Aktuelle Zahlen lt. Verfassungsschutz in Deutschland im Jahr 2022:
auslandsbezogene Extremisten: 30.000
Islamisten: 27.000
Reichsbürger: 23.000
Rechtsextremisten: 14.000
Linksextremisten: 11.000
Aktuelle Zahlen lt. Verfassungsschutz in Deutschland im Jahr 2022:
auslandsbezogene Extremisten: 30.000
Islamisten: 27.000
Reichsbürger: 23.000
Rechtsextremisten: 14.000
Linksextremisten: 11.000
Wenn ich das richtig verstehe, sind aber Fächerkombinationen ohne direke Synergieeffekte, z.B. MINT-Fach + Sprache, eher unüblich bei euch, oder?
Eine (Lehrerin) gestand mir, dass sie es erotisch anziehend findet, dass ihr Mann (Jurist) Karriere macht.
Gesamtgesellschaftlich gab es in den letzten paar Jahren eine leichte Kehrtwende. Die adrette Hausfrau, die dem arbeitenden Mann den Rücken frei hält, wurde einst zunehmend durch die Frau, die sich zutraut, selbst Karriere zu machen und Entscheidungen unabhängig von der Unterstützung eines Mannes, ersetzt. Inzwischen gibt es im Showgeschäft vermehrt ältere Männer, die auffällig junge Partnerinnen haben, seien es Robert de Niro, Mel Gibson, Eros Ramazotti, Donald Trump, Al Pacino oder Marc Anthony, sowie hierzulande Peter Maffay, Herbert Grönemeyer oder Michael Wendler. Offen wird zwar nicht darüber gesprochen, aber der Bekanntheitsgrad der Herren wird zumindest beim Kennenlernen geholfen haben. Seit Corona wird im Social-Media-Kontext auch deutlich offener, weniger tabuisiert über das Phänomen "Sugar Daddy" gesprochen. Eine junge, vergebene Kollegin meinte erst letztens zu mir, käme sie aus armen Verhältnissen und hätte sie diese Option, um ihren Lebensstandard zu erhöhen, dass sie dies tatsächlich wahrnehmen würde.
Die allermeisten jungen Frauen in meinem Umfeld haben Partner, die auch weiterhin in derselben Altersgruppe sind und einen ähnlichen sozioökonomischen Hintergrund haben. Es könnte also sein, dass das Phänomen "Sugar Daddy" auf einzelne Bubbles beschränkt bleibt - oder wir erleben eine Rückkehr in frühere Beziehungsmuster und Frauenbilder. Das werden die nächsten Jahre zeigen.
lilimarleen: Ich denke, dass du dich in einer wohlsituierten Blase bewegst. Ich lese bei dir keinen KFZ-Mechatroniker, Bäcker oder Rettungssanitäter heraus. Aus dieser Sicht sieht nämlich ein A12-Gehalt noch einmal ganz anders aus. Und selbst wenn jemand IT macht oder Anwalt ist, gehört man nicht automatisch zu den top 10% in der Branche - auch hier gibt es viel Mittelmaß.
Mir war das vorher nicht eindeutig genug, daher danke für die exemplarische Nennung der Studieninhalte, die du einerseits hattest und die du dir andererseits für junge, angehende Lehramtsstudenten wünschst. Auf dieser gemeinsamen Basis können wir sicher sinnvoller diskutieren.
und was meinst DU, wie es im Grundschullehramt in der Mathematik aussehen sollte?
Susannea war ja bislang Verfechterin eines fachwissenschaftlich anspruchsvollen Grundschullehramtsstudiums, daher schien es mir fruchtbarer für die Diskussion, wenn sie mal schreibt, wie sie sich einen konkreten Wunschstudienverlauf vorstellt, statt seitenweise zu überlegen, ob der Besuch von Analysis I der große Game Changer in der Grundschullehrerausbildung ist.
Susannea: Das war jetzt sehr allgemein gehalten. Du darfst dir ruhig mal ein paar Module zum Beispiel im Rahmen des Faches Mathematik ausdenken, einfach mal ein bisschen kreativ sein, sodass wir eine Idee davon haben, welche Inhalte deiner Meinung nach eine angehende Lehrkraft im Rahmen der universitären Ausbildung gehört haben sollte, um erfolgreich im Primarstufenbereich unterrichten zu können.
