Welchen Beitrag von dir habe ich denn mit entsprechendem Smiley markiert? Ich konnte beim Rückblick auf die letzten Seiten keinen finden, will aber nicht ausschließen, ihn ggf. übersehen zu haben.
Beiträge von Gymshark
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Es geht mir oben nicht um die Hochschulen für angewandte Wissenschaften als Bildungsinstitutionen, sondern um die Fachhochschulreife, also einer der Wege, um zu diesen Zugang zu erhalten.
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In einer Zeit, in der bereits zu viele junge Menschen zu studieren (und zugleich Hochschulen über mangelnde Kompetenzen der Studienanfänger (m/w/d) klagen), würde ich sogar die Frage stellen, ob es die Fachhochschulreife überhaupt braucht oder es nicht zeitgemäßer ist, den Hochschulzugang auf Absolventen (m/w/d) der allgemeinen Hochschulreife zu beschränken, sowohl für den Besuch der Hochschulen der angewandten Wissenschaften, vormals Fachhochschulen, als auch der Universitäten.
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Die USA haben das System auch nur bedingt erfolgreich umsetzen können, da es dort ein inzwischen recht fest verankertes Privatschulsystem gibt, das insbesondere von sozioökonomisch bessergestellten Eltern genutzt wird. Soziale Durchmischung lässt sich leider nicht erzwingen.
Hinzu kommt, dass es in den USA weiterhin große ethnische Segregration gibt - in manchen Bezirken gibt es sowohl "black schools" als auch "white schools". Durch die freie Schulwahl in Deutschlands müssen wir eher darauf achten, dass wir uns nicht auch dahingehend entwickeln - nur mit weniger Fokus auf Hautfarbe, was historisch bedingt in den USA eine größere Rolle spielt als in Deutschland, sondern kulturellem Hintergrund.
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Ich habe nicht geschrieben, dass es nicht möglich ist. Wie gesagt, wenn es das System verlangt, macht man irgendwie das Beste aus den Rahmenbedingungen. Wenn man allerdings wirklich das Extrembeispiel annimmt, Kinder mit Förderbedarf geistige Entwicklung und gleichzeitig Kinder mit Hochbegabung, dazu womöglich noch Kinder mit geringen Sprachkenntnissen und solche mit Verhaltensauffälligkeiten: alle in einer Klasse. Dann kriegt man zwar immer irgendwie den Tag herum, aber nicht so, dass alle Beteiligten wirklich das Gefühl hatten, dass ihre Bedürfnisse die ganze Zeit über angemessen berücksichtigt wurden.
Du kannst gerne schreiben, dass du damit kein Problem hast und vielleicht ist das in deinem Fall sogar so. Großflächlig hingegen sind für mich die Ergebnisse der Leistungsstudien auch ein Indikator, dass Heterogenität innerhalb der leistungsbezogenen Voraussetzungen der Schülerschaft, vor allem in der Primarstufe, nicht automatisch immer eine Bereicherung darstellt, sondern bisweilen auch eine Belastung, und dass es vor allem Primarstufenlehrkräfte nicht zu schlechteren Lehrkräften macht, wenn sie diese Position vertreten.
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Bolzbold :
Soll dann innerhalb einer Klasse vier- bis fünffach differenziert werden oder soll es separate Kurse "Niveau sehr schwach" bis "Niveau sehr stark" geben? Ich postuliere, dass eine einzelne Lehrkraft unmöglich der vollen Leistungsbreite aller Schüler (m/w/d) gerecht werden kann. Klar, wenn es die systemischen Strukturen verlangen, kann man sich als Lehrkraft damit immer irgendwie arrangieren (Stichwort "Volksschulen" früher), aber viele Schüler (m/w/d) bleiben, so meine Meinung, am Ende hierbei auf der Strecke, weil keine Lehrkraft ein Superheld ist und sich dauerhaft vierteilen kann.
