Auch Letztere werden als Geflüchtete bezeichnet.
Hier kommt es sicherlich auch auf Beruf und soziale Stellung des Migranten an. Geflüchtete sind in Deutschland seltener in Berufen, die hohe formale Qualifikationen erfordern, da diese oft nicht vorhanden sind oder anerkannt werden können durch die Behörden; oft fehlt es auch an den Sprachkenntnissen.
Ist eine migrantisch gelesene Person in einer formal höheren Position tätig, spricht dazu ggf. noch Deutsch auf einem muttersprachnahen Niveau, wird sie fast immer als Migrant und nicht als Geflüchteter wahrgenommen.
Aber auch beim klassischen Dönermann wird eher angenommen, dass er ein Nachkomme der Gastarbeitergeneration ist statt ein Geflüchteter.