Beiträge von Gymshark

    Maylin85 : Danke dir vorab für deine Meinung und auch den Einblick in deine familiäre Situation. Ich wünsche deiner Oma alles Gute.

    Es ist nur eine persönliche Vermutung und nicht basierend auf wissenschaftlichen Daten, aber ich schätze, dass insbesondere kognitive Erkrankungen des Alters begrenzt bis gar vermieden werden können, wenn man sich auch im hohen Alter kognitiv fit hält. Mir fällt auf, dass viele Senioren in meinem Umfeld sich selbst gar nicht mehr kognitiven Herausforderungen stellen und das ist meiner Meinung nach ein weiterer unterschätzter Faktor. Es gibt auf You Tube das Video einer Dame, die entweder im 2. Weltkrieg ihr Studium abbrechen musste oder gar nicht studieren durfte, und mit deutlich über 80 noch einmal das Studium aufnimmt. Wer in dem Alter noch regelmäßig liest, Quizze löst, auch mal etwas Neues ausprobiert und seine eigenen Grenzen überwindet (Es gibt doch die "Mathe konnte ich noch nie."-Fraktion. Warum sich nicht einfach mal mit 80+ ein Schulbuch der Mittelstufe besorgen und durcharbeiten? Oder eine neue Fremdsprache lernen?), behält bis kurz dem unvermeidbaren Ende eine möglichst hohe Lebensqualität. Warum es nicht wenigstens versuchen? Es gibt nichts zu verlieren und im Zweifelsfall viel zu gewinnen.

    Du hast Recht, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland höher ist als in Ländern mit schlechterer Gesundheitsversorgung und gesellschaftlichen Ruhen. Mir geht es aber darum, mir diese Gruppe der Deutschen näher anzuschauen. Man kann das Ganze aus einer sozialwissenschaftlichen Sicht heraus analysieren, sprich, dass Menschen mit hohem sozioökonomischen Status ein höheres Alter erreichen als Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status, oder dass Männer ein niedrigeres Alter erreichen als Frauen.

    Mich interessiert jedoch eher die medizinisch-naturwissenschaftliche Perspektive, sprich welche lebensstilbezogenen Faktoren erhöhen und welche reduzieren die durchschnittliche Lebenserwartung.

    Deine Frage nach Daten ist nachvollziehbar. Hier z.B. ein aktueller Artikel: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundh…s-gene-100.html

    Maylin85 : Findest du? Ich bin an das Thema eigentlich recht unvoreingenommen herangegangen. Als Kind sagt man ja immer "Ich will mal 100 werden.", was aber im Laufe der Zeit unterbleibt, ist die Frage "Was kann ich dafür tun, um auch tatsächlich 100 zu werden?". Ich war von Altersausnahmen beeindruckt, also z.B. wenn man von einem 90-jährigen Marathonläufer liest. Das kann man als Ausnahme abtun oder sich fragen "Was kann ich dafür machen, um selbst mal zu einer Ausnahme zu werden?".

    Ich habe mich eine Zeit lang mal mit Haarausfall beschäftigt, was erschwerende Faktoren sind, welche Möglichkeiten es gibt, den Verlauf zu bremsen oder gar den Eintritt zu verhindern. Das führte dann wiederum zu den Themen "Biohacking" und "Longevity" und ich fand es beeindruckend, mich hier einzulesen und herauszufinden, was theoretisch alles überhaupt möglich ist.

    Da wir bei vielen Themen ähnliche Positionen haben, würde ich dich fragen, was du zu Biohacking und Longevity meinst. Denkst du, da ist etwas dran oder hältst du es eher für Quacksalber?

    Also nicht, dass jemand Krebs in Kauf nimmt, aber "immerhin habe ich jetzt Spass" und "XY ist ja nicht tödlich, es gibt dafür auch Lösungen".
    (und in Zeiten von Ozempic habe ich in dem Bereich echt doofe Sachen gehört, genauso wie von sorglosen Diabetikern, "kann man nachspritzen".)

    Es mag eine unpopuläre Meinung sein, aber im Grunde ist es so, dass jemand, der bewusst potentiell gesundheitsschädliche Lebensstilentscheidungen trifft, in Kauf nimmt, im Laufe seines Lebens eine schwere Erkrankung zu bekommen, (früher) pflegebedürftig zu werden oder vor der durchschnittlichen Lebenserwartung zu versterben.

    Es gab eine Zeit, da erschien es tatsächlich Zufall, ob man im Laufe seines Lebens bestimmte Erkrankungen oder körperliche Erscheinungen bekommt. Inzwischen jedoch gibt es genug (seriöse) Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko für besagte Erkrankungen und Erscheinungen erheblich senken kann. Es gibt seriöse Studien, die sagen, dass Prävention (bis zu einem gewissen Grad) Pflegebedürftigkeit sogar vermeiden kann.

