Es ist wirklich überraschend für mich, wie viele (auch sehr gebildete) Menschen immernoch denken, die Kirchen und die Kirchensteuern würden Sozialdienste, Pflegeheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und dergleichen finanzieren.
Ich empfehle dringend das Violettbuch Kirchenfinanzen (mittlerweile zum kostenfreien Download). Der finanzielle Anteil der Kirchen beträgt gerade mal zwei Prozent, locker gegenfinanziert durch Staatsleistungen und Subventionen bei der Kirchensteuer.
Dafür hat die Kirche die volle Entscheidungs- und Meinungsgewalt in den Einrichtungen, inklusive eigenem Arbeitsrecht.
Das Geld aus der Kirchensteuer kann dann für teure Bischöfssitze, Lobbyisten und die ganzen Schattenkonzerne ausgegeben werden. Ich kann nur jedem raten, der nicht für den Konzern arbeitet, sich die Kirchensteuer zu sparen.