Ich weiß auch nicht, ob es wirklich im Sinne des nationalen Bildungsanspruchs ist, wenn wir, wie du schreibst, bewusst Niveauunterschiede in Kauf nehmen, sodass jemand z.B. im Fach Deutsch nur Kompetenzen auf dem Mindestniveau, dafür jedoch im Fach Mathematik Kompetenzen auf dem Höchstniveau nachweist. Eigentlich verfolgt das allgemeinbildende Schulsystem das Ideal des breit ausgebildeten Generalisten (m/w/d), der sich erst auf der Basis einer gesicherten Allgemeinbildung im Rahmen der Tertiärbildung für eine thematische Spezialisierung entscheidet.
"Kurssystem" bedeutet, dass die Schüler (m/w/d) wie in der Uni in jedem Kurs mit anderen Leuten zusammensitzen, was eine totale Abkehr vom klassischen Klassenverbund und sozialem Lernen wäre. Was mir dazu noch einfällt: Wenn man sich auf diese Überlegung einlässt, könnte man auch fragen, ob wir die Differenzierung nur bei Leistungsvermögen belassen sollen oder auch auf Alter ausweiten. Bis auf wenige Ausnahmen sind in jeder Klasse alle Schüler (m/w/d) gleich alt - plus/minus 1 Jahr. Was wäre allerdings, wenn es eine Reihenfolge an Kursen gäbe, die nach und nach zu belegen wäre und man dürfte erst vorrücken, sobald ein Kurs bestanden wird, man dürfte aber im Gegenzug Kurse beliebig oft wiederholen? Das könnten beim Überthema Mathematik z.B. die Kurse Arithmetik I-III, Geometrie I-II, Angewandte Mathematik I-II, Algebra I-II sein. Konsequenzen: Fitte Schüler (m/w/d) könnten Kurse parallel und damit schon früher besuchen, wären im Extremfall schon nach 5 Schuljahren mit ihrer mathematischen Grundausbildung durch. Es würden dann aber auch in einem Kurs eventuell (vergleichsweise) kleine Kinder mit Jugendlichen zusammensitzen. Man könnte sogar nachdenken, ob man erwachsenen Schüler (m/w/d), die (freiwillig) Schulinhalte nachholen möchten, gestattet, am regulären Schulbetrieb teilzunehmen. Aber klar, das wäre definitiv eine vollkommen andere Art zu Lernen als es derzeit der Fall ist.
Finaler Gedanke: Wir haben doch derzeit das Problem, dass das Bildungsniveau sinkt, gleichzeitig zu viele Schüler (m/w/d) das Abitur erwerben. Wie erreichen wir durch deinen Vorschlag das Gegenteil, sprich eine niedrigere Abiturquote und dafür mehr tatsächlich vorhandene Kompetenzen bei den Schülern (m/w/d)?
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Du glaubst, dass Vertrauensarbeit von Vorgesetzten nicht ausgenutzt werden kann?
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Der Ansatz ist gut, obgleich man feststellen muss, dass Deutschland im europaweiten Vergleich deutlich unterdurchschnittlich viel für Bildung ausgibt. Ich sehe da auch keine Trendabkehr, da sich mit Bildung keine Wahlen gewinnen lassen. Wir müssen uns da eingestehen, dass eine bessere Ausstattung an deutschen Schulen, was ja mit höheren Kosten verbunden wäre, eher nicht kommen wird, sondern vielmehr überlegen, wie vorhandene Mittel genutzt werden können, um die angestrebten Bildungsziele besser als bisher erreichen zu können. Bislang arbeiten wir im Bildungssystem noch sehr ineffizient (siehe Pisaergebnisse), was am Ende auch ein Zeichen von Verschwendung vorhandenen Potentials bedeutet.
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Weil es wohl der Wille des Dienstherrn ist, dass man in Konferenzen abhängt. Dann ist das natürlich Arbeitszeit.
Ähnliches gibt es in der Privatwirtschaft:
Diejenigen, die nach Zeitaufwand bezahlt werden, können im Zweifelsfall Überstunden ansammeln. Diejenigen, die auf Vertrauensarbeitsbasis arbeiten, sind gekniffen - vor allem wenn man im mittleren Management tätig ist und es sich nicht mit den eigenen Vorgesetzten verscherzen möchte.
