Beiträge von Fridolina007

    Ich glaube auch, dass der BPR mehr weiß und "es Kreise ziehen" wird.

    An deiner Stelle würde ich auf dieses "Gespräch" in unangemessener und gesundheitsschädlicher Tribunalform verzichten, zumal du keine Unterstützung hast. Du musst auch damit rechnen, dass etwas in deine Personalakte kommt.

    Würdest du eigentlich rechtzeitig aus dem jetzigen Bundesland herauskommen können, wenn du eine Zusage aus dem anderen bekommen würdest ?

    Eben. Und ich glaube nicht, dass du "es" hinter dich bringen kannst. Es werden dann sicher noch weitere Gespräche folgen.

    Was sind Ziel und Tagesordnungspunkte dieses "Gesprächs" ?

    Ich fürchte, wenn nun (fingierte) Beschwerden (ohne Unterschrift) ins Spiel gebracht werden, wird man diesen "mithilfe engmaschiger Unterrichtsbesuche in allen betroffenen Klassen" intensiv nachgehen.....Willst du das ?

    Wenn ich Arzt wäre, würde ich ein solches "Gespräch" im Krankenstand verbieten.

    Du kannst noch so gute Argumente haben: Allein aufgrund der Zusammensetzung wirst du nur einen geringen Redeanteil haben und stets in der Defensive sein. Deine Seite müsste zahlenmäßig ebenso stark vertreten sein.....Am besten alles schriftlich verhandeln, sodass du nicht überrumpelt werden kannst.

    Oh, das klingt sehr dörflich. Und wenn man Kranksein (auch beim Kleinkind) als Schwäche auslegt, dann trägt das sogar darwinistische bzw. faschistoide Züge. Vielleicht hat man(n) auch Angst vor einer alleinerziehenden Frau, die sicher auch nicht ins traditionelle Bild passt. Ich tippe mal auf den süddeutschen Raum...

    Was ist denn aus dieser "Beurteilung in Bezug auf eine mögliche Verbeamtung" geworden ? Gibt es ein Protokoll oder eine Auswertung ?

    Darf eine zukünftige Schulleitung, die noch nicht in Amt und Würden ist, schon hospitieren ?

    Hospitation mit drei anderen Kollegen ?????? Gleichzeitig ??? Waren es dir feindlich gesinnte Klassenlehrer oder Fachlehrer ???? Kollegen haben keinerlei Recht, dich zu kontrollieren, denn es sind nicht deine Vorgesetzten......

    Das wäre tatsächlich ein Grund für eine Dienstaufsichtsbeschwerde, weil es zudem völlig unverhältnismäßig ist und jeglichen Ermessensspielraum überschreitet.

    Die beiden Briefe kommen womöglich vom Sekretariat und nicht vom Schulleiter; diesbezüglich wäre ich vorsichtig. Ohne Unterschrift - das scheint System zu haben und zeugt von durchweg feigem Verhalten.

    Versuche herauszufinden, wie viele andere Mobbingopfer vor dir schon da gewesen sind. Vielleicht kann dir da der übergeordnete Personalrat helfen. Wie steht der Schulleiter deiner Stammschule dazu ? Er müsste doch ein Interesse daran haben, dich möglichst gesund zurück zu erhalten, gerade in Zeiten des zunehmenden Lehrermangels.

    Gesundheitliche Ebene: Stress fördert Entzündungen, Entzündungen fördern Krebs....

    Ich verstehe überhaupt nicht, wieso einerseits "Bedarf" besteht und andererseits dieser "Bedarf" bekämpft wird. Hat man womöglich Bedarf an Mobbingopfern ? Wie ist überhaupt der Bedarf entstanden ? Wurde dein/e Vorgänger/in ebenfalls verscheucht ?

    Briefe ohne Unterschrift: Solche würde ein Anwalt regelrecht auseinanderpflücken, da sie das Betriebsklima stören. Womöglich wissen die SchülerInnen von den Schreiben gar nichts. Hast du Rechtsschutz über eine Gewerkschaft ? Ansonsten halte dich an den übergeordneten Personalrat, da offenbar der örtliche Personalrat Angst vor dem Schulleiter hat.

    Und ja: Solange du im Krankenstand bist, würde ich an deiner Stelle NICHT zu irgendwelchen allein aufgrund der Zusammensetzung unausgewogenen Tribunalen erscheinen. Denn du musst dich ja um deine Genesung kümmern und darfst dich nicht an der allgemeinen Eskalation beteiligen.

    Lass dich weiter krankschreiben und (mit Wartezeit) in eine Tagesklinik einweisen, um die psychosomatischen Beschwerden anzugehen, die wohl einem Unterrichten auch nicht wirklich zuträglich sind.

    Zunächst einmal begeht der Schulleiter Amtsanmaßung, wenn er wie ein Arzt darüber befinden will, wann du krank(geschrieben) bist. Das kann und darf er nicht wirklich beurteilen, schon gar nicht "präventiv", was einer Unterstellung gleichkommt.

    Wie argumentiert er denn in seinen Schreiben ? Befürchtet er, dass du nach den Ferien gleich wieder ausfallen wirst ? Möchte er eine feste Vollzeitkraft haben ?

