Trotz aller Argumente wie "Mehrzeitaufwand in den Schulferien abbauen", die Arbeitszeit sollte in einer normalen Schulwoche alleine aus gesundheitlichen Gründen die 40 Stunden nicht deutlich überschreiten. Da ist die Frage "Kann eine durchschnittliche Lehrkraft mit den Fächern X und Y in der Schulform Z das schaffen?" durchaus berechtigt. Ich schätze hier einen vorgegebenen Rahmen als (grobe) Orientierung durchaus als sinnvoll ein.
Das kann ja meinetwegen statt als zwingende Vorgabe als Empfehlung benannt werden:
Sek I Deutsch Korrektur: X Minuten pro Klassenarbeit, Sek II Deutsch Korrektur: Y Minuten pro Klausur.
Ich verstehe das Argument von u.a. State of Trance. Wer schneller im Korrigieren ist, sollte dafür nicht bestraft werden. Wer bei der Korrektur des Klassenarbeitsstapels Sek I Deutsch weniger als X Minuten pro Schüler braucht: sehr gut.
Wer hingegen länger braucht, ist sich dem wenigstens überhaupt mal bewusst, weil es eine zeitliche Orientierung gibt. Derjenige kann dann selbst überlegen, wie er seine Korrekturen optimieren kann, um schneller durchzukommen, sich in der Fachschaft nach Ratschlägen erkundigen oder zu der Erkenntnis kommen "OK, dann brauche ich halt länger bei der Korrektur, das hole ich aber im Rahmen meiner anderen Aufgabenbereiche wieder rein.".
Transparenz und dahingehend eine Überlegung, ob die aktuellen Deputsvorgaben im Rahmen einer Vollzeitbeschäftigung noch angemessen sind, sind aber sicherlich nicht verkehrt.