Vertrauensarbeitszeit, wie es sie ja auch im Lehrberuf gibt, klingt zwar zunächst gut, da hierbei die Option mitschwingt, dass es ja auch mal eine Woche geben könnte, in der nur 30 Stunden gearbeitet werden müssen, man aber trotzdem das volle Gehalt/die volle Besoldung ausgezahlt bekommt. Ich kenne jetzt keine offiziellen Statistiken, kann mir aber gut vorstellen, dass viele Beschäftigte in Vertrauensarbeit im Durchschnitt mehr als die klassischen 40 Stunden pro Woche arbeiten. Man erkauft sich vermeintliche zeitliche Freiheiten durch etwas mehr Geld und hat quasi keine Möglichkeiten, sich gegen zusätzliche Aufgaben zu wehren, weil im Zweifelsfall alle noch so fragwürdigen on-top-Aufgaben Teil der Stellenbeschreibung und finanziell durch Gehalt/Besoldung abgedeckt sind. Muss man eben seine zeitlichen Ressourcen gut genug planen, sodass man über die Woche hinweg im Rahmen der durchschnittlichen Arbeitszeit hinkommt. Wenn nicht: Selbst schuld!
Das Missbrauchspotential von Vertrauensarbeitszeit ist sehr hoch und sollte daher rechtlich meiner Meinung nach ausschließlich Selbstständigen, Politikern (m/w/d) in Spitzenämtern, Kunst- und Freischaffenden offenstehen.
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Na klasse, auf solche Kollegen (m/w/d) kann man auch verzichten. Teamarbeit funktioniert eben nur, wenn sich alle an Vereinbarungen halten und das war in diesem Fall "Noteneingabe bis Tag X, Y Uhr.", sogar mit Erinnerungsmail - löblich. Hätte jemand ein Problem mit der Fristeinhaltung gehabt, hätte sich die Person sicher gemeldet. Dieses Szenario scheint auch nicht eingetreten zu sein.
Das Problem: Du bist nicht die Führungskraft der Kollegen (m/w/d), kannst sie also nicht sanktionieren für ihr anti-kollegiales Verhalten. Das steht dir nicht zu. Gleichzeitig würde ich davon abraten, den Kollegen (m/w/d) solange am Rockzipfel zu hängen bis sie irgendwann reagieren und ihre Daten zur Verfügung stellen. Das kostet dich nur unnötig Stress und das sind oft Kollegen (m/w/d), die schon zu Schul- und Unizeiten sämtliche Extrawürste bei Präsentationen und Abgaben bekamen und dadurch lernten, dass sie damit durch kommen.
Nee, irgendwann muss dieses Muster durchbrochen werden. Die Vereinbarungen waren klar und wenn erwachsene Kollegen (m/w/d) nicht in der Lage sind, sich daran zu halten, arbeitest du mit den Daten, die dir zum Ende der Frist hin zur Verfügung stehen.
Gerne an der Stelle die Info an die Schulleitung, dass du deinen Job erledigt hast, aber trotz Erinnerungsmail Daten der Kollegen (m/w/d) X, Y und Z nicht vorlagen und du daher die Bemerkung "Note nicht erteilt" hinterlegt hast. Du solltest dann aus dem Schneider sein. Eine gute Schulleitung wendet sich dann an X, Y und Z und macht ihnen Feuer, auf dass sie bei der nächsten Gelegenheit ihre sieben Sachen auch tatsächlich beisammen haben. Eine schlechte Schulleitung lässt dich die Zeugnisse noch 5x schreiben bis dann auch Z als Allerletzte/r die Noten mal wieder viel zu spät eingereicht hat, aber dann weißt du auch, woran du bist - auch weil es spätestens dann Zeit für ein Grundsatzgespräch wird.
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Ich meine eher die integrative Gesamtschule!
Dann möchtest du, dass sehr leistungsstarke Schüler (m/w/d) mindestens 9 Jahre lang in gleichen Klassen mit sehr leistungsschwachen Schülern (m/w/d) unterrichtet werden? Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man dann wirklich allen Leistungsniveaus gerecht wird. Nach oben wird man sich da garantiert nicht orientieren, sondern allenfalls an einer Leistungsmitte, ggf. sogar am schwächsten Glied.