    Wie beurteilen Personalräte diese Schreiben ????? Wie die Gleichstellungsbeauftragte ???

    Bei wem hattest du ein "Hilfsgesuch erstellt" ? Das Beste, was dir passieren kann, ist, dass man die Abordnung aufhebt. Oder gibt es an deiner Stammschule ebenfalls Konflikte ?

    Zur Sachebene:

    Die finanzielle Seite, gerade als Alleinerziehende mit Kind, ist die eine Seite. Dass dein Arzt auch diese Seite berücksichtigt, spricht zunächst für ihn.

    Die andere: Du musst mit einem Amtsarztbesuch rechnen, denn wenn du wirklich in den Ferien "gesund" geschrieben bist und danach wieder krank, könnte es tatsächlich stark zum Nachteil ausgelegt werden, auch wenn schulische Konflikte ursächlich sind. Bei einem solchen Termin müsstest du die Konfliktebene ansprechen, aber diese stets auf die gesundheitliche Ebene beziehen. Immerhin kann ein Schulleiter einer Abordnungsschule vermutlich keinen Amtsarzttermin veranlassen, wodurch ihm allenfalls Einschüchterungsversuche bleiben.

    In die Schule zitieren: Dazu müsste der Schulleiter selbst einen Teil seiner Ferien opfern. Aber wenn er dich einschüchtern will, könnte er z.B. die Vorlage ganzer Unterrichtsreihen fordern oder engmaschige Unterrichtsbesuche ankündigen, womit du bald wieder im Krankenstand sein wirst, da weder Wohlwollen noch Fürsorge erkennbar sind........

    Wie wäre es mit einer Mutter-Kind-Kur ? Eine solche wäre deiner Genesung sicherlich förderlich und du wärst aus ganz konkretem Grund raus aus dem System. Aber eine solche macht eine durchgängige Krankschreibung vorab zwingend erforderlich.

    Stell möglichst wenig Ja-/Nein-Entscheidungsfragen, da sie kaum zu einer umfangreichen Kommunikation beitragen. Sie sind allenfalls geeignet bei schüchternen Schülern, sodass man als Lehrkraft dann noch eine Begründung nachfordern muss.

    Tendenziell bei unteren Klassenstufen kleinschrittige Fragen stellen, da du dort noch mehr lenken musst als in höheren Klassenstufen, in denen zusammenhängend und in größerem Umfang argumentiert werden muss.

    Ergänze bei den Fragewörtern unbedingt einen passenden Oberbegriff, also nicht "Wie", "Was", sondern "Auf welche Weise" bzw. "Welche möglichen Folgen" etc..

    Verstehe ich das richtig, dass es dir weniger darum geht, dass du - nach schriftlicher Vereinbarung, die zwingend einzuhalten ist, auch wenn du nicht das jeweils günstigste Angebot wählst - deine gesamten Unkosten zurückerhältst, sondern eher darum, dass du dir wie ein Bittsteller vorkommst, obwohl doch die Schule dich gebeten hat, dieses Projekt zu übernehmen ?

    Etwas heikel finde ich den Aspekt der Haftung bzw. Versicherung, und zwar nicht nur beim Kauf und Transport der z.T. schweren Materialien in deiner privaten Zeit, sondern auch bezogen auf potentielle Schülerunfälle, wenn z.B. Verletzungen mit Werkzeugen wie Hammer etc. vorkommen - schließlich bist du keine ausgebildete Lehrkraft im Fach Werken......

    Gewährung von Korrekturtagen unter der Bedingung, dass man an anderer Stelle zusätzlich zu vertreten hat ? Sind bei euch als Kompensation für abiturbedingte Mehrarbeit nicht per Erlass Korrekturtage vorgesehen ? Wenn ja, warum müssen diese noch "nachgearbeitet" werden, was den Zweck von Korrekturtagen quasi ad absurdum führt ? Es wird höchste Zeit für eine korrekte Arbeitszeiterfassung.....

    Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Hausärzte nicht mehr allzu lange krankschreiben dürften, zumal sie keine wirklichen Fachärzte sind und unser Bundeskanzler gemäß einer gewissen Äußerung auch alles dafür tun würde, dass Betroffene nicht allzu lang krankgeschrieben sind, um das Gesundheitssystem nicht zu belasten. Was er damit im Ernstfall anrichten könnte, möchte ich mir gar nicht ausmalen....

    Zunächst einmal ist es wichtig, nicht zu einem Psychologen zu gehen, da dieser kein Arzt ist und auch nicht krankschreiben könnte. Er könnte allenfalls dem Hausarzt zuarbeiten. Es bliebe nur ein Psychiater, der aber sicherlich in heutigen Zeiten (nach Corona) lange Wartenzeiten aufweist. Es bliebe noch ein Neurologe, der meist gleichzeitig Psychiater und ggf. noch Gutachter ist und der Privatpatienten vielleicht schnell einen Termin geben könnte. Einfach mal diese Kombi in deinem Umfeld googeln....