    Ein Restrisiko bedingt durch genetische Vorbelastungen, Zufall und Unfälle gibt es immer und möchte ich auch nicht abstreiten. Bis auf diese wenigen Fälle sind jedoch viele Erkrankungen und körperliche Erscheinungen (zumindest im Jahr 2025 und im deutschsprachigen Raum) das Ergebnis von persönlichen Entscheidungen, und das muss man leider auch so deutlich sagen.

    Zauberwald : Unsere Antwort für die Zukunft muss Prävention lauten. Es wird nicht jeder Pflegefall vermieden werden können, aber der Grund, dass wir immer mehr Pflegefälle bekommen, ist nicht demographischer Natur, sondern auf unseren ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Daher müssen wir jetzt schon Arbeit und Mühe investieren, um im Alter schlichtweg nicht pflegebedürftig zu werden. Auch weil, wie du schon zynisch erkannt hast, sich nicht jeder Pflege mehr leisten kann (oder auch will). Die unangenehme Wahrheit ist nämlich, dass viele, viele Senioren, die in Pflegeheimen betreut werden, aus eigenverschuldeten Gründen pflegebedürftig wurden. Nur bei einen Bruchteil liegen Gründe außerhalb des eigenen Einflussbereichs vor.

    Der Einfluss einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und Sport, eines gesunden Soziallebens und stressreduzierenden Maßnahmen wird noch immer massiv unterschätzt.

    Wir müssen uns nur selbst klar machen, dass Pflegebedürftigkeit nicht unausweichlich ist, sondern durch eigenverantwortliches Handeln beeinflusst werden kann.

    Ich habe selbst eine Person, die in einem Pflegeheim betreut wird, in der Familie. Es geht halt alles Geld drauf, was die Person an Einkommen erhält, das Haus musste verkaufen werden und trotzdem müssen die Angehörigen noch Geld zusteuern.

    Die SPD hatte zwar vor 30 Jahren mal 40%+ (aber auch damals schon wechselte der 1. Platz regelmäßig zwischen CDU und SPD) in NRW, das stimmt, aber nur 2% weniger als vor 5 Jahren und immer noch 2. Platz ist ein sehr gutes Ergebnis für die SPD. Die Partei hat weiterhin viele Stammwähler in NRW.

    Das war vermutlich ein Extremfall. Schulen profitieren ja eher davon, ihre Lehrkräfte mit möglichst vielen Stunden einsetzen zu können, statt sie mit anderen Schulen teilen zu müssen. Der Einsatz von Einfach- und fachpraktischen Lehrern macht dann vor allem an größeren Schulen Sinn, bei denen schlichtweg genug Bedarf besteht, dass eine Lehrkraft mit ihrem Fach oder ihrer fachpraktischen Tätigkeit in möglichst vielen Klassen und Jahrgängen auch eingesetzt werden kann.

    chilipaprika : Du hast geschrieben, die Kollegin ist jetzt seit ein paar Jahren in Pension. Es gibt natürlich auch unter den jungen Kollegen (m/w/d) schwarze Schafe, aber ich würde behaupten, dass zumindest ein Großteil der nach Einführung der kompetenzorientierten Curricula vor 10-15 Jahren in den Lehrerberuf nachgerückten Lehrkräfte ein Bewusstsein darüber hat, dass handlungsorientierter Unterricht zwar bis zu einem gewissen Grad seine Berechtigung hat, aber gleichzeitig ein gewisser Druck besteht, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Stunden auch die (doch recht umfangreichen) curricularen Vorgaben umzusetzen. Mir fehlt der Einblick in die Lehrerausbildung zu Zeiten der alten Lehrpläne, aber womöglich gab es damals einzelne Kolleginnen und Kollegen, die diese entweder sehr großzügig interpretierten oder sich schlicht über diese hinwegsetzten, um vielmehr ihre eigenen Ideen umzusetzen.

    Es gibt circa 500.000 Kosovaren (m/w/d) in Deutschland und der Islam ist mit über 90% die häufigste Religion im Kosovo. Bei bisherigen Taten mit islamistischem Motiv in den letzten Jahren, die mediale Aufmerksamkeit erlangten, waren zwar eher Täter (m/w/d) anderer Staatsbürgerschaften vertreten, aber grundsätzlich gibt es islamistische Tendenzen in unterschiedlichen Ausprägungen in vielen Ländern, in denen der Islam die häufigste Religion darstellt.

    Der Täter war noch sehr jung, aber ich erinnere mich, letztens davon gehört zu haben, dass der Verfassungsschutz (Korrigiert mich, wenn ich da falsch liegen sollte!) bekannt gab, dass extremistische Gewalttäter inzwischen deutlich jünger sind als dies vor einigen Jahren noch der Fall war.

    Ich finde, eine Löschung sollte immer möglich sein, da wir mit unseren Beiträgen immer auch (persönliche) Daten mitteilen und manch eine Angabe sich im Nachhinein als zu persönlich herausstellt. Ich bin kein Experte im Bereich Onlinerecht, meine aber, dass es im Einzelfall sogar so ist, dass ein User (m/w/d) bei Bedarf sogar die nachträgliche Löschung von persönlichen Daten vom Webseitenbetreiber oder einem entsprechend beauftragten Administrator/Moderator verlangen darf und dies dann auch umgesetzt werden muss.

