Ich habe eher Angst davor, als Informatiklehrer die Mutti für alles zu sein. Darf ich mich zwangsläufig mit den Schulservern rumärgern, obwohl ich kein gelernter Systemintegrator bin? Wer entscheidet, welche Hardware für eine Neuausstattung der Computerräume angemessen wäre und wer darf die Rechner am Ende alle zusammenschrauben? Mit den letzteren Punkten hätte ich eher weniger ein Problem, aber es wäre trotzdem gut zu wissen, welche inoffiziellen Aufgaben auf mich warten. Um Server und Netzwerktechnik mache ich mir aktuell die größte Platte.
Weiß jetzt nicht, ob das repräsentativ ist, aber bei uns (öff. Gym. in NRW) wird die gesamte Hard- und Software von einer Fremdfirma gestellt und gewartet. Wir kriegen keinen admin-Zugang (also nix mit Updates und Installationen) und dürfen an den Geräten auch nicht rumbasteln. Gilt natürlich auch fürs (W)LAN.
Das einzige, was unsere Fachschaft Informatik macht, ist über die Softwareausstattung auf den PCs zu entscheiden.
Was aber regelmäßig passiert: Du wirst vom halben Lehrerzimmer als persönlicher IT-Support-Spezialist angesehen ![]()
VG, XeleX
