Beiträge von Gymshark

    Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen als Maylin85 . Wenn von einem Schüler (m/w/d) nicht nur ein erhebliches Gefahrenpotential gegen die körperliche Unversehrtheit der Mitschüler und des Schulpersonals bestand, sondern es bereits konkret zu körperlichen Übergriffen kam, ist besagter Schüler (m/w/d) zuerst räumlich zu isolieren, sodass für die Mitmenschen keine Gefahr mehr ausgeht, und zu therapieren. Während der Therapie ruht die Schulpflicht. Nach Ende der Therapie erfolgt die engmaschige (!) Rehabilitation in Kleingruppen, z.B. im Rahmen einer Förderschule mit Profil ESE.

    Die Kosten übernehmen bei minderjährigen Schülern (m/w/d) die Eltern.

    Erst wenn auch die Rehabilitationsmaßnahme dem Schüler oder der Schülerin attestiert, dass keine Gefahr mehr von ihm oder ihr ausgeht, kann er or sie wieder regulär vollumfänglich an allen Aktivitäten des Alltags teilnehmen.

    Für die Fächer Chemie und Mathematik ist der Bedarf in Berlin derzeit so groß, dass sie sogar für den Quereinstieg offen stehen. Das bedeutet, solange du die Unikurse und damit das Studium (mit mindestens 4,0) bestehst, sind deine Chancen für eine Einstellung gut bis sehr gut. Möchtest du gerne an eine Schule in einem beliebten Einzugsgebiet oder mit einem bestimmten Profil, können zusätzlich gute Noten deine Position gegenüber anderen Bewerbern stärken.

    Ich verstehe vollkommen, was Kris meint. Ich habe dieses Jahr relativ Glück mit meinem Stundenplan, aber Französisch ist bei uns gerne mal ein Fach, bei dem die Slots eher Richtung Nachmittag gelegt werden, um im Vormittagsbereich Kapazitäten für die Fächer freizuräumen, die von allen Schülerinnen und Schülern belegt werden.

    Wenn jemand wegen einer Note streitet, soll er die bessere Note bekommen. ....

    Wenn jemand die bessere Note bekommen möchte, soll er dies auf Basis von Fakten begründen. Man bekommt nicht automatisch Recht, weil man das lautere Organ hat. Es ist super schwierig, zu erkennen, wann eine Situation auszuufern droht, aber ich würde dir insofern Recht geben, dass wir in solchen Situationen nicht den Helden spielen sollten, sondern, wenn wir merken, dass gerade etwas schief läuft, entweder versuchen, die Situation zu entschärfen (z.B. Ablenkung oder Besänftigung), oder, sollte auch das nicht mehr möglich sein, uns selbst zwecks Selbstschutz möglichst weit aus der Situation herausnehmen und räumlich distanzieren.

    Ich hoffe, die Kollegin wird diesen schlimmen Angriff möglichst ohne bleibende Schäden überstehen.

    Die Schlüsse vom Oberbürgermeister finde ich fragwürdig. Das Messer selbst hat keinen Menschen verletzt, es war der Jugendliche. Wer die Absicht hat, einen anderen Menschen zu verletzten, wird Wege hierfür finden, weswegen Waffenverbotszonen o.ä. auf mich immer etwas lebensfremd wirken. Gleichzeitig müssen wir uns bewusst machen, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Wir sind tagtäglich von Menschen umgeben, die zumindest theoretisch in der Lage wären, unsere gesundheitliche Unversehrtheit erheblich zu beeinträchtigen. Die Herausforderung im Leben ist, sich diesem Axiom bewusst zu sein, aber dennoch möglichst resilient durch das Leben zu gehen, statt in einen dauerpanischen Zustand zu verfallen, an dem man am Ende psychisch zerbricht.

    Ich hoffe, der Jugendliche wird zeitnah die gerechte Strafe für sein Verhalten erhalten. Wir hatten uns letztens im Forum noch über Schulausschlüsse unterhalten. Das ist ein Fall, bei dem ich mir im Sinne der Schulgemeinschaft wünschen würde, dass dieser Jugendliche in absehbarer Zeit nicht mehr diese Schule betreten wird.