    Eine eigene Löschung geht natürlich schneller als wenn man jedes Mal eine Anfrage hierzu schicken muss.

    Mein Vorschlag wäre: Eine Löschung ohne Prüfung sollte bis zu einer Stunde nach Veröffentlich eines Beitrags möglich sein. Ist mehr Zeit vergangen, kann per Button eine Anfrage geschickt werden, die von den Moderatoren/Administratoren (binnen 24 Stunden) bearbeitet und freigegeben werden kann.

    Ich glaube, jedes Fach hat das Potential als "schwer" zu gelten, wenn es an einer Schule mehrere Kollegen (m/w/d) innerhalb einer Fachschaft gibt, die den Anspruch hoch halten. In meiner eigenen Schulzeit empfand ich die Deutschlehrkräfte durchweg als sehr fordernd und in der Oberstufe hatte ich einen gA-Kurs in einer Gesellschaftswissenschaft, der vom Aufwand her gut und gerne mit einem der eA-Kurse mithalten konnte.

    Das ist also nicht per Definition Französisch.

    Grundlegend ist es immer schön, wenn Fremdsprachenunterricht durch Muttersprachler (m/w/d) angeboten werden kann, aber es macht schon nachdenklich, wenn eine Schule vorhandene Ressourcen derart missbraucht wie von dir beschrieben, Chili. Ich kann absolut verstehen, dass man sich mit der Zeit ausgenutzt fühlt und dass das die Freude am Unterricht irgendwann trübt.

    Schulausflüge sollten curricularelevante Ziele abdecken und was Zeit und Kosten angeht, verhältnismäßig sein. Dramatische Texte können zum Beispiel im Sprachunterricht auch rein theoretisch behandelt werden, aber es ist ohne Zweifel von Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler zumindest einmal eine praktische Umsetzung auf einer Bühne gesehen haben. Politik wird auch greifbarer, wenn die Schülerinnen und Schüler mal einen Kreistag oder gar Landtag von innen gesehen haben. Und im Fach Biologie bietet sich eine Waldführung oder ein Zoobesuch an.

    Die Beförderung (und damit verbunden Gehaltserhöhung) ist auch im Schuldienst möglich. Je nach Schulform gibt es Funktionsstellen, aber zumindest die Möglichkeit, Konrektor oder sogar Schulleiter (alles m/w/d) zu werden. Wer dann noch höher aufsteigen will, kann ins Schuldezernat oder in die Bildungspolitik wechseln.

    Die Stellen nach oben hin werden weniger und sind auch mit mehr Führung/Verwaltung verbunden, aber das ist in der freien Wirtschaft auch nicht anders. Ein Teamleiter ist verantwortlich für mehrere Mitarbeiter, ein Abteilungsleiter für mehrere Teamleiter, ein Bereichsleiter für mehrere Abteilungen, etc.

    Was ich aber unbedingt unterstreichen möchte, ist, wie wichtig Lob und (positives) Feedback seitens der Führungskräfte ist. Das gilt unbedingt auch für Lehrkräfte und ich würde mir wünschen, dass mehr Schulleitungen bzw. an größeren Schulen die Bereichsleitungen dies als unverzichtbaren Bestandteil ihrer Jobbeschreibung verstehen würden.

    Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen als Maylin85 . Wenn von einem Schüler (m/w/d) nicht nur ein erhebliches Gefahrenpotential gegen die körperliche Unversehrtheit der Mitschüler und des Schulpersonals bestand, sondern es bereits konkret zu körperlichen Übergriffen kam, ist besagter Schüler (m/w/d) zuerst räumlich zu isolieren, sodass für die Mitmenschen keine Gefahr mehr ausgeht, und zu therapieren. Während der Therapie ruht die Schulpflicht. Nach Ende der Therapie erfolgt die engmaschige (!) Rehabilitation in Kleingruppen, z.B. im Rahmen einer Förderschule mit Profil ESE.

    Die Kosten übernehmen bei minderjährigen Schülern (m/w/d) die Eltern.

    Erst wenn auch die Rehabilitationsmaßnahme dem Schüler oder der Schülerin attestiert, dass keine Gefahr mehr von ihm oder ihr ausgeht, kann er or sie wieder regulär vollumfänglich an allen Aktivitäten des Alltags teilnehmen.

    Für die Fächer Chemie und Mathematik ist der Bedarf in Berlin derzeit so groß, dass sie sogar für den Quereinstieg offen stehen. Das bedeutet, solange du die Unikurse und damit das Studium (mit mindestens 4,0) bestehst, sind deine Chancen für eine Einstellung gut bis sehr gut. Möchtest du gerne an eine Schule in einem beliebten Einzugsgebiet oder mit einem bestimmten Profil, können zusätzlich gute Noten deine Position gegenüber anderen Bewerbern stärken.

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