    Immerhin scheinst du schon Kontakt zu einem Psychiater gehabt zu haben. Der könnte dich vorerst weiter behandeln und krankschreiben. Stehen deine Probleme wirklich nur im Zusammenhang mit der Verdachtsdiagnose "Autismus" oder gibt es zudem objektiv belastende Faktoren bei deinen Arbeitsbedingungen in Berlin ?

    Ich hoffe, dir geholfen zu haben und wünsche dir von Herzen alles Gute !

    P.S. Es ist ansonsten heutzutage wirklich nicht ehrenrührig, (als Lehrkraft) psychisch zu erkranken und einen Seelenarzt aufzusuchen.

    Das Hintenherum, unabhängig davon, wer da jeweils involviert ist, finde ich ebenfalls absolut unangemessen, zumal es ein Vertrauensverhältnis untergräbt. Es hätte zumindest vorab ein Gespräch stattfinden müssen. Womöglich hat die Schulleitung Angst, dass Kollegen gegeneinander ausgespielt werden.

    Von der Sache her finde ich es bemerkenswert, dass sich hier auch eine Schulleitung traut, Schülerleistungen anzuzweifeln. Ich der Regel verhält es sich eher so, dass die Lehrkraft mit einem Plagiatsverdacht durchgreifen will und die Schulleitung einknickt.

    Bist du dir sicher, dass es sich um einen Affront gegen deine Person handelt oder eher gegen den täuschenden Schüler ?

    Ich rate dringend davon ab, während einer Krankschreibung Aufgaben zu schicken, zumindest in deinem Fall. Ansonsten wird es so ausgewertet, dass du in Wirklichkeit gar nicht krank bist, und bekommst neuen Stress hinzu.

    Nicht ausgewiesene angebliche Vertretungsstunden: Erstelle am besten für jeden Tag ein Bildschirmphoto über den jeweiligen Vertretungsplan.

    Weißt du, aus welchen Gründen deine ursprüngliche fachbegleitende Lehrkraft so lange ausfällt ? Hängt das womöglich auch mit dem unseligen Klima zusammen, das von Vetternwirtschaft und Opportunismus geprägt ist ? Immerhin stand sie abweichend von anderen fair an deiner Seite, was offenbar nicht zu den vorherrschenden Strukturen passt...

    Insgesamt scheinst du ein gutes und kritisches Gespür für soziale oder besser unsoziale Strukturen zu haben, was natürlich nicht gerne gesehen wird, da sich niemand gern ertappt fühlt. Aber das sind trotzdem eigentlich unabdingbare Voraussetzungen für eine gute Lehrkraft.

    Interessant finde ich den Begriff "narzistische Persönlichkeit": Die Krux ist, dass du es solchen Leuten niemals recht machen kannst: Einerseits sollst du ein Abbild von ihnen sein, damit sie sich bestätigt fühlen, andererseits wittern sie darin wiederum eine Konkurrenz...

    In Zeiten des Lehrermangels würde ich vielleicht versuchen, wieder in deine alte Heimat (Hessen) zu kommen. Du hast es nicht nötig, dich so behandeln zu lassen.

    Dass unerlaubte KI verwendet wird, passiert auch erfahrenen Lehrkräften. Mittlerweile soll es Geräte in Stiftoptik geben, die völlig unauffällig sind.

    Gut ist, dass du den Vorgang als Plagiat wertest und nicht als Täuschungsversuch. Denn dann käme voraussichtlich die bekannte Leier: "Ich habe das vorher zufällig gelesen und auswendig gelernt."

    Wenn dir die Plagiatssoftware sogar Recht gibt, dann würde ich auch nicht die Schulleitung um Erlaubnis fragen. Erstelle ein Bildschirmphoto über diese Prüfung und hefte diesen Beweis ggf. unter die Arbeit. Ich glaube nicht, dass dann noch jemand zur Schulleitung rennt...

    Und ich meine ein Gerichtsurteil gelesen zu haben, das sich auf einen Anscheinsbeweis stützt. Dann ist der Schüler von einer Beweislastumkehr betroffen.

    Für wiederholte Unpünktlichkeiten ohne entschuldbaren Grund habe ich ebenfalls absolut kein Verständnis, da es letztendlich auch auf das Schülerverhalten "abfärbt".

    Was die Verfügbarkeit von Wörterbüchern, Bibeln, Atlanten und anderen unverzichtbaren Hilfsmitteln betrifft, wäre allerdings ein (abschließbarer) Klassenschrank in jedem Raum sinnvoll, damit Lehrkräfte nicht kurz vor Klausurbeginn solche Gewichte über mehrere Stockwerke hinauf- und später wieder hinunterschleppen müssen.

    Solange du nicht krank wirst bzw. dich krank meldest, wird es so interpretiert werden, dass keinerlei Problem vorliegt. Du giltst dann als für das Kerngeschäft besonders belastbar, was man weiterhin ausnutzen wird, auch wenn du ständig an deine Grenzen gehst.

    Versuch dich am besten durch AGs zu entlasten, die ja in Niedersachsen voll zum Deputat gehören. Gleichzeitig erhältst du öffentlichkeitswirksame Lorbeeren, zumal du nur mit willigen SchülerInnen arbeiten darfst.

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