Susannea, wir tun einfach mal jetzt so als dürftest du den Studiengang "Lehramt Primarstufe" in deinem Bundesland von Grund auf neu konzipieren. Wie würde dieser inhaltlich aussehen?
Statt zu überlegen, ob Analysis I für angehende Mathematiklehrer der Primarstufe wirklich nötig ist, würde ich eher das Pferd anders herum aufsatteln, nämlich der Frage folgend, welche fachlichen und didaktischen Kenntnisse sie hinsichtlich ihrer Unterrichtspraxis brauchen.
Dazu würde ich zählen:
- Beherrschung der fachmathematischen Inhalte der Klassen 1-4 bzw. 1-6 (vor allem Arithmetik, Geometrie, Stochastik, Sachrechnen)
- Kenntnis der fachlichen Hintergründe dieses Schulstoffes, inklusive historischer Bezüge
- Kenntnis über Entwicklung mathematisches Verständnis bei Kindern, inklusive Vorläuferfähigkeiten
- didaktische Grundprinzipien des Mathematikunterrichts allgemein und mit Fokus auf den zuvor genannten Schulstoff (inklusive zugehöriger Kompetenzbereiche)
- Umgang mit Kindern mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen
Zusätzliche Inhalte kann man immer noch draufpacken, aber das sind die Mindestanforderungen, über die ein fertig ausgebildeter Mathematiklehrer der Primarstufe verfügen sollte.
Hast Recht, dass die Argumentation in sich inkohärent ist. Ich habe das Argument aus dem entsprechenden Beitrag entfernt, da es schwierig wäre, das Verhältnis zwischen Lehrer- und Schülerzahlen zu thematisieren, ohne dass dies in eine Grundsatzdebatte abdriftet.
Das hat keiner gesagt. Für alle Ressourcen des öffentlichen Lebens sind aber natürlich Grenzen vorhanden.
Im Grunde ist es ganz einfach: Die Politik muss sich ein paar dringender Fragen stellen, der derzeit nicht ausreichend berücksichtigt werden:
1. Werden vorhandene Personalressourcen sinnvoll benutzt?
2. Gibt es nachvollziehbare Gründe, die eine Erhöhung der Personalressourcen verhindern? Auf gut Deutsch: Welche Gründe bringen junge Leute hervor, die sich gegen das Lehramt entscheiden?
3. [entfernt, da zu Missverständnissen geführt]
Ehrlicherweise kann der Vater (es könnte auch die Mutter sein, aber einfach hier als Beispiel) nach einem Elternabend auch dem Nachbarn, dem besten Kumpel oder der Fleischereifachverkäuferin des Vertrauens von den Ergebnissen erzählen, was sich wohl kaum vermeiden lässt.
Einerseits bin ich dafür, dass getrenntlebende Elternteile ein Mitspracherecht hahen, wer alles Informationen über die Kinder erhält, andererseits lässt es sich in der Realität kaum überprüfen.
Das stimmt. Was möchtest du damit aussagen?
Heute hast du aber viele Stöckchen hochzuhalten.
O. Meier, da sind wir wieder beim Stöckchen.
Es geht nicht nur um die Gruppengröße bei uns.
Um keine falsche Erwartungen zu wecken, betone ich an der Stelle noch einmal, dass ich nicht Religion unterrichte, kein Theologe oder Religionspädagoge bin. Dennoch ergab eine kurze Googlerecherche, die natürlich nur erste Anhaltspunkte liefern und nie vollständig Schulpraxis wiedergeben kann, dass das Prinzip des ökumenischen Religionsunterricht kein Hirngespinst ist, sondern scheinbar in einigen schweizer Kantonen und auch auch in NRW (stellenweise) praktiziert wird. So etwas sehe ich eher als Richtungsweisung als ein kompletter Umstieg auf Ethik.
CatelynStark : Die beschriebenen Schülerzahlen sind natürlich nicht klein. Hier kommt es auf die Jahrgangsgröße/Schulform und die Zusammensetzung des Einzugsgebiets an.
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