Ich bin der Meinung, dass der Anteil der Schüler, die, unabhängig von Fremdsprachen, versuchen, ihre gesamte Schullaufbahn damit verbringen, den geringsten Aufwand zu betreiben, zumindest im Gymnasialzweig stark sinken würde, wenn die Anforderungen, um überhaupt am Gymnasium beschult werden können, stark (!) ansteigen würden. Da kämpft man aber zumindest in NRW gegen Windmühlen. Aktuell habe ich nicht wirklich das Gefühl, dass dieses Thema unter Bildungspolitikern als akutes Problem wahrgenommen wird.
Ich würde aber mal behaupten, dass du, Chili, derzeit einfach an der falschen Schule bist, an der ein starkes Ressentiment gegenüber dem Unterrichtsfach Französisch zu herrschen scheint, das wiederum dazu führt, dass kaum einer das Fach noch freiwillig in der Sek II belegen möchte. Wie sieht es denn an anderen Schulen in der Umgebung aus? Wäre eine Abordnung/Versetzung an eine Schule mit mehr Französischbedarf eine Möglichkeit?