinen Beitrag der Bullshit-Bereinigung zu unterziehen, er ist ja schon 6 x editiert. ;)

    Es war trotzdem nicht meine Meinung, sondern eine Aussage des "Experten", der in fast allen Artikeln, die man auf den ersten Seiten bei Google zu dem Thema findet, als Quelle für die eine Position genannt wird. Versteh das doch bitte.

    Wenn ich einen Beitrag verfasse und dort jemanden zitiere, dessen Ansicht ich nicht teile, und der sich deiner Meinung nach unqualifiziert äußert, inwiefern sollte das dann diskreditierend für mich sein?

    Daraus werde ich echt nicht schlau, aber in deinem Kopf macht das bestimmt irgendwie Sinn.

    Nicht gemerkt, dass ich keinen deiner Beiträge auch nur im Ansatz ernst nehme?!

    Hochmut kommt vor dem Fall.

    Wenn du nicht Willens bist, dich überhaupt inhaltlich hier auseinander zu setzen, und ja ganz offensichtlich noch nicht mal wirklich die Artikel liest, aus dem du dir dann was rauspickst und dich darüber lustig machst - aber nicht mal checkst, dass die Person, über deren Aussage du dich da lustig machst, genau nicht meine Position vertritt - dass stellt dich dann schon in einem besondern Licht dar. ;)

    Häh?

    Uiuiui. Allein der Satz ist ja schon ein echtes Qualitätsmerkmal für die zitierte Quelle.

    I break together ... :rotfl:

    Dieser Satz, den du da so lustig findest, der kommt genau von dieser Person. Nicht gemerkt, ne? :D


    Ich finde es auch nicht so wirklich überzeugend, dass du scheinbar selbst weder Biologe noch Mediziner bist, dich hier hinstellst, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen, und dann auf laleonas Nachfrage erwiderst, sie solle sich die Antwort doch aus dem Corona-Riesenthread (hier in diesem Fachforum dafür) holen.

    Und wenn du ohnehin weißt, dass es dazu verschiedene Positionen gibt, warum schreibst du das nicht gleich?

    Das war wir vorher wirklich nicht so bewusst. Sorry dafür.

    Ich werde nachlesen, aber das dauert noch etwas, bis ich Zeit habe.

    Das werde ich auch noch mal machen (wobei das als Laie halt auch immer schwer ist). Sorry, wenn ich mich da etwas im Ton vergriffen habe.

    Ich fand es nur auch nicht so schön, dass du meintest, ich würde dir wünschen, dass du krank wirst.

    Tante:

    Die kurze Antwort ist: Nein“, sagt Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI). „Grundsätzlich funktioniert das Immunsystem nicht wie ein Muskel, der schwächer wird, wenn man ihn weniger benutzt. “17.03.2022

    Wusst ich´s doch.

    Das ist gerade der, dessen Expertise Antimon so "überzeugend" fand. Gerade eben nicht.

    Ihm stehen außerdem viele gegenläufige Ansichten entgehen, wie du auch dem Artikel entnehmen kannst, den ich auf der letzten Seite verlinkte.


    Wenn du auch bei anderen Wissensfragen so vorgehst: Googlen, erstbesten Treffer/Einzelmeinung unreflektiert als "die Wahrheit" ansehen, dann schwant mir nichts Gutes. Das kann man sich bei vielen Dingen mit hoher Sicherheit so machen, aber bei ganz vielen ist die Thematik auch einfach zu komplex.


    Mal in Kontrast dazu:

    „Parallel zu der schrittweisen Lockerung der Corona-Einschränkungen im März 2022 konnte sich eine ausgeprägte Erkältungs- und Grippewelle entwickeln“, erläuterte die DAK. Sie sei von einer hochansteckenden Omikron-Variante begleitet worden, die so viel Arbeitsausfall in deutschen Unternehmen bewirkt habe wie keine Variante zuvor.

    Als einen Grund dafür sieht der Chef des saarländischen Hausärzteverbandes, Michael Kulas, das dauerhafte Tragen von Masken. Derzeit erlebe man, was passiere, wenn das Immunsystem durch Hygienemaßnahmen allzu sehr geschont werde, sagte Kulas der „Saarbrücker Zeitung“ : „Wir müssen unser Immunsystem wieder hochfahren. (...) Wenn Leute draußen Masken trügen, sei das aus seiner Sicht nicht sinnvoll, unter anderem, weil das Immunsystem nicht mehr trainiert werde."

    Des Weiteren:

    "Heidi Weber, stellvertretende Vorsitzende des Hausärzteverbandes in Rheinland-Pfalz, sieht es ähnlich: „Wir müssen ein vernünftiges Gleichgewicht finden – auch beim Maske tragen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich – eben nach Situation und Person differenziert“, sagt sie der „Welt“. Im Sommer könne man als jüngerer und nicht komplex Erkrankter gerne dem Immunsystem eine Trainingsmöglichkeit geben nach das Motto ‚weniger Maske’. Voraussetzung dafür sei eine vollständige Impfung."


    Beides in: https://www.focus.de/gesundheit/new…_121755763.html



    Oder ein schweizer Virologe:

    "Menschen, die bereits geimpft oder genesen sind, kämen jedoch aufgrund des Maskentragens deutlich weniger mit anderen Viren und Bakterien in Kontakt. Die Folgen könnten „verheerend“ sein, denn das Immunsystem brauche Training, sagt der Virologe gegenüber Blick. Es müsse sich auch gegen Allergien, Autoimmunerkrankungen und Krebs rüsten."

    https://www.berliner-zeitung.de/news/virologe-…chten-li.202692


    Und du wirst auch noch andere Meinungen finden, die das wiederum anders sehen.

    So, wer hat jetzt recht?

    Einfach mal schnell googlen und die absolute Wahrheit finden ist da leider nicht.

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