Zunächst einmal begeht der Schulleiter Amtsanmaßung, wenn er wie ein Arzt darüber befinden will, wann du krank(geschrieben) bist. Das kann und darf er nicht wirklich beurteilen, schon gar nicht "präventiv", was einer Unterstellung gleichkommt.
Wie argumentiert er denn in seinen Schreiben ? Befürchtet er, dass du nach den Ferien gleich wieder ausfallen wirst ? Möchte er eine feste Vollzeitkraft haben ?
Wie beurteilen Personalräte diese Schreiben ????? Wie die Gleichstellungsbeauftragte ???
Bei wem hattest du ein "Hilfsgesuch erstellt" ? Das Beste, was dir passieren kann, ist, dass man die Abordnung aufhebt. Oder gibt es an deiner Stammschule ebenfalls Konflikte ?
Zur Sachebene:
Die finanzielle Seite, gerade als Alleinerziehende mit Kind, ist die eine Seite. Dass dein Arzt auch diese Seite berücksichtigt, spricht zunächst für ihn.
Die andere: Du musst mit einem Amtsarztbesuch rechnen, denn wenn du wirklich in den Ferien "gesund" geschrieben bist und danach wieder krank, könnte es tatsächlich stark zum Nachteil ausgelegt werden, auch wenn schulische Konflikte ursächlich sind. Bei einem solchen Termin müsstest du die Konfliktebene ansprechen, aber diese stets auf die gesundheitliche Ebene beziehen. Immerhin kann ein Schulleiter einer Abordnungsschule vermutlich keinen Amtsarzttermin veranlassen, wodurch ihm allenfalls Einschüchterungsversuche bleiben.
In die Schule zitieren: Dazu müsste der Schulleiter selbst einen Teil seiner Ferien opfern. Aber wenn er dich einschüchtern will, könnte er z.B. die Vorlage ganzer Unterrichtsreihen fordern oder engmaschige Unterrichtsbesuche ankündigen, womit du bald wieder im Krankenstand sein wirst, da weder Wohlwollen noch Fürsorge erkennbar sind........
Wie wäre es mit einer Mutter-Kind-Kur ? Eine solche wäre deiner Genesung sicherlich förderlich und du wärst aus ganz konkretem Grund raus aus dem System. Aber eine solche macht eine durchgängige Krankschreibung vorab zwingend erforderlich.