    Können wir zur Abwechslung mal anfangen, eine kontroverse Wortverwendung (hier das Wort "komisch") an die Person, die den Ausdruck als erstes (!) verwendet, zu adressieren, statt die Person, die das Wort mittendrin aufgreift, womöglich sogar eine Gegenfrage hierzu stellt? In dem Fall war es s3g4.

    Dieses Muster ist mir schon ein paar Mal aufgefallen (diesmal bei dir, Quittengelee, aber es kamen etwaige Rückfragen auch von anderen Usern) und ich frage mich dann immer, ob der Anfang einer Unterhaltung nicht mitbekommen wurde, oder ob sich bewusst dazu entschieden wurde, die Kritik (manchmal kann sie ja durchaus berechtigt sein) an einer Sekunär- statt der eigentlichen Primärquelle festzumachen.

    Mal pragmatisch gefragt: Wie viele Rentner gibt es denn überhaupt, die derzeit in Haft sitzen? Das dürfte doch eine vergleichsweise kleine Gruppe sein. Um in Haft zu kommen, müssen schon erhebliche Straftaten begangen worden sein, die in der Regel eher von Menschen im jungen bis mittleren Erwerbstätigenalter begangen werden. Wenn diese wiederum aus der Haft entlassen werden, haben sie es schon schwer genug, überhaupt wieder im normalen Leben Fuß zu fassen und sich auf dem Arbeitsmarkt neu zu positionieren. Da würde ich diesen nicht auch noch irgendwelche Rentenansprüche von der Zeit vor dem Haftantritt streichen. Der eigentliche Sinn einer Haftstrafe ist ja die Abgleichung der verbüßten Tat, sprich nach besagter Abgleichung sollte man, so gut wie irgendwie möglich ohne Altlasten wieder beginnen können, ein normales Leben zu führen.

    Ich sähe eine Schule des sechsjährigen Gemeinsamen Lernens sehr in meinem Interesse.

    Gemeinsames Lernen heißt aber auch immer eine potentielle Spanne zwischen lernbeeinträchtigt bis hochbegabt mit allen Schattierungen dazwischen. Das ist zwar Alltag für viele Grundschullehrerinnen und -lehrer, ich bin aber dennoch der Meinung, dass es hierbei super schwierig ist, allen Bedürfnissen gleichermaßen gerecht werden zu können. Es bleibt außerdem auch die Frage offen, inwieweit gemeinsames Lernen in einem outputorienterten Bildungssystem, wie wir eines nun einmal haben, überhaupt sinnvoll implementierbar ist.


    s3g4 : Ich würde eher sagen, dass es anders herum ist, nämlich dass in der Inklusion das beeinträchtigte Kind das "komische" Kind ist, weil ihm früher oder später bewusst wird, dass es in dem Klassensetting eine Sonderrolle einnimmt, während in der Förderschule mehr Berührungspunkte mit anderen Kindern mit Beeinträchtigung bestehen, was eher noch dafür sorgt, dass ein "Wir"-Gefühl bei den betroffenen Kinderm entsteht.

    Das war nicht der Punkt. Es ging darum, dass ein Dauerschwänzer (m/w/d) im Gegensatz zu einem gewalttätigen Schüler (m/w/d) in der Schule selbst niemanden bedrohen, verletzen oder demütigen kann. Dass ein Dauerschwänzer dennoch bürokratischem Arbeitsaufwand erzeugt, ist unbestritten.

    Dauerschwänzer tun durch ihre Abwesenheit am Ende keinem (außer indirekt sich selbst) weh - da muss man noch einmal unterscheiden im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen, die durch ihr Verhalten die körperliche Unversehrtheit von Mitschülern oder Lehrktäftem bedrohen.

    Dauerschwänzer sollte man dennoch nicht einfach so laufen lassen, alleine auch weil nicht klar ist, inwieweit die Familie im Hintergrund den Schulbesuch aktiv verhindert.

    In den letzten Jahre gab es immer mal wieder Fälle von schwerem familiären Missbrauch, die zwar für sich Einzelfälle waren, aber dennoch hilft jeder Kontakt nach draußen einem potentiellen Opfer, aus seiner Gefahrensitiation herauszukommen.

