Beiträge von Miss Othmar
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Wenn das alles so einfach ist, frage ich mich, warum es dann so kompliziert ist, ökumenisch zu heiraten. Meine Tochter hatte zunächst keinen Pfarrer gefunden, der bereit war, eine ökumenische Eheschließung durchzuführen. Schließlich hat sich dann doch jemand dazu bereit erklärt. Der wollte 3700€ dafür, dann haben wir darauf verzichtet.
Meiner Tochter wäre es sehr wichtig gewesen und sie war sehr traurig. Meiner Mutter fehlt der Segen Gottes und sie ist sich bis heute nicht sicher, ob das alles so seine Richtigkeit hat.

Dazu habe ich dir schon mal was geschrieben.
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denkst du oder weißt du es?
eine Konfirmation kann auch in einem anderen Rahmen gestaltet werden als mit großem (gemeindlichen) Publikum. Obwohl damit schon der Aspekt der Gemeindezugehörigkeit weniger stark betont wird-Ganz sicher weiß ich das nicht. Das weiß ich aber sicher:
Bei der Konfirmation bestätigen getaufte Jugendliche das Glaubensbekenntnis, das Eltern und Paten bei ihrer Kindertaufe stellvertretend für sie abgelegt haben - soweit zumindest die Theorie
- und sie werden feierlich gesegnet. Mit dieser Feier ist in der Regel die Zulassung zum Abendmahl verbunden.Man kann sich als Erwachsener konfirmieren lassen, wenn man es als Jugendlicher nicht gemacht hat.
Bei einer Erwachsenentaufe (ab 14 ist man religiös erwachsenen) ist eine Konfirmation theologisch überflüssig, obwohl sie aus seelsorgerlichen Gründen stattfinden kann.
Bei gefirmten Katholiken wäre eine Konfirmation daher theologisch auch nicht erforderlich.
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Echt nicht
Es gibt im Protestantismus nur 2 Sakramente: Taufe & Abendmahl. -
Dafür gibt es bestimmt individuell gute Gründe, aus theologischer Sicht wäre das aber nicht notwendig. Ähnlich ist das, wenn Jugendliche kurz vor der Konfirmation getauft werden, da ist die Konfirmation eigentlich auch eine Doublette.
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Ja natürlich, das habe ich doch gemeint, vermutlich habe ich mich da unklar ausgedrückt. Und in integrierter Gesellschaftslehre unterrichtet die Kollegin mit Deutsch/Geschichte dann auch Erdkunde und Sowi.
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Ich denke nicht, dass erwachsene Konvertiten in der evangelischen Kirche konfirmiert werden. Sie legen im Aufnahmegottesdienst ein Glaubensbekenntnis ab, oft erzählen sie auch ein bisschen was über sich und in der Regel kennt die Gemeinde die Person ja ohnehin, wer konvertiert schon im Luftleeren Raum.
Im umgekehrten Fall würde man aber immer gefirmt und würde auch zum ersten Mal zur Kommunion gehen - zumindest offiziell. Das liegt daran, dass Erstkommunion und Firmung Sakramente sind und die Konfirmation nicht.
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In dem Fall hier geht es aber gar nicht um ein 2. Fach, sondern um einen Lernbereich der integriert unterrichtet wird. Das betrifft dann alle LuL, die nich zufällig zwei Fächer aus diesem Lernbereich studiert haben. Auch jemand mit z. B. Methe/Physik muss dann die Biologie-Epochen unterrichten.
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Nein, es ist einfach nur eine weniger. Und von den verbleibenden kann eine durch ein anderes Prüfungsformat ersetzt werden, z.B. eine mündliche Prüfung in den Fremdsprachen.
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Und zwischen Weihnachten und Silvester gab es immer alle vier Folgen von Lederstrumpf.
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Normalerweise nicht, aber hier ist es ein Zeichen der Unterordnung der Frau unter den Mann. Da habe ich dann schon Fragen.
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Es sind ja nicht alle Russlanddeutsche Baptisten,
ich kenne auch aber auch Regionen, in denen es Gemeinden gibt.
Übrigens gibt es auch deutsche evangelikale Gemeinden, in denen Frauen Röcke tragen und lange Haare/ Dutt/ Zopf.
Wenn man aus den Gemeinden kommt und dann umzieht, wird man an dazu passende Gemeinden verwiesen, das bekommt man quasi mit auf den Weg.
Die einen sehen es als Hilfestellung, die anderen als Repression.
Eigentlich fällt mir dazu nur die „Christliche Versammlung“ aka Geschlossene Brüder. Da tragen Frauen auch Kopfbedeckungen im Gottesdienst und schweigen in Lehrfragen, wenn Männer anwesend sind.
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…
(Wir "Deutschen" haben uns überlegt, dass diese Abgrenzung in der Sowjetunion vermutlich nützlich war, um als "Deutsche" zu "überleben", sonst gäbe es vielleicht nicht so viele Russlanddeutsche.)
Genau so ist es. Außerdem wirkt es auf mich immer so, als ob es bis heute kulturell verankert ist, dass der Staat einem Böses will und prinzipiell der Feind ist, auch wenn natürlich nur ältere Russlanddeutsche die Schikanen und teilweise auch Verfolgung aus religiösen Gründen in der Sowjetunion noch persönlich erlebt haben. Nicht umsonst gab es auch während der Pandemie Gemeinden mit heftigen Coronazahlen, weil Vorgaben nicht eingehalten wurden.
Nur aus Interesse: War das in OWL oder im Oberbergischen?
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Vor allem anderes Phantasie-Universum.
Ich erinnere mich. Aber ich bleibe trotzdem bei der Epoche.
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Es gibt kurioserweise genügend Kolleginnen und Kollegen im Schulhaus, die sich ständig über alles mögliche aufregen weil sie gar nicht wissen, dass es so einfach ginge. Mimimi, die Storen sind kaputt. Ja, wenn der Abwart das nicht weiss, werden sie nicht repariert. Mimimi, der Beamer funktioniert nicht. Ja, sag das halt dem Techniker, der repariert ihn.
Die gibt es bei uns auch. Macht mich jedesmal fassungslos.
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Klar, erfunden war die Hose schon, die Gallier z.B. trugen auch welche. Jesus allerdings nicht.
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Ja. Das Wort Kleid wird in der Bibel ganz oft bei Männern benutzt. Kann man z.B. hier recht schnell suchen:
Such mal nach "Kleid" und danach nach "Hose". "Hose" findest du nie. "Kleid" ganz oft.
Das liegt aber in diesem Fall ganz klar an den dieser Konkordanz zugrundeliegenden Übersetzungen (Luther 1912!!). Die ganze Seite ist extrem konservativ. Heutige Bibelübersetzungen sprechen eher von Gewand/Obergewand, was auch angemessener ist. Im gesamten antiken Mittelmeerraum trug keiner Hosen (Römer, Griechen, Juden). Es gibt einen Vers in der Thora, das es ein Greuel ist, wenn Frauen Männerkleidung tragen und umgekehrt, aber der Umgang mit solchen Bibelstellen ist ein ganz eigenes Thema. Ich frage dann immer gern, ob jemand Kleidung oder Schuhe aus Mischgeweben trägt .
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