Das kann man natürlich machen, aber es ist insgesamt die Frage, wenn Kompromisse eingegangen werden müssen, wovon der Bildungsstandort Deutschland (bzw. hier konkret das Land NRW) am meisten profitiert:
- weniger Schüler (m/w/d) verfehlen die Mindestkompetenzen (selbst wenn sich das Leistungsniveau an der Leistungsspitze reduziert)
ODER
- mehr Schüler (m/w/d) erreichen die Höchstkompetenzen (selbst wenn sich das Leistungsniveau am Leistungsende reduziert)
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Es sollte nur noch die Gesamtschule geben, die zu allen Bildungsabschlüssen führt.
Ob Hauptschulabschluss nach 9 oder 10, FOR, FOR-Q, Fachabitur nach 12 oder Vollabitur nach 13 Jahren.
Fertig.
Soll das eher Richtung kooperative oder eher Richtung integrative Gesamtschule gehen? Bei erster Option hättest du sicher einige Befürworter (m/w/d), auch weil die Durchlässigkeit sehr hoch ist, dadurch dass alles unter einem Dach wäre.
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Bolzbold : Aber müssen Politiker (m/w/d) das nicht immer? Sobald sie etwas Konkretes fordern, das über allgemeine Formulierungen wie "Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben." hinausgeht, positionieren sie sich doch automatisch immer auch gegen etwas und riskieren natürlich auch, dass diese Positionierung sie Stimmen von den Forderungsgegnern (m/w/d) kostet.
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In Zeiten, wo exklusiv der Elternwille zählt und die Schulformempfehlung eben nur eine Empfehlung ist, haben sich die Verhältnisse an den weiterführenden Schulen so stark verändert[...]
Daran sollte angesetzt werden und den Elternwillen ersetzen durch die verpflichtende Einschätzung der Grundschullehrkräfte, die, im Gegensatz zu den Eltern, qua Amt die fachliche Expertise haben, schulische Bewertungen und Diagnostik durchführen zu können.
Die letzten Jahre haben großflächig gezeigt, dass Eltern aufgrund ihrer emotionalen Voreingenommenheit gerade nicht in der Lage sind, in Sachen Bildung für ihre Kinder objektiv geeignete Entscheidungen zu treffen.
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Wer im Nobelvierteleinzugsgebiet unterrichtet, hat vielleicht weniger Kontakt zum Jugendamt, dafür wird erwartet, dass man Mittwochabend zur Theateraufführung lädt, die man in der AG-Zeit erarbeitet hat usw.
Die These "Arbeit im Nobelviertel ist ebenso zeitaufwendig wie Arbeit im Brennpunkt, die Schwerpunkte sind nur andere." könnte zutreffen - möchte ich auch gar nicht instinktiv negieren. Ich denke, eine Art Arbeitszeiterfassung würde, insofern nach einem gewissen Zeitraum deren Ergebnisse analysiert und interpretiert werden, unseren Berufsstand bei diesem und anderen Themen (vor allem solchen, die auch hier im Forum immer wieder besprochen werden, z.B. Unterschiede Schulformen, Unterrichtsfächer, Frage, inwieweit Teilzeit nicht doch versteckte Vollzeit ist, u.ä.) noch einmal entschieden weiterbringen, da wir dann zum ersten Mal eine "greifbare" Diskussionsgrundlage hätten statt wie so oft Mutmaßungen.
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Man muss zumindest diesem Herrn Ott lassen, dass er ausgebildete Lehrkraft ist und jahrelang in dem Beruf tätig war. Da gab es schon andere Politiker (m/w/d), die schulpolitische Thesen positionierten, aber hierfür aus ihrer Qualifikation ableitend hierzu gar keine Expertise vorzuweisen hatten.
