Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Hausärzte nicht mehr allzu lange krankschreiben dürften, zumal sie keine wirklichen Fachärzte sind und unser Bundeskanzler gemäß einer gewissen Äußerung auch alles dafür tun würde, dass Betroffene nicht allzu lang krankgeschrieben sind, um das Gesundheitssystem nicht zu belasten. Was er damit im Ernstfall anrichten könnte, möchte ich mir gar nicht ausmalen....
Zunächst einmal ist es wichtig, nicht zu einem Psychologen zu gehen, da dieser kein Arzt ist und auch nicht krankschreiben könnte. Er könnte allenfalls dem Hausarzt zuarbeiten. Es bliebe nur ein Psychiater, der aber sicherlich in heutigen Zeiten (nach Corona) lange Wartenzeiten aufweist. Es bliebe noch ein Neurologe, der meist gleichzeitig Psychiater und ggf. noch Gutachter ist und der Privatpatienten vielleicht schnell einen Termin geben könnte. Einfach mal diese Kombi in deinem Umfeld googeln....
Immerhin scheinst du schon Kontakt zu einem Psychiater gehabt zu haben. Der könnte dich vorerst weiter behandeln und krankschreiben. Stehen deine Probleme wirklich nur im Zusammenhang mit der Verdachtsdiagnose "Autismus" oder gibt es zudem objektiv belastende Faktoren bei deinen Arbeitsbedingungen in Berlin ?
Ich hoffe, dir geholfen zu haben und wünsche dir von Herzen alles Gute !
P.S. Es ist ansonsten heutzutage wirklich nicht ehrenrührig, (als Lehrkraft) psychisch zu erkranken und einen Seelenarzt aufzusuchen.