    Der normale Bürger kann schon aufgrund der steigenden Lasten in sozialen Sicherungssystemen nicht mit einer noch höheren Steuerqoute belastet werden.

    Das führt zu weit weg vom Ausgangsthema, aber der von mir fett hervorgehobene Teil ist letztendlich auch nicht in Stein gemeißelt und ließe sich mit gezielten Maßnahmen und damit verbunden politischem Willen begrenzen.

    Der Lehrermangel besteht nicht nur an Brennpunktschulen, alleine die Bezeichnung lässt viele schon erschrecken. Dabei fehlen auch in anderen Schulformen Lehrkräfte, was Vater Staat nun mit Quer-und Seiteneinstiegsprogrammen einzudämmen versucht. Das Bildungsniveau fährt auf "Titanic-kurs" bis irgendwann der Untergang kommt!

    Die Gesamtschule als Schulform hängt letztendlich von gesellschaftlichen Trends ab. Die Ausweitung der Gesamtschule erfolgte vor allem in einer Zeit, in der es innerhalb der Bildungslandschaft wichtig schien, durch soziales und gemeinsames Lernen Bildungsperspektiven für benachteiligte Kinder und Jugendliche schaffen. Gesellschaftliche Trends können sich aber bekanntlich ändern und so kann es sein, dass durch andere Schwerpunktsetzung in der Bildungslandschaft in Kombination mit einer parteipolitisch personell anders strukturierten Bildungspolitik die Gesamtschule als Schulform zugunsten anderer Schulformen begrenzt oder sogar eingestellt wird.

    Zu dem Bildungsniveau wissen wir durch den Bildungsmonitor, dass das Bildungsniveau seit 2015 gesunken ist, obwohl durch die Schwerpunktsetzung in der Migrationspolitik damals das Gegenteil bewirkt werden sollte. Es bleibt ab zu warten wie Frau Prien und die zuständigen Landesminister hierauf innerhalb der nächsten 2 Jahre reagieren werden.

    Einfach zu behaupten der Staat habe jedes Jahr höhere Steuereinnahmen ist genauso klug argumentiert wie zu sagen Morgen sind wir alle einen Tag älter.
    Die Steuereinnahmen des Staates müssen als absoluter Wert jedes Jahr steigen. Wie sollte der Staat den bei einer Inflation von 2% die Ausgaben refinanzieren, wenn nicht seine Steuereinnahmen als absoluter Wert mit steigen?

    Warum sollte er das denn? Keine Frage, es gibt Posten, die der Instandhaltung bedürfen und daher in regelmäßigen zeitlichen Abständen gegenfinanziert werden müssen (z.B. Straßen, Schulen, Ausstattung für Polizei und Militär). Dennoch wurden ja in den letzten Jahren viele öffentliche Ausgaben getätigt, die bei kritischer Analyse nicht fortgesetzt, sondern zeitnah erheblich reduziert oder eingestellt werden sollten, und wenn dies genug Posten betrifft, kann es ggf. sogar sein, dass für alle notwendigen Posten sogar weniger Steuereinnahmen benötigt werden.

    Ja, das ist doch wunderbar, wenn diese Kinder den Aufstieg schaffen. Was hast du da dagegen? Du sagst ja, das lohnt nicht, den Schulen Geld zu geben. Sind es die Kinder, die den Aufstieg schaffen, nicht wert? Genau das schreibst du nämlich.

    Ich bin froh für alle Kinder, die den Aufstieg schaffen, keine Frage. Ich fände es nur schade, wenn die Brennpunktviertel sich abstrampeln, dass aus ihrem Nachwuchs trotz schwieriger Startbedingungen etwas wird, und sobald ihnen das gelungen ist, profitieren sie selbst nicht vom Ertrag, sondern die Viertel, die die jungen Leute sich als Lebensmittelpunkt jetzt leisten können. Aus der Makroperspektive mag es egal sein, wer den Aufwand betreibt, für die einzelnen Standorte wäre es ein wichtiges Zeichen, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Standorte selbst von dem Aufwand profitieren.

Werbung