Mich würde zunächst interessieren, was sich Herr Ott von einer etwaigen Reform erhofft. Bekannterweise ist es statistisch erfasst, dass das Leistungsniveau im Bildungssystem NRW bundesweit eher unterdurchschnittlich abschneidet, was ja jetzt kein Zustand ist, mit dem ein Landespolitiker (m/w/d) zufrieden sein kann. Es gibt an dieser Stelle grundsätzlich immer zwei essentielle Fragen:
1. Profitiert das Bildungssystem von mehr oder weniger innerer leistungsbezogener Heterogenität?
2. Fokussiert ein erfolgreiches Bildungssystem eher die Schwachen, die Starken oder "die breite Masse"?
Meine These wäre an der Stelle, dass das in erster Linie mit den jeweiligen Parteien verbundene Menschenbild das Bild einer "idealen Schule" der jeweiligen Politiker (m/w/d), mehr noch als irgendwelche Studien. Politiker (m/w/d) von linksorientierten Parteien werden tendenziell eher mehr leistungsbezogene Heterogenität und Fokus auf Förderung und Politiker (m/w/d) von rechtsorientierten Parteien eher weniger leistungsbezogene Heterogenität und Fokus auf Leistung fordern.
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2. Kann man ja auch nur die Gesamzteit aufschreiben, so wie in anderen Berufen auch. Die stempeln auch nur ein ubd aus und schreiben nicht jede Email, jedes, Telefonat und jede Akte auf
Eben. Das war ja mein Vorschlag.
Oben links Name und dann Spalten "Datum", "Uhrzeit Beginn", "Uhrzeit Ende", "Pausenzeit" und ggf. "Arbeitszeit gesamt".
So machen das viele Betriebe, die nach Zeitaufwand abrechnen und sich keine elektronische Zeiterfassung leisten können oder wollen.
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.Ich persönlich habe gar keine Lust auf Arbeitszeiterfassung und weiß jetzt schon dass die Umsetzung mindestens furchtbar werden wird und zu Mehrarbeit führen wird.
Nicht immer gleich alles schlecht reden. Das ist irgendwie so eine typisch deutsche Einstellung. Ich kann mir vorstellen, dass es eine Art Musterliste geben wird, die entweder jede Lehrkraft herunterladen kann oder im Sekretariat ausgehändigt bekommt. Dort können dann die täglichen Arbeitsstunden eingetragen werden (also z.B. "am 29.01.26 gearbeitet von x Uhr bis y Uhr, dabei z Stunden Pause gemacht") und zum Ende des Monats im Sekretariat abgegeben werden, sodass die Schulassistenz diese gebündelt Richtung Behörde abschickt. Mit der Auswertung der Daten haben wir wiederum dann nichts mehr zu tun. Das Eintragen pro Tag sollte keine 5 Minuten dauern und solche Systeme gibt es in einigen beruflichen Bereichen, in denen es keine elektronische Zeiterfassung gibt.
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Im Falle einer Pflicht zur Arbeitszeiterfassung von Lehrkräften wäre der Umgang mit Überstunden ein ganz anderer sein als es derzeit praktiziert wird. Wenn die Lehrkraft x Stunden Dienst zu leisten hat und effektiv mehr als x Stunden einreicht, teilt sie damit bereits mit, dass sie Überstunden gemacht hat.
Der Worst Case wäre, dass diese Angaben einfach nur in irgendeine interne Statistik gehen. Dann ist klar,dass die Lehrkraft keine Konsequenzen hieraus erfahren wird und das Arbeitsblatt weiterhin über mehrere Stunden hinweg ausgestalten kann.
Sollte die Konsequenz jedoch "Überstunden werden ausgezahlt" lauten, wird sicher nicht jede Überstunde im Detail genauestens analysiert. Dafür hat kein Sachbearbeiter Zeit. Wenn jedoch immer wieder dieselbe Lehrkraft Überstunden in hohem Maße einreicht, dann wird sie irgendwann um Begründung gebeten und dann, da bin ich wieder bei dir, wird es schwer, die objektive Notwendigkeit hinter den Abeitsblattbasteleien zu erkennen.
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Bewusst langsames Arbeiten zum (im Falle einer Arbeitszeiterfassung) Aufbauen von Überstunden (und damit zusätzlicher Einnahmen) ist im Prinzip Arbeitszeitbetrug. Da kannst du mir nicht erzählen, dass das mit den Grundprinzipien des Dienstrechts vereinbar ist.
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