Maylin85 : Danke dir vorab für deine Meinung und auch den Einblick in deine familiäre Situation. Ich wünsche deiner Oma alles Gute.
Es ist nur eine persönliche Vermutung und nicht basierend auf wissenschaftlichen Daten, aber ich schätze, dass insbesondere kognitive Erkrankungen des Alters begrenzt bis gar vermieden werden können, wenn man sich auch im hohen Alter kognitiv fit hält. Mir fällt auf, dass viele Senioren in meinem Umfeld sich selbst gar nicht mehr kognitiven Herausforderungen stellen und das ist meiner Meinung nach ein weiterer unterschätzter Faktor. Es gibt auf You Tube das Video einer Dame, die entweder im 2. Weltkrieg ihr Studium abbrechen musste oder gar nicht studieren durfte, und mit deutlich über 80 noch einmal das Studium aufnimmt. Wer in dem Alter noch regelmäßig liest, Quizze löst, auch mal etwas Neues ausprobiert und seine eigenen Grenzen überwindet (Es gibt doch die "Mathe konnte ich noch nie."-Fraktion. Warum sich nicht einfach mal mit 80+ ein Schulbuch der Mittelstufe besorgen und durcharbeiten? Oder eine neue Fremdsprache lernen?), behält bis kurz dem unvermeidbaren Ende eine möglichst hohe Lebensqualität. Warum es nicht wenigstens versuchen? Es gibt nichts zu verlieren und im Zweifelsfall viel zu gewinnen.